<Desc/Clms Page number 1>
Ventil
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
<Desc/Clms Page number 3>
jederzeit leicht und billig möglich.
Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen, welche in den Zeichnungen schematisch dargestellt sind. Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch ein erfindungsgemässes Ventil, während Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf das Ventil der Fig. 1 darstellt. Fig. 3 zeigt im Schnitt Details der Dichtungsorgane nach Fig. l. Fig. 4 zeigt in grösserem Massstab einen Schnitt durch ein Detail der Fig. 1. Fig. 5 zeigt im Schnitt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. 6 ist ein Schnitt durch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und zeigt ein Detail der Dichtungsanordnung. Fig. 7 ist ein Horizontalschnitt durch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5. Fig. 8 zeigt im Horizontalschnitt das Ventil nach Fig. 5 in seiner Offenstellung.
Fig. 9 ist ein Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 weist das Ventil-10-ein Gehäuse-12-
EMI3.1
verbreiterte Bohrung --26-- auf, welche sich im wesentlichen quer zu den Durchströmkanälen --16, 18--erstreckt und über eine Öffnung mit der Ventilkammer --14-- in Verbindung steht.
EMI3.2
abschliessenden Verschlussabschnitt --30-- aufweist. Die Haube --28-- ist mit einem Flansch - versehen, welcher eine ebene ringförmige Oberfläche-34--aufweist, die mit einer ebenen ringförmigen Absetzung --36-- der Öffnung --26-- des Ventilgehäuses --12-- zusammenwirkt, so dass der Verschlussabschnitt-30-der Haube-28-sicher in der Bohrung --26-- gehalten wird.
Eine Verbreiterung der Bohrung bildet im Ventilgehäuse --12-- eine Ringnut --38--, in welcher ein elastischer Dichtungsring --40-- mit Kreisquerschnitt in zusammengedrücktem Zustand liegt, so dass die Haube-28-gegenüber dem Ventilgehäuse-12-flüssigkeitsdicht abgeschlossen wird.
Das Ventilgehäuse --12-- und die Haube --28-- sind mit miteinander fluchtenden Bohrungen--42, 44-zur Aufnahme von Zapfen ausgebildet, welche mittig in der Ventilkammer - angeordnet sind. In der Ventilkammer --14-- ist ein Ventilverschlusskörper --46-verdrehbar angeordnet, welcher oben und unten mit miteinander fluchtenden Zapfen --48, 50-versehen ist, welche von den Bohrungen-44 bzw. 42--aufgenommen werden.
Am Ventilverschlusskörper --46-- ist ferner um den Zapfen --48-- eine ringförmige Absetzung - angeordnet, welche mit einer kegelstumpfförmigen, um die Bohrung--44--herum angeordneten Oberflächenpartie --54-- der Haube --28-- derart zusammenwirkt, dass eine ringförmige Kammer von im wesentlichen dreieckigem Querschnitt gebildet wird, in welcher ein elastischer Dichtungsring --56-- mit Kreisquerschnitt liegt, welcher den Zapfen --48-- gegen die Haube --28-- abdichtet. Ein im Ventil aufgebauter Druck, welcher die Tendenz hat, sich aus der Ventilkammer entlang der Ventilspindel abzubauen, drückt den Dichtungsring--56--in die obere Partie der im Querschnitt dreieckigen Ringkammer, so dass die Dichtwirkung verbessert wird.
Die Dichtwirkung des Dichtungsringes--56--wird daher umso besser, je grösser der auf ihn wirkende Druck ist. Am unteren Ende der Bohrung --42-- liegt eine Feder--58--, z. B. eine Federscheibe, welche den Ventilverschlusskörper--46--gegen die Haube --28-- zu drückt, so dass die Absetzung - des Ventilverschlusskörpers in dichtende Anlage an den Dichtungsring --36-- gelangt.
Mittels einer Mutter --62-- ist ein Handgriff --60-- an einen mit Gewinde versehenen Abschnitt
EMI3.3
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
ebenen ringförmigen Oberflächenpartie --80-- in Anlage gehalten, welcher Halteteil --78-- eine innere Umfangslippe-83-aufweist, die mit der äusseren Umfangslippe --73-- eine sich verengende Zugangsöffnung zur Nut bildet. Eine teilweise nach einer Kugel gekrümmte Oberflächenpartie--81--des Halteteiles--78--bildet eine Fortsetzung der sphärischen Oberflächenpartie--68--.
In der Nut sitzt ein Dichtungsring--84--, welcher in der Nut durch den Halteteil--78--
EMI4.2
Zugangsöffnung der Dichtungsnut heraus und steht etwas über die sphärischen Oberflächenpartien --68, 81--vor. Die Grundfläche --86-- des Dichtungsringes --84-- liegt hiebei dicht an der Bodenwand--74--der Nut an.
Die zylindrische Oberflächenpartie --70--, welche die äussere Umfangswand der Nut bildet und die ebene Oberflächenpartie-80-des Halteteiles-78- werden hiebei in enger bzw. dichtender Anlage an den Oberflächenpartien--90 bzw. 94-des
EMI4.3
Abstand von den ihnen gegenüberliegenden Oberflächenpartien--72 bzw. 76-der Ringnut, so dass im zusammengedrückten Zustand des Dichtungsringes die Oberflächenpartien --88 und 92--etwas verformt werden (Fig. 3).
Wie Fig. 2 zeigt, liegt der Mittelpunkt-R--, von welchem die zur sphärischen bzw. konischen Oberflächenpartie --68-- führenden Radien ausgehen, exzentrisch in bezug auf die Achse--A-- der Zapfen--48, 50--. Das Ventilgehäuse --12-- ist hiebei mit einer kegelstumpfförmigen
EMI4.4
--98-- versehen,Dichtungsringes --84-- eJ'ltlang der Dichtfläche --98-- auf, so dass jegliche Schädigung des Dichtungsringes --84-- durch Relativverschiebung gegenüber der Dichtfläche --98-- nach Berührung derselben vermieden wird.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsvariante, bei welcher das Ventilgehäuse rechteckige Durchflussöffnungen aufweist und mit einem elastischen Dichtungsglied von im wesentlichen dreieckigem Querschnitt versehen ist, welches im Ventilverschlusskörper gehaltert ist. In analoger Weise zum Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 ist im Ventilgehäuse --100-- eine Ventilkammer --102-- vorgesehen, welche mit den einen Rechtecksquerschnitt aufweisenden Durchflussöffnungen - -104, 106-- in Verbindung steht. Das Ventilgehäuse --100-- ist zum Anschluss an eine Rohrleitung--108--ausgebildet und mittels Schraubenbolzen od. dgl. --112-- dichtend mit einer Haube--110--verbunden, welche die Ventilkammer abschliesst.
Das Ventilverschlussglied --116-ist mit zwei miteinander fluchtenden Zapfen--118, 120--versehen, welche sich durch Öffnungen - 122 bzw. 124--in der Haube--110--bzw. im Ventilkörper --100-- hindurcherstrecken. Das
EMI4.5
die Öffnung--122--eine kreisförmige Ausbuchtung --134-- mit einer ebenen Oberfläche ausgebildet, an welcher die verschleissfeste Beilage--130--anliegt.
In einer ringförmigen, die Betätigungsstangenöffnung--122--umgebenden Packungskammer --138-- liegt eine Dichtungspackung--136--, welche darin durch ein Halteglied --111-zusammengedrückt gehalten wird. Ein mit einer Vierkantöffnung--115--versehener Handgriff
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
-113-- ist aufAbschnitt --121-- des Handgriffes --113-- erstreckt sich ein Bauteil--119--, welcher in den Zapfen --118-- eingeschraubt ist. Der Bauteil --119-- ist von einer Feder --123-- umgeben, welche zwischen dem Bauteil --121-- und einer Mutter --125-- in zusammengedrücktem Zustand gehalten wird.
Die Feder --123-- drückt den Handgriff --113-- gegen den Dichtungshalteteil - -111-- und hält derart die Dichtungspackung --136-- unter Druck. Der auf die Dichtungspackung wirkende Druck kann durch Verstellung der Mutter --125-- eingestellt werden.
Zum dichten Abschluss der rechteckigen Durchgangsöffnung des Ventilgehäuses ist der Ventilverschlusskörper --116-- (Fig.6) mit einer im wesentlichen rechteckigen Oberflächenpartie - 142-- versehen, welche parallel zur Oberflächenpartie --156-- des Ventilverschlusskörpers --116-- liegt und eine rechteckige Lippe --144-- aufweist. Am Ventilverschlusskörper --116-ist mittels Schraubenbolzen--148--od. dgl. ein Halteteil--146--befestigt, welcher eine im
EMI5.2
aufnehmende Nut bildet, die eine im wesentlichen rechteckige verengte Öffnung aufweist.
Das Dichtungsglied--152--weist in Seitenansicht im wesentlichen rechteckige Form auf, besitzt einen
EMI5.3
144, 150-ineinen leicht gekrümmten Dichtungsabschnitt--154--auf, welcher sich durch die verengte Öffnung der Nut erstreckt und in dichtende Anlage an die Dichtfläche-158-des Ventilgehäuses--100- bringbar ist.
Die im wesentlichen rechteckige Nut (Fig. 5, 7) weist gekrümmte obere bzw. untere Abschnitte auf, welche miteinander durch gerade, vertikale, parallel zueinander verlaufende Seitenteile verbunden sind.
Der Ventilverschlusskörper --116-- (Fig.7) weist eine zylindrische Dichtfläche-156-auf, welche durch Verschiebung einer Geraden um das Zentrum--R'--entsteht, welches exzentrisch zur Achse-A-der Zapfen-118, 120-liegt. Das Ventilgehäuse --100-- weist eine die rechteckige Durchgangsöffnung --106-- umgebende zylindrische Dichtfläche --158-- auf, welche ebenso durch Wanderung einer Erzeugenden entlang eines Bogens um den exzentrisch angeordneten Punkt--R'--entsteht.
Da die Dichtflächen des Ventils und die Dichtfläche des Ventilverschlusskörpers --116-- exzentrisch zur Achse der Zapfen-118, 120-angeordnet sind, gelangt der Ventilverschlusskörper --116-- bei seiner Verdrehung in unmittelbare Anlage an die Dichtflächen des Ventilgehäuses, so dass die Gefahr, dass das Dichtungsglied auf der Dichtfläche des Ventils gleitet bzw. von ihr beschädigt wird, vermieden wird. Der wirksame Abschnitt --154-- des Dichtungsgliedes--152--gelangt bei seiner Bewegung in dichte Anlage an die Dichtfläche --158--
EMI5.4
--100--158--flüssigkeitsdichtab.
Die innen-bzw. aussenliegenden Partien des Dichtungsgliedes (Fig. 6) liegen von den Wänden der
EMI5.5
Flüssigkeit, so dass das Dichtungsglied auch durch solche Flüssigkeiten, welche eine stark abreibende Wirkung auf das Dichtungsglied ausüben, nicht beschädigt wird. Eine eben ausgebildete hintere Flächenpartie --160-- des Ventilverschlusskörpers --116-- leitet den in der Leitung strömenden Flüssigkeitsstrom von der Einlassöffnung zur Auslassöffnung des Ventils und verhindert das Entstehen
EMI5.6
Ventilverschlusskörper durch die Öffnung --114-- entfernt und der Halteteil --146-- ausgebaut wird. Dies kann erfolgen, ohne dass das Ventil aus der Leitung ausgebaut werden muss. Da lediglich der Dichtungskörper ausgewechselt werden muss, sind die Reparaturkosten sehr niedrig.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsvariante, welche sich insbesondere für hohe Leitungsdrücke eignet.
EMI5.7
den Fig. 1 und 2 ausgebildet ist. Die sphärische Oberflächenpartie --172-- des Ventilverschlusskörpers - 170-- weist hiebei einen Mittelpunkt auf, der exzentrisch zur Achse der Zapfen-174, 176-
<Desc/Clms Page number 6>
EMI6.1
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.