AT281295B - Kosmetisches Mittel - Google Patents

Kosmetisches Mittel

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Publication number
AT281295B
AT281295B AT597668A AT597668A AT281295B AT 281295 B AT281295 B AT 281295B AT 597668 A AT597668 A AT 597668A AT 597668 A AT597668 A AT 597668A AT 281295 B AT281295 B AT 281295B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
acid
cosmetic agent
cysteamine
cosmetic
chlorohydrate
Prior art date
Application number
AT597668A
Other languages
English (en)
Inventor
Gregoire Ing Kalopissis
Georges Manoussos
Original Assignee
Oreal
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C323/00Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups
    • C07C323/23Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups containing thio groups and nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups, bound to the same carbon skeleton
    • C07C323/24Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups containing thio groups and nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups, bound to the same carbon skeleton having the sulfur atoms of the thio groups bound to acyclic carbon atoms of the carbon skeleton
    • C07C323/25Thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides substituted by halogen, oxygen or nitrogen atoms, or by sulfur atoms not being part of thio groups containing thio groups and nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups, bound to the same carbon skeleton having the sulfur atoms of the thio groups bound to acyclic carbon atoms of the carbon skeleton the carbon skeleton being acyclic and saturated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kosmetisches Mittel 
Die Erfindung betrifft ein neues kosmetisches Mittel auf der Basis von neuen S-substituierten Derivaten des Cysteamins zur Behandlung der gesunden Oberfläche des menschlichen Körpers, insbesondere der Haare. 



   Die erfindungsgemässen kosmetischen Mittel lösen unter anderem die Schuppen der Frischschuppenhaut, der trockenen Schuppung, der unerwünschten Talgansammlungen usw., wodurch das fettige und unästhetische Aussehen der Haare wirksam bekämpft werden kann. Das erfindungsgemässe Mittel ist dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine aktive Verbindung der allgemeinen Formel   R-S-CH -CH -NH 222   enthält, worin R ein gesättigtes oder ungesättigtes Kohlenwasserstoffradikal mit bis zu 20 Kohlenstoffatomen bedeutet, das entweder geradkettig oder verzweigt sein kann und gegebenenfalls auch ein oder mehrere Heteroatome oder eine oder mehrere Alkoholfunktionen enthalten kann, wobei von letzteren eine auch am Ende des Kohlenwasserstoffradikals stehen kann. 



   In den in den erfindungsgemässen Mitteln zur Anwendung gelangenden aktiven Verbindungen kann 
 EMI1.1 
 



   Nach einer besonderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Zubereitungen können die vorher genannten Verbindungen auch in Form von Salzen von Mineral- oder organischen Säuren vorliegen. 



   Unter den Säuren, die zur Salzbildung der oben genannten Verbindungen geeignet sind, kommen z.   B.   Salzsäure, Phenylessigsäure, Undecylensäure, Sorbinsäure in Betracht. 



   Von Verbindungen der angegebenen Art, die zur Herstellung der erfindungsgemässen Zubereitungen verwendet werden können, sind beispielsweise zu nennen : 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
   HO HOCH2-CH2-S-CH2-CH2-NH , HC1    S-Methyl-cysteamin-chlorhydrat CH3-S-CH2-CH2-NH2, HCl 
 EMI2.2 
 
S-Cetyl-cysteamin-chlorhydrat   CH- (CH2) 15 - S-CH2-CH2-NH , HC1    
Die erfindungsgemässen Mittel, die in Form einer wässerigen oder   wässerig-alkoholischen Lösung   bzw. eines Gels, einer Creme oder eines Aerosols vorliegen können, enthalten mindestens eine aktive Verbindung in einer Konzentration von vorzugsweise 0, 1 bis 5   Gew.-% ;   sie werden unmittelbar auf die Kopfhaut aufgetragen. 



   Diese kosmetischen Zubereitungen können auch alle für derartige Mittel üblichen Zusätze, wie Riechstoffe, Farbstoffe und Penetrationsmittel od. dgl. enthalten. 



   Die in den erfindungsgemässen kosmetischen Mitteln zur Anwendung gelangenden Verbindungen werden durch Umsetzung eines Mercaptans und eines Halogenalkylamins erhalten, wobei das Mercaptan und das Amin bereits die Struktur aufweisen, die die Verbindung, die gewonnen werden soll, besitzt. 



   Die Reaktion wird vorteilhafterweise in einer alkoholischen Natriumalkoholat-Lösung ausgeführt. 



   Um die aktiven Verbindungen in Form ihrer Salze zu erhalten, löst man zuerst   die in Betracht kom-   mende Säure, wie   z. B.   Salzsäure, Phenylessigsäure, Undecylsäure, Sorbinsäure, in einem entsprechenden Lösungsmittel und trägt in diese Lösung die meist flüssige Base als solche oder in dem gleichen Lösungsmittel gelöst ein. 



   Die von der Patentinhaberin durchgeführten Versuche haben   gezeigt, dass   die erfindungsgemässen kosmetischen Mittel nicht toxisch sind. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand einiger Beispiele näher erläutert. 



    Beispiel l : Kosmetisches Mittel   
S-Methyl-cysteamin-chlorhydrat   1,   5 g
50 Gew,-% Äthanol 100 ml. 



    Beispiel 2 : Kosmetisches Mittel   
S-Methyl-cysteamin-phenyl-acetat 1 g destilliertes, parfümiertes Wasser 100 ml. 



    Beispiel 3 : Kosmetisches Mittel   
S-   (ss-Hydroxyäthyl)-cysteamin-chlorhydrat   0, 8g destilliertes, parfümiertes Wasser 100 ml. 



   Beispiel 4 : Kosmetisches Mittel
S-Lauryl-cysteamin-chlorhydrat 1, 8g
50   Gew.-%   Äthylalkohol, 0, 2% Farbstoff enthaltend 100 ml. 
 EMI2.3 
 Triäthanolamin bis zur Erreichung eines PH-Wertes von 8 Riechstoffe 0, 1 g Äthanol 20   cm3   Mit Wasser auffüllen auf 100 ems 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Die Zubereitung liegt in Form eines Gels vor, das leicht auf die Kopfhaut aufgebracht werden kann, 
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Kosmetisches Mittel in Form einer wässerigen oder   wässerig-alkoholischen   Lösung, eines Gels, einer Creme oder eines Aerosols, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens eine aktive Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI3.1 
 worin R ein gesättigtes oder ungesättigtes Kohlenwasserstoffradikal mit bis zu 20 Kohlenstoffatomen, das geradkettig oder verzweigt sein kann und ein oder mehrere Heteroatome sowie eine oder mehrereAlkoholfunktionen enthalten kann, von denen eine auch am Ende stehen kann, bedeutet, wobei ein Wasserstoffatom der Aminfunktion der aktiven Verbindung durch ein Radikal der    Formel-COR*bzw.-SO R'   ersetzt sein kann, worin   R'ein   niedriges Alkyl- oder Arylradikal bedeutet, oder ein Salz der aktiven Verbindung mit einer Mineralsäure,   z.

   B.   Salzsäure bzw. mit einer organischen Säure, z. B. Phenylessigsäure, Undecylensäure bzw. Sorbinsäure, in einer Konzentration von vorzugsweise 0, 1 bis 5   Gew.-%,   sowie gegebenenfalls in der Kosmetik übliche Zusätze, wie Riechstoffe, Farbstoffe, Durchdringungsmittel, enthält. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. drat, enthält.
    3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass esals aktive VerbindungS-Me- thyl-cysteamin in Form der freien Base oder als Salz, vorzugsweise als Chlorhydrat, enthält.
AT597668A 1967-06-21 1968-06-21 Kosmetisches Mittel AT281295B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR111396 1967-06-21
FR116160A FR94913E (fr) 1967-06-21 1967-07-28 Nouveau produit capillaire.

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AT281295B true AT281295B (de) 1970-05-11

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SE (2) SE364181B (de)

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SE364181B (de) 1974-02-18
SE401501B (sv) 1978-05-16
FR94913E (fr) 1970-01-23

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