AT300416B - Thermische Bilddarstellungseinrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Thermische Bilddarstellungseinrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung

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AT300416B
AT300416B AT608869A AT608869A AT300416B AT 300416 B AT300416 B AT 300416B AT 608869 A AT608869 A AT 608869A AT 608869 A AT608869 A AT 608869A AT 300416 B AT300416 B AT 300416B
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Texas Instruments Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/315Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of heat to a heat sensitive printing or impression-transfer material
    • B41J2/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by selective application of heat to a heat sensitive printing or impression-transfer material using thermal heads
    • B41J2/335Structure of thermal heads
    • B41J2/34Structure of thermal heads comprising semiconductors

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  • Wire Bonding (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine thermische Bilddarstellungseinrichtung mit elektrisch erwärmbaren, in
Halbleitermaterial gebildeten Zonen zum Darstellen einer Information oder zur übertragung derselben auf   wärmeempfmdliches   Material, wobei die erwärmbaren Zonen in Form einer Matrix angeordnet sind. 



   Ziel der Erfindung ist die Verbesserung derartiger Vorrichtungen sowie die Vereinfachung des Verfahrens zur Herstellung solcher Vorrichtungen. 



   Dies wird dadurch erreicht, dass erfindungsgemäss ein Träger mit zumindest einer Durchbrechung vorgesehen ist, wobei auf der Oberfläche des Trägers mittels eines isolierenden Klebstoffes ein Muster von monokristallinen Halbleiterkörpern befestigt ist, dass in den Halbleiterkörpern, angrenzend an die
Klebstoffschicht, Heizelemente vorgesehen sind, welche mit Leitern, die in den Klebstoff eingebettet sind, verbunden sind, dass zumindest ein Teil der Leiter durch die Durchbrechung im Träger zugänglich ist und im
Bereich dieser Durchbrechung mit Anschlüssen kontaktiert ist, welche durch die Durchbrechung im Träger durchgeführt sind und dass zumindest ein weiterer Leiter an der von den Halbleiterkörpern abgewendeten Seite des Trägers angeordnet und mit diesen Anschlüssen verbunden ist. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung derartiger Bilddarstellungsvorrichtungen in Form einer integrierten Schaltung, wobei eine Anzahl von wahlweise erregbaren Heizelementen auf einem Träger in einem bestimmten Muster angeordnet wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass zuerst eine Mehrzahl von Schaltelementen, welche zu Heizelementen zusammengeschaltet werden, und eine Isolierschicht mit darin vorgesehenen
Durchbrechungen, welche Kontaktflächen der Schaltelemente zugänglich machen, auf der Oberfläche einer
Halbleiterscheibe gebildet werden, dass eine Leiterbahn auf der Isolierschicht gebildet wird, welches sich auch in die Durchbrechungen erstreckt, um bestimmte Schaltelemente untereinander zu verbinden und welche
Leiterbahnen von den Schaltelementen entfernt liegende Anschlusspunkte bilden,

   dass ein Trennmittel auf diese
Anschlusspunkte der Leiterbahnen aufgetragen wird, dass daraufhin die Halbleiterscheibe mittels eines isolierenden Klebstoffes auf einem Träger befestigt wird, der zumindest eine Durchbrechung besitzt, wobei gesichert wird, dass die das Trennmittel tragenden Anschlusspunkte der Leiterbahnen mit diesen
Durchbrechungen fluchten, wonach das Trennmittel entfernt wird, dass durch die Durchbrechung ein
Anschlussdraht hindurchgeführt und mit den freiliegenden Anschlusspunkten der Leiterbahnen verbunden wird. 



   Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnungen erläutert, welche Ausführungsbeispiele der erfmdungsgemässen Einrichtung darstellen. 



   In den Zeichnungen zeigen Fig. l eine Draufsicht auf eine   erfindungsgemässe   Heizelementanordnung, Fig. 2 einen Teil der Unterseite der in Fig. l gezeigten   Halbleiterschiebe--2--, Fig. 3   ein Zwischenprodukt, das während der Herstellung der Heizelementanordnung nach Fig. l erhalten wird, Fig. 4 ein weiteres
Zwischenprodukt, das während der Herstellung der Heizelementanordnung nach Fig. l erhalten wird, Fig. 5 einen Querschnitt nach den Linien B-B in Fig. l und Fig. 6 die Schaltung der Heizelementanordnung nach   Fig. 1.   



   Fig. l zeigt eine Reihe von Anordnungen-3, 4--usw. von je 4 X 3 Heizelementen, über denen ein wärmeempfindliches Material angeordnet wird, das eine dynamische Bilddarstellung von Informationen ermöglicht. Eine derartige Anordnung ist in der USA-Patentschrift   Nr. 3, 323, 341 (J. W.   Blair u. a.) beschrieben. Dort werden thermochromatische Materialien angewendet. Man kann auch ein besonders behandeltes   wärmeempfmdliches   Material über die Anordnung bewegen, so dass eine bleibende Bilddarstellung von Informationen erzeugt wird. 



   Eine   Halbleiterscheibe-2-aus monokristallinem   Silizium ist auf dem isolierenden   Träger-l--   angebracht, der aus jedem beliebigen Material, z. B. Keramik, Glas oder Saphir, bestehen kann. Zum Anbringen der   Halbleiterscheibe --2-- auf   dem   Träger--l-verwendet   man einen isolierenden Klebstoff mit guten   Wärme- und   elektrischen Isoliereigenschaften.

   Als isolierenden Klebstoff kann man ein Epoxydharz verwenden, weil dieses ausgezeichnet an Silicium und beispielsweise Keramik haftet, leicht als Flüssigkeit aufgetragen und zu einem starren Feststoff ausgehärtet werden kann, frei ist von Lösungsmitteln und zu einem blasenfreien Film ausgehärtet werden kann, starr ist, aber eine gewisse Elastizität besitzt, so dass es unter physikalischen oder thermischen Spannungen keine Risse bildet, ein guter elektrischer und Wärmeisolator ist und bei Herstellungsvorgängen Temperaturen bis zu 2000C gewachsen ist. 



   Jedes Heizelement der Anordnung besitzt einen mesaförmigen, monokristallinen Halbleiterkörper und enthält ein Heizelement, das in der Mesa auf deren Unterseite im Bereich des   Trägers-l-ausgebildet   ist, so dass bei eingeschaltetem Heizelement auf der Oberseite der Mesa eine heisse Stelle vorhanden ist, die auf dem darüber angeordneten,   wärmeempfindlichen   Material zur Bildung eines örtlich begrenzten Punktes führt. Eine Gruppe von wahlweise eingeschalteten Heizelementen führt auf dem wärmeempfindlichen Material zur Bildung einer Gruppe von Punkten, die auf dem wärmeempfindlichen Material ein Zeichen oder eine Information bildlich darstellen. 



   Die die Heizelementanordnung bildenden Mesas sind voneinander luftisoliert und durch ein metallisches Verbindungsmuster miteinander verbunden, das unter den Mesas zwischen der   Halbleiterscheibe --2-- und   dem   Träger--l--angeordnet   ist, die Heizelemente der Mesas in der gewünschten Schaltung miteinander verbindet und sich auswärts bis zu Lötblöckchen erstreckt, die oberhalb der Öffnungen-9 und   10-in   dem   Träger--l--angeordnet   sind, so dass elektrische Verbindungen von der Unterseite des   Trägers--l--durch   

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 wärmeempfindlichen Material entfernt.

   Die luftisolierten Mesas sind elektrisch und mechanisch miteinander durch das metallisierte Muster verbunden, das von dem Epoxydharzklebstoff getragen wird, der sich zwischen der   Halbleiterscheibe --2-- und   dem   Träger-l-befindet.   



   Jede Mesa enthält ein aus einer Diode und einem Widerstand bestehendes Schaltungselement. Diese
Schaltungselemente sind zu einer Matrix miteinander verbunden, die ein wahlweises Einschalten der
Schaltungselemente gestattet, so dass die im Widerstand abgegebene Leistung zur Bildung der heissen Stelle an der
Oberfläche der gewählten Mesa führt. Eine derartige Matrix ist in Fig. 6 dargestellt, in der man die
Dioden-Widerstands-Schaltungselemente erkennt, die in den Mesas-5 bis 8-angeordnet sind, und ferner die
Dioden-Widerstands-Schaltungselemente einer aus 2 X 4 Heizelementen bestehenden Anordnung dargestellt sind. 



   Der   Widerstand--14--und   die Diode--15, 16--sind in der Mesa--6--und der Widerstand-11- und die Diode-12, 13- sind in der   Mesa --5-- angeordnet.   Man kann daher jedes
Dioden-Widerstands-Schaltungselement einzeln und in ausgewählten Gruppen einschalten, so dass auf den
Oberflächen der Mesas heisse Stellen in jeder gewünschten Kombination gebildet werden können, damit auf dem wärmeempfindlichen Material eine Bilddarstellung der gewünschten Information erhalten wird. 



   Fig. 3 zeigt eine monokristalline   Halbleiterscheibe --2-- aus n-Silicium.   Die Dioden-Wider- stands-Schaltungselemente der Heizelemente werden von diffundierten Bereichen in der Oberfläche der Scheibe - gebildet. Eine Diode besitzt die diffundierte p-Anode-13--, die mit dem darunterliegenden n-Halbleitermaterial einen gleichrichtenden Übergang bildet. Der stark dotierte, diffundierte   Bereich-12-   bildet einen Oberflächenbereich zur Herstellung von ohmschen Anschlüssen an die Kathode. Eine weitere Diode besitzt die diffundierte   p-Anode--16--,   die mit dem darunterliegenden n-Material einen gleichrichtenden Übergang bildet, und den stark dotierten   n+-Bereich   der einen Oberflächenbereich für die Herstellung von ohmschen Anschlüssen an die p-Kathode bildet.

   Die Widerstände werden von diffundierten p-Bereichen   - 11   und   14--gebildet,   die in geringem Abstand von den betreffenden Dioden gebildet sind. Die Dioden und Widerstände werden in der Oberfläche der   Scheibe --2-- mit   Hilfe der Planartechnik gebildet. Dabei wird auf der n-Siliciumscheibe unter Wärmeeinwirkung ein Oxydfilm mit dem gewünschten spezifischen elektrischen Widerstand gebildet, indem die Scheibe in einem Ofen einer erhöhten Temperatur ausgesetzt und ein Oxydationsmittel darübergeleitet wird. Der dabei erhaltene Siliciumdioxydfilm wirkt als ein Abdeckmittel gegen die später in die Scheibe diffundierten Verunreinigungen. In dem Oxydfilm werden Löcher erzeugt, damit danach die Widerstände und Dioden durch Diffusionsvorgänge gebildet werden können.

   Diese Löcher stellen Muster der gewünschten Schaltungselemente dar und werden durch photolithographische Verfahren gebildet. Die Kontakte der Schaltungselemente und die Verbindungen zwischen ihnen werden nach ähnlichen photolithographischen Verfahren hergestellt, wobei   z. B.   auf dem Oxydfilm Aluminium in einem Muster aufgedampft wird, das die Dioden und Widerstände miteinander verbindet und in Lötblöckchen für die Aussenanschlüsse endet. Das Verbindungsmuster besitzt   Leiterstreifen-24,   27 und   17-auf   dem Oxydfilm   - -26--.   Bestimmte der   Leiterstreifen--17--erstrecken   sich beispielsweise auswärts in je ein verbreitertes Lötblöckchen. Dies ist in Fig. 2 bei (16 bis 21) dargestellt.

   So endet der   Leiterstreifen-17-der Fig. 3   in einem verbreiterten   Lötblöckchen-17-in Fig. 2.   



   In dieser Phase des Verfahrens ist die   Halbleiterscheibe-2-einstückig   und enthält die matrixförmige Anordnung der Dioden-Widerstands-Schaltungselemente, die in dem Halbleitermaterial angeordnet und nicht voneinander isoliert, sondern miteinander durch das metallische Verbindungsmuster verbunden sind, das auf der Oberfläche des   Siliciumoxydfilms--26--vorhanden   ist. Dieses metallische Muster endet in einer einheitlichen Reihe von Lötblöckchen für die Aussenanschlüsse. Die Lötblöckchen fluchten mit den   Öffnungen-9, 10--in   dem   Träger-l-, d. h.,   sie sind in bezug auf die Öffnungen in dem Träger derart angeordnet, dass jedes Lötblöckchen durch eine Öffnung in dem Träger zugänglich ist. 



   Die in Fig. 3 dargestellte Halbleiterscheibe--2--wird anschliessend umgedreht und mit Hilfe eines isolierenden Klebstoffes auf einem lichtundurchlässigen, keramischen Träger angebracht, der in   Fig. l mit-l--   bezeichnet ist. Auf der Unterseite des Trägers werden Aussenanschlüsse an den Lötblöckchen angebracht. 



   Eines der Probleme, die auftreten, wenn die Halbleiterscheibe--2--mit Hilfe eines isolierenden 
 EMI2.2 
 Verbindung mit den Lötblöckchen verhindert. 



   Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, wird auf die Lötblöckchen der Anordnung nach Fig. 3 ein Trennmittel aufgetragen, an dem der auf die in Fig. 3 gezeigte Anordnung aufgetragene Klebstoff-28--   (Fig. 4)   nicht haftet. Danach kann man das Trennmittel leicht entfernen, so dass die Lötblöckchen sauber und klebstofffrei bleiben und gute elektrische Anschlüsse mit den Lötblöckchen hergestellt werden können. 



   Zum wahlweisen Auftragen des Trennmittels auf die Lötblöckchen wird auf die ganze Fläche der in Fig. 3 gezeigten   Halbleiterscheibe --2-- eine   Schicht aus einem photographischen Ätzgrund aufgetragen, in üblicher Weise in dem gewünschten Muster belichtet, entwickelt und entfernt, so dass der photographische Ätzgrund nur 

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 an den Lötblöckchen zurückbleibt und an ihnen haftet. Dies ist in Fig. 3 durch den photographishen Ätzgrund --25-- über dem verbreiterten   Lötblöckchen--17--dargestellt.   
 EMI3.1 
 



   Danach wird die   Halbleiterscheibe --2-- mit   dem metallischen Verbindungsmuster, dem Siliciumoxydfilm--26--, dem photographischen   Ätzgrund--25--über   den   Lötblöckchen--17--und   dem Epoxydharz-Klebstoff umgedreht und gemäss Fig. 4 auf dem keramischen   Träger--l--angeordnet,   wobei der photographische   Ätzgrund--25--über   der   Öffnung --9-- in   dem Träger --1-- liegt. Jetzt wird der Epoxydharz-Klebstoff --28-- zu einem starren Feststoff getrocknet. Während der Anfangsphase des Aushärtevorganges nimmt die Viskosität des Epoxydharz-Klebstoffes beträchtlich ab, ehe die Polymerisation und Härtung beginnt.

   Infolge dieser niedrigeren Viskosität kann der Epoxydharz-Klebstoff leicht fliessen, wobei er den photographischen   #tzgrund --25-- nicht   leicht benetzt, sondern sich von ihm fernhält, in den den photographischen Ätzgrund--25--umgebenden Bereichen sammelt und mit der Wandung der Öffnung 
 EMI3.2 
 auf übliche Weise entfernt. Die Lötblöckchen sind jetzt frei von dem Epoxydharz-Klebstoff und sauber und daher zur Herstellung einwandfreier elektrischer Anschlüsse geeignet. 



   Fig. 2 zeigt die Unterseite der Mesas 5 bis 8 in   Fig. 1.   Man erkennt das metallische Verbindungsmuster, das die Dioden-Widerstands-Schaltungselemente miteinander verbindet, sich zwischen den Mesas auswärts erstreckt und in den Lötblöckchen --16', 17 bis 21-- endet. Wie vorstehend bereits erwähnt wurde, enthält jede Mesa, beispielsweise--5--, eine Schaltung, die aus einer Diode--12, 13--und einem Widerstand--11-- 
 EMI3.3 
    --12-- der8--und   den andern Mesas sind ebenso ausgebildet und miteinander verbunden wie die Dioden-Widerstands-Schaltungselemente in den Mesas-5 und 6--. Mit den Dioden-Widerstands-Schaltungselementen in den Mesas--7 und   8--sind Leiterstreifen   verbunden, die in verbreiterten   Lötblöckchen--19   bis 21-- enden.

   Die   Lötblöckchen--16',   17 bis 21-- sind in einer einheitlichen Reihe oberhalb der Öffnung --9-- in dem Träger --1-- angeordnet. Gleichzeitig mit der Herstellung des metallischen Verbindungsmusters mit den   Lötblöckchen--16',   17 bis 21-- wird auf der Anordnung eine Metallmarke   - 22-- vorgesehen,   die später in der nachstehend beschriebenen Weise zum Ausrichten verwendet wird. 



   Gemäss Fig. 4 wird die obere Fläche der Halbleiterscheibe --2-- entfernt, damit diese Scheibe so dünn ist wie möglich und beispielsweise eine Dicke von nur 0, 05 mm hat. Man kann diesen Vorgang in einem oder mehreren Schritten durch Läppen, Sandstrahlen oder chemisches Ätzen durchführen. Die   pn-übergänge   bleiben dabei unversehrt. Da das wärmeempfindliche Material auf der monokristallinen Oberfläche der Halbleiterscheibe --2-- angeordnet oder über sie geführt wird, wird diese Oberfläche chemisch oder mechanisch poliert. 



   Das jede Dioden-Widerstands-Schaltung umgebende Halbleitermaterial der Scheibe --2-- wird dann entfernt, so dass die Mesas voneinander luftisoliert sind. Zum Entfernen des Halbleitermaterials von der Scheibe   --2-- unter   Zurücklassen der luftisolierten Mesas wird auf die obere Fläche der Scheibe --2-- eine Schicht aus einem photographischen Ätzgrund aufgetragen und auf diesem photographischen Ätzgrund eine Belichtungsschablone angeordnet, die das Muster bestimmt, in welchem der photographische Ätzgrund belichtet werden soll. Die Belichtungsschablone muss genau ausgerichtet sein, damit sie die zu entfernenden Teile des Halbleitermaterials genau bestimmt. Bei genauerer Ausrichtung kann man die Dioden-Wider- 
 EMI3.4 
 der Belichtungsschablone abhängig sind.

   Durch dieses genaue Ausrichten wird gewährleistet, dass nur jene Teile des Halbleitermaterials entfernt werden, die wirklich entfernt werden sollen. Die Genauigkeit des Ausrichtens der Belichtungsschablone wird mit Hilfe der Öffnungen --9 und 10--in dem lichtundurchlässigen, keramischen Träger --1--, der lichtundurchlässigen Marke --22-- und von Infrarot-Ausrichtverfahren verbessert, die nachstehend beschrieben werden. 



   Oberhalb der   öffnung --9-- (Fig. 4)   wird eine lichtundurchlässige Ausrichtmarke angeordnet, wie vorstehend an Hand der Fig. 2 (Marke 22) beschrieben wurde. Die in Fig. 2 gezeigte Ausrichtmarke --22-- ist kleiner als die Lötblöckchen --16',17 bis 21--, damit man die Marke--22--von den Lötblöckchen unterscheiden kann. Dies ist jedoch nicht kritisch, weil die Lötblöckchen aus demselben lichtundurchlässigen Material bestehen und als Marken verwendet werden können. In der Belichtungsschablone sind eine oder mehrere 

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 Marken angeordnet, die in ihrer Anzahl und ihrem Muster der oder den Marken--22--entsprechen. In der Ausführungsform nach Fig. 4 wird unterhalb der Öfffnung --9-- eine Infrarotquelle --36-- angeordnet. 



  Oberhalb der   öffnung --9-- und   der Halbleiterscheibe --2-- werden ein   Linsensystem --37-- und   ein Infrarot-Detektor --38-- angeordnet. Die Infrarotquelle sendet Infrarotstrahlung durch die   öffnung --9--   und durch die Halbleiterscheibe --2-- und den Oxydfilm. Diese Teile sind für Infrarotstrahlen durchlässig, 
 EMI4.1 
 um, das mit dem Auge betrachtet werden kann.

   Unter Prüfung des sichtbaren Lichtmusters, das von der Ausrichtung zwischen der   Marke --22-- und   der entsprechenden Marke der Belichtungsschablone abhängig ist, wird diese so angeordnet, dass die gewünschte Ausrichtung zwischen der   Marke--22--und   der entsprechenden Marke der Belichtungsschablone erzielt und dadurch gewährleistet wird, dass sich die Belichtungsschablone genau in der Stellung befindet, in der die Belichtung der Schicht aus dem photographischen Ätzgrund in dem gewünschten Muster erfolgt und Halbleitermaterial genau nur in diesen Bereichen zwischen den Dioden-Widerstands-Schaltungselementen entfernt wird. Danach wird der photographische Ätzgrund durch die Belichtungsschablone hindurch belichtet, entwickelt und selektiv entfernt, so dass die zu entfernenden Teile der Halbleiterfläche freibleiben.

   In einem von dem photographischen Ätzgrund bestimmten Muster wird jetzt das Halbleitermaterial bis zu dem   Siliciumoxydsslm   weggeätzt, so dass die in Fig. 5 gezeigten, luftisolierten Mesas zurückbleiben. 



   Fig. l zeigt die Form der so erhaltenen Halbleiterscheibe-2--. Diese ist bis auf die Fenster-3 und   4-einstückig,   in denen sich die luftisolierten Mesaanordnungen befinden. 



   Wenn durch den Ätzvorgang die in Fig. 5 gezeigten Mesas-5, 6, 30-ausgebildet worden sind, wird 
 EMI4.2 
 andere Ende des   Drahtes --31-- mit   einem metallisierten   Streifen --33-- auf   der Unterseite des keramischen Trägers --1-- verbunden. Danach wird die Öffnung --9-- des Trägers --1-- mit Epoxydharz ausgefüllt, so dass man eine feste, starre Anordnung ohne lose Drähte erhält. 



   Die Heizelemente sind daher in den Mesas nach unten gerichtet und in einer bestimmten Weise durch ein 
 EMI4.3 
 sich oberhalb der Öffnungen in dem Träger --1-- befinden. Ein in einer zweiten Ebene angeordnetes Verbindungsmuster wird von einem metallisierten   Muster-33, 34-auf   der Unterseite des   Trägers-l--   gebildet. Infolgedessen kann man eine grosse und komplizierte Anordnung von Schaltungselementen vorsehen, die in verschiedenen Ebenen miteinander verbunden sind. Die Schaltungselemente dieser ein starres Gebilde darstellenden Anordnung sind voneinander elektrisch und thermisch gut isoliert. 



   Gemäss Fig. 5 wird das   wärmeempfindliche     Material --35-- direkt   mit den Mesas aus monokristallinem Silicium in Berührung gebracht. Diese Mesas sind sehr dünn, so dass ein guter Wärmeübergang zwischen ihnen und dem   wärmeempfindlichen   Material ermöglicht wird. 



   Die Anordnung von 4 X 3 Mesas wird hier beispielsweise angegeben. Die Mesas können in jeder beliebigen Zahl und Anordnung verwendet werden. Dies ist von der Art der Information abhängig, die auf dem   wärmeepfindlichen   Material bildlich dargestellt werden soll. 



   Die Anzahl und Art der in den einzelnen Mesas angeordneten Schaltungselemente und ihrer Zonen von bestimmten Leitfähigkeitstypen, sowie solcher Zonen in der Halbleiterscheibe, sind hier nur beispielsweise angegeben. In den Mesas können verschiedene Arten von Schaltungselementen, z. B. Transistoren, als Heizelemente verwendet werden und zu ihrer Ausbildung können anstelle der beschriebenen Diffusionsverfahren beispielsweise auch Epitaxialverfahren verwendet werden. Man kann anstelle von Silicium auch ein anderes Halbleitermaterial verwenden, z. B. Germanium. 
 EMI4.4 
    34--eine--28-- von   dem Träger isoliert ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Thermische Bilddarstellungsvorrichtung mit elektrisch erwärmbaren, in Halbleitermaterial gebildeten EMI4.5 dass in den Halbleiterkörpern, angrenzend an die Klebstoffschicht, Heizelemente (5,6, 7) vorgesehen sind, welche mit Leitern (16, 17 bis 21), die in den Klebstoff (28) eingebettet sind, verbunden sind, dass zumindest ein Teil <Desc/Clms Page number 5> der Leiter (17) durch die Durchbrechung im Träger zugänglich ist und im Bereich dieser Durchbrechung mit Anschlüssen (31) kontaktiert ist, welche durch die Durchbrechung im Träger durchgeführt sind und dass zumindest ein weiterer Leiter (33) an der von den Halbleiterkörpern abgewendeten Seite des Trägers angeordnet und mit dessen Anschlüssen verbunden ist. EMI5.1 gleichen Material bestehen.
    3. Verfahren zur Herstellung der Bilddarstellungsvorrichtung nach Anspruch 1 in Form einer integrierten Schaltung, wobei eine Anzahl von wahlweise erregbaren Heizelementen auf einem Träger in einem bestimmten EMI5.2 (11 bis 16), welche zu Heizelementen zusammengeschaltet werden, und eine Isolierschicht (26) mit darin vorgesehenen Durchbrechungen, welche Kontaktflächen der Schaltelemente zugänglich machen, auf der Oberfläche einer Halbleiterscheibe (2) gebildet werden, dass eine Leiterbahn (16, 17 bis 21) auf der Isolierschicht gebildet wird, welche sich auch in die Durchbrechungen erstreckt, um bestimmte Schaltelemente (11 bis 16) untereinander zu verbinden und welche Leiterbahnen von den Schaltelementen entfernt liegende Anschlusspunkte bilden, dass ein Trennmittel (25) auf diese Anschlusspunkte der Leiterbahnen aufgetragen wird,
    dass daraufhin die Halbleiterscheibe mittels eines isolierenden Klebstoffes (28) auf einem Träger (1) befestigt wird, der zumindest eine Durchbrechung (9) besitzt, wobei gesichert wird, dass die das Trennmittel tragenden Anschlusspunkte der Leiterbahnen mit diesen Durchbrechungen fluchten, wonach das Trennmittel (25) entfernt wird, dass durch die Durchbrechung ein Anschlussdraht (31) hindruchgeführt und mit den freiliegenden Anschlusspunkten (17) der Leiterbahnen verbunden wird. EMI5.3 angewendet wird, welcher an seiner von der Halbleiterscheibe abgewendeten Seite zumindest eine weitere Leiterbahn (33) trägt, und dass diese Leiterbahn mit dem Anschlussdraht verbunden wird. EMI5.4 Halbleitermaterial entfernt wird, ausgehend von der vom Träger abgewendeten Seite der Halbleiterscheibe, um die Schaltelemente körperlich voneinander zu trennen.
    EMI5.5 undurchlässige Marke (22) auf der Isolierschicht (26) nahe den Anschlusspunkten der Leiterbahnen vorgesehen wird, dass diese Marke während des Befestigens der Halbleiterscheibe auf dem Träger mit der Durchbrechung (9) im Träger zum Fluchten gebracht wird, dass zum Entfernen von Halbleitermaterial eine Schicht aus photographischem Ätzgrund auf die von den Schaltelementen abgewendete Oberfläche der Halbleiterscheibe aufgebracht wird, dass eine Belichtungsschablone über dem Ätzgrund angebracht wird, welche eine zweite infrarot undurchlässige Marke besitzt, die der ersten Marke (22) entspricht, dass durch die Durchbrechung (9) im Träger (1) infrarotes Licht (36) hindurchgesendet wird, mit dessen Hilfe die zwei Marken zur Deckung gebracht werden, indem die Belichtungsschablone solange verstellt wird, bis die Deckung erreicht ist,
    dass der Ätzgrund belichtet und nach der Belichtung der Belichtungsschablone die durch letztere auf dem Ätzgrund bestimmten Flächenteile und darauffolgend die korrespondierenden Gebiete der Halbleiterscheibe entfernt werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0172015A3 (en) * 1984-08-13 1986-03-19 Xerox Corporation Marking for fluid jet assisted ion projection imaging systems

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EP0172015A3 (en) * 1984-08-13 1986-03-19 Xerox Corporation Marking for fluid jet assisted ion projection imaging systems

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