AT285217B - Klappenventil - Google Patents

Klappenventil

Info

Publication number
AT285217B
AT285217B AT761568A AT761568A AT285217B AT 285217 B AT285217 B AT 285217B AT 761568 A AT761568 A AT 761568A AT 761568 A AT761568 A AT 761568A AT 285217 B AT285217 B AT 285217B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
flap
housing
sep
valve
rotary
Prior art date
Application number
AT761568A
Other languages
English (en)
Inventor
Viktor Lavrentievi Kostromenko
Leonid Iosifovich Koshatko
Original Assignee
Viktor Lavrentievi Kostromenko
Leonid Iosifovich Koshatko
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Viktor Lavrentievi Kostromenko, Leonid Iosifovich Koshatko filed Critical Viktor Lavrentievi Kostromenko
Priority to AT761568A priority Critical patent/AT285217B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT285217B publication Critical patent/AT285217B/de

Links

Landscapes

  • Details Of Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Klappenventil 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Klappenventil, insbesondere für Vakuumapparaturen, bei dem eine Drehklappe in der   Schliesslage   durch eine schwenkbare Kurvenscheibe entgegen einer Federkraft auf den Ventilsitz seines Gehäuses angedrückt wird. 



   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 812279 ist ein Klappenventil bekannt, bei dem eine Drehklappe in der   Schliessstellung   durch eine schwenkbare Kurvenscheibe entgegen einer Federkraft auf den Ventilsitz im Gehäuse angedrückt wird. 



   Bei dem bekannten Ventil ist die Drehklappe mit einer Seite auf einer im   Gehäuse   befestigten Achse angeordnet und wird durch einen Exzenter betätigt, der aus einem Segment mit grossem Hub zum Heben der Klappe und einem Segment mit kleinerem Hub zum Andrücken derselben an den Ventilsitz zusammengesetzt ist. 



   Der Nachteil eines solchen bekannten Ventils besteht darin, dass ihre Konstruktion es nicht gestattet, die Drehklappe um 90 zu verdrehen, weshalb die öffnung zum Durchtritt der Luft sogar bei vollständig geöffneter Klappe in bedeutendem Masse überdeckt bleibt. Infolgedessen muss das Ventil zur Erhaltung des Durchlassquerschnittes und Gewährleistung der erforderlichen Leistung beim Evakuieren der Luft grosse Abmessungen haben. 



   Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der vorgenannten Nachteile. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein konstruktiv einfaches und betriebssicheres Klappenventil von geringen Abmessungen insbesondere für Vakuumapparaturen zu schaffen, bei welchem die Drehklappe in geöffnetem Zustand gegenüber der Schliess stellung um   900 verdreht   und daher der Strömungsquerschnitt nahezu nicht verringert ist. 



   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die um eine Mittelachse schwenkbare Drehklappe zwei an gegenüberliegenden Seiten befindliche Drehzapfen besitzt, die in im Gehäuse vorgesehenen Langlöchern in Richtung der Gehäuselängsachse bewegbar und abgefedert gelagert sind. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden erläuternden Beschreibung von in den Zeichnungen dargestellten, beispielsweisen Ausführungsformen, in denen Fig. 1 ein erfindungsgemässes Klappenventil in geschlossener Stellung mit waagrecht liegender Drehklappe im Längsschnitt, Fig. 2 das Klappenventil im Schnitt nach der Linie   II-II   der Fig. 1 und Fig. 3 das Klappenventil gemäss Fig. 2, jedoch in geöffneter Stellung mit senkrecht stehender Drehklappe zeigt. 
 EMI1.1 
 



   Das   Gehäuse-l-besteht   aus einem   Teil-6--,   welcher an den zu evakuierenden Behälter (in den Zeichnungen nicht dargestellt) angeschlossen wird, und einem   Ringteil--7--,   der mit einem Ende mit Hilfe einer Mutter--8--an eine Vakuumpumpe (in den Zeichnungen nicht gezeigt) angeschlossen und mit dem andern Ende mit dem   Teil     Gehäuses-l-hermetisch   verbunden ist. 



   Der Teil --6-- des Gehäuses --1-- weist erfindungsgemäss an gegenüberliegenden Seiten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Langlöcher--9   und   10--auf.   



   In dem Ringteil --7-- des Gehäuses sind ein   Sitz--11--für   die Drehklappe --2-- und zur Achse parallele Bohrungen--12 und   13--angeordnet,   die sich an gegenüberliegenden Seiten dieses Teiles befinden und mit den   Langlöchern--9   und 10-- des Teiles --6-- des Gehäuses --1-fluchten. 



   In den Bohrungen--12 und   13--sind Führungshülsen--14   und 15-- mit in diesen untergebrachten Druckfedern--16 und 17--eingesetzt. 



   Die   Drehklappe --2-- besitzt   gemäss der Erfindung zwei an diametral gegenüberliegenden Seiten befindliche Drehzapfen --18 und 19--, die in den   Langlöchern--9   bzw. 10--des Teiles--6-des Gehäuses --1-- in Richtung der Längsachse des Gehäuses bewegbar gelagert sind. 



   Die Drehzapfen --18 und 19-- liegen auf den   Führungshülsen--14   und 15-- auf und sind mit der   Drehklappe --2-- mit   Hilfe von Schrauben-20 und   21-verbunden.   



   Im mittleren Teil der   Drehklappe --2-- ist   ein   Vorsprung --22-- mit   einer nach einer archimedischen Spirale ausgebildeten Arbeitsfläche --23-- und ein zur geometrischen Drehachse der Klappe--2--exzentrisch angeordneter Anschlag --24-- vorgesehen. 
 EMI2.1 
 archimedischen Spirale ausgebildete   Arbeitsfläche --26--,   und einen   Vorsprung --27-- auf,   der mit dem Anschalag --24-- bei der Drehung der Klappe --2-- zusammenwirkt. 



   Die Welle --4-- ist mit einer   Raste --28-- zum   Festhalten der Klappe --2-- in der geöffneten Stellung versehen. 



   Das insbesondere für Vakuumapparaturen bestimmte erfindungsgemässe Ventil arbeitet folgendermassen :
In der geschlossenen Stellung ist die Drehklappe --2-- mit Hilfe des Nockens --3-- durch die   Dichtung --25-- satt   an den   Sitz-11-angedrückt.   



   Beim öffnen der Klappe--2--zum Evakuieren der'Luft aus einem Behälter (in den Zeichnungen nicht dargestellt) dreht man den Nocken --3-- mit Hilfe des Griffes --5-- und der Welle --4-- derart, dass seine Arbeistsfläche --26--, die mit der   Arbeitsfläche --23-- des     Vorsprunges--22--zusammenwirkt,   ein Anheben der Klappe--2--durch Druck der Federn   - 16   und 17-auf die Drehzapfen-18 und   19-gestattet.   



   Beim weiteren Drehen des   Griffes --5-- kommt   der Vorsprung --27-- des Nockens --3-mit dem zur geometrischen Drehachse der Klappe--2--exzentrisch angeordneten Anschlag--24in Eingriff und dreht die Klappe um die Drehzapfen --18 und 19-- so lange, bis sie die senkrechte Stellung eingenommen hat (wie in Fig. 3 gezeigt). 
 EMI2.2 
 bis zur horizontalen Lage. 



   Volles Schliessen und dichtes Andrücken der Drehklappe --2-- an den Sitz --11-- des Gehäuseteiles --7-- erfolgen mit Hilfe der   Arbeitsflächen --26   und 23-des Nockens-3bzw. des   Vorsprunges --22-- der   Klappe. 



   Das Anheben der   Drehklappe --2-- mit   Hilfe der Federn --16 und 17-- ist nur möglich, wenn im Behälter (in den Zeichnungen nicht dargestellt) zuvor ein genügender Unterdruck erzeugt wird, da die Charakteristik der oben genannten Federn so gewählt ist, dass diese einen grösseren Luftdruck im Behälter nicht überwinden können. Dies verhindert ein öffnen der Drehklappe --2-- bei zufälliger Einwirkung auf den Hebel--5--, weil in diesem Fall bei dessen Drehung der Vorsprung --27-des Nockens --3-- nicht mit dem Anschlag --24-- in Eingriff kommt, da die   Klappe--2-   durch die Federn --16 und 17-- nicht angehoben wurde. Eine derartige Massnahme verhindert den unerwünschten Eintritt grösserer Luftmengen in die Vakuumpumpe (nicht dargestellt). 



   Das erfindungsgemässe Ventil besitzt folgende Vorteile. 



   Die Anordnung der Drehklappe --2-- mit Hilfe von zwei an gegenüberliegenden Seiten befindlichen Drehzapfen --18 und 19--, die in im Gehäuse vorgesehenen Langlöchern bewegbar und gefedert gelagert sind, gestattet es, mit Hilfe des Nockens--3--die Drehklappe--2--im Ventilgehäuse --1-- voll zu öffnen, wodurch der Durchlassquerschnitt der Vakuumleitung-im Gegensatz zu bekannten Konstruktionen-nahezu nicht verringert wird und somit die Leistung beim Evakuieren der Luft aus dem Behälter durch die in den Zeichnungen nicht dargestellte Vakuumpumpe gesteigert v'erden kann. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die Verwendung der in dem   Gehäuse--l--mit   Hilfe von Zapfen--18 und 19-untergebrachten Drehklappe--2--gibt daher die Möglichkeit, die Abmessungen des Ventils beträchtlich zu vermindern und dessen konstruktiven Aufbau zu vereinfachen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Klappenventil, insbesondere für Vakuumapparaturen, bei dem eine Drehklappe in der Schliesslage durch eine schwenkbare Kurvenscheibe entgegen einer Federkraft auf den Ventilsitz seines Gehäuses EMI3.1 Drehklappe (2) zwei an gegenüberliegenden Seiten befindliche Drehzapfen (18, 19) besitzt, die in im Gehäuse (1) vorgesehenen Langlöchern (9, 10) in Richtung der Gehäuselängsachse bewegbar und abgefedert gelagert sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.2 <tb> <tb> DT-PS <SEP> 812 <SEP> 279 <SEP> DT-PS <SEP> 969 <SEP> 784 <SEP> <tb>
AT761568A 1968-08-05 1968-08-05 Klappenventil AT285217B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT761568A AT285217B (de) 1968-08-05 1968-08-05 Klappenventil

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT761568A AT285217B (de) 1968-08-05 1968-08-05 Klappenventil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT285217B true AT285217B (de) 1970-10-27

Family

ID=3597828

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT761568A AT285217B (de) 1968-08-05 1968-08-05 Klappenventil

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT285217B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE400803C (de) Vorhaengeschloss
AT285217B (de) Klappenventil
DE7536390U (de) Fuellorgan fuer gegendruckfuellmaschinen
DE102009029794A1 (de) Wasserrad
DE3341848C2 (de)
DE633613C (de) Selbsttaetiges Ventil
AT335808B (de) Ruckflussverhinderer
DE1619740C3 (de)
DE648028C (de) Behaelterverschluss mit frei auf dem Behaelterrand unter Zwischenschaltung einer Dichtung aufliegendem Deckel
DE114422C (de)
DE1127247B (de) Scharnier mit gewichtsausgleichender Feder
DE344577C (de) Fassfuellvorrichtung
AT150683B (de) Einseilgreifer.
DE1993311U (de) Rueckschlagventil.
AT44905B (de) Transportbehälter für Lebensmittel und andere leicht verderbliche Waren.
AT114397B (de) Quetschventil für Gase und Flüssigkeiten, insbesondere für trockene Gasmesser.
AT329737B (de) Abhebeeinrichtung fur die verschlussplatte von verdichterventilen
AT18279B (de) Mit dem Stationsgasmesser verbundenes hydraulisches Gebläse zur Einführung bestimmter Luftmengen in die Gasleitung.
DE497607C (de) Abtrittspuelvorrichtung mit Windkessel
DE1789486U (de) Strahlrohr.
DE596668C (de) Absperrvorrichtung fuer den Gasauslass eines OElschalters
AT119704B (de) Hochdruckabsperrschieber.
AT114815B (de) Senfbehälter.
AT89084B (de) Bremsfunktionsventil.
AT34535B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Gaszuflusses bei Flüssigkeitserhitzern.

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee