AT287878B - Verfahren zur herstellung eines sichtflaechenklebers - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines sichtflaechenklebers

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AT287878B
AT287878B AT135167A AT135167A AT287878B AT 287878 B AT287878 B AT 287878B AT 135167 A AT135167 A AT 135167A AT 135167 A AT135167 A AT 135167A AT 287878 B AT287878 B AT 287878B
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polyvinyl acetate
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acetate
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low
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Kunath Guenter
Guenter Kunath
Grube Gert Rainer
Gert Rainer Grube
Schuricht Wolfgang
Wolfgang Schuricht
Kracht Friedrich
Friedrich Kracht
Schroeter Dieter
Dieter Schroeter
Moran Gerhard
Gerhard Moran
Adler Karl Heinz
Karl Heinz Adler
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Gerhard Moran
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung eines   Sichtflächenklebers   
Die Erfindung betrifft die Herstellung eines Sichtflächenklebers, insbesondere als Haftmittel zur Beschichtung von Hochbaufassaden, mit körnigem Material. 



   Es sind Sichtflächenkleber bekannt, die einmal auf Epoxydharz basieren und zum andern als Sichtbetonkleber im Handel sind. 



   Die Anwendung von Epoxydharzklebern bedingt infolge ihrer starken Toxizität und schwierigen Verarbeitungsbedingungen eine komplizierte Technologie. Die Härtung der Beschichtung erfolgt in Wärmekammern bei   600C.   Dadurch sind die Elemente in ihren Abmessungen stark begrenzt und ihre Beschichtung kann nur liegend erfolgen. Der Epoxydharzkleber schränkt die Dampfdiffusion der beschichteten Fläche sehr stark ein. Zudem sind die mechanischen Eigenschaften der Beschichtung durch unterschiedliche Dehnungskoeffizienten zwischen Kleberfilm und Haftgrund unbefriedigend. Die farbliche Deckung des Untergrundes durch das aufgebrachte Material ist unvollständig und kann durch eine Zweitbeschichtung nicht verbessert werden. Das Verfahren ist sehr teuer. 



   Der im Handel befindliche Sichtbetonkleber bereitet bei seiner Anwendung technologische Schwierigkeiten, die in der Hauptsache darin bestehen, dass eine schwankende Viskosität und seine kurzfristige Hautbildung eine gleichmässige Beschichtung unmöglich macht, zudem ist er nicht spritzfähig. Der Kleberfilm zeigt eine sehr unterschiedliche Qualität hinsichtlich seiner Elastizität, Farbe und Dampfdiffusion. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sichtflächenkleber zu entwickeln, der in seiner Hautbildung so weit verzögert und variabel ist, dass die Aufbringung des körnigen Materials auf beliebig grosse Flächen in einem technologisch vertretbaren Zeitraum ermöglicht wird. Der Kleber soll auch zur Beschichtung senkrechter Flächen verwendbar sein. Um die Beschichtung weitgehend mechanisieren zu können, soll der Kleber spritzfähig sein. Der Kleberfilm soll eine grosse Haftfähigkeit auf Beton- oder Putzflächen aufweisen, er soll dauerelastisch und möglichst farblos sein. Die Beschichtung soll mit Hilfe des zu entwickelnden Sichtflächenklebers möglichst niedrige Kosten verursachen. 



   Darüber hinaus soll mit diesem Kleber auch erreicht werden, dass er auch auf stark saugenden Untergründen ohne zusätzliche Vorbehandlung witterungsbeständig haftet und den Witterungsschutz für den jeweiligen Untergrund übernimmt. Die Offenzeit des Klebers soll variabel und seine Viskositätseinstellung sowohl mit organischen Lösungsmitteln, wie mit Wasser möglich sein. Weiterhin soll dabei der Kleberfilm atmungsfähig sein und die Möglichkeit geschaffen werden, den Kleber hydrophob einzustellen. 



   Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass einer Lösung von Polyvinylacetat in niedrigsiedenden Lösungsmitteln,   z. B.   eines Lösungspolymerisats in Äthylacetat mit einem Festgehalt von   6Cf'/o   PVAc, ein in Abhängigkeit von der erwünschten Schnelligkeit der Hautbildung aus einem niedrig-und 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. VinylacetatsPATENTANSPRÜCHE : EMI3.1 einer Lösung von Polyvinylacetat in niedrigsiedenden Lösungsmitteln, z. B. eines Lösungspolymerisats in Äthylacetat mit einem Festgehalt von 6Wo PVAc, ein in Abhängigkeit von der erwünschten Schnelligkeit der Hautbildung aus einem niedrig-und einem hochsiedenden Lösungsmittel erhaltenes Gemisch zugesetzt wird. EMI3.2 verwendet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch Variieren des Verhältnisses der hochsiedenden Lösungsmittel, wie z. B. Äthylenglykol oder Polyvinylacetat, zu den niedrigsiedenden Lösungsmitteln, wie z. B. Toluol, Butylacetat usw., die Offenzeit von 1 bis 100 min eingestellt und eine Viskosität erreicht wird, die eine Verarbeitung durch Spritzen ermöglicht.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gemisch von Polyvi- nylacetatenzurwitterungsbeständigen Haftung an kapillarporösen und stark saugenden Untergründen eine wässerige Elast- oder Plastdispersion zugemischt wird, die aus 30 Teilen eines Polyvinylacetats einer weichmacherfreien, hochviskosen, grobdispersen Type und 10 Teilen eines Polyvinylacetats einer hochviskosen Type, in welcher 11% Dibutylphthalat als Weichmacher eingearbeitet sind, besteht.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Offenzeit und Viskosität des Klebers auch durch Zugabe von Wasser eingestellt wird.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleberfilm mit Hilfe von Siliconharz hydrophobiert wird.
AT135167A 1966-02-12 1967-02-13 Verfahren zur herstellung eines sichtflaechenklebers AT287878B (de)

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