AT281588B - Photographische belichtungsmeszeinrichtung - Google Patents

Photographische belichtungsmeszeinrichtung

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AT281588B
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Pentacon Dresden Veb
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Description


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  Photographische Belichtungsmesseinrichtung 
Die Erfindung betrifft eine photographische Belichtungsmesseinrichtung, bei welcher die Anzeige, ob eine eingestellte Belichtungsfaktorkombination bei der herrschenden Szenenhelligkeit einer Unterbelichtung, der richtigen Belichtung oder einer Überbelichtung entspricht, durch Lichtsignale erfolgt. 



   Bei derartigen Messeinrichtungen bedarf es bekanntlich zur Ermittlung der die richtige Belichtung des Filmes bestimmenden Kombination von Zeit, Blende und Filmempfindlichkeit bisher eines Galvanometers, dessen Zeigerausschlag gegenüber einer Festmarke während der Bedienung der Einstellorgane beobachtet wird. Es ist jedoch auch bereits ein elektronisches Elektrometer bekanntgeworden, bei welchem zu dem gleichen Zweck an Stelle eines Galvanometers zwei durch eine elektrische Steuerschaltung betätigte Leuchtröhren Anwendung finden. Des weiteren ist eine elektronisch gesteuerte Schaltuhr bekannt, in deren Brückenschaltung eine Abstimmanzeigeröhre als Nullindikator einbezogen ist. 



   Bekannte Einrichtungen dieser Art bedienen sich einer transistorisierten Schwellwertschaltung, die nur auf ein Eingangssignal bestimmter Höhe anspricht. Im Ausgang der Schwellwertschaltung liegt ein Anzeigeorgan,   z. B.   eine Lampe, die bei Erreichen des besagten Wertes der Eingangsspannung leuchtet. 



   Sowohl der Einsatz eines Galvanometers als Anzeigeinstrument als auch der Einsatz eines Photometers der beschriebenen Art sowie die Anzeige mit magischem Auge bedingen für die Erreichung der genannten Anzeige einen zu hohen Kosten-bzw. für die Verwendung in photographischen Kleingeräten einen zu hohen Raumbedarf. 



   Die mit Schwellwertschalter arbeitenden Einrichtungen lassen nicht sofort erkennen, ob die richtige Belichtung oder eine Überbelichtung eingestellt ist, da der Schwellwertschalter auf einen bestimmten Mindesteingangswert und alle darüberliegenden in gleicher Weise anspricht und somit sowohl bei richtiger Belichtung als auch bei Überbelichtung das gleiche Signal entweder intermittierendes Leuchten oder Dauerleuchten von der   Neonlamp   abgegeben wird. Ausserdem führt die direkte Ankoppelung des Spannungsteilers an den Schwellwertschalter zu Einstellschwierigkeiten, da sich die Widerstandsverhältnisse in weitem Bereich ändern und demzufolge die Übergangsgeschwindigkeit vom leuchtenden Zustand der Neonlampe zum dunklen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen ebenfalls sehr unterschiedlich ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Anzeige der eingestellten   Belichtungsfaktor-Kombinationen   bei Kameras mit manueller Eingabe aller Belichtungsfaktoren zu schaffen, deren Raumbedarf durch Einsatz geringe Steuerspannungen benötigender Bauelemente sowie deren Beschränkung auf ein Mindestmass gering ist und erforderlichenfalls gleichzeitig zur Steuerung elektromagnetisch betätigbarer Verschlüsse herangezogen werden kann. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass ein aus mit den Belichtungseinstellorganen gekuppelten einstellbaren Widerständen und einem lichtempfindlichen Widerstand bestehender Spannungsteiler vorgesehen ist, der ein RC-Glied über einen in 

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 Kollektorbasisschaltung arbeitenden Transistor speist, wobei das RC-Glied im Basiskreis eines Oszillators angeordnet ist, der in Abhängigkeit von seinem durch den Kondensator beeinflussten Schwingungsverhalten eine Schaltstufe steuert, in deren Ausgang sich zur Anzeige ihres gesperrten Zustandes bzw. eines intermittierend oder dauernd fliessenden Ausgangsstromes eine Kleinstglühlampe befindet. 



   Durch die Zwischenschaltung der Kollektorbasisstufe wird der Blinkbereich und die Blinkfrequenz von dem in weitem Umfang sich ändernden Widerstandsverhältnis des Spannungsteilers unabhängig, so dass die Einstellung der richtigen Belichtung ohne Schwierigkeiten erfolgen kann. Der Betriebszustand der Glühlampe ist vorzugsweise im Sucherstrahlengang einer photographischen Kamera sichtbar. Für den Fall, dass die erfindungsgemässe Anordnung bei Kameras mit elektromagnetischer Verschlussbetätigung Anwendung finden soll, ist der Schaltstufe ausser der Kleinst-Glühlampe wahlweise eine Wicklung eines den Kameraverschluss nach Ablauf der Belichtungszeit schliessenden Elektromagneten und dem Kondensator des RC-Gliedes wahlweise ein die Belichtungszeit festlegender Widerstand zuschaltbar. 



  Hierbei sind die für beide Umschaltungen notwendigen Schalter über eine an der Kamera vorgesehene Messtaste betätigbar. Diese Schalter können jedoch auch mit dem Kameraauslöser gekuppelt sein. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit einer photographischen Kamera näher erläutert, bei welchem die Messvorrichtung gleichzeitig zur elektronischen Verschlusszeitensteuerung herangezogen wird. In den Ausgangskreis einer durch einen Transistor-l-gebildeten Schaltstufe ist mittels eines   Schalters --2-- wahlweise   die Wicklung 
 EMI2.1 
 einesRC-Glied steuerbar ist.

   Mittels eines verschlussbetätigten   schalters --12-- kann   der Kurzschluss des   Kondensators --10-- aufgehoben   werden. über einen   Schalter --13-- ist   an den Kondensator --10-- ein Widerstand --14-- anschaltbar, der über einen in Kollektorbasisschaltung arbeitenden   Transistor --15-- mit   einem von einem   Photowiderstand --16-- und   einem Vergleichswiderstand   --17-- gebildeten   Spannungsteiler in Verbindung steht. Der   Vergleichswiderstand-17-ist   mit den Belichtungseinstellorganen der Kamera, wie Blende, Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit mechanisch gekuppelt. über einen Doppelschalter-18, 19-- ist die Schaltung an eine   Spannungsquelle-20-anlegbar. Mit-21-ist   ein weiterer Schalter bezeichnet. 



   Die Wirkungsweise ist folgende :
Soweit zum besseren Verständnis der Erfindung notwendig, soll zunächst die Funktion der 
 EMI2.2 
 welcher den alsdann geöffneten Verschluss in Offenstellung hält. Der   Oszillatortransistor-9-ist   noch gesperrt. Nachdem der   Schalter-12-bei Belichtungsbeginn   geöffnet ist, erfolgt über einen ausgewählten   Zeitwiderstand-11-die   Aufladung des Kondensators-10--, bis der Oszillator zu schwingen beginnt. Wird in diesem Moment der Verschluss geschlossen, dann ist die richtige Belichtung des Filmes erfolgt.

   Deshalb stellt dieser Schwingungseinsatz den Schaltimpuls für den Haltemagnet   --3-- dar,   der über den nunmehr gesperrten Transistor-l-bis auf einen sehr geringen Reststrom stromlos wird und die Belichtung beendet. 
 EMI2.3 
 ausgezogene Lage gebracht, der   Schalter --18-- geschlossen   und der   Schalter-21-geöffnet.   Damit liegt im Basiskreis des   Oszillatortransistors-9-ein   dessen Anschwingen steuerndes RC-Glied, das nunmehr von dem   Kondensator --10-- und   dem   Widerstand --14-- gebildet   wird. Wie bereits beschrieben, beginnt der Oszillator bei einer bestimmten Basisspannung zu schwingen und dieser Schwingungseinsatz wird so lange verzögert, bis die richtige Belichtung des Filmes erfolgt ist.

   Entspricht die an der Kamera gewählte Blendenzeit-Kombination dieser richtigen Belichtung, das wieder entspricht einer bestimmten Grösse des   Vergleichswiderstandes-17-,   dann erfolgt über den   Widerstand --14-- eine   Aufladung des   Kondensators-10-bis   zum Schwingungseinsatz. In diesem Moment wird der Transistor-l-gesperrt und die bis dahin leuchtende Glühlampe erlischt. 

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  Wird infolge des ab   Schwingungseinsatz fliessenden   Basisstromes der   Kondensator --10-- so   weit entladen, dass die Basisspannung unter den für den Schwingungseinsatz notwendigen Wert absinkt, reissen die Schwingungen ab, der Transistor-l-wird leitend und die   Lampe --4-- leuchtet   wieder auf. Nach dem Abreissen der Schwingung wird der   Kondensator --10-- über   den Widerstand   --14-- wieder   nachgeladen, bis der Oszillator erneut zu schwingen beginnt und damit die Lampe   --4--   erlischt. Es entsteht somit eine Kippschwingung, die zum periodischen Blinken der Lampe - führt.

   Dieser Betriebszustand des periodischen Blinkens der   Lampe--4--zeigt   dem Photographierenden an, dass die an der Kamera eingestellte   Belichtungsfaktor-Kombination   den herrschenden Lichtverhältnissen entsprechend die richtige ist. 



   Liegt dagegen infolge der eingestellten Grösse des   Vergleichswiderstandes-17-die   Basisspannung derart hoch über der Anschwingspannung des Oszillators, dass es nicht mehr zur 
 EMI3.1 
   --4-- dauernd   dunkel. 



   Erreicht dagegen die über dem   Kondensator --10-- liegende   Spannung nicht die Höhe der Anschwingspannung, weil der über den   Widerstand --14-- fliessende   Ladestrom zu gering ist, dann wird der Schwingungszustand des Oszillators gar nicht erreicht, der Transistor-l-bleibt leitend und die   Lampe --4-- gibt Dauerlicht   ab. 



   Die beiden letztgenannten Betriebszustände der   Lampe --4-- zeigen   eine von der richtigen Blendenzeit-Kombination abweichende Einstellung an und veranlassen den Photographierenden, beispielsweise das Zeiteinstellorgan und damit den mit diesem gekuppelten Vergleichswiderstand   - -17-- so lange   zu verändern, bis das die richtige Belichtungszeit anzeigende Blinken der Lampe   --4-- einsetzt.   In diesem Moment ist also auch der richtige   Zeitwiderstand-11-ausgewählt,   so dass durch erneute Betätigung der Messtaste die Schalter-2 und   13-in   die gestrichelt dargestellte Lage gebracht, der   Schalter-18-geöffnet   und der   Schalter --21-- geschlossen   werden können. 



  Auf diese Weise ist die Schaltung von der Anzeigefunktion wieder auf Verschlusssteuerfunktion umgestellt. Bei darauffolgender Betätigung des Kameraauslösers wird der   Schalter --19-- geschlossen   und der Kameraverschluss geöffnet. Gleichzeitig setzt die bereits beschriebene Zeitsteuerung für die den herrschenden Lichtverhältnissen richtige Belichtung des Filmes ein. Obwohl die erfindungsgemässe Anzeige an einer Kamera mit elektronischer Belichtungszeitsteuerung erläutert wurde, kann diese selbstverständlich auch bei Kameras Anwendung finden, bei denen die Belichtungszeiteinstellung in bekannter Weise mittels eines mechanischen Hemmwerkes erfolgt.

   In diesem Fall ist der   Vergleichswiderstand-17-mit   dem Zeiteinstellorgan mechanisch gekuppelt und die Schalter --2, 12, 13, 21-- und die   Zeitwiderstände--11--können   entfallen. 



   Obwohl die erfindungsgemässe Messeinrichtung vorstehend in Verbindung mit einer photographischen Kamera erläutert wurde, ist die Messeinrichtung selbstverständlich nicht auf eine derartige Anwendung beschränkt. Vielmehr kann die Messeinrichtung auch in andern photographischen Geräten, beispielsweise in einem Handbelichtungsmesser, Anwendung finden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Photographische Belichtungsmesseinrichtung, bei welcher die Anzeige, ob eine eingestellte   Belichtungsfaktor-Kombination   bei der herrschenden Szenenhelligkeit einer Unterbelichtung, der richtigen Belichtung oder einer überbelichtung entspricht, durch Lichtsignale erfolgt, 
 EMI3.2 
 einstellbaren Widerständen (17) und einem lichtempfindlichen Widerstand (16) bestehender Spannungsteiler vorgesehen ist, der ein RC-Glied (10 ; 14) über einen in Kollektorbasisschaltung arbeitenden Transistor (15) speist, wobei das RC-Glied (10 ;

   14) im Basiskreis eines Oszillators (9) angeordnet ist, der in Abhängigkeit von seinem durch den Kondensator (10) beeinflussten Schwingungsverhalten eine Schaltstufe   (1)   steuert, in deren Ausgang sich zur Anzeige ihres gesperrten Zustandes bzw. eines intermittierend oder dauernd fliessenden Ausgangsstromes eine Kleinstglühlampe (4) befindet. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. Messeinrichtung in eine photographische Kamera eingebaut und der Betriebszustand der Glühlampe (4) im Sucherstrahlengang sichtbar ist. EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> Schaltstufe ausser der Kleinstglühlampe (4) wahlweise eine Wicklung (3) eines den Kameraverschluss nach Ablauf der Belichtungszeit schliessenden Elektromagneten und dem Kondensator (10) des RC-Gliedes (10 ; 14) wahlweise die Belichtungszeit festlegende Widerstände zuschaltbar sind. EMI4.1 für beide Umschaltungen notwendigen Schalter (2 ; 13 ; 21) über eine an der Kamera vorgesehene Messtaste betätigbar sind. EMI4.2
AT230367A 1966-08-01 1967-03-10 Photographische belichtungsmeszeinrichtung AT281588B (de)

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