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Die Erfindung betrifft eine schlagausübende Druckluft-Selbstgangseinrichtung zur Bildung von Löchern im Boden durch Bodenverdichtung, welche Einrichtung ein an einem Ende spitz zulaufendes Gehäuse mit einem in dessen Inneren angeordneten mittels der Druckluft betätigbaren Hammer enthält, der gemeinsam mit dem Gehäuse eine vordere Kammer bildet und in seinem Schaftteil eine vordere Kammer aufweist und der bei seiner Vorwärtsbewegung in Richtung der Spitze des Gehäuses Schläge gegen dieses ausübt, wobei den Kammern Druckluft über eine Büchse zugeleitet wird, die in der hinteren Kammer des Hammers angeordnet und im Schaftteil des Gehäuses befestigt ist.
In der Praxis hat sich herausgestellt, dass die bekannte Einrichtung infolge des kleinen Raumes der vorderen Kammer keine ausreichende Schlagleistung in schwer zu verdichtenden Böden aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche schlagausübende Selbstgangseinrichtung zu entwickeln, bei der durch Vergrösserung des Raumes der vorderen Kammer ohne Gewichtsänderung der Einrichtung eine Erhöhung ihrer Schlagleistung gewährleistet ist.
Die erfindungsgemässe schlagausübende Selbstgangseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der spitz zulaufende Abschnitt des Gehäuses mit einem Hohlraum versehen und dieser über Kanäle des Gehäuses dauernd mit der vorderen Kammer des Hammers verbunden ist.
Die Vergrösserung des Raumes der vorderen Kammer an der erfindungsgemässen Einrichtung durch die Ausführung eines Hohlraumes im spitz zulaufenden Abschnitt des Gehäuses ermöglicht es, den Hub des Hammers zu vergrössern und somit die Schlagleistung zu erhöhen, ohne die Betriebseigenschaften der Einrichtung zu verschlechtern.
Durch die Anordnung des Zusatzraumes der vorderen Kammer im spitz zulaufenden Abschnitt des Gehäuses kann dieser Abschnitt ohne Vergrösserung des Gehäusegewichtes mit einer noch mehr abgeschrägten Aussenkontur versehen werden, die das Eindringen der Einrichtung in das Erdreich erleichtert.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden, erläuternden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles, in der ein Längsschnitt der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt ist.
Die schlagausübende Selbstgangseinrichtung gemäss der Zeichnung umfasst ein Gehäuse mit einem spitz zulaufenden Abschnitt--2--, eine mit dem Gehäuse-l--verbundene Verkleidung-3-, einem Amboss--4-und einen Zylinder
Im Inneren des Zylinders --5-- ist ein Hammer --6-- angeordnet. Der spitz zulaufende Abschnitt --2-- des Gehäuses --1-- ist mit einem Hohlraum--2a--versehen. Zwischen der inneren Oberfläche des Zylinders --5-- und der Oberfläche des Hammers --6-- liegt eine vordere Kammer--7-, welche zur Zufuhr von Druckluft über Kanäle --8- im Amboss --4-- mit dem Hohlraum --2a-- in Verbindung steht.
Im Inneren eines Schaftteiles des Hammers --6-- ist eine ein wechselndes Volumen aufweisende hintere
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--9-- vorgesehen,Büchse --10-- ist durch eine Dämpfungsmuffe--12--und eine Mutter--13--im Schaftteil des Zylinders --5-- befestigt. Die Muffe --12-- besitzt Kanäle --14-- zum Austritt der Abluft nach aussen.
Am hinteren Ende der Büchse-10--ist ein Schlauch --15-- befestigt und in ihrem Inneren ist ein Kanal-16-zur Zufuhr von Druckluft in den Hohlraum--2a-, die vordere Kammer-7--, die Kanäle --8-- und den Hohlraum--9--angeordnet.
Die Einrichtung funktioniert in folgender Weise :
Wird Druckluft von einer nicht gezeigten Quelle durch den Schlauch--15--und den Kanal --16-- der Kammer-9--zugeführt, so beginnt der Hammer --6-- sich im Gehäuse --1-- in Richtung zum Amboss--4--der Einrichtung zu bewegen und übt gegen den Amboss einen Schlag aus, wodurch das Gehäuse
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l--vorwärts--9-- und verbinden hiedurch über die hintere Kammer--9-, den Kanal --16-- und den Schlauch - die vordere Kammer--7-, den Hohlraum --2a-- und die Kanäle --8-- mit der Druckluftquelle.
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--6-- infolge- -7--, dem Hohlraum --2a-- und den Kanälen --8-- erzeugten Kraft sich in Rückwärtsrichtung zu bewegen.
Bei der weiteren Bewegung des Hammers werden die Öffnungen --1-- durch die seitlichen Flächen der B¯chse--10--geschlossen.
In der vorderen Kammer--7--, dem Hohlraum --2a-- und den Kanälen --8-- erfolgt eine Luftausdehnung, wodurch eine weitere Bewegung des Hammers --6-- in Rückwärtsrichtung verursacht wird.
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Dabei überwindet der Hammer--6--den Widerstand, der durch den Luftdruck in der Kammer--9-erzeugt wird, die ständig mit der Druckluftquelle in Verbindung steht.
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mittelsKanäle --14-- die vordere Kammer--7--, den Hohlraum--2a--und die Kanäle--8--mit der Aussenatmosphäre.
Es erfolgt das Ausströmen der Luft. Im folgenden wird der Ablauf wiederholt.
Die durchgeführten Prüfungen der erfindungsgemässen Einrichtung, die dasselbe Gewicht wie die bekannte Einrichtung aufweist und eine Lebensdauer von 5000 bis 6000 Betriebsstunden besitzt, ergaben, dass die Schlagarbeit der erfindungsgemässen Einrichtung diejenige der bekannten Einrichtung um das 1, 5fache übertrifft und 45 kgm beträgt. Dabei sinkt die Schlaghäufigkeit in bezug auf diejenige der bekannten Einrichtung um 20%.