AT29821B - Verdampfer für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Verdampfer für Verbrennungskraftmaschinen.

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AT29821B
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Austria
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Friedrich Oberhaensli
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Friedrich Oberhaensli
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verdampfer für Verbrennungskraftmaschinen. 
 EMI1.1 
 gespannten Luft in den erhitzten Verdampfer häufig Frühzündungen, welche durch verschiedene Arbeitsweisen, beispielsweise mit Hilfe von Wassereinspritzung verhindert werden sollen. Alle diese Arbeitsweisen haben eine Reihe von Nachteilen und sind nicht   immer   verlässlich, so dass der durch sie angestrebte Zweck häufig nicht erreicht wird. 



   Bei der Verbrennungskraftmaschine ist in bekannter Weise in dem den Verdampfer mit dem Zylinderkopf vorbindenden Kanal ein   Abschlussorgan     eingebaut, welches gemäss der   
 EMI1.2 
 Verdichtung der Verbrennungsraum in zwei voneinander vollständig getrennte Abteilu9ngen geteilt ist. In der einen Abteilung, im Zylinder, ist   nahezu   nur reine'Luft vorhanden, da diese nur sehr wenig Brennstoff in fein verteiltem Zustande enthält, nämlich die geringe   Menge, die während der kurzen Zeit, während welcher das Abschlussorgan im Verbindungs-   
 EMI1.3 
 der   zweiten Abteilung, im Verdampfer, ist   nur Brennstoff   vorhanden, der in Dampfform     ülergeführt ist.   



   Am Ende des Verdichtungshubes wird die Verbindung zwischen Verdampfer und Zylinder durch Öffnen des im Verbindungskanal eingebauten Abschlussorganes hergestellt, 
 EMI1.4 
   schleunigen,   wird vor Herstellung der Verbindung des Verdampfers mit dem Zylinder ein Teil der hochgespannten Luft durch eine zweite Verbindung in den Verdampfr   geleitet,   die nun den Brennstoff ans dem Verdampfer gegen den Zylinderkopf treibt und derart   eine innige Mischung   des Brennstoffes mit der im Zylinder vorhandenen   Lnft bewirit.   
 EMI1.5 
   dargeste) It.

   Fig. l ist   ein Längsschnitt durch den Zylinderkopf nach Linie A-A der Fig. 3, Fig. 2 ein Längsschnitt nach Linie B-B der Fig. 3; Fig. 3 veranschaulicht eine
Draufsicht auf den Zylinderkopf und Fig. 4 einen Schnitt nach Linie C- (' der Fig. 3. 



     Die in ihrer Gesamtanordnung   nach bekannten Ausführungen gebaute Maschine enthält das Einlassventil a und Auslassventil b im Zylinderkopf, von welchem der mit dem   Zylinder durch einen verhiiltnismässig   engen Kanal c verbundene Verdampfer d getragen wird. In der   Vordampferwandung   sind die den Brennstoff zuleitende   Düse ss   und ein
Ventil f angeordnet, das einen Kanal 9 gegen den Verdampfer zu abschliesst. In dem engen, den Verdampfer mit dem Zylinder verbindenden Kanal c ist ein Drehschieber h 
 EMI1.6 
 

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 verbanden ist.

   Die Bohrungen   i, j   sind mit Bezug aufeinander derart angeordnet, dass nach Abschluss des   Vorbindungskanales   c zwischen Verdampfer und Zylinder eine geringe Verdrehung in derselben Richtung erforderlich ist, um den   drehschieber   derart einzustellen, dass die Bohrung j Vor dem Kanal k zu liegen kommt. 



   Der Verdampfer d ist von einem Kühlmantel o umschlossen, der mittels Deckeln   jus   abgeschlossen ist und   Kühlnüssigkeit   aufnimmt, um eine zu starke Erhitzung des Verdampfers zu verhindern. Die Deckel p dienen auch dazu, den Zugang zum Verdampfer für dessen Anheizen vor dem Anlassen der Maschine zu ermöglichen. 



     Heim Beginn   des Ansaugehubos ist der   Drehschieber t   so   eingestellt, dass   der Vordampfer und Zylinder miteinander verbunden sind. Beim Ansaugen gelangt Brennstoff in den Verdampfer durch die Düse e und Luft in den Zylinder durch das Einlassventil a. 



  Während des Ansaugens wird der Drehschieber A langsam in die Verschlussstellung gedreht, so dass am Ende des Ansaughubes der Verbrennungsraum in zwei voneinander vollständig getrennte Abteilungen geteilt ist, deren eine der Verdampfer und deren andere der Zylinder bildet. Während des Ansaugehubes gelangt nur so viel Brennstoff in den Zylinder, als erforderlich ist, um die Luft ein wenig anzureichern und derart die spätere Verbrennung des Brennstoffes zu erleichtern, ohne aber die Möglichkeit zu Frühzündungen zu geben. 



   Im Verdichtungshub wird die fast reine Luft allein verdichtet, wobei die zulässige Verdichtungsspannung sehr hoch angenommen werden kann, da   Frühzilndungen infolge des   Abschlusses des Verdampfers ausgeschlossen sind. Vor Ende des   Verdichtungshubes wird   der Drehschieber so weit verdreht, dass seine Bohrung vox dem Kanal k zu liegen kommt, der Verfbindungskanal c zwischen Verdampfer und Zylinder dagegen geschlossen bleibt 
 EMI2.1 
 leitung tn in den Kanal g,   Öffnet das Ventil j,   gelangt in den Verdampfer d, mischt sich mit dem Brennstoff und führt ihn der verdichteten Luft im Zylinder entgegen, der indessen durch Verstellung des Drehschiebers h bei gleichzeitiger Absperrung der   Leitung r mit   dem Verdampfer durch Kanal c verbunden ist.

   Die hochgespannte Luft strömt aus dem Zylinder dem im Verdampfer gebildeten und aus diesem strömenden   Luftbreungomisch   entgegen, es findet eine innige Mischung zwischen Luft und Brennstoff und eine fast augenblickliche Verbrennung statt. 



   In der Rohrleitung   m.   verbleibt nach deren Verbindung mit dem Verdampfer hochgespannte Luft so lange, bis der Druck unter dem Deckel f kleiner wird, als die Spannung der in   der Rohrleitung m befindlichen Luft. Dies   ist am Ende   der Expansion und während   des Auspuffes der Fall. Die Luft tritt dann aus der   Rohrleitung/11   in den   Verdampfer     über   und spült diesen aus indem die Verbrennungsrückstände in den   Zylinder ge-   
 EMI2.2 
 gebeugt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verdampfer für   Verbrennungskraftmaschinen, der   im Zylinderkopf angeordnet und von dem Innern des Zylinders durch ein gesteuertes Absperrorgan getrennt ist, dadurch   gekennzeichnet, dass dieses Abschlussorgan (h) während des Saughubes langsam geschlossen   
 EMI2.3 
 dem Zylinder eintretende Luft getangt, worauf während des Verdichtungshubes das Abschlussorgan geschlossen bleibt, um Verdampfer (d) und Zylinder, d. h. den verdampften Brennstoff und die Luft voneinander vollständig zu trennen und am Ende der Verdichtung die beiden Räume miteinander verbunden werden, um die hochgespannte Luft in den Verdampfer eintreten zu lassen und derart die   plötzliche Verbrennung der Brennstoffes im   gewünschten Zeitpunkte zu ermöglichen. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. Zylinderkopf durch eine zweite Leitung (k, l und m) verbunden ist, die mittels eines in ihr eingebauten Abschlussorganes vor Ende des Verdichtungshubes geöffnet wird, um ver- dichtet lut in den Verdampfer (d) einzuleiten und dort ein Brennstoffluftgemisch herzustellen und dieses der in dem Zylinder verdichteten Luf entgegenzuführen, um eine innige Mischung des Brennstoffes und der Luft zu erzielen.
    3. Verdampfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der EMI2.5 \''ntil (/'angeordnet ist, das sich nach erfolgter Verbrennung des Brennstoffes infolge des herrschenden Überdruckes schliesst und die in der Verbindungsleitung vorhandene Luft einschliesst, bis in der Auspuffperiode der Druck sinkt und sich das Rückschlagventil (f) iiffnet. die in der Verbindungsleitung enthaltene Luft in den Verdampfer überströmt, diesen ausspült und von Verunreinigungen und Abgasresten befreit. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Verdampfer nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan (11) des den Verdampfer und Zylinder verbindenden Kanales (c) gleichzeitig auch die zweite Verbindungsleitung (k, l und m) abschliessen kann, so dass fUr beide Vorbindungen zwischen Verdampfer und Zylinder nur ein Abschlussorgan erforderlich ist. EMI3.1
AT29821D 1906-08-22 1906-08-22 Verdampfer für Verbrennungskraftmaschinen. AT29821B (de)

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