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Verfahren zum Einsetzen von Samen oder Pflanzen in den Erdboden
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einsetzen von Samen oder Pflanzen in den Erdboden, welche in einer sich im Erdreich lösenden bzw. sich mit diesem vereinigenden Substanz eingebettet werden. Das Verfahren ist vor allem zur Kultivation grosser Flächen in tropischen Ländern bestimmt.
In tropischen Gegenden, vor allem in der Wüste ist es bekannt, das Saatgut über grosse Flächen aus Flugzeugen, die in geringer Höhe über dem zu bepflanzenden Boden fliegen, abzuwerfen. Diese Art der Aufbringung des Saatgutes hat den Nachteil, dass die Samen auf der meist sandigen
Bodenoberfläche liegen bleiben und bereits durch einen leichten Wind weggeweht werden können. Um dies zu verhindern wurde bereits vorgeschlagen, die Samen mit einem kleinen Stachel zu beschweren, welcher jedoch in nachteiliger Weise die Schwerpunktslage des zusammengesetzten Körpers beeinflusste, so dass dieser mit dem Stachel voran in den Boden einzel, so dass häufig der Samen ausserhalb des
Erdbodens, der Stachel in diesem lag.
Weiters besteht die Möglichkeit, dass das Saatgut, wenn es kurz vor dem Einsetzen der Regenzeit ausgesät wurde und zur Regenzeit häufig noch keine Verankerung im
Boden gefunden hat, bei heftigen Güssen weggeschwemmt wurde.
Schliesslich ist ein Säverfahren bekanntgeworden, bei welchem der Samen dem Boden in
Verbindung mit einem die Samenkörner in fixiertem Abstand haltenden Band od. dgl. übergeben wird, welches aus einem Material besteht, das sich durch die Bodenfeuchtigkeit von selbst löst, indem es im ganzen oder in seiner Bindesubstanz durch weichmachende oder seine Bindekraft aufhebende Feuchtigkeitsaufnahme entsprechend auflösende, z. B. gelatineartige Eigenschaft besitzt. Dieses Verfahren versagt bei trockenem Boden, wie er vor allem in tropischen Ländern zu finden ist.
Um diese Mängel der bekannten Verfahren auszuschalten, wird bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäss als Einbettungsmaterial Eis verwendet.
Dies hat den Vorteil, dass der Samen oder Sämling nach dem Eindringen in den Boden für die erste Zeit mit Feuchtigkeit versorgt ist. Um dabei das Versickern der Feuchtigkeit zu verhindern kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das Eis mit einer feuchtigkeitsundurchlässigen Umhüllung versehen sein. In diesem Falle ist es jedoch angezeigt den Samen oder die Pflanze umgeben von einem Substrat in das Eis einzubetten.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welcher mehrere Ausführungsbeispiele von Samen dargestellt sind, die für das erfindungsgemässe Verfahren ausgestattet sind. Es zeigen die Fig. 1 bis 4 verschiedene Einrichtungsarten des Samens in Eis und die Fig. 5 bis 7 verschiedene Sämöglichkeiten.
In einfachster Weise kann der Samen wie aus Fig. 1 ersichtlich, in ein Eisstück--2-- beliebiger Form eingefroren sein. In diesem Zusammenhang kann auch ein Eisstrang in Abschnitten oder fortlaufend gebildet werden, in welchem in Abständen voneinander oder unregelmässig verteilt Samen eingebettet sind. Solche Stangen oder Stränge können nach Fertigstellung in Stücke zerteilt werden, die jeweils einen oder wenige Samen enthalten. In weiterer Ausgestaltung ist es möglich den Samen, wie in Fig. 2 dargestellt, in eine Substratmasse-3--, beispielsweise Torf, einzulegen und mit dieser zusammen erst in einen Eiskörper, im vorliegenden Falle einen napfförmigen Teil, einzulegen. Der Eiskörper kann natürlich jede beliebige Hohlform annehmen, in welche ein oder mehrere
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Method of planting seeds or plants in the ground
The invention relates to a method for inserting seeds or plants into the ground, which are embedded in a substance which dissolves in the ground or which unites with it. The process is primarily intended for the cultivation of large areas in tropical countries.
In tropical regions, especially in the desert, it is known to drop the seeds over large areas from airplanes that fly at a low altitude above the soil to be planted. This way of applying the seeds has the disadvantage that the seeds are mostly sandy
Remain on the surface of the ground and can be blown away by a light wind. In order to prevent this, it has already been proposed to weigh down the seeds with a small stinger, which, however, adversely affected the center of gravity of the composite body, so that it penetrated the soil with the stinger first, so that the seeds often outside the
Ground, the sting in it.
There is also the possibility that the seed, if it was sown shortly before the onset of the rainy season and during the rainy season, is often not yet anchored in the
Found soil, was washed away in heavy downpours.
Finally, a sowing method has become known in which the seeds are planted in the soil
Connection with a band or the like that keeps the seeds at a fixed distance, which consists of a material that dissolves by itself through soil moisture by dissolving it in its entirety or in its binding substance by absorbing moisture, either by softening it or by removing its binding force, z. B. has gelatinous property. This method fails in dry soil, as can be found especially in tropical countries.
In order to eliminate these deficiencies of the known methods, ice is used as the embedding material according to the invention in a method of the type mentioned at the beginning.
This has the advantage that the seed or seedling is supplied with moisture for the first time after penetrating the soil. In order to prevent the moisture from seeping away, according to a further feature of the invention, the ice can be provided with a moisture-impermeable cover. In this case, however, it is advisable to embed the seed or the plant surrounded by a substrate in the ice.
Further details of the invention are explained in more detail with reference to the drawings, in which several exemplary embodiments of seeds are shown which are equipped for the method according to the invention. 1 to 4 show different ways of setting up the seed in ice and FIGS. 5 to 7 show different sowing options.
In the simplest way, as can be seen from FIG. 1, the seed can be frozen in a piece of ice - 2 - of any shape. In this context, an ice strand can also be formed in sections or continuously, in which seeds are embedded at intervals or in an irregularly distributed manner. Such rods or strands can be cut into pieces after completion, each containing one or a few seeds. In a further embodiment, it is possible, as shown in FIG. 2, to place the seeds in a substrate mass-3--, for example peat, and to place them together with this first in an ice body, in the present case a cup-shaped part. The body of ice can of course assume any hollow shape in which one or more
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