AT300444B - Okuliergerät - Google Patents

Okuliergerät

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Publication number
AT300444B
AT300444B AT937270A AT937270A AT300444B AT 300444 B AT300444 B AT 300444B AT 937270 A AT937270 A AT 937270A AT 937270 A AT937270 A AT 937270A AT 300444 B AT300444 B AT 300444B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
support
lever
inoculating
electromagnet
rice
Prior art date
Application number
AT937270A
Other languages
English (en)
Inventor
Zvetan Blagoev Grigorov
Original Assignee
Dmz Anton Ivanov
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dmz Anton Ivanov filed Critical Dmz Anton Ivanov
Priority to AT937270A priority Critical patent/AT300444B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT300444B publication Critical patent/AT300444B/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G2/00Vegetative propagation
    • A01G2/30Grafting
    • A01G2/32Automatic apparatus therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Developmental Biology & Embryology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Okuliergerät für Pflanzgut, vorzugsweise für Rebpflanzgut, für die automatische Durchführung des Okuliervorganges in zwei Arbeitstakten, mit einem gleichstromgespeisten Elektromagnet, einem einen Zahnsektor aufweisenden Hebel, einem Support und einem ortsfesten Sattel. Ein solches Okuliergerät kann ausser für Reben auch für Ziersträucher,   Nuss- oder   Mandelbäume   u. dgl.   verwendet werden. 



   Solche Okuliergeräte sollen geringe Anschaffungskosten verursachen, damit sie von jedermann eingesetzt werden können, sie sollen weiters eine gute Ausnützungsmöglichkeit und Leistungsfähigkeit sowie eine leichte Instandhaltung ermöglichen und es soll mit den Okuliergeräten eine stabile Verbindung und ein gutes Zusammenwachsen der verbundenen Reiser erzielt werden, so dass eine grosse Anzahl erstklassiges Pflanzgut geschaffen wird. 



   Aus der   österr. Patentschrift Nr. 19598   ist eine Vorrichtung zum Schneiden von Weinreben für das Veredeln bekannt, wobei die die Schnitte ausführenden Messer in Führungen verschiebbar sind, von denen die eine fest steht, während die andere zwischen Körnern drehbar ist. Die Betätigungsvorrichtung für die Messer weist einen einzigen drehbaren Hebel auf, dessen Arme auf gegebenenfalls verstellbare Stifte oder Zapfen an den Messern einwirken und letztere bei der Bewegung des Hebels verschieben, während an diesen Stiften angreifende, unter der Einwirkung von Federn stehende, voneinander unabhängige Arme die Messer in ihre zurückgezogene Stellung bewegen. Diese Vorrichtung muss mit Muskelkraft betrieben werden und ist daher in ihrer Leistungsfähigkeit begrenzt. 



   In Bulgarien ist bereits ein Okuliergerät auf dem Markt, mittels welchem das Okulieren automatisch vorgenommen werden kann. Bei diesem bekannten Gerät erfolgt der Okuliervorgang in zwei Viertakt-Arbeitsgängen, wobei eine gute Verbindung und ein einwandfreies Zusammenwachsen der Reiser sichergestellt ist, so dass die Gesamtzahl des erzielten erstklassigen Rebpflanzgutes um etwa 10% im Vergleich zur Handveredelung erhöht und die Produktionsgeschwindigkeit gesteigert wird. Dieses bekannte Okuliergerät stellt jedoch eine ziemlich komplizierte Anlage mit hohen Anschaffungskosten dar und besitzt gewisse Mängel bei der Ausnützung und bei der Wartung, wobei es nicht möglich ist, die Leistungsfähigkeit dieser Maschine zu erhöhen. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und ein Okuliergerät für Pflanzgut zu schaffen, welches einen einfachen und   störungsunabhängigen Aufbau   besitzt und welches billig in seiner Anschaffung ist, wobei die Wartung leicht und die Ausnützungsmöglichkeit gross ist. Die Erfindung besteht hiebei im wesentlichen darin, dass bei einem Okuliergerät der eingangs erwähnten Art am ortsfesten Sattel eine Führung befestigt ist und dass der Support von dem einen Zahnsektor aufweisenden Hebel längs der Führung bewegbar ist, wobei der einen Zahnsektor aufweisende Hebel vom gleichstromgespeisten Elektromagnet antreibbar ist.

   Durch Verschwenkung des den Zahnsektor aufweisenden Hebels wird der Support mit der Abstützung und dem   Profihnesser   entlang der Führung in einer Richtung bewegt, wobei die aufeinander gelegten und zu verbindenden Reiser durch das   Profilmesser   durchtrennt und aneinandergefügt werden. Bei der Bewegung in der entgegengesetzten Richtung werden die abgeschnittenen Teile der Reiser ausgeworfen. Dabei ist es von Vorteil, dass die Kraft zur Betätigung des den Zahnsektor aufweisenden Hebels nicht von der Bedienungsperson aufgebracht werden muss. Der gleichstromgespeiste Elektromagnet kann von einem üblichen Einphasennetz,   z. B.   über eine Gleichrichterbrückenschaltung, angespeist werden.

   Wird die Stromzufuhr zum Elektromagnet durch einen zweckmässig als Fussschalter ausgebildeten Schalter eingeschaltet, so wird der Anker des Elektromagneten angezogen und der den Zahnsektor aufweisende Hebel bewegt sich in einer Richtung. Nach dem Ausschalten des Stromes kehrt dieser Hebel durch die Kraft einer Feder in seine Ausgangslage zurück. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sind am Support eine zentrierende Abstützung mit einer prismenförmigen Ausnehmung, in welche die Reiser eingelegt werden, ein Hemmklotz als Abstandsbegrenzer und ein Profilmesser angeordnet. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert. Fig. l zeigt einen Längsschnitt und Fig. 2 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Okuliergerätes. Die Fig. 3a bis 3f stellen im Schema den Arbeitszyklus des   erfmdungsgemässen   Okuliergerätes dar. Fig. 4 und 5 zeigen den kinematischen und elektrischen, Aufbau des Okuliergerätes. 
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 ist oder als Fussschalter ausgebildet ist. 



   Im   Gehäuse --16-- ist   weiters ein einen Zahnsektor aufweisender   Hebel --9-- gelagert,   der mit dem Anker des Elektromagneten--10--verbunden ist. Der Zahnsektor des Hebels--9--greift in die Zähne 
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 versehener   Hemmklotz --5-- und   ein Regler--13--vorgesehen. 



   Im   Support--6--sind   eine   Abstützung --12-- mit   einer prismenförmigen Ausnehmung und ein   Profilmesser-15-gelagert.   Der Abstützung --12-- gegenüberliegend ist am   Gehäuse-16-eine   weitere   Abstützung--l--mit   einer entsprechenden prismenförmigen Ausnehmung sowie ein weiteres Profilmesser 

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 befestigt. 



   Das Gehäuse ist auf einem   Arbeitstisch --11-- montiert,   unter welchem der Fussschalter für die Ein- und 
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 --10-- angeordnet--9-- vorgesehen sein. 



   In den Fig. 3a bis 3f sind die einzelnen Phasen des Arbeitsvorganges dargestellt. 



   Zunächst wird in die prismenförmige Ausnehmung der   Abstützung--l--das Edelreis--2--und   darauf der   Wildling-3-eingelegt,   worauf der   Support --6-- durch   Verdrehen des Hebels-9abgesenkt wird, so dass die Reiser in den prismenförmigen Ausnehmungen eingespannt und durch das Profilmesser --15-- abgeschnitten werden. Während des zweiten Taktes wird der Support bis in seine Ausgangsstellung zurückbewegt, die abgetrennten Teile der Reiser werden entfernt und die Schnittstellen des Edelreises--2--und des   Wildlings--3--miteinander   verbunden. Im einzelnen wird folgendermassen vorgegangen. 



   Von den zu verbindenen Reisern wird zunächst das   Edelreis--2--mit   der rechten Hand in die prismenförmige Ausnehmung der unteren Abstützung --1-- gelegt. Hierauf wird mit der linken Hand der Wildling-3-auf das Edelreis-2-aufgelegt und leicht festgehalten. Durch Einschalten des Stromkreises zum Elektromagnet--10--, beispielsweise durch Betätigung eines Fussschalters, wird der   Support-6--   
 EMI2.2 
    --9-- abgesenkt.Edelreis-2-adjustiert   und an dieses angedrückt (Fig. 3b).

   Durch das   Profilmesser-15-wird   nun zunächst der Wildling-3-und anschliessend das   Edelreis-5-abgeschnitten (Fig. 3c).   Der Support   - -6--,   der sich nun in seiner untersten Lage befindet, beginnt nun wieder mit seiner Aufwärtsbewegung, die nach Ausschalten des Stromkreises zum   Elektromagneten--10--durch   eine mit dem Hebel-9-- 
 EMI2.3 
 Bewegung allein fort und während es aus den Reisern austritt, erfolgt die Verbindung derselben (Fig. 3e). Im Anschluss daran gelangt die obere   Abstützung-12-in   eine Lage, bei welcher in der linken Hand der fertige Pfropfling verbleibt, während die unbrauchbaren Abfälle abfallen   (Fig. 3f).   Damit ist der zweite Takt des Arbeitsvorganges des Okuliergerätes beendet. 



   Das erfindungsgemässe Okuliergerät kann jede gewünschte geometrische Form aufweisen und mit verschiedenen Profilmesserarten arbeiten, die ein Festhalten der Reiser in sich und in der herzustellenden Verbindung gewährleisten. Insbesondere können beim erfindungsgemässen Okuliergerät auch bekannte, erprobte Profilmesserarten Verwendung finden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Okuliergerät für Pflanzgut, vorzugsweise für Rebpflanzgut, für die automatische Durchführung des Okuliervorganges in zwei Arbeitstakten, mit einem gleichstromgespeisten Elektromagnet, einem einen Zahnsektor 
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 ortsfesten Sattel (7) eine Führung (4) befestigt ist und dass der Support (6) von dem einen Zahnsektor aufweisenden Hebel (9) längs der Führung (4) bewegbar ist, wobei der einen Zahnsektor aufweisende Hebel (9) vom gleichstromgespeisten Elektromagnet (10) antreibbar ist. 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. zentrierende Abstützung (12) mit einer prismenförmigen Ausnehmung, ein Hemmklotz (Abstandsbegrenzer) (6) und ein Profumesser (15) angeordnet sind.
AT937270A 1970-10-16 1970-10-16 Okuliergerät AT300444B (de)

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AT300444B true AT300444B (de) 1972-07-25

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