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Die Erfindung betrifft eine Sohlenauflageeinrichtung mit mindestens einer am Ski bzw. an einer skifesten Grundplatte bewegbar gelagerten Trittplatte, die nach einer Bewegung aus der Mittellage heraus selbsttätig in diese zurückkehrt.
Es sind Gleitplatten bekannt, die bei einer Auslösung sich mit dem Skischuh gegenüber dem Ski mitbewegen und durch elastische Rückführmittel wieder in ihre ursprüngliche Mittellage zurückgeführt werden.
Derartige Rückführmittel können beschädigt werden oder auch mit der Zeit ermüden, so dass eine selbsttätige Rückstellung nicht mehr gewährleistet ist.
Funktionieren die Rückfühnnittel nicht mehr, so bleibt die Gleitplatte auf einer Seite stehen ; d. h. sie kann sich nicht mehr in dieser Richtung gegenüber dem Ski bewegen. Bei einer Sicherheitsauslösung treten dann je nach der Oberflächenbeschaffenheit von Gleitplatte und Skischuhsohle verschiedene Reibungskräfte auf, z. B. durch Eis, Schnee, Schmutz u. dgl.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und ist durch mindestens ein Magnetsystem das die Trittplatte in die Mittellage zurückführt gekennzeichnet. Durch diese Ausbildung ist immer eine exakte Rückführung gewährleistet, da ein Dauermagnet praktisch nicht versagen oder ermüden kann.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise
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Linie VII-VII der Fig. 6. Fig. 9 entspricht etwa der Fig. 6 in einer verschobenen Stellung der Einzelteile zueinander. Fig. 10 ist eine Ansicht nach dem Pfeil X der Fig. 7. Eine andere Konstruktionsmöglichkeit ist aus den Fig. 11 und 12 zu entnehmen, wobei Fig. 12 ein Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig. 11 ist. Fig. 13 veranschaulicht eine verschwenkte Stellung gegenüber der Fig. 12. Schliesslich ist aus den Fig. 14 und 15 noch eine Ausbildungsmöglichkeit in zwei Stellungen schematisch zu entnehmen.
Wie in Fig. l bis 5 erkennen lassen, besteht die Sohlenauflageeinrichtung aus einer am Ski--1--
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--3-- verschiebbarAuflageplatte --3-- gegenüber der Grundplatte --2-- ist somit immer nur eine rollende Reibung zu überwinden, die natürlich sehr gering und auch immer konstant ist.
Sowohl in der Grundplatte --2- als auch in der Auflageplatte --3-- ist je ein Magnet-6 bzw. 7-angeordnet, u. zw. derart, dass ungleichnamige Pole einander gegenüberliegen. Dadurch wird die Auflageplatte --3-- immer in der Mittelstellung, so wie sie Fig. l zeigt gehalten. Kommt es zu einer Auslösung bei der sich der Schuh gegenüber dem Ski seitlich verschiebt, so bewegt sich die Auflageplatte --3-- mit dem Schuh mit. Kommt der Schuh frei, so befindet sich die Auflageplatte --3-- etwa in der Stellung, wie sie Fig. 4 zeigt. Da zwischen Auflageplatte --3-- und Schuh keine Verbindung mehr besteht, kommt die Kraft der Magnete-6 und 7-zur Wirkung und die Auflageplatte --3-- wird selbsttätig in die Mittellage zurückbewegt.
In den Fig. 6 bis 10 ist wieder die Grundplatte --2-- am Ski befestigt und zwischen Grundplatte - -2'- und Auflageplatte --3'- lagern in einem Käfig-5-die Kugeln-4-. Ein Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass zwei Magnete-8 und 9-mit gleichnamigen
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nachdem der Schuh von der Bindung freigegeben wurde, wieder selbsttätig in die Mittellage zurück. Die Rückstellung hiebei ist dadurch erfolgt, dass sich die beiden Magnete mit ihren gleichnamigen Polen abstossen.
In den Fig. 11 bis 13 ist die Auflageplatte --3"-- gegenüber der Grundplatte --2"-- um die Achse --12-- schwenkbar gelagert. Um die gleiche Achse --12-- ebenfalls schwenkbar gelagert sind zwei Hebel - 13 und 14--, welche von einem Magnet--15-, welcher an der Grundplatte befestigt ist, in der in Fig. 12 gezeigten Lage gehalten werden. Hiebei liegen sie an einem Fortsatz-16-der Auflageplatte-3"--an.
Dadurch wird die Auflageplatte in der Mittellage gehalten.
Kommt es zu einer Sicherheitsauslösung, so schwenkt die Auflageplatte--3"-um die Achse-12mit dem Schuh mit bis dieser freigegeben wird. Es ergibt sich dann eine Stellung wie etwa Fig. 13 veranschaulicht. Die Auflageplatte --3"- hat mit ihrem Fortsatz-16-den Hebel-13-vom Magnet - wegbewegt. Nachdem jetzt der Schuh frei ist und somit keine Kraft mehr auf die Auflageplatte einwirkt, zieht der Magnet --15-- den Hebel --13-- wieder zurück, wodurch über den Fortsatz-16die Auflageplatte-3"-selbsttätig in die Mittellage gemäss Fig. 12 gebracht wird. Um die Reibung gering und
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Auflageplatte-3"-und Grundplatte-2"-vorgesehen.18--, wie dies die Fig. 15 erkennen lässt.
Nachdem der Skischuh vom Ski freigekommen ist, zieht der Magnet - -17-- den Hebel --19-- wieder an und der Hebel --19-- bringt über den Fortsatz --21-- die Auflageplatte --3"'-- in die Mittellage zurück. Somit erfolgt auch hier ein rasches und selbsttätiges Rückstellen in die Ausgangsposition und die Sohlenauflageeinrichtung ist immer betriebsbereit.
Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. Es ist eine Reihe von Konstruktionsmöglichkeiten gegeben die innerhalb des Rahmens der Erfindung liegen. Wird eine Bindung mit elektrischer Anlage vorgesehen, so können für die erfindungsgemässe Sohlenauflageeinrichtung Elektromagnete Verwendung finden die an das elektrische System angeschlossen werden. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit einen eigenen batteriegespeisten Elektromagnet für die Sohlenauflageeinrichtung anzuordnen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Sohlenauflageeinrichtung mit mindestens einer am Ski bzw. an einer skifesten Grundplatte bewegbar gelagerten Trittplatte, die nach einer Bewegung aus der Mittellage heraus selbsttätig in diese zurückkehrt, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h mindestens ein Magnetsystem, das die Trittplatte in die Mittellage zurückführt.
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