AT304410B - Schlagausübende Druckluft-Selbstgangseinrichtung zur Bildung von Löchern im Boden durch Bodenverdichtung - Google Patents

Schlagausübende Druckluft-Selbstgangseinrichtung zur Bildung von Löchern im Boden durch Bodenverdichtung

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Publication number
AT304410B
AT304410B AT1147170A AT1147170A AT304410B AT 304410 B AT304410 B AT 304410B AT 1147170 A AT1147170 A AT 1147170A AT 1147170 A AT1147170 A AT 1147170A AT 304410 B AT304410 B AT 304410B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
housing
self
ground
hammer
formation
Prior art date
Application number
AT1147170A
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English (en)
Inventor
Nikolai Grigorievich Nazarov
Nikolai Andreevich Chinakal
Boris Vasilievich Sudnishnikov
Alexandr Dmitrievich Kostylev
Konstantin Stepanovich Gurkov
Konstantin Konstantin Tupitsyn
Original Assignee
Inst Gornogo Dela Sibirskogo O
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine schlagausübende Druckluft-Selbstgangseinrichtung zur Bildung von Löchern im Boden durch Bodenverdichtung, welche Einrichtung ein an einem Ende spitz zulaufendes Gehäuse mit einem in dessen Inneren angeordneten mittels der Druckluft betätigbaren Hammer enthält, der gemeinsam mit dem Gehäuse eine vordere Kammer bildet und in seinem Schaftteil eine vordere Kammer aufweist und der bei seiner Vorwärtsbewegung in Richtung der Spitze des Gehäuses Schläge gegen dieses ausübt, wobei den Kammern Druckluft über eine Büchse zugeleitet wird, die in der hinteren Kammer des Hammers angeordnet und im Schaftteil des Gehäuses befestigt ist. 



   In der Praxis hat sich herausgestellt, dass die bekannte Einrichtung infolge des kleinen Raumes der vorderen Kammer keine ausreichende Schlagleistung in schwer zu verdichtenden Böden aufweist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche schlagausübende Selbstgangseinrichtung zu entwickeln, bei der durch Vergrösserung des Raumes der vorderen Kammer ohne Gewichtsänderung der Einrichtung eine Erhöhung ihrer Schlagleistung gewährleistet ist. 



   Die erfindungsgemässe schlagausübende Selbstgangseinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der spitz zulaufende Abschnitt des Gehäuses mit einem Hohlraum versehen und dieser über Kanäle des Gehäuses dauernd mit der vorderen Kammer des Hammers verbunden ist. 



   Die Vergrösserung des Raumes der vorderen Kammer an der erfindungsgemässen Einrichtung durch die Ausführung eines Hohlraumes im spitz zulaufenden Abschnitt des Gehäuses ermöglicht es, den Hub des Hammers zu vergrössern und somit die Schlagleistung zu erhöhen, ohne die Betriebseigenschaften der Einrichtung zu verschlechtern. 



   Durch die Anordnung des Zusatzraumes der vorderen Kammer im spitz zulaufenden Abschnitt des Gehäuses kann dieser Abschnitt ohne Vergrösserung des Gehäusegewichtes mit einer noch mehr abgeschrägten Aussenkontur versehen werden, die das Eindringen der Einrichtung in das Erdreich erleichtert. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung folgen aus der nachstehenden, erläuternden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles, in der ein Längsschnitt der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt ist. 



   Die schlagausübende Selbstgangseinrichtung gemäss der Zeichnung umfasst ein   Gehäuse   mit einem spitz zulaufenden Abschnitt--2--, eine mit dem   Gehäuse-l--verbundene Verkleidung-3-,   einem   Amboss--4-und   einen Zylinder
Im Inneren des   Zylinders --5-- ist   ein   Hammer --6-- angeordnet.   Der spitz zulaufende Abschnitt --2-- des Gehäuses --1-- ist mit einem Hohlraum--2a--versehen. Zwischen der inneren Oberfläche des   Zylinders --5-- und   der Oberfläche des   Hammers --6-- liegt   eine vordere   Kammer--7-,   welche zur Zufuhr von Druckluft über Kanäle --8- im Amboss --4-- mit dem Hohlraum --2a-- in Verbindung steht. 



   Im Inneren eines Schaftteiles des   Hammers --6-- ist   eine ein wechselndes Volumen aufweisende hintere 
 EMI1.1 
    --9-- vorgesehen,Büchse --10-- ist   durch eine   Dämpfungsmuffe--12--und   eine   Mutter--13--im   Schaftteil des   Zylinders --5-- befestigt.   Die Muffe --12-- besitzt Kanäle --14-- zum Austritt der Abluft nach aussen. 



   Am hinteren Ende der   Büchse-10--ist   ein   Schlauch --15-- befestigt   und in ihrem Inneren ist ein   Kanal-16-zur   Zufuhr von Druckluft in den Hohlraum--2a-, die vordere   Kammer-7--,   die Kanäle   --8-- und   den Hohlraum--9--angeordnet. 



   Die Einrichtung funktioniert in folgender Weise :
Wird Druckluft von einer nicht gezeigten Quelle durch den   Schlauch--15--und   den   Kanal --16--   der   Kammer-9--zugeführt,   so beginnt der Hammer --6-- sich im Gehäuse --1-- in Richtung zum Amboss--4--der Einrichtung zu bewegen und übt gegen den Amboss einen Schlag aus, wodurch das Gehäuse 
 EMI1.2 
    l--vorwärts--9--   und verbinden hiedurch über die hintere   Kammer--9-,   den   Kanal --16-- und   den Schlauch - die vordere   Kammer--7-,   den   Hohlraum --2a-- und   die   Kanäle --8-- mit   der Druckluftquelle.

   
 EMI1.3 
    --6-- infolge- -7--,   dem   Hohlraum --2a-- und   den   Kanälen --8-- erzeugten   Kraft sich in Rückwärtsrichtung zu bewegen. 



   Bei der weiteren Bewegung des Hammers werden die Öffnungen --1-- durch die seitlichen Flächen der B¯chse--10--geschlossen. 



   In der vorderen   Kammer--7--,   dem   Hohlraum --2a-- und   den   Kanälen --8-- erfolgt   eine Luftausdehnung, wodurch eine weitere Bewegung des Hammers --6-- in Rückwärtsrichtung verursacht wird. 

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 Dabei überwindet der   Hammer--6--den   Widerstand, der durch den Luftdruck in der Kammer--9-erzeugt wird, die ständig mit der Druckluftquelle in Verbindung steht. 
 EMI2.1 
 mittelsKanäle --14-- die vordere   Kammer--7--,   den   Hohlraum--2a--und   die   Kanäle--8--mit   der Aussenatmosphäre. 



   Es erfolgt das Ausströmen der Luft. Im folgenden wird der Ablauf wiederholt. 



   Die durchgeführten Prüfungen der erfindungsgemässen Einrichtung, die dasselbe Gewicht wie die bekannte Einrichtung aufweist und eine Lebensdauer von 5000 bis 6000 Betriebsstunden besitzt, ergaben, dass die Schlagarbeit der erfindungsgemässen Einrichtung diejenige der bekannten Einrichtung um das 1, 5fache übertrifft und 45 kgm beträgt. Dabei sinkt die   Schlaghäufigkeit   in bezug auf diejenige der bekannten Einrichtung um 20%.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schlagausübende Druckluft-Selbstgangseinrichtung zur Bildung von Löchern im Boden durch Bodenverdichtung, welche Einrichtung ein an einem Ende spitz zulaufendes Gehäuse mit einem in dessen Inneren angeordneten mittels der Druckluft betätigbaren Hammer enthält, der gemeinsam mit dem Gehäuse eine vordere Kammer bildet und in seinem Schaftteil eine hintere Kammer aufweist und der bei seiner Vorwärtsbewegung in Richtung der Spitze des Gehäuses Schläge gegen dieses ausübt, wobei den Kammern Druckluft über eine Büchse zugeleitet wird, die in der hinteren Kammer des Hammers angeordnet und im EMI2.2
AT1147170A 1970-12-21 1970-12-21 Schlagausübende Druckluft-Selbstgangseinrichtung zur Bildung von Löchern im Boden durch Bodenverdichtung AT304410B (de)

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AT304410B true AT304410B (de) 1973-01-10

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