AT284631B - Hydraulische spuelsteuerung an pumpen fuer moertel, beton u. aehnl. dickstoffe - Google Patents

Hydraulische spuelsteuerung an pumpen fuer moertel, beton u. aehnl. dickstoffe

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AT284631B
AT284631B AT531668A AT531668A AT284631B AT 284631 B AT284631 B AT 284631B AT 531668 A AT531668 A AT 531668A AT 531668 A AT531668 A AT 531668A AT 284631 B AT284631 B AT 284631B
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AT
Austria
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delivery
cylinder
control
piston
pumps
Prior art date
Application number
AT531668A
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English (en)
Inventor
K Fruehauf
R Hoffmann
Original Assignee
Baumechanik Halle Ost Veb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulische Spülsteuerung an Pumpen für Mörtel,
Beton u. ähnl. Dickstoffe 
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Spülvorrichtung für Pumpen zur Förderung von Mörtel, Beton u. ähnl. Dickstoffen, bei der das zur Spülung des Druckkolbens sowie zur Entleerung und Reinigung der Förderleitung dienende Spülwasser von der Betonförderkolbenrückseite gefördert wird. 



   Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art werden als Steuerorgane Ventile, Klappen und Hähne eingesetzt, die entsprechend ihrer Einbaurichtung druckabhängig den jeweiligen Leitungszweig absperren oder öffnen. Der Hauptmangel besteht bei diesen Vorrichtungen darin, dass das Wasser, das zunächst dazu dient, den Förderzylinder kolbenstangenseitig in bekannter Weise vom Feststoffdurchsatz zu befreien, sich im Laufe der Zeit mit den Feststoffteilchen anreichert. Die Feststoffteilchen, die der Spülwasserstrom mitführt, lagern sich an den Sitzen der Steuerorgane ab und bewirken Funktionsstörungen. Ein weiterer Mangel besteht bei den bekannten Vorrichtungen darin, dass das Umschalten bzw. die Verriegelung auf Daueröffnung grundsätzlich von Hand vorgenommen werden muss und somit den Prozess der Automatisation ausschliesst. 



   Ein bekannter Vorschlag betrifft eine mit einer Spülwasserkammer versehene Pumpe, bei welcher das in der Spülwasserkammer der Pumpe befindliche, zur Spülung des Druckkolbens dienende Spülwasser sowohl zur Entleerung als auch zur Reinigung der Förderleitung im Bereich des Spülwassereintrittes durch ein Saugventil und im Bereich des Spülwasseraustrittes durch ein Druckventil gesteuert wird. Ventile können nun sehr leicht von Fördergutanhaftungen befallen werden, was eine Störung des Förderbetriebes zur Folge hat. 



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung vorstehender Nachteile und die Gestaltung einer weniger aufwendigen Spülung. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den   Spül-und   Ausdrückwasserstrom auch bei extrem hohem Besatz des Spülwassers an schlamm-und belagbildenden Feststoffen funktionssicher und automatisch zu steuern. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe durch einen zwischen Förderzylinder und Förderleitung geschalteten, mit einem Steuerkolben versehenen, Steuerzylinder, der über eine Leitung mit dem Spülwasserbehälter verbunden ist, welcher Steuerzylinder drei Anschlüsse, u. zw. je einen für den Spülwasserbehälter, für den Förderzylinder und für die Förderleitung aufweist, so dass der im Steuerzylinder befindliche Steuerkolben wahlweise den Förderzylinder mit dem Spülwasserbehälter oder mit der Förderleitung verbindet, gelöst. 



   Der Vorteil der Erfindung ist, dass   Spülwasserein-und-austrittsleitung   keine Ventile und Klappen enthalten, und somit durch Schlamm-oder Feststoffablagerungen keine Funktionsstörungen auftreten können. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung an Hand einer hydraulisch betriebenen Betonpumpe schematisch dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Infolge der Arbeitsbewegung des Kolbens   von--la--nach--lb-wird   kolbenstangenseitig im Förderzylinder ein Vakuum erzeugt, das in bekannter Weise dazu verwendet wird, das Spülwasser aus bekannten Gründen aus dem   Vorratsbehälter --2-- in   den freiwerdenden Raum des Förderzylinders zu saugen. Bei der Rückwärtsbewegung des Arbeitskolbens   von--lb nach-la--   wird das Spülwasser aus bekannten Gründen bei Spülvorgang in den Vorratsbehälter oder beim Ausdrückvorgang als Ausdrückwasser in die Förderleitung gedrückt. 



   Beim Ausdrückvorgang tritt die hydraulisch betriebene Kolbenschiebersteuerung in Funktion. 
 EMI2.1 
 Ausdrückwasserstrom in die Förderleitung --4-- freigegeben wird. Auch beim folgenden Ausdrücktakt, Arbeitskolben bewegt sich   von-Ib-nach-la--,   sind   Drückwasseraus-und   Eintrittsöffnung frei von Ventilen und Klappen. In dem Moment, wo der Arbeitskolben die Stellung 
 EMI2.2 
 



   Vorteilhaft kann der Steuerkolben mit einem hydraulischen oder elektrischen Betätigungsorgan verbunden sein, wobei er von Hand oder automatisch steuerbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hydraulische Spülvorrichtung für Pumpen zur Förderung von Mörtel, Beton u. ähnl. Dickstoffen, bei der das zur Spülung des Druckkolbens sowie zur Entleerung und Reinigung der Förderleitung dienende Spülwasser von der Betonförderkolbenrückseite gefördert wird, g e k e n n z e i c h - net durch einen zwischen Förderzylinder (1) und Förderleitung (4) geschalteten, mit einem Steuerkolben versehenen, Steuerzylinder (5), der über eine Leitung mit dem Spülwasserbehälter verbunden ist, welcher Steuerzylinder (5) drei Anschlüsse, u. zw.
    je einen für den Spülwasserbehälter (2), für den Förderzylinder (1) und für die Förderleitung (4) aufweist, so dass der im Steuerzylinder (5) befindliche Steuerkolben wahlweise den Förderzylinder (1) mit dem Spülwasserbehälter (2) oder mit der Förderleitung (4) verbindet.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : OE-PS 213 706
AT531668A 1968-02-23 1968-06-04 Hydraulische spuelsteuerung an pumpen fuer moertel, beton u. aehnl. dickstoffe AT284631B (de)

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