AT286065B - Kernbohrer - Google Patents
KernbohrerInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23B51/00—Tools for drilling machines
- B23B51/04—Drills for trepanning
- B23B51/0473—Details about the connection between the driven shaft and the tubular cutting part; Arbors
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- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
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- B28D1/04—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing with circular or cylindrical saw-blades or saw-discs
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Description
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Kernbohrer
Im Stammpatent Nr. 276000 ist ein Kernbohrer, bestehend aus einem Schaft und einem Bohrkopf, in dessen über den Umfang gleichmässig verteilten Ausnehmungen Plättchen aus Hartmetall od. dgl. in zur Bohrerachse etwa radialen Ebenen befestigt sind, wobei die Schneide jedes Plättchens gegenüber der Schneide des folgenden Plättchens in radialer Richtung versetzt ist und nur einen Teil der Ringbreite bearbeitet, sowie jedes als Wendeschneidplatte ausgebildete Plättchen mit seiner Schneidkante in einer zur Bohrerachse normalen Ebene liegt, wobei diejenigen Normalebenen, die zwei in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Plättchen zugeordnet sind, gegeneinander axial verschoben sind, unter Schutz gestellt.
Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung dieses Kernbohrers dar.
Sie bezweckt bei Wendeplattenbruch eine Beschädigung des Bohrkopfes zu verhüten. Es ist bei Bohrmaschinen bekannt, den Bohrer schnell zurückzuziehen, wenn seinem Vorschub oder Umlauf ein erhöhter Widerstand entgegentritt. Bei diesen Maschinen ist aber immer noch die Gefahr eines Bohrerbruches vorhanden, da die Rückbewegung des Bohrers erst dann eintritt, wenn ein erhöhter Widerstand gegen die Drehung bzw. Abwärtsbewegung der Bohrerspindel bereits aufgetreten ist.
Die Erfindung zielt darauf ab, diesen Nachteil zu vermeiden und besteht darin, dass an einem Bohrkopf der eingangs genannten Art von seinem Aussenumfang vorspringende Auflaufleisten und/oder von der Innenwand des Bohrkopfes vorstehende Auflaufnocken angeordnet sind, wobei Leisten und Nocken zweckmässig von der Stirnfläche des Bohrkopfes ausgehen. Auf diese Weise wird der Bohrkopf gemäss dem Stammpatent in weit höherem Mass als die bisher verwendeten Bohrköpfe vor Beschädigung geschützt.
Bei Bruch einer Schneide würde es zu lange dauern, bis die Maschine mit dem bekannten Mittel wegen Überlastung abstellt, wodurch der Bohrkopf einem grossen Verschleiss unterworfen wäre. Dies wird durch die erfindungsgemässe Ausführung verhindert, da die Auflaufnocken und Auflaufleisten mit nur kleinem Spiel an der inneren bzw. äusseren Wand des ausgebohrten Ringkanals gleiten.
Unregelmässigkeiten, wie sie sich bei Schneidenbruch ergeben, wirken sich dadurch in weit höherem Mass aus und schalten die Maschine sofort ab, wodurch der Bohrkopf vor Schaden bewahrt wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht eines Kernbohrers, mit weggebrochenen Teilen und Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie 11-11 der Fig. 1.
! n Fig. l ist ein Kernbohrer-l--mit einem Bohrschaft-3--dargestellt. Im Kernbohrer ist zum Zweck des besseren Verständnisses, ein Kern --11-- eingezcichnet, der bereits aus dem dargestellten Teil des Kernbohrers--l--herausragt. In vier Ausnehmungen --15, 16, 17 und 18--sind vier, vorzugsweise aus Hartmetall bestehenden Wendeplatten--35, 36, 37 und 38-- eingebaut.
Das Festhalten jeder Platte geschieht mittels einer Schraube --25-- mit Innensechskant, welche durch eine tangential im Bohrkopf --4-- angeordnete Öffnung --23-- eingebracht und mit
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Erfolgt bei einer der Wendeplatten--35 bis 38-ein Schneidenbruch, so wird entweder die Bohrung enger oder der Kern-11--grösser, was zur Folge hat, dass der Bohrkopf, sofern man keinen Schutz vorsieht, beim Weiterdrehen beschädigt wird. Um eine derartige Beschädigung abzuwenden, sind Bremsmittel in Form von Auflaufnocken-91, 92, 93 und 94-vorgesehen, die auf der Stirnseite des Bohrkopfes --4-- mit Hilfe von Schrauben --96-- befestigt sind.
Aussen am Bohrkopf--4--sind ferner Auflaufleisten--98, 99, 100 und 101--gleichmässig über den Umfang verteilt und in dafür geschaffene Nuten eingelassen, vorzugsweise eingeschrumpft. Weiterhin ist der
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Kerndurchmesser und dem gewünschten Spiel zwischen dem Kern und den Bolzen in der Länge einstellbar sind.
Bei Schneidenbruch ist es nun auf Grund der Auflaufnocken-91 bis 94-und der Auflaufleisten--98 bis 101--, welche Bremselemente darstellen, nicht mehr möglich, dass der Bohrkopf --4-- direkt mit dem Werkstück in Berührung kommt. Denn diese Bremsmittel kommen zum Aufliegen auf das Werkstück und erhöhen, da sie aus Hartmetall oder Schnellstahl bestehen, den Drehwiderstand für den Antrieb. Sie reiben also auf dem grösseren Kerndurchmesser oder auf der engeren Bohrung. Infolge Ansteigens der Reibung gegenüber der normalen Bearbeitung steigt die vom Antriebsmotor aufgenommene Leistung beträchtlich an.
Durch Einbau eines thermischen Auslösers wird erreicht, dass die Werkzeugmaschine bei Schneidenbruch automatisch ausgeschaltet wird, da die Stromaufnahme des Antriebsmotors über den Normalüberlastwert ansteigt und das Wärmepaket den Stromschalter ausschaltet. Diese Massnahme erfolgt derart rasch, dass die Kernbohreinrichtung still steht und ausfährt, bevor die Bremsmittel durchgescheuert sind und ein Auflaufen des Bohrkopfes erfolgen würde.
Die Auflaufnocken--91 bis 94--haben weiterhin die zusätzliche Aufgabe, zusammen mit den Hartmetall-oder Schnellstahlbolzen--104 bis 107-den Kern-11-so zu führen, dass am
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des Kernbohrkopfes im Werkstück sicherstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Kernbohrer, bestehend aus einem Schaft und einem Bohrkopf, in dessen über den Umfang gleichmässig verteilten Ausnehmungen Plättchen aus Hartmetall od. dgl. in zur Bohrerachse etwa radialen Ebenen befestigt sind, wobei die Schneide jedes Plättchens gegenüber der Schneide des folgenden Plättchens in radialer Richtung versetzt ist und nur ein Teil der Ringbreite bearbeitet, sowie jedes als Wendeschneidplatte ausgebildete Plättchen mit seiner Schneidkante in einer zur Bohrerachse normalen Ebenen liegt, wobei diejenigen Normalebenen, die zwei in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden EMI2.4 276000,Auflaufleisten (98 bis 101) und/oder von der Innenwand des Bohrkopfes vorstehende Auflaufnocken (91 bis 94) angeordnet sind,wobei Leisten und Nocken zweckmässig von der Stirnfläche des Bohrkopfes ausgehen.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 677930 US-PS 2240795 OE-PS 251 373
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH830768A CH483897A (de) | 1968-01-12 | 1968-06-05 | Kernbohreinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT286065B true AT286065B (de) | 1970-11-25 |
Family
ID=4338298
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT485069A AT286065B (de) | 1968-06-05 | 1969-05-21 | Kernbohrer |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT286065B (de) |
| DE (1) | DE6920111U (de) |
| SE (1) | SE373518B (de) |
-
1969
- 1969-05-19 DE DE6920111U patent/DE6920111U/de not_active Expired
- 1969-05-21 AT AT485069A patent/AT286065B/de not_active IP Right Cessation
- 1969-06-03 SE SE6907813A patent/SE373518B/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE373518B (sv) | 1975-02-10 |
| DE6920111U (de) | 1971-11-11 |
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Legal Events
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