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Vorrichtung zur Abgabe von Speiseeis
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abgabe von Speiseeis, bei der in einem mit Ein- und Auslassöffnungen für das abzugebende Eis ausgestatteten, in einem Gehäuse ausgebildeten Zylinder ein Portionierraum zwischen einem den Einlass steuernden Austragkolben und einer den Querschnitt des Zylinders überbrückenden Wand gebildet ist ; gegen die der Austragkolben im Zylinder verschiebbar geführt ist, wobei die Wand ortsfest bzw. ein-und feststellbar angeordnet und die Auslassöffnung aus dem Zylinder mittels eines Ventils steuerbar ist, nach Patent Nr. ; 282328. \
Bei der Vorrichtung gemäss dem Stammpatent erfolgt die Austragung des Eisens aus einer Öffnung im Mantel des Zylinders.
Dies bedingt eine Umlenkung des Eises gegenüber der Bewegungsrichtung des Austragkolbens um 90 . Handelt es sich jedoch um eine Ausführungsform, bei der die ortsfeste Wandung in verschiedene Höhenlagen gebracht und dort festgehalten werden kann, so kann eine Umlenkung des Eisflusses beim Austragen der Portion um 1800 erforderlich werden, damit das Eis in die im Abstand von der Wand in der Zylinderseitenwand angeordnete Auslassöffnung gelangt.
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Anordnung des Ventils ausserhalb des Zylinders in der Aussparung einer an dem Zylindergehäuse befestigten Platte wird die leichte Zugänglichkeit des Ventils sichergestellt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen, die Fig. 1 bis 6. im Längsschnitt verschiedene Ausführungsformen erfindungsgemässer Vorrichtungen zur Abgabe von Speiseeis, Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII m Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 6 und Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 6.... -.
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Die erfmdungsgemässeAustragkolben--2--ist hiebei im Zylinder-106--gegen die Wand-108--. verschiebbar. geführt. Die Wand--108--ist ortsfest angeordnet, und die Auslassöffnung --5-- aus dem Zylinderist mittels eines Ventils steuerbar, für welches verschiedene Ausführungsformen in den einzelnen Zeichnungen dargestellt sind.
Die Auslassoffnung-5-aus dem Zylinder ist bei allen Ausfuhrungsvarianten als Durchbrechung der ortsfesten, den Portionierraum--4--. begrenzenden Wand ausgebildet. Das Ventil-109 bzw. 110 bzw. 111 bzw. 112-ist ausserhalb des
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Zylindergehäuses --107-- in einer Aussparung--114--einer an dem Zylindergehäuse --107-- befestigten Platte --115-- bewegbar gelagert.
Bei den Ausführungsbeispielen gemäss den Fig. 1 und 2 ist das Ventil--109 bzw. 110-- als Klappenventil ausgebildet. Dieses ist mittels eines Stiftes --116-- betätigbar, der im Gehäuse --107-- des Zylinders--106--verschiebbar gelagert ist und mit einem Ende an dem Hebelarm --117a bzw. 118-- des Klappenventils und mit dem andern Ende an der unrund ausgebildeten Nabe --119-- eines schwenkbaren im Gehäuse --107-- des Zylinders --106-- gelagerten Betätigungshebels --1-- für die Hin- und Herbewegung des Austragkolbens--2--im Zylinder --106-- anliegt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist der Hebel --117-- des Klappenventils --109-zweiarmig, wobei an dem Hebelarm--117a--der Betätigungsstift--116--angreift und an dem zweiten hebelarm --117b-- der Schliesskörper --120-- des Ventils befestigt ist.
Der Betätigungsstift --116-- für das Klappenventil--109--steht bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel unter dem Einfluss einer Feder--129--, die bestrebt ist, den Stift-116-vom Hebelarm --117a-- des Hebesl --117-- des Klappenventils --109-- wegzubewegen. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform wird beim Anheben des Kolbens--2--, das bei einer
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Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Schwenkarm --118- des Klappenventils --110-- als Blattfeder ausgebildet, deren eines Ende an der die Aussparung--114--zur Aufnahme des Ventils --110-- aufweisenden Platte --115-- fixiert ist und deren zweites Ende den Schliesskörper --120-- des Ventils --110-- trägt.
Die Blattfeder -118-- des Klappenventils --110-- hat hiebei das Bestreben, den Schliesskörper des Klappenventils in der Auslassöffnung - 5-- des Zylinders --106- festzuhalten, so dass in diesem Fall. der Stift --116-- auf die Blattfeder --118-- drückt, wenn durch Verschwenken des Betätigungshebels--l--im Sinne des Uhrzeigers der Austragkolben --2-- nach abwärts bewegt und die Aulassöffnung --5-- aus dem Zylinder--106--geöffnetwird.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Abgabe von Speiseeis
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mitgenommen und elastisch gegen den. Rand der Auslassöffnung --5-- gedrückt, wodurch diese verschlossen wird. In der in Fig. 3 dargestellten Lage ist die Feder vollkommen zusammengedrückt und wird sich beim Anheben des Kolbens --2-- allmählich entspannen und bei weiterem Anheben des
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Öffnung --5-- in Berührung kommenden Stirnfläche eine Auflage aus elastischem Material ; bevorzugt in Form eines Gummiringes.
Bei den in den Fig. 4 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Schliesskörper--120--
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6Feder --124-- in verschiedenen Höhenlagen festlegen. Das zweite Ende der Feder--124--ist zur Anlage an den Austragkolben --2-- bringbar, bevor dieser . die in den Zylinder führende Einlassöffnung-3-für das abzugebende Eis freigibt. Bei dem Ausführungsbeispiel, das in den Fig. 6 bis 9 dargestellt ist, liegt das zweite Ende der Feder- unter Zwischenschaltung einer Stützplatte - 125-- an -en Austragkolben --2-- an.
Bei. den in den Fig.4 und 5 dargestellten
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des Austragkolbens --2-- und ragt mit Spiei in eine sich in Achsrichtung des Austragkolbens--2-erstreckende Bohrung --126-- hinein. Hiebei ist jenes Ende der Feder--124--, das von dem am
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Ende des Stössels --122-- befestigten Federteller --123-- abliegt, zur Anlage an den Grund --127-- der Bohrung --126-- des Austragkolbens --2-- bringbar. Die Länge der Feder --124-- in entspanntem Zustand ist geringer als die Länge der Bohrung--126--des
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gedrückt, so dass diese geschlossen gehalten wird, während durch die Einlassöffnung --3-- das Eis in den Zylinder --106-- geführt wird.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Anordnung des Schwenkweges des Schwenkhebels--l--so getroffen, dass das Austragen des Eises erfolgt, wenn der Schwenkhebel--l--angehoben, also von einer ungefähr horizontalen Lage in eine vertikale Lage bewegt wird. Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel hingegen erfolgt das Austragen des Eises, wenn der Schwenkhebel--l--aus einer ungefähren vertikalen Lage in eine ungefähr horizontale Lage bewegt wird. Erreicht wird dies dadurch, dass das Schwenklager bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel auf der vom Bedienungspersonal abgelegenen Seite des Austragkolbens--2--im Gehäuse--7--gelagert ist.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Grösse der Portion dadurch verändert werden, dass der Hub des Austragkolbens -2-- verändert wird. Zu diesem Zwecke ist eine Steckachse --131-- vorgesehen, gegen welche der Schwenkhebel--l--bei seiner Bewegung von
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Gehäu--1--eingebrachtwerden.
Wird bei den in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispielen die Feder --124-- so lang
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Anordnung der Feder hat den Vorteil, dass beim Anheben des Kolbens'--2--, ein gewisser
Unterdruck im Zylinder --106-- erzeugt wird, durch den das Einströmen des Eises durch die Einlassöffnung --3-- erleichtert wird. Bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Begrenzung des Hubes des Austragkolbens--2--dadurch, dass eine Anschlagplatte--132-vorgesehen ist, gegen welche der Schwenkhebel--l--zur Anlage kommt, wenn er von der annähernd horizontalen Lage in eine annähernd vertikale Lage bewegt wird. Der Abstand der Anlageplatte --132-- von dem Schwenklager des Schwenkhebels --1-- ist durch eine Hülse--139-- bestimmt, die ausgewechselt werden kann.
Wird etwa bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel die Hülse--139--durch eine kürzere Hülse ersetzt, so gelangt die Anschlagplatte --132-- näher an die Schwenkachse des Schwenkhebels--l--heran, und der Hub des Austragkolbens --2-- wird solcherart vermindert, wodurch auch die Grösse der auszugebenden Portion verkleinert wird.
Bei dem in den Fig. 6 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Stützplatte --125-- in einer Aussparung--128--des Gehäuses-107--des Zylinders-106--gelagert und ragt mit ihrem Umfang in die Bahn zweier im Abstand voneinander parallel zueinander im zylindergehäuse --107-angeordneter Austragkolben --2-- hinein. Bei dieser Ausführungsform können die beiden Zylinder gleichzeitig mit verschiedenen Eissorten beaufschlagt werden, oder es ist auch möglich, jeden der Zylinder vom andern Zylinder getrennt zu betätigen. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 6 bis 9 besitzt jeder Kolben eine Ausfräsung-133-, die über eine Stufe --134-- in den zylindrischen Kolbenmantel übergeht.
Beim Anheben der Austragkolben --2-- kommt diese Stufe --134-- zur Anlage an der Stützplatte --125-- und nimmt diese Stützplatte und damit über den Stössel
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auch--137-- ist hiebei schwenkbar im Gehäuse--107--des Zylinders--106--gelagert, und wird durch die unrund ausgebildete Nabe--119--des Schwenkhebels--l--betätigt. Die Bewegung des Hebels--l--von der annähernd vertikalen Lage in eine annähernd horizontale Lage kann durch einen Körper --138-- beschränkt werden, der in die Bewegungsbahn des Hebels hineinragt und einen Anschlag bildet.
Durch Einsetzen verschiedener Körper --138-- ist es möglich, den Hebel --l-- in verschiedenen Höhenlagen festzuhalten, wodurch auch die Aufwärtsbewegung des Kolbens --2-- beschränkt wird.
PATENTANSPRÜCHE :'
1. Vorrichtung zur Abgabe von Speiseeis, bei der in einem mit Ein- und Auslassöffnungen für das abzugebende Eis ausgestatteten, in einem Gehäuse ausgebildeten Zylinder ein Portionierraum zwischen einem den Einlass steuernden Austragkolben und einer den Querschnitt des Zylinders überbrückenden Wand gebildet ist, gegen die der Austragkolben im Zylinder verschiebbar geführt ist, wobei die Wand ortsfest bzw. ein- und feststellbar angeordnet und die Auslassöffnung aus dem Zylinder mittels eines
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Ventils- steuerbar ist ; -nachAuslassöffnung (5) als Durchbrechung der'ortsfesten, den Portionierraum (4) begrenzenden Wand (108) ausgebildet ist und das Ventil (109,110, 111,112, 113) ausserhalb des Zylindergehäuses (107) in einer Aussparung (114) einer an dem Zylindergehäuse (107) befestigten Platte (115) bewegbar gelagert ist.