AT287851B - Thyristor-Gleichstromsteller für mit einem Hauptthyristor seriegeschaltete Verbraucher, insbesondere für die Wirbelstrombremse von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Thyristor-Gleichstromsteller für mit einem Hauptthyristor seriegeschaltete Verbraucher, insbesondere für die Wirbelstrombremse von Kraftfahrzeugen

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AT287851B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Thyristor-Gleichstromsteller   für mit einem Hauptthyristor seriegeschaltete Verbraucher, insbesondere für die
Wirbelstrombremse von Kraftfahrzeugen 
Die Erfindung betrifft einen Thyristor-Gleichstromsteller für mit einem Hauptthyristor seriegeschaltete Verbraucher, insbesondere für die Wirbelstrombremse von Kraftfahrzeugen, mit einem
Löschkreis, welcher einen Löschthyristor und einen Löschkondensator enthält, und mit je einem transistorisierten Kippimpulsgeber zum Ansteuern des Hauptthyristors bzw. des Löschthyristors. 



   In der brit. Patentschrift Nr. 1, 010, 807 ist ein derartiger Gleichstromsteller mit zwei Impulsgebern beschrieben, von denen der eine, welcher die Einschaltung des Löschthyristors bewirkt, mit einer festen Frequenz von   z. B.   5 kHz schwingt und der andere Impulsgeber, gesteuert von einem Spannungsregelkreis, nach Einschalten des erstgenannten Impulsgebers früher oder später einen Impuls zum Einschalten des Hauptthyristors abgibt ; bei dieser Schaltung besteht jedoch die Gefahr, dass beide Impulsgeber fast gleichzeitig oder sogar gleichzeitig einen Impuls abgeben, wobei dann die Aufladung des Löschkondensators und damit die Kommutierung des Gleichstromstellers nicht mehr gewährleistet sind.

   Soll nun bei der bekannten Einrichtung dieser Nachteil mit Sicherheit vermieden werden, dann kann das Tastverhältnis der Impulse nur in bestimmten, engen Grenzen verändert und dadurch nur ein kleiner Stellbereich erhalten werden. 



   Weiters ist es aus der   brit. Patentschrift Nr. 1, 038, 374   bekannt, einen Gleichstrommotor dadurch zu bremsen, dass man in einem Parallelkreis zu ihm einen Thyristor in Serie mit einem Bremswiderstand schaltet, und dass man am Ende des Bremsvorganges diesen Thyristor über einen Löschthyristor und einen Löschkondensator wieder sperrt. Mit dieser Schaltung wird also die Bremsung eines Gleichstrommotors ermöglicht. Für die anders gelagerten Verhältnisse bei einer sogenannten Wirbelstrombremse, wie sie hauptsächlich in Omnibussen und Lastkraftwagen verwendet werden, konnte diese Patentschrift jedoch keine Hinweise geben. 



   Es soll nun ein   Thyristor-Gleichstromsteller   geschaffen werden, welcher bei sicherer Kommutierung einen grossen Stellbereich des Tastverhältnisses ermöglicht und besonders für die Steuerung von Wirbelstrombremsen geeignet ist. 



   Nach der Erfindung wird dies bei Gleichstromstellern der eingangs beschriebenen Bauart dadurch erreicht, dass beide Kippimpulsgeber, deren Ladekondensatoren zur gegensinnigen Ladestromvorgabe mit einem gemeinsamen Stellglied verbunden sind, mit ihren Steuereingängen an der Anode des einen der beiden Thyristoren angeschlossen sind, deren dort anliegender Spannungswert als gegensinnige Steuergrösse der Kippimpulsgeber dient. Hiedurch wird eine solche gegensinnige Verriegelung der beiden Impulsgeber bewirkt, dass immer nur einer derselben einen Impuls abgeben kann ; weiters wird durch das gemeinsame Stellglied erreicht, dass der Stellbereich voll ausgefahren werden kann, ohne die Kommutierung zu gefährden, da nämlich und nicht nur einer von ihnen, wie in der Anordnung nach der erstgenannten brit. Patentschrift. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieses Thyristor-Gleichstromstellers sind die Steuereingänge der Kippimpulsgeber je über ein Schwellwertglied an der Verbindungsleitung zwischen 

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 Hauptthyristor und Verbraucher angeschlossen. Weiters wird zweckmässig der an der Verbindungsleitung zwischen Hauptthyristor und Verbraucher abgegriffene Spannungswert dem einen Kippimpulsgeber über eine   umkehrstufe   zugeführt. Als gemeinsames Stellglied zur gegensinnigen Verstellung der Ladeströme wird vorteilhafter Weise ein Stellpotentiometer verwendet. 



   In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Thyristor-Gleichstromstellers zur Steuerung der Wirbelstrombremse von Kraftfahrzeugen veranschaulicht. Es zeigen Fig. l die vollständige Schaltung eines solchen Thyristor-Gleichstromstellers, Fig. 2 bis 4 Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise dieses Gleichstromstellers und schliesslich Fig. 5 eine Variante der Schaltung nach Fig. 1. 



   Bei der in Fig. l dargestellten Anordnung hat die vorhandene Wirbelstrombremse des Kraftfahrzeuges eine Magnetwicklung-10--. Fliesst nun durch diese   Magnetwicklung --10-- ein   starker Strom, dann wird das Kraftfahrzeug stark gebremst ; bei Aufnahme eines schwachen Stromes dagegen wird auch nur schwach gebremst. Der   Strom-i-durch   die   Magnetwicklung --10-- wird   von einem   Bremspedal --11-- als   Stellglied gesteuert. Als Gleichstromquelle dient eine Batterie --12-- von 24 V Spannung. 
 EMI2.1 
 wieder sperrt, wenn seine Anode negativer wird als seine Kathode ; zum Sperren dieses Thyristors --13-- dient ein zweiter   Thyristor --14-- und   ein Kondensator--15--. 



   Zum Liefern der Zündimpulse für den ersten   Thyristor --13-- dient   ein erster Impulsgeber --16--, und zum Liefern der Zündimpulse für den zweiten   Thyristor --14-- dient   ein zweiter 
 EMI2.2 
 Spannung   zwischen-Bl   und   Ein--einen   festgelegten Wert, so wird die Strecke-Bl bis   Em-   leitend, wie das dem Fachmann geläufig ist. 



   Zum Steuern der beiden Impulsgeber--16 und   17-dient   ein   Potentiometer --22-- von   10 kOhm mit zwei Anschlüssen --F und D-und einem   Abgriff --23-- mit   einem Anschluss --E--. Der   Abgriff--23-ist   so mit dem   Bremspedal --11-- gekuppelt,   dass er sich bei stärkerem Bremsen in Richtung vom   Anschluss     Anschluss-F-verschiebt,   wobei der   Strom-i-durch   den ersten   Thyristor --13-- stetig   zunimmt, wie das in den Fig. 2 bis 4 graphisch dargestellt ist. 



   Im einzelnen ist die Schaltanordnung wie folgt aufgebaut : Die Plusklemme der   Batterie-12-   
 EMI2.3 
 als Freilaufdiode dient und deren Anode an einem   Verbindungspunkt --30-- mit   dem andern Anschluss der   Magnetwicklung --10-- und   über die Primärwicklung --27-- eines Übertragers - mit der Anode des   Thyristors --13-- verbunden   ist, dessen Kathode, ebenso wie die 
 EMI2.4 
 --12-- angeschlossenenMinusleitung --29-- verbunden ist. 



   Zwischen den Anoden der Thyristoren --13 und 14-liegt der   Kondensator --15-- von   100 F; die Anode des   Thyristors --14-- ist   mit der Kathode einer   Diode --32-- verbunden,   deren Anode über die Sekundärwicklung --33-- des Übertragers --28-- mit der Minusleitung --29-- in Verbindung steht. 



   Das   Relais --24-- ist mit   einem Anschluss mit dem Pluspol der Batterie --12-- und mit dem andern Anschluss über einen vom Bremspedal --11-- betätigten Kontakt --34-- mit der Minusleitung--29--verbunden, mit der auch über einen   Widerstand --35-- von   200   #   und einen vom Bremspedal --11-- betätigten Kontakt --36-- die Anode des   Thyristors --14-- in   Verbindung steht. 



   Die Kontakte-34 und 36-sind so ausgebildet, dass beim Bremsen (Niedertreten des   Bremspedals-11--)   zuerst der   Kontakt --34-- geschlossen   und dadurch über das Relais-24auch der   Kontakt --25-- geschlossen   wird, und dass erst dann bei weiterem Bremsen der Kontakt   - 36-geöffnet   wird. 



   Die Impulsgeber--16 und 17-- sind in untereinander gleicher Weise aufgebaut. Die erste Basis   --Bl-des Transistors-18-ist   direkt mit der Steuerelektrode des   Thyristors --13-- und   über einen   Widerstand --37-- von 20 n mit   der Minusleitung --29-- verbunden. Seine zweite Basis   - zist   über einen   Widerstand --38-- von   100 n mit der Kathode einer Zenerdiode-39- 

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 verbunden, die ihrerseits über einen   Widerstand --40-- mit   der Kathode der   Freilaufdiode-26--   verbunden ist, während die Anode der   Zenerdiode --39-- an   die Minusleitung-29-angeschlossen ist.

   Wie ersichtlich, liegt bei geschlossenem   Kontakt --25-- eine   konstante Spannung an der Zenerdiode-39--, wie in Fig. l eingezeichnet, mit einer Schleusenspannung von 8 V. Diese 
 EMI3.1 
 mit der   Minusleitung --29-- und   über einen   Widerstand --44-- von   200   #   mit dem Anschluss - F-des Potentiometers-22-verbunden, dessen   Anschluss-E-mit   der Kathode der   Zenerdiode --39-- und   dessen Anschluss-D-über einen   Widerstand --45-- von 2,7 k#   mit dem Emitter --Em-- des Transistors --19-- verbunden ist. Wie ersichtlich, ist der Widerstand - über zehnmal grösser als der Widerstand--44-- ; diese Bemessung hat sich als günstig erwiesen. 



   Die erste Basis --B1-- des Transistors --19-- ist direkt mit der Steuerelektrode des   Thyristors --14-- und   über einen   Widerstand --46-- von 20#   mit der Minusleitung-29-verbunden. Seine zweite Basis --B2-- ist über einen   Widerstand --47-- von   100   #   mit dem Anschluss-E-verbunden, und zwischen seinem   Emitter-Em-und   der Minusleitung-29-liegt ein Kondensator --48-- von 1,5  F. 
 EMI3.2 
 an den Emitter des   Transistors --19-- und   mit seinem Emitter an die Minusleitung-29-angeschlossen ; seine Basis ist mit der Anode einer   Zenerdiode --54-- und   über einen Widerstand - von 25   k#   mit der Minusleitung --29-- verbunden.

   Die Kathode der Zenerdiode-54ist über einen   Widerstand --56-- von   25 ka mit dem   Punkt --30-- verbunden.   



   Die Schaltungsanordnung nach Fig. l arbeitet wie folgt : Es sei zunächst angenommen, dass sich das   Potentiometer --22-- in   der in Fig. 2 gezeigten Stellung befinde. Beim Niedertreten des   Bremspedals --11-- wird   zunächst der   Kontakt --34-- und   über ihn und das   Relais --24-- der     Kontakt --25-- geschlossen.   Dadurch kann über die   Wicklung-10-,   die Primärwicklung   --27--,   den Kondensator--15--, den Widerstand--35--und den Kontakt--36--ein Strom fliessen, der den   Kondensator --15-- so   auflädt, dass seine linke Elektrode positiver ist als seine rechte Elektrode. 



   Gleichzeitig fliesst vom   Punkt --30-- über   den   Widerstand-56--,   die Zenerdiode-54und den   Widerstand --55-- ein   Strom zur Minusleitung-29--, der den Transistor-52leitend hält, so dass dieser den Kondensator --48-- überbrückt und dessen Aufladung verhindert. Der zweite Impulsgeber --17-- ist hiedurch blockiert. 



   Ebenso fliesst von der   Batterie --12-- über   den Widerstand-40-, den   Abgriff --23-- des     Potentiometers --22-- und   den   Widerstand --44-- ein   Ladestrom zum   Kondensator-43--,   der diesen nach einer Exponentialfunktion auflädt. 



   Hat die Spannung am   Kondensator --43-- einen   bestimmten Wert erreicht, so wird die Strecke --Em bis B1-- des Zweibasistransistors --18-- plötzlich stark leitend, wobei der Kondensator   --43-- über   den   Widerstand --37-- entladen   wird und an diesem im Zeitpunkt --t1-- (Fig.2) 
 EMI3.3 
 



   An der   Magnetwicklung --10-- liegt   jetzt praktisch die volle Batteriespannung (in den Fig. 2 bis 4 ist die Spannung an der Wicklung --10-- mit ausgezogenen Linien dargestellt) und der Strom - in ihr steigt exponentiell an. (Der   Strom-i-ist   in den Fig. 2 bis 4 gestrichelt dargestellt.)
Der Punkt --30-- hat nun fast das Potential der Minusleitung--29--, und der Kondensator - kann sich zunächst nicht wieder aufladen, da er über die Diode --51-- praktisch kurzgeschlossen ist,   d. h.   der erste Impulsgeber ist nun blockiert. 



   Gleichzeitig wird der Transistor--52--nichtleitend, da die Restspannung zwischen dem Punkt --30-- und der Minusleitung --29-- nicht mehr ausreicht, um die   Zenerdiode --54-- leitend   zu machen und daher der Transistor --52-- keinen Basistrom mehr erhält. Der Kondensator--48-kann sich jetzt über den Widerstand--40--, das Potentiometer --22-- und den Widerstand --45-- aufladen, und nach einer Zeit --tE-- (Fig.2) wird die Strecke-Bl bis   Em-des   Zweibasistransistors--19--leitend und es wird ein Impuls erzeugt, der den Thyristor--14-- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> gegensinnigen Ladestromvorgabe mit einem gemeinsamen Stellglied (22, 23) verbunden sind, mit ihren Steuereingängen an der Anode des einen der beiden Thyristoren (13, 14) angeschlossen sind, deren dort anliegender Spannungswert als gegensinnige Steuergrösse der Kippimpulsgeber dient. EMI5.1 Steuereingänge der Kippimpulsgeber (16, 17) über ein Schwellwertglied (51, 54) an die Verbindungsleitung zwischen Hauptthyristor (13) und Verbraucher (10) angeschlossen sind. EMI5.2 dass der an der Verbindungsleitung zwischen Hauptthyristor (13) und Verbraucher (10) abgegriffene Spannungswert dem einen Kippimpulsgeber (17) über eine Umkehrstufe (52) zugeführt ist.
    4. Thyristor-Gleichstromsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass als gemeinsames Stellglied zur gegensinnigen Verstellung der Ladeströme ein Stellpotentiometer (22, 23) dient.
    5. Thyristor-Gleichstromsteller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass er mit einem Schalter (36 ; 60) versehen ist, welcher mindestens beim Einschalten des Stellers einen Stromkreis parallel zum Löschthyristor schliesst, welcher vorzugsweise einen Widerstand (35) enthält. EMI5.3 dass als Schalter die Schaltstrecke eines Transistors (60) dient und dass die Basis dieses Transistors über ein beim Einschalten betätigbares Zeitglied (61, 62) mit einer Basisstromquelle verbindbar ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI5.4 <tb> <tb> CH-PS <SEP> 402 <SEP> 131 <SEP> FR-PS <SEP> 1413 <SEP> 393 <tb> CH-PS <SEP> 429 <SEP> 890 <SEP> GB-PS <SEP> 1010807 <SEP> <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 396 <SEP> 299 <SEP> GB-PS <SEP> 1038374 <tb>
AT798268A 1967-09-13 1968-08-14 Thyristor-Gleichstromsteller für mit einem Hauptthyristor seriegeschaltete Verbraucher, insbesondere für die Wirbelstrombremse von Kraftfahrzeugen AT287851B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3908234A1 (de) * 1989-02-27 1990-08-30 Hans Heinrich Holm Eggers Zusatzbremseinrichtung fuer fahrzeuge
DE19634464A1 (de) * 1995-08-28 1997-04-03 Lothar Kloft Bremseinrichtung einer Windkraftanlage und Verfahren zu deren Betätigung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3908234A1 (de) * 1989-02-27 1990-08-30 Hans Heinrich Holm Eggers Zusatzbremseinrichtung fuer fahrzeuge
DE19634464A1 (de) * 1995-08-28 1997-04-03 Lothar Kloft Bremseinrichtung einer Windkraftanlage und Verfahren zu deren Betätigung
DE19634464C2 (de) * 1995-08-28 1998-07-16 Lothar Kloft Bremseinrichtung einer Windkraftanlage und Verfahren zu deren Betätigung

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