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Trinkflasche für Säuglinge
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bekannter Trinkflaschen mit eingebautem Thermometer aufweist, ohne die beschriebenen Nachteile bekannter Konstruktionen in Kauf nehmen zu müssen. Gemäss der Erfindung wird dieses Ziel mit einer Trinkflasche erreicht, die durch ein im Deckel der Flasche angeordnetes Thermometer gekennzeichnet ist. Dabei kann das Thermometer mit seinem oberen Ende in geeigneter Weise in der Kappe des Deckels befestigt sein, beispielsweise durch einen nach unten angespritzten kleinen Rohrstutzen od. dgl.
Zweckmässigerweise legt man den Befestigungspunkt nicht in die Deckelachse, sondern ordnet ihn möglichst weit am Rand des Deckels an, um bei schräg oder waagrecht gehaltener Flasche auch im gefülltem Zustand noch eine Ablesemöglichkeit für das Thermometer zu haben.
Bei einer besonderen Ausführungsform ist das Thermometer als Flachthermometer in Kreisringoder Spiralform ausgebildet und direkt in der Deckelebene vorgesehen. Dabei kann das Thermometer direkt in das Spritzgussmaterial des Deckels eingebettet oder aber in eine vorgesehene Höhlung eingesetzt und zum Schutz mit einer durchsichtigen Plastikkappe abgedeckt sein.
Um das Thermometer beim Schütteln in guten Kontakt mit der in der Flasche befindlichen Flüssigkeit zu bringen, kann das Thermometer auch an der Unterseite des Deckels angeordnet sein, u. zw. derart, dass eine Ablesung der Temperatur ohne weiteres von der Deckeloberfläche, d. h. von aussen, vorgenommen werden kann.
Die Konstruktion gemäss der Erfindung hat den Vorteil, dass das Thermometer unabhängig von der Flasche angeordnet ist, zwar zur Kontrolle des Flascheninhalts bei geschlossener Flasche in einfacher Weise verwendbar ist, jedoch bei der Reinigung der Flasche und auch bei der Fütterung des Säuglings von der Flasche getrennt ist. Die erfindungsgemässe Konstruktion hat dadurch den zusätzlichen Vorteil, dass ein Deckel mit eingebautem Thermometer für mehrere Flaschen Verwendung finden kann, indem er je nach Bedarf von einer auf die andere Flasche geschraubt wird. Zur Reinigung des Deckels genügt es, den Schnuller vom Deckel zu entfernen und den Schnuller zusammen mit der Flasche auszukochen, während der Deckel mit dem Thermometer selbst auf übliche Weise gereinigt werden kann.
Dies ist insbesondere dann möglich, wenn der Schnuller selbst eine in den Deckelinnenraum hineinragende flanschförmige Verbreiterung aufweist, welche die Dichtung zwischen dem Rand der Flasche und dem Deckel herstellt, so dass die Nahrung nur mit der Flasche und der Oberfläche des Schnullers in Berührung kommt.
Es gibt bekanntlich eine Vielzahl von Trinkflaschen für Säuglinge, bei denen die Trinkflasche mit einem Verschluss versehen ist, der gegen den Schnuller austauschbar ist oder der zweigeteilt ist und den Einsatz eines Schnullers erlaubt. Bei zweigeteiltem Deckel lässt sich die Erfindung so realisieren, dass das Thermometer in den kappenförmigen Teil des Deckels eingebaut wird, während der in Form einer überwurfmutter ausgebildete Schliessteil des Deckels, in den nach Entfernung des Kappenteils der Schnuller einsetzbar sein kann, seine eigentliche Funktion behält.
Durch die Erfindung ist es in vorteilhafter Weise auch möglich, einen Deckel einer versehentlich zu Bruch gegangenen Flasche für Austauschflaschen zu verwenden, da das Thermometer durch die Trennung von der Flasche hiebei nicht zwangsläufig mit zu Bruch geht. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung dreier in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele. Fig. l ist eine perspektivische Ansicht einer Trinkflasche gemäss der Erfindung mit im Deckel angeordnetem Thermometer. Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie H-IL in Fig. 1. Fig. 3 ist eine Unteransicht des Deckels gemäss Fig. 1. Fig. 4 ist eine vergrösserte Draufsicht auf den Deckel eines weiteren Ausflihrungsbeispiels der Erfindung, in welchen ein kreisringförmiges Flächenthermometer eingesetzt ist. Fig. 5 ist ein Mittellängsschnitt durch Fig. 4.
Fig. 6 ist eine perspektivische Draufsicht auf eine gegenüber Fig. 4 etwas modifizierte Ausführungsform der Erfindung. Fig. 7 ist ein Mittellängsschnitt durch Fig. 6. Fig. 8 ist ein weiterer, gegenüber Fig. 7 modifizierter Mittellängsschnitt. Fig. 9 und 10 sind Mittellängsschnitte durch zwei weitere Ausführungsformen, bei denen das Thermometer im Deckelinnenraum angeordnet ist. Fig. ll ist eine auseinandergezogene Seitenansicht, teilweise im Schnitt, eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung. Fig. 12 ist eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel von Fig.11.
Wie man aus Fig. l erkennt, besteht die darin gezeigte Trinkflasche aus einem im Querschnitt sechseckigen Behälter-l-mit der Bodenfläche-2-und einer sechsflächigen Wandung. Die zwei der in Fig. l gezeigten Vorderwandungen-3 und 4-tragen eine Kalibrierung in Unzen bzw.
Gramm. Es versteht sich jedoch, dass die Flaschenform auch jeden beliebigen andern Querschnitt, beispielsweise rund oder oval, haben kann.
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Kunststoffmaterial gefertigt ist, auch als zylindrischer Deckel ausgebildet sein, der auf das Gefäss aufgedrückt wird.
Wie man aus dem Querschnitt von Fig. 2 erkennt, befindet sich das Thermometer-S-ausserhalb der Achse-A-der Trinkflasche. Je nach der Formgebung des Deckels wird man bemüht sein, das Thermometer --8-- möglichst dicht an die Wandung der Flasche --1-- zu verlegen, damit bei gefüllter Flasche in Schräg- oder Horizontallage eine Ablesung des Thermometers möglich ist.
Aus der in Fig. 3 gezeigten Unteransicht eines Schraubdeckels-5-erkennt man, dass das Thermometer --8-- im Innenraum des Deckels --5-- in eine dort angeformte kleine Plastikhülse - unter Formschluss eingesetzt ist. Die Befestigung des Thermometers --8-- im Deckel - kann jedoch auch auf eine andere geeignete Weise erfolgen. Um die Bruchgefahr des Thermometers --8-- beim Abnehmen des Deckels --5-- von der Flasche-l-zu verhindern, kann das Thermometer auch in der in Fig. 4 gezeigten Weise als Ringthermometer --10-- ausgebildet sein, welches in das Kunststoffmaterial des Deckels --11-- eingesetzt ist.
Der Einsatz des Ringthermometers --10-- kann in der in Fig. 4 und 5 gezeigten Weise derart erfolgen, dass das Thermometer in das Plastikmaterial eingepresst wird, so dass das Thermometer --10-- allseitig von Kunststoff umschlossen ist und gegebenenfalls lediglich ein Teil der Oberfläche der Kugel --12-- des Ringthermometers-10-in den Innenraum Deckels --1-- hineinragt.
Bei der in den Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform wird das Ringthermometer-10-in besondere Aussparungen --15-- im Bereich der Oberfläche des Deckels --14-- eingelegt und der
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hineinragt. Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 8 dargestellt. Dabei ist im Deckel --17-- ein Hohlraum --18-- zur Aufnahme des Thermometers --10-- vorgesehen. Dieser Hohlraum ist mit einem durchsichtigen Deckel--19-abgeschlossen, der auf der Ringfläche des Deckels-17- durch in eine Nut im Deckel eingreifende Vorsprünge-20-befestigt ist. Die Befestigung kann jedoch auch durch einfaches Aufkleben od. dgl. erfolgen.
Bei dieser Ausführungsform muss lediglich dafür gesorgt werden, dass die innere Deckelfläche --21-- möglichst dünn ausgebildet ist, damit der Wärmeübergang zum Thermometer --10-- nicht gestört ist.
Eine weitere in den Fig. 9 und 10 gezeigte Ausführungsform besteht darin, dass man den Deckel - aus durchsichtigem Kunststoffmaterial fertigt und das Thermometer im inneren Deckelhohlraum-13-auf geeignete Weise fest oder entfernbar anordnet, indem beispielsweise das Thermometer --10-- in einem mit Aussengewinde versehenen Kunststoffring --26-- eingesetzt wird, der in das Gewinde des Deckels einschraubbar ist. Dabei geht man zweckmässigerweise so vor, dass man den mit Gewinde versehenen zylindrischen Mantelteil-24-gegenüber den Ausführungen nach den Fig. 1 bis 8 etwas verlängert und das Innengewinde --23-- bis in den Bereich der Stirnfläche --25-- des Deckels --22-- hinauf ausbildet.
Der Ring-26-kann das Thermometer-10direkt tragen oder aber gemäss Fig. 10 als Ring-27-mit einer Aussparung --28-- für das Thermometer --10-- ausgebildet sein. Dabei ist das Thermometer flüssigkeitsdicht gegen den Innenraum --13-- im Deckelinneren gelagert.
Die in den Fig. 9 und 10 gezeigte Ausführungsform der Erfindung, bei denen das Rundthermometer --10-- entweder von dem in den Deckel einschraubbaren Kunststoffring-26selbst oder in dem Zwischenraum --28-- zwischen dem Kunststoffring --27-- und der Stirnfläche - 25-des Deckels-22-getragen wird, kann auch so modifiziert werden, dass die Stirnfläche --25-- des Deckels mit einer zentralen kreisrunden Öffnung versehen ist, durch welche ein gleichfalls zentraler, rohrförmiger Ansatz des Kunststoffringes-26 bzw. 27-hindurchragt. Dieser rohrförmige Ansatz kann an seinem Ende in Form einer Olive verbreitert sein, um sicher einen aufsetzbaren Schnuller aufzunehmen.
Selbstverständlich kann eine entsprechende Ausführungsform mit rohrförmigem Ansatz für den Schnuller auch für die in den Fig. 4 bis 8 gezeigten Ausführungsbeispiele der Erfindung Verwendung finden. Bei den Ausführungsbeispielen gemäss den Fig. 6 bis 8 muss lediglich dafür gesorgt werden, dass der Deckelaufsatz-16 bzw. 19-- mit einer entsprechenden kreisrunden zentralen Öffnung versehen ist, durch die sich der rohrförmige Ansatz hindurcherstrecken kann.
In den Fig. 11 und 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 11 zeigt eine auseinandergezogene Darstellung eines weiteren vierteiligen Beispiels für den Deckel.
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Die linke Seite von Fig. 11 ist im Mittellängsschnitt, die rechte Seite in Aussenansicht dargestellt.
Der auf die Flasche aufschraubbare Teil--29--des Deckels ist mit einem Innengewinde--30-versehen und weist zwei stufenförmige Absätze --31, 32-- auf. Der äussere scmälere Absatz-31-
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von unten in den Innenraum Teils-29-eingebracht werden und kommt dort zur Anlage an der dem Absatz --32-- gegenüberliegenden inneren Kreisringfläche --42-- des Deckelteils-29-.
Diese Ausführungsform ermöglicht eine sichere und vom Flascheninhalt völlig getrennte Anordnung des Thermometers im Deckel der Trinkflasche. Auf dem Deckel ist eine in Temperaturgrade geeichte Markierung vorgesehen, wobei die einzustellende Temperatur von 380C mit einer besonderen Markierung --43-- versehen ist.
Um zu gewährleisten, dass der Deckel auf dem Deckelteil --29-- in der richtigen Winkellage zu liegen kommt, sind die beiden Teile mit einer Nase --44-- bzw. einer entsprechenden Aussparung --45-- zur Aufnahme der Nase versehen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Trinkflasche für Säuglinge mit Temperaturanzeige, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein im Deckel (5, 11, 14, 17) der Flasche (1) angeordnetes Thermometer (8, 10).
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