AT289314B - Ausziehvorrichtung für Stränge vorzugsweise rechteckigen Querschnittes aus Kokillen in Stranggußanlagen - Google Patents

Ausziehvorrichtung für Stränge vorzugsweise rechteckigen Querschnittes aus Kokillen in Stranggußanlagen

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AT289314B
AT289314B AT1036167A AT1036167A AT289314B AT 289314 B AT289314 B AT 289314B AT 1036167 A AT1036167 A AT 1036167A AT 1036167 A AT1036167 A AT 1036167A AT 289314 B AT289314 B AT 289314B
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AT
Austria
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strand
bars
strands
molds
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AT1036167A
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English (en)
Inventor
Vladimir Alexandrovich Bykov
Evgeny Jukhimovich Gelfenbein
Alexei Ivanovich Varaxin
Vitaly Maximovich Niskovskikh
Boris Yakovlevich Orlov
Oleg Petrovich Sokolovsky
Georgy Lukich Khimich
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Zd Tyazhelogo Mash Im S Ordzho
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ausziehvorrichtung für Stränge vorzugsweise rechteckigen Querschnittes aus Kokillen in Stranggussanlagen 
 EMI1.1 
 

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 gekrümmte   Führungen --5-- abgestützt   sind, wobei die Krümmungszentren dieser Führungen und der gekrümmten Kokillenflächen zusammenfallen. Durch die   Balken--l'bzw. 2'--der andern   
 EMI2.1 
 miteinander kinematisch verbunden. Eine weitere Verbindung ist zwischen den Gruppen der Balken   - l   und l'bzw. 2 und   2'-mit   Hilfe von   Zugstangen --9-- hergestellt,   die einerseits an die
Zugstangen--8--, anderseits an die Balken angelenkt sind.

   Hiedurch wird die Relativstellung der
Gruppe der   Balken--l'bzw. 2'--gegenüber   der Gruppe der   Balken--l   bzw.   2--beim   Ausziehen des Stranges festgelegt. 



   Es empfiehlt sich, die   Achsen --6-- als   Exzenterachsen auszubilden, weil dann der Abstand zwischen den Arbeitsflächen der Balken eingestellt werden kann. Nach geschehener Einstellung werden die Achsen entweder gegenüber den Zugstangen--7 und   8-oder   gegenüber den Balken gegen
Verdrehung fixiert. 



   Beim Drehen der Antriebskurbelwellen--3--werden die   Balkengruppen--l   und l'bzw. 2 und   2'--relativ   gegeneinander und zum auszuziehenden Strang bewegt, den sie erfassen oder freigeben. 



   Beim Strangausziehen bewegt sich jedes System mit seinen   Laufrollen --4-- entlang   der   Führungsbahnen --5-- in   Ausziehrichtung, d. h. es wird längs der Strangachse verschoben. Diese
Bewegung kann in vorteilhafter Weise von einem Antriebsmotor aus mittels auf die Balkenenden einwirkenden Nocken-10, 11--, die in den Zeichnungen schematisch angedeutet sind, auf die einzelnen Balkensysteme gesondert übertragen sein. Es könnte aber auch jedes System mit einem speichenartigen Arm verbunden sein, der um die Krümmungsachse der Kokillenflächen verschwenkbar ist und welchem die zum Strangausziehen erforderliche Schwenkbewegung aufgeprägt wird. 



   Jeder Balken kann, wie gezeigt (Fig. 2 und 3) in unmittelbarer Nähe seiner Arbeitsfläche in an sich bekannter Weise mit   Kühlkanälen--12--für   eine zirkulierende Kühlflüssigkeit versehen sein, so dass nicht nur die Balken wirksam gekühlt sind, sondern auch der mit ihnen in Kontakt stehende
Strang, so dass das Aufspritzen von Wasser zur Strangkühlung entfallen kann. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise. Die Balken-l und   l'-der   beiden Gruppen eines Systems beginnen von einer oberen Endstellung aus sich längs der Führungen   --5-- unter   dem Einfluss der diesem System zugeordneten   Antriebsnocke-10-nach   unten zu verschieben. 



   Die Drehung der Kurbelwellen dieses Systems bewirkt dabei eine allmähliche Annäherung der Balken an den Strang. Wenn die Verschiebung des Systems die vorgegebene, unveränderlich einzuhaltende Ausziehgeschwindigkeit des Stranges aus der Kokille erreicht hat, werden die Balkengruppen mittels der Kurbelwellen von beiden Seiten her einander bis auf einen der Strangdicke entsprechenden Abstand angenähert. Die Breitseiten des nur eine seinen flüssigen Kern umgebende Kruste aufweisenden Stranges werden unter dem Einfluss des Flüssigkeitsdruckes an die Arbeitsflächen der Balken gedrückt, so dass ein satter Kontakt entsteht und der Strang aus der Kokille mit einer der Geschwindigkeit der verschobenen Balken und damit der vorbestimmten Ausziehgeschwindigkeit entsprechenden Geschwindigkeit ausgezogen wird. 



   Die   Balken--2   und   2'--der   Gruppen des andern Systems werden durch Drehen ihrer Kurbelwellen voneinander entfernt und von der   Antriebsnocke--11--dieses   Systems mit einer etwas über der Ausziehgeschwindigkeit liegenden Geschwindigkeit gegen die obere Endstellung verschoben. 



   Wenn die obere Endstellung erreicht ist, beginnen sie sich einander zu nähern und mit zügig wachsender Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung zu verschieben. Nach Erreichen der Strang-Ausziehgeschwindigkeit spannen die   Balken--2   und   2'--den   Strang ein und dieser wird einige Zeit von beiden Balkensystemen aus der Kokille ausgezogen, bis nämlich die Balken bei noch andauernder Verschiebung in Ausziehrichtung durch Drehung ihrer Kurbelwellen von dem Strang abgehoben werden und nach Erreichen der unteren Stellung ihre Verschiebung nach oben im geöffneten Zustand beginnen. 



   Dann wiederholt sich das Arbeitsspiel. 



   Die Breite der Balkenarbeitsfläche, die Anzahl und Austeilung der Balken und die Frequenz des   ständig wiederkehrenden Arbeitsablaufes werden so gewählt, dass keine Deformation der Strangkruste unter der Einwirkung der flüssigen Phase des Metalls erfolgt und eine gleichmässige   Kontakt-Nachkühlung des Stranges durch   Kühlflüssigkeitsumlauf in   den Balkenkanälen erfolgt. 



   Auf diese Weise erfassen die Balken beider Systeme abwechselnd den Strang, wobei sich die 

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 Zeitspannen, in deren Verlauf sie an Strangflächen anliegen, überdecken, und ziehen den Strang mit gleichbleibender Geschwindigkeit und unter Beibehaltung der ihm in der Kokille verliehenen Krümmung und geometrischen Querschnittsform aus dieser aus. 



   Die erfindungsgemässe Ausgestaltung von Strangausziehvorrichtungen bietet den Vorteil der Verwendung von Anfahrstücken mit einer Länge, die kürzer als die Länge der Nachkühlstrecke ist, und die überdies durch Umkehren des Bewegungsspiels der Balkensysteme mit deren Hilfe in die Kokille eingeführt werden können. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Ausziehvorrichtung für Stränge vorzugsweise rechteckigen Querschnittes aus Kokillen in Stranggussanlagen, mit mindestens zwei, je aus zwei Balkengruppen bestehenden Systemen bewegbarer Balken mit den Strang an zwei Seiten erfassenden Arbeitsflächen,   dadurch gekenn-     zeichnet,   dass die Antriebsvorrichtung zum Anlegen bzw. Abheben der Balken gegen den bzw. von dem Strang mindestens zwei Antriebskurbelwellen (3), die eine der Balkengruppen (1, 2) frei beweglich durchsetzen, sowie mindestens zwei Achsen (6) aufweist, welche die andere Balkengruppe (1', 2'), frei durchsetzen und dass die Achsen (6) mit den Antriebskurbelwellen über Zugstangen (7, 8, 9) verbunden und mit deren Hilfe die Achsen relativ zu den Kurbelwellen bewegbar sind. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. dass in an sich bekannter Weise die Balken (1, 1', 2, 2') in unmittelbarer Nähe der Arbeitsflächen Kühlkanäle (12) aufweisen.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-AS l 114 986
AT1036167A 1967-11-17 1967-11-17 Ausziehvorrichtung für Stränge vorzugsweise rechteckigen Querschnittes aus Kokillen in Stranggußanlagen AT289314B (de)

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AT289314B true AT289314B (de) 1971-04-13

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