AT2826U2 - Einweg-pantoffel - Google Patents

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AT2826U2
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Salant Zlatinca Carla
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Einwegpantoffel, welcher dadurch gekennzeichnet ist, daß er einen Sohlenteil (2) und der Zehen sowie Zehenzwischenräume der Pantoffel (1) einen Sohlenteil (2) und ein Fußhalteband (3) aus einem an sich bekannten Einmal-Windelmaterial (5) aufweist, wobei die feuchtigkeits- bzw. flüssigkeitspermeable die hochausfähige Watte-Innenfüllung (53) nach außen abschießende Windelmaterial-Innen-Vliesfolie (51) dem Fuß des Benutzers bzw. dessen Haut zugekehrt ist und die feuchtigkeits- bzw. wasserundurchlässige Windelmaterial-Außenfolie (52) nach außen gerichtet ist, daß der Pantoffel (1) zusätzlich zu dem genannten Sohlenteil (2) und dem Fußhalteband (3) einen Zehen-Trockenhalteteil (5) mit jeweils eigener Zehen-Schlaufe (41 - 45) für jede Zehe aufweist, wobei die Schlaufen (41 bis 45) beidseitig jeder Zehe an den Sohlenteil (2) gebunden und ebenfalls aus einem Einmal-Windelmaterial (5) gebildet sind, dessen Innen(Vlies)-Folie (51) den Zehen zugekehrt ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft neue   Pantoffel od. dgl.   für Einmalbenutzung aus einem textilartigen Material mit Sohlenteil und mit demselben verbundenen, den Rist des Fusses umfangenden Fusshalteband. 



   Derartige Pantoffel sind insbesondere als Gästepantoffel, Schutzhüllenpantoffel und weiters als Bade-, Saunapantoffel   od. dgl.   bekannt. 



   Ganz wesentlich ist es nun, bei für derartige Zwecke vorgesehenen Pantoffel, sei dies nun in privater Umgebung oder in öffentlichen Bädern, Saunen, Spitälem, Sportzentren od. dgl., der Fusshygiene besondere Aufmerksamkeit zu schenken. 



   Dieser Forderung wird zwar durch die vorgesehene Einmalbenutzung solcher
Pantoffeln zu einem wesentlichen Teil entsprochen, dennoch ist es bedenklich, wenn der
Fuss des Benutzers im Pantoffel über längere Zeit nass oder auch nur feucht bleibt, da sich in diesem Milieu schon nach kurzer Zeit die Mikroorganismen, es sei nur an Fusspilze   u. dgl.   erinnert, sehr rasch vermehren. Somit ist ein rasches Trocknen und ein nachhaltiges
Trockenhalten des Fusses von besonderer Bedeutung. 



   Besonders gefährdet sind bekanntlich die Zehenzwischenräume, welche bevorzugte
Gebiete des Auftretens von Hautpilzen der verschiedensten Art sind. 



   Nicht zuletzt können feuchte   Füsse   und Zehenzwischenräume eben auch aus
Gründen der raschen Vermehrung der Mikroorganismen wesentlich zur Entwicklung unangenehmen Fussgeruches beitragen. 



   Das rasche Abtrocknen und das nachherige bleibende Trockenhalten der Füsse und der Zehenzwischenräume ist-wie bekannt-z. B. auch für Zuckerkranke besonders wichtig. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein   Pantoffel od. dgl.   der eingangs genannten Art, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass zum Trocknen und/oder Trockenhalten der Sohle des Fusses des Benutzers und der Zehen sowie Zehenzwischenräume der Pantoffel einen Sohlenteil und ein Fusshalteband aus einem an sich bekannten Einmal-Windelmaterial aufweist, wobei die feuchtigkeits-bzw flüssigkeitspermeable, hochsaugfähige Watte-   lnnenfüllung   nach aussen abschliessende   Windelmaterial-Innen-Vliesfolie   dem Fuss des Benutzers bzw. dessen Haut zugekehrt ist und die feuchtigkeits-bzw.

   wasserundurchlässige Windelmaterial-Aussenfolie nach aussen gerichtet ist, dass der Pantoffel zusätzlich zu dem genannten Sohlenteil und dem Fusshalteband einen Zehen-Trockenhalteteil mit jeweils eigener Zehenschlaufe für jede Zehe aufweist, wobei die Schlaufen beidseitig jeder Zehe an den Sohlenteil gebunden und einem Einmal-Windelmaterial gebildet sind, dessen   Innen (Vlies)-Folie   den Zehen zugekehrt ist. 



   Neu und im Sinne des angestrebten Trockenhaltens der Füsse, insbesondere im Bade-, Sauna-,   Feuchtraum-Spitalbereich od. dgl.,   ist die Verwendung eines bislang nur für Einweg-Windeln oder für Damenbinden, Inkontinenz-Vliesen   od. dgLeingesetzten,   nur einseitig   flüssigkeitsdurchlässigen,   anderseitig jedoch   flüssigkeitsundurchlässigen   Vliespolstermaterials mit einer   hochsaugfähigen     Innenfüllung,   insbesondere auf Basis von 

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 feinem   Zellstoff- bzw. Wattematenals,   das auch bei Druckausübung die einmal von ihm aufgenommene Flüssigkeit nicht wieder nach aussen abgibt.

   Dies ist gerade bei Pantoffel für die oben angegebenen Zwecke besonders wichtig, da deren Sohlenteile bei jedem Schritt von mit dem Gewicht des Benutzers belastet werden. 



   Die einzelnen Zehenschlaufen aus dem gleichen hochsaugfähigen Material ermöglichen eine besonders effektive Absaugung der Feuchtigkeit von den
Zehenzwischenräumen und deren nachhaltige Trockenlegung und Trockenhaltung. 



   Zur Konkretisierung dessen, wie im wesentlichen das Material der neuen Einweg-
Pantoffel beschaffen ist, sei auf das Material der Einmal-Windeln der Marke "Pampers" verwiesen. 



   Um dem Pantoffel einen machanischen Halt und eine gewisse Stabilität zu verleihen, ist es vorteilhaft, wenn im Inneren des Sohlenteils entlang von dessen Rand ein Rahmen angeordnet ist oder aber jeweils entlang des linken und des rechten Randes des Sohlenteils je eine Plastikrahmenleiste angeordnet ist. 



   Dabei kann es im Falle von zwei Leisten - wie sich   zeigte-genügen,   wenn die
Plastikrahmenleisten jeweils geringere Längen   I   aufweisen als es der Länge 12 des
Sohlenteils entspricht. 



   Die Strapazfähigkeit der neuen Pantoffel ist in günstiger Weise gewährleistet, wenn dafür gesorgt ist, dass der Sohlenteil aus einem Einweg-Windelmaterial mit einer Watte-   lnnenfüllung   mit höherer Dicke, bevorzugt von 0, 5 cm, und das Fusshalteband und die
Zehenschlaufen aus einem Einweg-Windelmaterial mit einer   (Watte-) tnnenfüttung   mit geringerer Dicke, bevorzugt von   0,   2 cm, gebildet ist. 



   Um das Eindringen von Feuchte oder Wasser von den seitlichen Flanken des
Sohlenteils her in deren Inneres zu verhindern, ist es günstig, wenn die   Aussen- und   die
Innen (vlies) folie des an den beidseitigen Ränder die Plastik (rahmen) leisten enthaltenden Sohlenteils entlang des gesamten Umfangs desselben miteinander zusammengeklebt sind. 



   Auch für Einweg-Pantoffel ist es wichtig, dass sie nicht schon während des Gebrauchs zur Desintegration neigen. Dies wird in vorteilhafter Weise dadurch erreicht, dass das Fusshalteband und die Zehenschlaufen an den Sohlenteil gebunden sind. 



   Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher   erläuert :  
Die Figur zeigt die Schrägansicht eines erfindungsgemässen Einweg-Pantoffels 1 mit Sohlenteil 2, Fusshalteband 3 und dem neuen Zehen-Trockenhalteteil 4 mit den EinzelZehenschlaufen 41 bis 45. Alle genannten Teile 2, 3 und 4 des erfindungsgemässen Pantoffels 1 sind aus einem Einweg-Trockenwindelmaterial 5 (Marke "Pampers") gefertigt und durch Klebung miteinander verbunden. 



   Das Windelmaterial 5 weist eine feuchtigkeitsdurchlässige Vliesfolie 51 auf der Seite auf, von wo die Feuchtigkeit aufgenommen werden soll, auf der anderen Seite ist eine feuchtigkeitsundurchlässige Folie 52 angeordnet. Zwischen den beiden relativ dünnen Folien 

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51, 52 ist eine wesentlich dickere Schicht 53 aus hochsaugfähigem Fasermaterial, üblicherweise auf Zellstoffbasis, angeordnet. 



   Die   durchlässige "Innenfolie" des Einweg-Windelmaterials   5 ist bei dem Pantoffel 1 beim Sohlenteil 2, beim Fusshalteband 3 und bei den neuartigen Zehenschlaufen 41 bis 45 zum Fuss des Benutzers bzw. zu dessen Haut hin gerichtet. 



   Gezeigt ist in der Figur noch, wie entlang der beiden Seitenflanken des Sohlenteils 2 in dessen Innerem jeweils Plastikleisten 21, 22 angeordnet sind, welche für einen erhöhten Halt des Pantoffels 1 sorgen. Die Längen 121 und 122 der Stabilisierungsleiten 21, 22 sind geringer als die Länge 12 des Sohlenteils 2, die genannten Leisten enden also im Abstand von   z. B.   3 cm vor dem Fersen- und dem Zehenende des Sohlenteils 2. Es kann aber auch ein durchgehender Rahmen entlang des Randumfanges des Sohlenteils 2 in dessem Inneren angeordnet sein. 



   Schliesslich ist noch gezeigt, dass die Materialstärke d2 des Sohlenteils 2 grösser ist als jene des Fusshaltebandes 3 und der Zehenschlaufen 41 bis 45. Die Materialstärke des Sohlenteils 2 bzw. jene der Füllung kann beim Sohlenteil z. B. 0, 5 cm betragen und beim Fusshalteband 3 sowie bei den Zehenschlaufen 4 z. B. 0, 2 cm.

Claims (6)

  1. Ansprüche : 1. Pantoffel od. dgl. für Einmalbenutzung, aus einem textilartigen Material mit Sohlenteil und mit demselben verbundenen, den Rist des Fusses umfangenden Fusshalteband, dadurch gekennzeichnet, dass zum Trocknen und/oder Trockenhalten der Sohle des Fusses des Benutzers und der Zehen sowie Zehenzwischenräume der Pantoffel (1) einen Sohlenteil (2) und ein Fusshalteband (3) aus einem an sich bekannten Einmal-Windelmaterial (5) aufweist, wobei die feuchtigkeits- bzw. flüssigkeitspermeable die hochausfähige Watte-Innenfüllung (53) nach aussen abschiessende Windelmaterial-Innen-Vliesfolie (51) dem Fuss des Benutzers bzw. dessen Haut zugekehrt ist und die feuchtigkeits-bzw.
    wasserundurchlässige Windelmaterial- Aussenfolie (52) nach aussen gerichtet ist, dass der Pantoffel (1) zusätzlich zu dem genannten Sohlenteil (2) und dem Fusshalteband (3) einen Zehen-Trockenhalteteil (5) mit jeweils eigener Zehen-Schlaufe (41 - 45) für jede Zehe aufweist, wobei die Schlaufen (41 bis 45) beidseitig jeder Zehe an den Sohlenteil (2) gebunden und ebenfalls aus einem Einmal-Windelmaterial (5) gebildet sind, dessen Innen (Vlies) -Folie (51) den Zehen zugekehrt ist.
  2. 2. Pantoffel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Sohlenteils (2) entlang von dessen Rand ein Rahmen angeordnet ist oder aber jeweils entlang des linken und des rechten Randes des Sohlenteils (2) je eine Plastikrahmenleiste (21, 22) angeordnet ist.
  3. 3. Pantoffel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Plastikrahmenleisten (21, 22) jeweils geringere Längen (121, 122) aufweisen als der Länge (12) des Sohlenteils (2) entspricht.
  4. 4. Pantoffel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sohlenteil (2) aus einem Elnweg-Windelmaterial mit einer Watte-Innenfüllung (53) mit höherer Dicke (d2), bevorzugt von 0, 5 cm, und das Fusshalteband und die Zehenschlaufen aus einem mit Einweg-Windelmaterial (5) mit geringerer Dicke (d3 bis d4), bevorzugt von 0, 2 cm, gebildet ist.
  5. 5. Pantoffel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen (52) - und die linnen (vlies) folie (51) des an den beidseitigen Rändern die Plastik (rahmen) leisten (21, 22) enthaltenden Sohlenteils (2) entlang des gesamten Umfangs desselben miteinander zusammengeklebt sind. <Desc/Clms Page number 5>
  6. 6. Pantoffel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fusshalteband (3) und die Zehenschlaufen (41 bis 45) durchKlebung an den Sohlenteil (2) gebunden sind.
AT0052398U 1998-08-04 1998-08-04 Einweg-pantoffel AT2826U3 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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JPH1057106A (ja) * 1996-08-15 1998-03-03 Kenji Kiyatake 使い捨て靴の中敷き

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