AT304460B - Verfahren zur dosierbaren Förderung von Materialien - Google Patents

Verfahren zur dosierbaren Förderung von Materialien

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AT304460B
AT304460B AT820570A AT820570A AT304460B AT 304460 B AT304460 B AT 304460B AT 820570 A AT820570 A AT 820570A AT 820570 A AT820570 A AT 820570A AT 304460 B AT304460 B AT 304460B
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AT
Austria
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shaft
housing
kneading
materials
conveyance
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Application number
AT820570A
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Buss Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/40Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with an axially oscillating rotary stirrer
    • B01F31/401Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with an axially oscillating rotary stirrer for material flowing continuously axially therethrough

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur volumetrisch dosierbaren Förderung von körnigen, pastösen, zähviskosen od. ähnl. Materialien mittels einer   Misch- und   Kneteinrichtung, welche eine in einem Gehäuse rotierbare und gleichzeitig hin-und her bewegbare Welle aufweist, die Rühr- und Knetorgane trägt, welche mit im Gehäuse angeordneten Knetschikanen zusammenwirken, wobei für die Drehbewegung einerseits und für die Hin- und Herbewegung anderseits unabhängige Antriebsmittel vorgesehen sind. 



   Bei der Aufbereitung von Gemengen oder von chemischen Zwischenprodukten besteht oft das Problem, dass sie bei der Förderung stark zum Entmischen neigen oder dass die Materialien nicht gut zerkleinert und in fördergerechte Stückelung gebracht werden können ; auch klebrige Pasten bilden ein besonders schwieriges Förderproblem. Ferner treten Schwierigkeiten bei der volumetrischen Dosierung von feinkörnigen Produkten auf, indem oft Gas- oder Lufteinschlüsse freigesetzt werden, so dass starke Volumenänderungen auftreten. Eine volumetrische Dosierung setzt jedoch voraus, dass entweder Änderungen im Zustand der zu fördernden Produkte im konstanten Verhältnis zur Dosierleistung bleiben, oder aber, dass die Dosiereinrichtung den auftretenden Änderungen angepasst wird.

   Ferner ist es wichtig, dass die Dosiereinrichtung selbstreinigend arbeitet, da andernfalls die Gefahr des Zubackens besteht, was bekanntlich Schneckenförderer völlig unwirksam machen kann. 



   Erfindungsgemäss wird jetzt ein Verfahren zur volumetrisch dosierbaren Förderung wie eingangs beschrieben vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Vorwärtshub der Welle gegenüber dem Rückwärtshub beschleunigt ausgeführt wird, um im Material im   Misch- und   Knetgehäuse resultierende Kolbenströmung zu erzeugen, welche gegenüber der entgegengesetzten, durch den Rückwärtshub und die Drehung der Welle erzeugten Strömung dominiert, wobei das pro Zeiteinheit geförderte Materialvolumen durch Änderung der Hubzahl pro Zeiteinheit und/oder der Hubgeschwindigkeit eingestellt wird. 



   Zweckmässigerweise wird in der vorderen und hinteren Endstellung die Hubbewegung der Welle während einer vollen Umdrehung der Welle unterbrochen, um an den Rühr- und Knetorganen Materialteilchen abzustreifen. Die Förderung bleibt auch dann konstant, wenn die Produkte durch Entgasung oder Ausdampfung erheblich an Volumen verlieren, da entsprechend der Abnahme des Füllungsgrades auch die wirksame Förderfläche der Flügel abnimmt. 



   Im folgenden wird das Verfahren an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles einer geeigneten Einrichtung näher beschrieben,   u. zw. zeigen : Fig. 1   einen Vertikalschnitt durch die Einrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt im Bereiche der Flügel, Fig. 2a einen Querschnitt gemäss der Linie A-A der Fig. 2 und Fig. 3 eine Einzelheit zu   Fig. 1.   
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 deren Ausbildung und Anordnung insbesondere aus den Fig. 2 und 3 näher ersichtlich ist. Die   Flügel-9--   sind hohl ausgebildet und weisen ein flachgedrücktes Profil auf, wie dies in der Fig. 2a dargestellt ist. 



   Im Innern der Welle--7--ist ein zentrales   Rohr--10--zur   Zuleitung eines   Heiz- und   Kühlmediums vorgesehen, welches Rohr mit einer   Rückflussleitung--11-in   Verbindung steht, durch welche das   Heiz- und   
 EMI1.2 
 



   Zum Reinigen der Flügel --12-- sind in die Gehäusewand eingesetzte   Abstreifschikanen--13-   vorgesehen, die dornartig ausgebildet und mittels eines Kopfes--14--befestigt sind. Zur radialen Fixierung der Schikanen und als Sicherung gegen Verdrehung ist eine Leiste--15--angeordnet, die sich in der Längsrichtung des Gehäuses erstreckt. Es sei besonders erwähnt, dass die Abstreifschikanen in der Fig. 1 nicht dargestellt sind, damit die Übersichtlichkeit nicht gefährdet wird. 



   Dem Eintrittsstutzen --4-- vorgeschaltet, ist auf der Welle--7--eine auswechselbare   Hülse-16-   mit   Schnecke --17-- angeordnet.   Auf der Antriebsseite der Welle ist ferner in einer Stopfbüchsenpartie   --18--   eine stopfbüchsenartige   Dichtung --19-- und   ein   Lager --20-- vorgesehen.   Angeflanscht an die Stopfbüchsenpartie --18-- ist ein Getriebe mit   Gehäuse --21--,   in welchem ein Zahnrad--22vorhanden und auf die Welle aufgekeilt ist.

   Das   Zahnrad --22-- kämmt   mit einem   Ritzel--23--,   dessen 
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 EMI2.1 
    und- -29-- ebenfalls   schwenkbar gelagert, so dass die hin-und hergehende Bewegung der Kolbenstange--26-eine Verschwenkung des Bügels --27-- bewirkt, wie dies strichpunktiert und durch Pfeile--30--gezeigt ist. 



  Erwähnt sei noch, dass der Zylinder im Gehäuse beiderends je eine Leitung--31 und   32--für   ein pneumatisches oder hydraulisches Medium besitzt, welche Leitungen an eine Steuereinrichtung angeschlossen sind, die in den Zeichnungen nicht näher dargestellt ist. 



   Die Schenkel des   Bügels--27--sind   mittels   Gleitsteinen--33--und Querstiften--34--an   das Antriebsende der Welle angeschlossen, welche Querstifte in einem   Gehäuse--35--eines Axiallagers--36--   
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 die Dreh- als auch die Hubbewegung mit der   Welle --7-- aus.   Gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass keine Aussenluft in das Misch- und Knetgehäuse --2-- eintreten kann. 



   Im Betrieb wird die Hubbewegung der Welle in der Förderrichtung schnell und entgegengesetzt der Förderrichtung langsam ausgeführt. Dies wird durch eine entsprechende Beaufschlagung des im Gehäuse - angeordneten Zylinders erreicht, indem die entsprechende Luft- oder Flüssigkeitsmenge durch die Leitungen--31 und 32--reguliert wird. In dieser Weise tritt ein Kolbenströmungseffekt in der Förderrichtung 
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 der Kolbenstange--26--in der Förderrichtung bleibt diese am Hubende eine gewisse Zeit stehen und führt dann eine langsame Rückwärtsbewegung in der der Förderrichtung entgegengesetzten Richtung aus. Nach einer kurzen Pause erfolgt wieder die rasche Bewegung in der Förderrichtung. 



   Es sei noch erwähnt, dass in der gelenkigen übertragung zwischen der Kolbenstange--26--und dem Kopf --41-- des Bügels --27-- zwei Verstellmöglichkeiten gegeben sind. Durch eine Verschiebung der Anschlussstelle der Kolbenstange--26--nach oben oder nach unten wird der Hub grösser oder kleiner, wobei 
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 Abstandes zwischen der   Kolbenstange --26-- und   dem   Kopf-41-des     Bügels-27-nachreguliert   werden. In dieser Weise bleibt das enge Spiel zwischen den Knetschikanen und den Flügeln der Welle immer erhalten. 



   Die im Ausführungsbeispiel beschriebene Flügelform kann auch in bekannter Weise abgewandelt werden, beispielsweise mit der Messerkante in Drehrichtung. Es soll auch noch darauf hingewiesen werden, dass die Anordnung der Lager--8 und 20--sowie der   Stopfbüchse--18--auf   andere Weise denkbar ist. 



   PATEN TANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur volumetrisch dosierbaren Förderung von körnigen, pastösen, zähviskosen   od. ähnl.   



  Materialien mittels einer   Misch- und   Kneteinrichtung, welche eine in einem Gehäuse rotierbare und gleichzeitig hin-und her bewegbare Welle aufweist, die Rühr- und Knetorgane trägt, welche mit im Gehäuse angeordneten Knetschikanen zusammenwirken, wobei für die Drehbewegung einerseits und für die Hin- und Herbewegung 
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 Vorwärtshub der Welle gegenüber dem Rückwärtshub beschleunigt ausgeführt wird, um im Material im Mischund Knetgehäuse eine resultierende Kolbenströmung zu erzeugen, welche gegenüber der entgegengesetzten, durch den Rückwärtshub und die Drehung der Welle erzeugten Strömung dominiert, wobei das pro Zeiteinheit geförderte Materialvolumen durch Änderung der Hubzahl pro Zeiteinheit und/oder der Hubgeschwindigkeit eingestellt wird. 
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Claims (1)

  1. Endstellung die Hubbewegung der Welle während einer vollen Umdrehung der Welle unterbrochen wird, um an den Rühr- und Knetorganen haftende Materialteilchen abzustreifen.
AT820570A 1970-09-10 1970-09-10 Verfahren zur dosierbaren Förderung von Materialien AT304460B (de)

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