AT302620B - Vorrichtung zur Herstellung einer Spritzgußmasse aus thermohärtbarem Kunststoff - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung einer Spritzgußmasse aus thermohärtbarem Kunststoff

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AT302620B
AT302620B AT481069A AT481069A AT302620B AT 302620 B AT302620 B AT 302620B AT 481069 A AT481069 A AT 481069A AT 481069 A AT481069 A AT 481069A AT 302620 B AT302620 B AT 302620B
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Konink Nl Machf Voorheen E H B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung einer Spritzgussmasse aus thermohärtbarem
Kunststoff,   Verstärkungsfasern   und Füllstoffen, die eine Knet- und Mischschnecke in einer sich nach oben ausdehnenden Mischkammer und im Abstand vom Boden in der Mischkammer eine Zuführungseinrichtung aufweist. 



   Diese bekannte Vorrichtung kann aber beim Mischen von Kunststoff und Füllstoffe mit Verstärkungsfasern keine ausreichend homogene Verteilung der Verstärkungsfasern erreichen, die aus sogenannter Stapelglasseide, d. h. Büschel, die je aus einer Vielzahl, beispielsweise 100 Einzelfasern in einer Länge von 1 bis 6 mm und einem
Durchmesser von 0, 25 mm bestehen und infolge ihrer Hafteigenschaften aneinander kleben. Demzufolge sind die bisher durchgeführten Versuche, faserverstärkte Kunststoffgegenstände durch Spritzguss herzustellen, im allgemeinen fehlgeschlagen,   u. zw.   insbesondere dann, wenn die herzustellenden Gegenstände eine komplizierte
Form aufweisen und verhältnismässig kleine Abmessungen haben sollen, weil Formen verwendet werden müssen, die im Querschnitt enge und gekrümmte Kanäle aufweisen.

   Die mechanische Festigkeit der in dieser Weise hergestellten Gegenstände ist ungenügend und die Gegenstände erhalten sehr bald Risse im Bereich der
Krümmungsstellen. Diese Nachteile ergeben sich dadurch, dass die Temperatur der Masse während des
Mischvorganges zu hoch wird und zu einer Vorpolymerisation führt. Demzufolge wird die Masse zu zähflüssig und werden die aus einer Vielzahl von Fasern bestehenden sogenannten Stapelglasseidestücke nicht ausreichend homogen verteilt. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die diese oben erwähnten
Nachteile nicht zeigt. 



   Erfindungsgemäss wird dies bei einer Vorrichtung der eingangs angeführten Art dadurch erreicht, dass die
Mischschnecke von einem im Abstand um eine Welle schraubenförmig gewundenen Förderband gebildet ist, das durch einen kegelförmig verlaufenden Verbindungsteil in eine Förderschnecke übergeht, wobei die
Förderschnecke koaxial in einem mit der Mischkammer durch einen konischen Übergangsteil verbundenen zylindrischen Auslassmundstück und der kegelförmige Verbindungsteil im Übergangsteil des Gehäuses angeordnet sind. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ist   erfindungsgemäss   das Förderband und der Verbindungsteil durch radial verlaufende Stege mit der Welle verbunden, so dass zwischen dem Förderband und dem konischen übergangsteil einerseits und der Welle anderseits ein Raum zum Kneten und Mischen der zu verarbeitenden Spritzgussmasse freigelassen wird, hingegen die Förderschnecke das Auslassmundstück im ganzen Querschnitt ausfüllt. 



   Die Erfindung wird an Hand einer schematischen Darstellung in der Zeichnung näher erläutert, welche eine   erfindungsgemässe   Mischvorrichtung, bei der ein Teil der Vorderwand weggebrochen ist, in vergrössertem Massstab zeigt. 



   Die erfindungsgemässe Mischvorrichtung besteht aus einer   Mischkammer--10--.   Der Auslass--11-der Mischvorrichtung ist mittels des Auslassmundstückes --18--, mit der Mischlammer --10-- verbunden. 



  Die Mischkammer umfasst zwei lotrechte   Wände-12   und 12a--. Eine drehbare   Welle-13--,   die nur mit einem Ende in der Seitenwand--12--der Mischkammer--10--drehbar gelagert ist, ist über ein Getriebe von einem Elektromotor antreibbar. Die Mischschnecke, ist von einem im Abstand um die   Welle--13--   schraubenförmig gewundenen Förderband --14-- gebildet, das mittels   Stege --14a-- mit   der Welle verbunden ist und durch einen kegelförmig verlaufenden   Verbindungsteil--19--in   eine Förderschnecke   - -15-- übergeht,   die am freien Ende der Welle --13-- angeordnet ist, wobei die   Förderschnecke --15--   koaxial in einem   Auslassmundstück--18--angeordnet   ist.

   Die Bodenwand --16-- der Mischkammer --10-- ist mittels eines konischen   übergangsteiles --17-- mit   dem Auslassmundstück --18-- verbunden. Das Förderband --14-- endet im Verbindungsteil --19--, welcher der Neigung des konischen   übergangsteiles-17-des   Gehäuses angepasst ist und das   Förderband --14-- unmittelbar   mit der Förderschnecke--15--verbindet. 



   Die Funktionsweise der Vorrichtung ist folgende : Das Grundharz, die Füllstoffe und die Verstärkungsfasern, üblicherweise in Form von Stapelglasseide, werden in die   Mischkammer --10-- der   Mischvorrichtung eingebracht. Durch die Drehung der Welle --13-- dieser Mischvorrichtung wird der Inhalt der   Mischkammer --10-- gemischt   und geknetet, wobei Teile der gemischten Masse durch die Förderschnecke   --15--   durch das   Auslassmundstück --18- hindurch   in Richtung des Pfeiles--BB--aus der Mischvorrichtung kontinuierlich ausgetragen werden und dann   z. B.   in die Mischkammer einer gleichen Mischvorrichtung fallen, oder in die   Mischkammer--10--zurückgeführt   werden.

   Teile der nicht unmittelbar aus der Mischvorrichtung herausbeförderten Masse werden in Richtung des   Pfeiles-CC-gezwungen,   wobei die Glasfasern der Büscheln am Trennpunkt der Pfeile--CC und   BB--auseinandergepflückt   werden. Die Masse nach Pfeil--CC-wird durch Rückseitenwand --12-- der Mischkammer --10-- zurückgeführt, wodurch diese Teile erneut gemischt und geknetet werden. 



   Die fertige Masse erreicht nach Zerteilen der Büscheln in 80% Einzelfasern höchstens eine Temperatur von   40 C.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Herstellung einer Spritzgussmasse aus thermohärtbarem Kunststoff, Verstärkungsfasern und Füllstoffen, die eine Knet- und Mischschnecke in einer sich nach oben ausdehnenden Mischkammer und im Abstand vom Boden in der Mischkammer eine Zuführungseinrichtung aufweist, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die Mischschnecke von einem im Abstand um eine Welle (13) schraubenförmig gewundenen Förderband (14) gebildet ist, das durch einen kegelförmig verlaufenden Verbindungsteil (19) in eine Förderschnecke (15) übergeht, wobei die Förderschnecke (15) koaxial in einem mit der Mischkammer (10) durch einen konischen Übergangsteil (17) verbundenen zylindrischen Auslassmundstück (18) und der kegelförmige Verbindungsteil (19) im Übergangsteil (17) des Gehäuses angeordnet sind. EMI2.1
AT481069A 1962-09-07 1963-08-20 Vorrichtung zur Herstellung einer Spritzgußmasse aus thermohärtbarem Kunststoff AT302620B (de)

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