AT287020B - Vorsensibilisiertes lithographisches flächiges Material - Google Patents

Vorsensibilisiertes lithographisches flächiges Material

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AT287020B
AT287020B AT15967A AT1596765A AT287020B AT 287020 B AT287020 B AT 287020B AT 15967 A AT15967 A AT 15967A AT 1596765 A AT1596765 A AT 1596765A AT 287020 B AT287020 B AT 287020B
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sep
light
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Minnesota Mining & Mfg
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    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
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    • G03F7/004Photosensitive materials
    • G03F7/09Photosensitive materials characterised by structural details, e.g. supports, auxiliary layers
    • G03F7/091Photosensitive materials characterised by structural details, e.g. supports, auxiliary layers characterised by antireflection means or light filtering or absorbing means, e.g. anti-halation, contrast enhancement

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Materials For Photolithography (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorsensibilisiertes lithographisches flächiges Material 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
245001sondere bevorzugt und empfohlen, wenn auf der Folie Gleitmittel oder Schmiermittel (die von den Folienherstellern gewöhnlich aufgebracht werden) vorhanden sind. Die behandelte Oberfläche wird zuerst mit einer Lösung von lichtempfindlichem Material überzogen, die folgendermassen zusammengesetzt ist :

   
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Gew.-Teile
<tb> Lichtempfindliches <SEP> Diazoniumsalz
<tb> von <SEP> Phosphorwolframsäure <SEP> und
<tb> p-Diazodiphenylaminmonomere <SEP> 4
<tb> Harzartiges <SEP> Copolymere <SEP> von <SEP> Vinylidenchlorid <SEP> und <SEP> Acrylnitril <SEP> (im
<tb> Handel <SEP> als <SEP> "Saran <SEP> F-220" <SEP> erhältlich) <SEP> 1
<tb> Salzsäure <SEP> (konzentriert) <SEP> 0, <SEP> 03 <SEP> 
<tb> Monomethyläther <SEP> des <SEP> Äthylenglykols
<tb> (im <SEP> Handel <SEP> erhältlich <SEP> als.. <SEP> Methyl- <SEP> 
<tb> cellosolve" <SEP> -Lösungsmittel) <SEP> 146,5
<tb> 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 p-DiazodiphenylaminsulfatAlle vorstehenden Herstellungsoperationen finden in gedämpfte Licht statt. 



   In dem vorstehenden Beispiel wurde ein cyanfarbenes lithographisches flächiges Material hergestellt. Die zugehörigen flächigen Materialien mit magentafarbenem und gelbem Überzug (die zusammen mit dem cyanfarbigen flächigen Material ein vollständiges Dreifarbenprüfsystem bilden) wurden in ähnlicher Weise unter Verwendung des gleichen Polyvinylformalüberzuges hergestellt, indem man entsprechend gefärbte Pigmente, z.   B."Watchung   Red RT 761   D"im   Farbindex als Rotpigment 48 unter der Nummer "CI No. 15865" geführt, und "Benzidine Yellow YT 564 D", im Farbindex als Gelbpigment 14 unter der Nummer "CI No.   21095" geführt, anwandte. Alle vorstehend angeführten Farbstoffnummern   sind der 2. Auflage 1956 des Colour Index entnommen. 



   Die resultierenden lithographischen flächigen Materialien werden als Filme für die Prüfung der Farbwiedergabe verwendet, indem man sie (vorzugsweise durch "rückwärtige Belichtung" durch die Filmunterlage) durch das Kamerapositiv, das die entsprechende Farbe wiedergibt, belichtet. 



   Nach der Belichtung mit ultraviolettem Licht wird jedes der flächigen Materialien mit einer Ent-   wicklerlösung   bedeckt, die aus 1 Vol.-Teil n-Propylalkohol und 3 VoL-Teilen Wasser, das   0, ego   Netzmittel   (wie z. B. "Aquarex D", ein Natriumsulfat von höheren Fettalkoholen) enthält,   besteht. 



   Das flächige Material wird dann mit einem lithographischen Abwischbausch abgerieben, um den Überzug und mit demselben einen Teil oder die gesamte belichtete Diazoverbindung in den Nichtbildflächen zu entfernen. Die flächigen Materialien werden dann mit kaltemWasser gespült und mit Löschpapier getrocknet Es ergibt sich ein positives Halbtonbild. 



   Das resultierende flächige Material ist in den gefärbten Flächen noch lichtempfindlich. Auch geben die gefärbten Flächen zu diesem Zeitpunkt nicht die wahre Farbe wieder, weil die gelbliche Farbe des lichtempfindlichen Diazoniummaterials ziemlich sichtbar ist. Die resultierenden flächigen Materialien werden daher weiter behandelt, um sowohl die Empfindlichkeit als auch die Farbe der lichtempfindlichen Schicht zu beseitigen. 



   Um die zuvor nicht belichteten Flächen zu desensibilisieren, werden die flächigen Materialien in einemBelichtungsrahmen vollständig belichtet. Jedes Blatt wird dann während annähernd 1 min in eine Bleichlösung eingetaucht, wonach es gewaschen, in kaltem Wasser gespült und getrocknet wird. Die Zusammensetzung einer geeigneten Bleichlösung ist wie folgt : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Gew. <SEP> -Teile <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 82,60
<tb> Natriumbisulfit <SEP> 0, <SEP> 99
<tb> Dikaliumphosphat <SEP> 0,55
<tb> Monokaliumphosphat <SEP> 2, <SEP> 76 <SEP> 
<tb> Isopropylalkohol <SEP> 13, <SEP> 10 <SEP> 
<tb> 
 Nach dem Bleichen weisen die flächigen Materialien die wahren Farben auf, und ihre Bilder ent- sprechen den Halbtonbildern der Kamerapositive des entsprechenden Farbauszugs. 



   Wenn die drei flächigen Materialien im Register auf einem weissen Hintergrund übereinandergelegt werden, wird ein   genauer"Probeabzug"des   Dreifarbendruckes erhalten, wie er sich ergeben würde, wenn die Kamerapositive verwendet würden, um Druckplatten herzustellen, von denen Farbdrucke (die "letzte Korrekturen" genannt werden) hergestellt würden. Die Notwendigkeit einer letzten Korrektur wird sehr vermindert oder beseitigt. 



   Obgleich das in diesem Beispiel verwendete Überzugsharz Polyvinylformal war, können stattdessen allgemein alle abriebbeständigen organophilen, hydrophoben, wasserunlöslichen, durch Lösungsmittel erweichbaren, harzartigen Polymeren verwendet werden. 



   Eine Anzahl solcher Harze sind in der vorstehend genannten österr.   Patentschrift Nr. 255894   ge- offenbart. Es wurde jedoch gefunden, dass, wenn wie in dem vorliegenden Beispiel ein Harzüberzug verwendet wird, ein entsprechendes Harz, wie   z. B.   das obige harzartige   CopolymerevonVinyliden-   chlorid und Acrylnitril, in der lichtempfindlichen Schicht verwendet werden sollte, um die Bindung a) der   lichtempfindlichenZwischenschicht   an die Folienunterlagen und b) des Überzuges an die Zwischen- schicht zu verbessern. 



   Es sollen die Eigenschaften des verwendeten Überzugsharzes berücksichtigt werden, wenn man das
Harz wählt, das in die lichtempfindliche Schicht einverleibt wird, und umgekehrt. Beispielsweise soll das Harz in der lichtempfindlichen Schicht in dem Lösungsmittel, das für das Aufbringen des Harzüber- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   zuges verwendet wird, unlöslich sein. (Es muss im allgemeinen auch in dem Lösungsmittel löslich sein,. aus dem der Diazoniumkomplex aufgebracht wird.) Das in Beispiel 2 der österr. Patentschrift Nr. 245001 verwendete Polyvinylhydrogenphthalatharz ist auch in Verbindung mit dem Polyvinylformalüberzugsharz brauchbar, insbesondere in feinen Halbi tonreproduktionen, obgleich der Aufbau gemäss dem vorliegenden Beispiel bevorzugt wird. Verschiedene andere Harze sind brauchbar, wenn man die vorstehenden Lehren berücksichtigt. 



  Die in der lichtempfindlichen Schicht verwendete Menge Harz ist im allgemeinen in bezug auf die darin vorhandene Menge an lichtempfindlichem Diazoniumkomplex gering, aber die relativen Mengen können in grossem Umfang variiert werden. Es sind brauchbare flächige Materialien hergestellt worden, in denen das Verhältnis von Harz zu lichtempfindlichem Diazoniumkomplex von 1 : 10 bis etwa 2 : 1 variiert. 



  Die in dem Harzüberzug verwendete Menge Pigment wird hauptsächlich durch die gewiinschte Farbintensität, die erzielt werden soll, bestimmt. Im allgemeinen sollte jedoch die Menge Pigment im grossen und ganzen die Menge Harz in der Überzugsschicht (bezogen auf das Volumen) nicht stark übersteigen. 



  In den erfindungsgemässen lithographischen flächigen Materialien, die als Film für die Prüfung der Farbwiedergabe verwendet werden sollen, sollte das Pigment für sichtbares Licht durchsichtig sein (so dass die wahren Tiefen der Farben hindurchscheinen). Das Pigment braucht für ultraviolettes Licht nicht durchlässig zu sein, wenn das flächige Material nicht von vorn belichtet werden soll. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorsensibilisiertes lithographisches flächiges Material, das für einen Farbkontrollfilm geeignet ist und aus einer durchsichtigen Unterlagsfolie, einer lichtempfindlichen, eine Diazoniumverbindung enthaltenden Zwischenschicht und darüber einem pigmentierten, harzartigen, wasserunlöslichen Über-   
 EMI4.1 
 dodass das vorsensibilisierte Material als ein direkt-positives, lichtempfindliches Material ausgebildet ist, d. h. dass das Diazoniumsalz in der lichtempfindlichen Zwischenschicht bei Belichtung mit ultraviolettem Licht durch ein Transparentbild in den vom Licht getroffenen Flächen zu einem leicht wegwaschbaren Produkt zersetzbar ist und dass die lichtempfindliche Zwischenschicht ausserdem ein die Bindung dieser Zwischenschicht sowohl an die Unterlagsfolie als auch an den harzartigen Überzug bewirkendes Harz, z.

   B. ein Copolymeres von Vinylidenchlorid und Acrylnitril, solcher Art enthält, das in einem Lösungsmittel für das Diazoniumsalz, z. B. in dem Monomethyläther des Äthylenglykols, löslich und in einem Lösungsmittel für das harzartige Polymere des Überzuges, z. B.   in 1, 1, 2-Trichloräthan, im we-   sentlichen unlöslich ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorsensibilisiertes Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Diazoniumsalz in der lichtempfindlichen Schicht das Reaktionsprodukt einer Heteropolysäure und eines lichtempfindlichen Diazomaterials ist.
    3. Vorsensibilisiertes Material nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Diazoniumsalz das Reaktionsprodukt von Phosphorwolframsäure und p-Diazodiphenylamin ist.
    4. Vorsensibilisiertes Material nach einem der Anspruchelbis3, dadurch gekennzeich- net, dass das durch Lösungsmittel erweichbare harzartige Polymere des Überzugs ein pigmentiertes Polyvinylformalharz ist.
    5. Vorsensibilisiertes Material nach einem derAnspruchelbis4, dadurch gekennzeich- net, dass dasGewichtsverhältnisvonHarz zu lichtempfindlichemDiazoniumkomplex in derZwischen- schicht von 1 : 10 bis 2 : 1 variiert.
AT15967A 1964-02-19 1965-02-18 Vorsensibilisiertes lithographisches flächiges Material AT287020B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US345848A US3211553A (en) 1960-10-31 1964-02-19 Presensitized positive-acting diazotype printing plate

Publications (1)

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AT287020B true AT287020B (de) 1971-01-11

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AT15967A AT287020B (de) 1964-02-19 1965-02-18 Vorsensibilisiertes lithographisches flächiges Material

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