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Die Erfindung betrifft einen Brotröster, welcher mit einem Zusatzgerät zum Rösten von Brötchen versehen ist. Das Zusatzgerät ist als Aufsatz auf einen herkömmlichen Brotröster ausgebildet. Derartige Vorrichtungen sind bekannt. Nachteilig ist bei den bekannten Brotrösteraufsätzen, dass sie zusammenklappbar und dementsprechend labil sind. Ausserdem lassen sich die bekannten Aufsätze schlecht anfassen und bieten dem Röstgut keine sichere
Auflage.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Brötchenrösters, der als Aufsatz auf Brotröster ausgebildet ist, der sich leicht anfassen lässt und eine tragbare Einheit bildet, welche ein hohes Mass an Formstabilität aufweist und dem Röstgut eine sichere Auflage bildet, so dass dieses in der Auflageebene nicht verrutschen kann.
Fernerhin stellt sich die Erfindung die Aufgabe, zum zweckentsprechenden Rösten die Heissluft passend zu führen und die zu röstenden Brotscheiben möglichst gleichförmig zu erwärmen.
Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass der in sich steif ausgebildete Rahmen des
Zusatzgerätes zur Halterung an dem Gehäuse des Brotrösters an dieses formschlüssig an den beiden Längskanten angepasst ist, es übergreift bzw. umfasst und teilweise von dem Gehäuse zur Erzielung einer Kaminwirkung absteht und dass das Auflagegitter in dem Rahmen in an sich bekannter Weise zur weiteren Unterstützung der
Kaminwirkung sowie zur Erzielung einer gleichförmigen Wärmestrahlung auf der Gitterebene in einem ausreichend grossen Abstand von der Gehäuseoberseite des Brotrösters vorgesehen ist.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und rein schematisch dargestellt. Die Zeichnungen zeigen : in Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Brötchenrösters, in Fig. 2 einen Kreuzriss dazu und in
Fig. 3 eine Draufsicht.
Wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist, besteht der Brötchenröster aus einem herkömmlichen, strichliert angedeuteten Brotröster--l--und einem Aufsatz--2--. Dieser Aufsatz besteht aus einem vorzugweise verchromten Blechrahmen, dessen Seitenwandungen--3--mit Handgriffen--4--versehen sind. Diese Handgriffe sind vorzugsweise an beiden Schmalseiten des Aufsatzes --2-- aufgenietet. Innerhalb des Rahmens --l-- ist in ausreichendem Abstand von der Oberkante des Brotrösters ein Gitter--5--angeordnet, welches durch mindestens zwei an den Seitenwandungen vorzugsweise eingesteckte Gitterstäbe gebildet wird. Durch den genannten Abstand ist auf der Gitterebene eine gleichförmige Wärmestrahlung gewährleistet.
Die Griffe--4- sind dabei so angeordnet, dass sie die Enden der Gitterstäbe in den Seitenwandungen --3-- des Aufsatzes abdecken. Die Gitterstäbe erstrecken sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nur zwischen zwei Seitenwandungen des Aufsatzes.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist aus Fig. 2 ersichtlich, nämlich dass die Seitenwandungen - des Aufsatzes an ihren unteren äusseren Enden Abrundungen aufweisen, welche mit entsprechenden Abrundungen der Brotrösteroberseite (hier der Haube) mindestens nahezu übereinstimmen. Die Längskanten des Aufsatzes übergreifen hiebei die Haube. Durch die formschlüssige Anpassung des Aufsatzes an den beiden Längskanten und das Abstehen an den Querkanten wird für die aufsteigenden, heissen Gase eine vorteilhafte Kaminwirkung erzielt.
Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, erstrecken sich die Gitterstäbe in der gleichen Richtung, wie die in der Haube des Brotrösters vorgesehenen Schlitze der Röstkammer. Aus diesen Röstkammerschlitzen steigt die von den elektrischen Heizkörpern erzeugte Wärme nach oben und wärmt die auf die Gitterstäbe aufgelegten Brötchen an bzw. röstet sie. Die Wärme bzw. der Bräunungsgrad der Brötchen richtet sich dabei nach der am Brotröster eingestellten Temperatur, d. h. nach der Temperatur, bei der das Bimetallzeitwerk des Brotrösters den Röstvorgang beendet. Eingeschaltet wird der Brotröster in der üblichen Weise, nämlich durch Niederdrücken einer Taste, mit der z. B. der Schlitten des Brotrösters in die Röststellung gebracht wird.
Zum Abnehmen bzw. eventuell zum Wenden der Brötchen kann eine vorzugsweise aus Kunststoff gefertigte Zange angewendet werden.
Es sind verschiedene Abwandlungen der Erfindung möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Der Aufsatz kann mit einem einzigen, allerdings längeren Handgriff versehen werden. Die zuerst beschriebene Ausführung ist jedoch vorteilhafter, weil die Enden der Gitterstäbe von den Griffen verdeckt werden. Die Gitterstäbe können auch durch ein entsprechend weitmaschiges Geflecht, z. B. aus Draht, ersetzt werden. Es ist jedoch hiebei daauf zu achten, dass ein genügend grosser Warmluftdurchsatz von den Röstkammern her erreicht wird, da sonst die mit dem erfindungsgemässen Aufsatz erreichte Kaminwirkung beeinträchtigt wird.
Es können sowohl automatische als auch nichtautomatische Brotröster für die erfindungsgemässe Brötchenbackvorrichtung angewandt werden. Es können auch Brotröster mit nur einem Schlitz an der Haubenseite verwendet werden. Die Form der Unterkante der Seitenwandungen --3-- des Aufsatzes --2-- muss dabei lediglich der jeweiligen Form der Haube des Brotrösters angepasst werden. Bei Verwendung eines automatischen Brotrösters kann an Stelle eines Temperaturreglers auch ein mechanisches Uhrwerk oder Zeitschaltwerk verwendet werden.
Der erfindungsgemässe Brötchenröster kann auch noch dadurch abgewandelt werden, dass die Griffe --4-- über die Oberkante der Seitenwände hinaus vorstehen und beim Abstellen des Aufsatzes--2--in der auf den Kopf gestellten Lage als Aufstellfüsse dienen.
Eine weitere Abwandlung kann darin bestehen, dass der Aufsatz zum Stapeln mit Aussparungen bzw.
Vorsprüngen versehen ist, welche zum Aufstellen des Brötchenrösters auf dem Aufsatz dienen und diesen dabei
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umfassen bzw. übergreifen. Die Vorsprünge bzw. Aussparungen sind vorzugsweise auf der Oberseite des Aufsatzes --2-- angeordnet.