AT297276B - Verkleidung von Fassaden aus Beton, Mauerwerk, Putz od. dgl. - Google Patents

Verkleidung von Fassaden aus Beton, Mauerwerk, Putz od. dgl.

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AT297276B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verkleidung von Fassaden aus Beton, Mauerwerk, Putz   od. dgl.   



   Die Erfindung betrifft eine Verkleidung von Fassaden aus Beton, Mauerwerk, Putz   od. dgl.   



   Berücksichtigt man, dass die im Bauwesen zur Anwendung gelangenden Formstoffe und
Verbundmaterialien, wie Mauersteine, Mörtel, Betone und Verputze, alle mehr oder weniger porös und saugfähig sind und neben ihrer eigentlichen Aufgabe des Tragens und Verfestigen auch die der
Wärmedämmung übernehmen müssen, so wird deutlich, dass besonders das Letztere nur durch eine einwandfreie Trockenhaltung derselben aufrechterhalten werden kann. 



   Als Ursprung für unerwünschte Feuchtigkeit in den Aussenwänden sind zwei Quellen zu nennen :
Feuchtigkeit aus Niederschlägen dringt in den Baustoff ein und wird dort festgehalten. Neueste wissenschaftliche Versuche haben ergeben, dass eine aus Porenbeton und einem darüberliegenden Kalk- oder Kalkzementputz bestehende, ungeschützt der Witterung ausgesetzte Wand einen durchschnittlichen Wassergehalt von 10 bis 18   kg/m2 Wandfläche   besitzt. 



   In den Innenräumen entstehende Feuchtigkeit kondensiert auf Grund des an den Aussenwänden bestehenden Temperaturgefälles und wird von diesen aufgenommen. Extrem ungünstige Temperaturverhältnisse und eine ungünstige Bauweise können sogar zu Frostschäden innerhalb der Wand führen. 



   Als Abhilfe dagegen sind seit längerem Farbanstriche auf Basis von wässerigen Kunststoffdispersionen und Imprägnierungen auf Basis von Silikonharzen bekannt. Diese Anstriche lassen zwar die Feuchtigkeit von der bauseitigen Unterlage nach aussen hin durch ; in gleichem Masse kann aber auch Feuchtigkeit in umgekehrter Richtung, also von aussen nach innen eindringen. 



   In jüngster Zeit ist nun ein Material zur Verkleidung von Fassaden auf dem Markt erschienen, das sowohl als Wetterschutz für die verkleidete Fassade als auch zu ihrer dekorativen Gestaltung dienen soll. Dieses Material ist ein Gewebe aus Filz oder Glasfasern, das durch seine ganze Dicke mit einem wetterbeständigen Polymeren imprägniert und im gehärteten Zustand geschmeidig ist, wobei die nach Menge und Konsistenz verwendete Imprägnierung zwar einen vollen überzug der Fasern einerseits, jedoch eine angemessene Durchdringbarkeit für Feuchtigkeit und Luft in den verbleibenden sichtbaren Poren anderseits gewährleistet, ist auf seiner Oberseite vorzugsweise mit durch Zwischenräume getrennten erhabenen Flächen, bestehend aus pulverförmigen mineralischen Stoffen, Farbpigmenten und einem wetterbeständigen polymeren Bindemittel in der Weise versehen,

   so dass nach Farbe und Form derselben der Eindruck eines Mauerwerkes, Mosaiks od. ähnl. charakteristischer-auf dem Bausektor   üblicher-Materialien   entsteht. Dieses vorwiegend in Form von Tafeln zur Anwendung gelangende Material, dessen Form so ausgebildet ist, dass es bei fortlaufender Aneinanderreihung (vgl. Fig. 1) ein lückenloses Bild der darzustellenden Bauform ergibt, wird in der Regel mit einem kalthärtenden wetterbeständigen Polymeren auf die zu verkleidende und zu schützende Fassade aufgebracht. 



   Auch diese Fassadenverkleidung stellt nur bedingt einen Wetterschutz dar, da auch ihre Feuchtigkeitsdurchlässigkeit in beiden Richtungen gleich gross ist. 



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Verkleidung von Fassaden mit einer 

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 EMI2.1 
 

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 Schalen genau bekannter Öffnung luft- und wasserdicht aufgekittet. Während sich im Inneren des einen Teiles der Schalen eine jeweils gleich grosse Menge Wasser befindet, enthält der andere Teil der Schalen eine jeweils gleich grosse Menge eines Trockenmittels   (z. B.   Phosphorpentoxyd). Alle nunmehr fertigen Prüfzellen werden genau gewogen und in grössere Prüfkammern gestellt, u. zw. in der Weise, dass die mit dem Trockenmittel versehenen Zellen in wasserdampfgesättigter Luft von   +200C   und die mit Wasser versehenen Zellen in der mit einem Trockenmittel versehenen Prüfkammer bei   +200C   stehen.

   In Abständen von 24 h durchgeführte Wägungen der Prüfzellen ergeben Gewichtsdifferenzen, die-auf die Fläche der Probe bezogen-die Grösse des Feuchtigkeitsdurchganges in dem verstrichenen Zeitraum unter den bestehenden Bedingungen darstellen. 
 EMI3.1 
 
Fassadenbekleidung, die in Form von Tafeln, die das Aussehen von neben-und untereinander angeordneten Mauersteinen aufweisen, auf die Fassade aufgeklebt sind, wogegen Fig. 2 die
Fassadenverkleidung nach der Erfindung im Schnitt darstellt. 



   Auf die Fassade-l-ist das imprägnierte   Glasfasergewebe --3-- mit   dem Klebstoff - aufgeklebt. Auf der Aussenseite der   Glasfaserschicht--3--folgt   die mit Zwischenräumen versehene erhabene, aus mineralischer Masse bestehende Verkleidungstafel-4--, deren Aussenfläche mit dem   Silikonfilm-5-versehen   ist. 



   Wie aus den Ausführungen hervorgeht, ist erfindungswesentlich, dass die Wasserdurchlässigkeit der
Klebstoffschicht wesentlich grösser ist als die des Silikonharzfilms. Hiedurch ergibt sich eine Ventilwirkung, die sogar eine Trocknung von innenliegenden Wänden ermöglicht, auch wenn die Wand mit der Aussenseite der Witterung ausgesetzt ist. Die Wasserdurchlässigkeit ist dadurch gewährleistet, dass der Kleber, der selbstverständlich wasserfest sein muss, als wässerige Dispersion aufgebracht wird ; eine Dispersion hinterlässt im Gegensatz zu Reaktivklebern oder Lösungsmittelklebern Poren, einen porenhaltigen und bis zu einem gewissen Grade wasseraufnahmefähigen Film, der das Hindurchtreten der Feuchtigkeit aus dem Baugrund in die Glasfaserschicht ermöglicht.

   Dadurch, dass das Silikonharz als wässerige Dispersion aufgebracht ist, ist sichergestellt, dass das Harz nur aussen auf der mineralischen Masse als dünner Film haftet und nicht, wie normalerweise bei Silikonharzanstrichen beabsichtigt, tiefer in die Poren eindringt und unter Umständen auch die gesamte Klebstoffschicht wasserabweisend macht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verkleidung von Fassaden aus Beton, Mauerwerk, Putz od. dgl., die eine vornehmlich in Richtung vom verkleideten Untergrund zur umgebenden Atmosphäre hin wirksamen Feuchtigkeitsdurchlässigkeit besitzt und Tafeln aus einem kunststoffgetränkten Gewebe oder Filz aus Glasfasern, welche an seiner Aussenseite durch Zwischenräume getrennte flache Erhebungen aus pulverförmigen mineralischen Stoffen, Farbpigmenten und einem polymeren Bindemittel aufweist und nach Farbe und Form EMI3.2 dass die Verkleidungstafeln an der Fassade mittels Dispersionsklebers, auf der Basis eines Acrylester-Styrol-Copolymerisates, unter Zusatz eines in einem Lösungsmittel gelösten Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäure-Copolymerisat und einer Polyvinylätherdispersion befestigt sind und von ihrer Aussenseite einen filmartigen Überzug aus einer wässerigen Silikonharzemulsion,
    der eine wässerige Dispersion eines Acrylester-Styrol-Copolymerisates zugesetzt ist, tragen.
AT658069A 1968-09-04 1969-07-09 Verkleidung von Fassaden aus Beton, Mauerwerk, Putz od. dgl. AT297276B (de)

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US20050115185A1 (en) * 2001-06-12 2005-06-02 Telford Kaine M.A. Masonry block constructions with polymeric coating

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JPS4945698B1 (de) 1974-12-05

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