AT286327B - Vorrichtung zur Erzeugung von Feineis od.dgl. Gefrierprodukten - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung von Feineis od.dgl. GefrierproduktenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Erzeugung von Feineis od. dgl. Gefrierprodukten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Feineis od. dgl. Gefrierprodukten, die eine im wesentlichen horizontale, in einen Gefrierflüssigkeitstrog eintauchende, drehbare sowie von innen gekühlte Trommel od. dgl. aufweist, an deren Aussenfläche eine Schabeeinrichtung zum Abtrennen der sich auf der Trommel bildenden Eisschicht vorgesehen ist, wobei der Trommelmantel od. dgl. im wesentlichen von etwa schraubenlinienförmig nebeneinanderliegenden Führungen für das Kältemittel gebildet ist, nach Patent Nr. 278059. Mit der Vorrichtung gemäss dem Stammpatent ist eine Erzeugung von Feineis, wie z. B. Scherbeneis, Eisgranulat, Flockeneis, Schnee u. dgl., möglich. Derartiges künstliches Feineis findet z. B. für Kutter-Zwecke in der Wurstherstellung oder zum Einlagern von Fisch u. dgl. Verwendung. Dabei soll Form, Grösse und Struktur des Eises verhältnismässig leicht und in weiten Grenzen regelbar sein. Weiterhin ermöglicht die Vorrichtung gemäss dem Stammpatent die Herstellung von Feineis nicht nur auf Wasserbasis, sondern es ist auch die Anfertigung von andern Gefrierprodukten, beispielsweise auf der Basis von Milch, Fruchtsatzkonzentrat usw. möglich. In vorteilhafter Weise besitzt diese Vorrichtung eine vergleichsweise stabile Trommel, die dabei jedoch verhältnismässig dünne Durchtrittswandungen und vergleichsweise grosse Wärmeübergangsquerschnitte aufweist, so dass ein schneller, intensiver Wärmeentzug möglich und anderseits die erforderliche mechanische Festigkeit der Trommel auch zum Loslösen des Eises gegeben ist. Auch eine gute Regelung der Zu-und Abfuhr des Kältemittels ist dabei möglich. Es hat sich herausgestellt, dass bei einer derartigen Vorrichtung gemäss dem Stammpatent die sich am Trommelmantel bildende Eisschicht im Bereich oberhalb des Flüssigkeitstroges leicht und ohne zusätzliche Einwirkung bildet und beim Erreichen der Schabeeinrichtung leicht und vollständig vom Trommelmantel abgetrennt werden kann und dabei zu Scherben-oder Flockeneis zersplittert. Durch die Zusatzerfindung soll eine Verbesserung dieser bewährten Vorrichtung zur Erzeugung von Feineis od. dgl. erzielt werden. Dabei sollen Kälteverluste aus den Führungen für das Kältemittel nach dem Trommelinneren hin möglichst vermieden und die zur Verfügung gestellte Kälteleistung weitestgehend an die Oberfläche der Trommel und das dort befindliche Wasser od. dgl. bzw. Eis abgegeben werden. Diese Verbesserungen werden vor allem dadurch erreicht, dass die am Trommelmantel befindliche schraubenlinienförmige Führung einen Trommelkern aus gut wärmeisolierendem Werkstoff einschliesst. Dabei ist es zweckmässig, wenn die Trommel im wesentlichen aus dem Trommelkern aus gut wärmeisolierendem Werkstoff und einem den Trommelkern einschliessenden Rohr aus gut wärmeleitendem Werkstoff besteht, wobei im Trommelkern randoffene, schraubenlinienförmige Nuten vorgesehen sind, die mit dem Rohr zusammen die rohrartigen Führungen für das Kältemittel bilden. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer derartig ausgebildeten Trommel im Querschnitt <Desc/Clms Page number 2> dargestellt. Die Trommel ist dort im ganzen mit--202--bezeichnet. Sie besteht, von der Welle-231und den noch zu erwähnenden Dichtungen abgesehen, aus einem Trommelkern --202a-- aus EMI2.1 schraubenlinienförmige Führung für das Kältemittel im Trommelmantelbereich ergibt, ähnlich, wie es bei den Ausführungsbeispielen des Stammpatentes mehrfach beschrieben worden ist. Als Werkstoff für den Trommelkern--202a--kommen auch noch andere wärmeisolierende Werkstoffe in Frage, wobei sich aber Kunststoff besonders bewährt hat, weil er leicht zu bearbeiten ist, gute Wärmeisolationswerte bietet und sich chemisch gegenüber den in Frage kommenden Werkstoffen EMI2.2 von einer Nut zur andern herüberwandern kann. Das Kühlmittel ist dann gezwungen, den durch den Nutenverlauf vorgeschriebenen Weg zu nehmen, was sich für die erfindungsgemässe Herstellung von Feineis, das schon leicht auf der Trommel--202--Risse bildet und ohne Schwierigkeiten mit einem Schaber von der Trommel entfernt werden kann und dabei zersplittert, als wesentlich herausgestellt hat. Wenn sehr geringe Mengen des Kühlmittels auf dem Kriechwege zur benachbarten Nut gelangen, so kann die erfindungsgemässe Vorrichtung auch noch gut Feineis erzeugen, was aber nicht mehr gewährleistet ist, wenn erhebliche Mengen des Kühlmittels nicht mehr dem Nutenverlauf zu folgen EMI2.3 Erfindung ist zumindest ein Teil der Wellenbohrung-232-mit einer Isolierung-234versehen. Ein wesentlicher Vorteil der verbesserten Ausführungsform besteht darin, dass der aus gut wärmeisolierendem Werkstoff bestehende Trommelkern--202a-in Verbindung mit dem gut wärmeleitenden Rohr--202b--dafür sorgt, dass die in den Nuten --212-- zur Verfügung gestellte Kälteleistung weitestgehend an die Oberfläche des Rohres --202b-- und das dort befindliche Wasser bzw. Eis abgegeben wird. Dieses wird deshalb sehr schnell gebildet und sehr intensiv unter den Gefrierpunkt heruntergekühlt. Anderseits bildet der Trommelkern--202a--eine sehr gute Isolierung, so dass nur eine sehr geringe Kältemenge nicht in das Rohr --202b-- und von dort in das Eis weitergeleitet wird. Ausserdem bildet das Rohr-202b-die einzige Zwischenwand zwischen Eis und EMI2.4 Ferner ist die Trommel --202-- mit den vorgenannten Werkstoffen wegen des massiven Trommelkernes sehr formstabil, obgleich man bei der Wahl des Werkstoffes für das Rohr-202b- bzw. bei der Wahl von dessen Wandstärke sich nicht so sehr nach Stabilitätsgesichtspunkten, sondern vor allem nach kältetechnischen Gesichtspunkten orientieren kann. Auch ist der Kunststoff-Trommel- kern--202a--einfach herstellbar. Es wird als unter den Erfindungsgedanken der vorliegenden Verbesserung fallend angesehen, wenn der den Trommelkern --202a-- einschliessende Trommelmantel von abgewandelten, ähnlich ausgebildeten, schraubenlinienförmig gewundenen, rohrartigen Führungen gebildet ist, wie es im Stammpatent beschrieben ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Erzeugung von Feineis od. dgl. Gefrierprodukten, die eine im wesentlichen horizontale, in einen Gefrierflüssigkeitstrog eintauchende, drehbare sowie von innen gekühlte Trommel od. dgl. aufweist, an deren Aussenfläche eine Schabeeinrichtung zum Abtrennen der sich auf der Trommel bildenden Eisschicht vorgesehen ist, wobei der Trommelmantel od. dgl. im wesentlichen von etwa schraubenlinienförmig nebeneinanderliegenden Führungen für das Kältemittel gebildet ist, nach Patent Nr. 278059, dadurch gekennzeichnet, dass die am Trommelmantel befindliche schraubenlinienförmige Führung (212) einen Trommelkern (202a) aus gut wärmeisolierendem Werkstoff einschliesst.EMI3.1 im wesentlichen aus dem Trommelkem (202a) aus gut wärmeisolierendem Werkstoff und einem den Trommelkern einschliessenden Rohr (202b) aus gut wärmeleitendem Werkstoff besteht, wobei im Trommelkern randoffene, schraubenlinienförmige Nuten (212) vorgesehen sind, die mit dem Rohr (202b) zusammen die rohrartigen Führungen für das Kältemittel bilden. EMI3.2 Rohr (202b) benachbarte Windungen der Nuten (212) gegeneinander abdichtend auf dem Trommelkern (202a) aufgesetzt ist.5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass in der Gegend der Stirnseiten des Trommelkernes (202a) Ringdichtungen (DR) vorgesehen sind.6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, mit einer Trommel, die eine EMI3.3 der Wellenbohrung (232) eine Isolierung (234) aufweist.7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der den Trommelkern (202a) umschliessende Trommelmantel od. dgl. im wesentlichen von einem Führungsrohr od. dgl. für das Kältemittel gebildet ist, welches schraubenlinienförmig in nebeneinanderliegenden Windungen angeordnet ist.
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