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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur volumetrisch dosierbaren Förderung von körnigen, pastösen, zähviskosen od. ähnl. Materialien mittels einer Misch- und Kneteinrichtung, welche eine in einem Gehäuse rotierbare und gleichzeitig hin-und her bewegbare Welle aufweist, die Rühr- und Knetorgane trägt, welche mit im Gehäuse angeordneten Knetschikanen zusammenwirken, wobei für die Drehbewegung einerseits und für die Hin- und Herbewegung anderseits unabhängige Antriebsmittel vorgesehen sind.
Bei der Aufbereitung von Gemengen oder von chemischen Zwischenprodukten besteht oft das Problem, dass sie bei der Förderung stark zum Entmischen neigen oder dass die Materialien nicht gut zerkleinert und in fördergerechte Stückelung gebracht werden können ; auch klebrige Pasten bilden ein besonders schwieriges Förderproblem. Ferner treten Schwierigkeiten bei der volumetrischen Dosierung von feinkörnigen Produkten auf, indem oft Gas- oder Lufteinschlüsse freigesetzt werden, so dass starke Volumenänderungen auftreten. Eine volumetrische Dosierung setzt jedoch voraus, dass entweder Änderungen im Zustand der zu fördernden Produkte im konstanten Verhältnis zur Dosierleistung bleiben, oder aber, dass die Dosiereinrichtung den auftretenden Änderungen angepasst wird.
Ferner ist es wichtig, dass die Dosiereinrichtung selbstreinigend arbeitet, da andernfalls die Gefahr des Zubackens besteht, was bekanntlich Schneckenförderer völlig unwirksam machen kann.
Erfindungsgemäss wird jetzt ein Verfahren zur volumetrisch dosierbaren Förderung wie eingangs beschrieben vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Vorwärtshub der Welle gegenüber dem Rückwärtshub beschleunigt ausgeführt wird, um im Material im Misch- und Knetgehäuse resultierende Kolbenströmung zu erzeugen, welche gegenüber der entgegengesetzten, durch den Rückwärtshub und die Drehung der Welle erzeugten Strömung dominiert, wobei das pro Zeiteinheit geförderte Materialvolumen durch Änderung der Hubzahl pro Zeiteinheit und/oder der Hubgeschwindigkeit eingestellt wird.
Zweckmässigerweise wird in der vorderen und hinteren Endstellung die Hubbewegung der Welle während einer vollen Umdrehung der Welle unterbrochen, um an den Rühr- und Knetorganen Materialteilchen abzustreifen. Die Förderung bleibt auch dann konstant, wenn die Produkte durch Entgasung oder Ausdampfung erheblich an Volumen verlieren, da entsprechend der Abnahme des Füllungsgrades auch die wirksame Förderfläche der Flügel abnimmt.
Im folgenden wird das Verfahren an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles einer geeigneten Einrichtung näher beschrieben, u. zw. zeigen : Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Einrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt im Bereiche der Flügel, Fig. 2a einen Querschnitt gemäss der Linie A-A der Fig. 2 und Fig. 3 eine Einzelheit zu Fig. 1.
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deren Ausbildung und Anordnung insbesondere aus den Fig. 2 und 3 näher ersichtlich ist. Die Flügel-9-- sind hohl ausgebildet und weisen ein flachgedrücktes Profil auf, wie dies in der Fig. 2a dargestellt ist.
Im Innern der Welle--7--ist ein zentrales Rohr--10--zur Zuleitung eines Heiz- und Kühlmediums vorgesehen, welches Rohr mit einer Rückflussleitung--11-in Verbindung steht, durch welche das Heiz- und
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Zum Reinigen der Flügel --12-- sind in die Gehäusewand eingesetzte Abstreifschikanen--13- vorgesehen, die dornartig ausgebildet und mittels eines Kopfes--14--befestigt sind. Zur radialen Fixierung der Schikanen und als Sicherung gegen Verdrehung ist eine Leiste--15--angeordnet, die sich in der Längsrichtung des Gehäuses erstreckt. Es sei besonders erwähnt, dass die Abstreifschikanen in der Fig. 1 nicht dargestellt sind, damit die Übersichtlichkeit nicht gefährdet wird.
Dem Eintrittsstutzen --4-- vorgeschaltet, ist auf der Welle--7--eine auswechselbare Hülse-16- mit Schnecke --17-- angeordnet. Auf der Antriebsseite der Welle ist ferner in einer Stopfbüchsenpartie --18-- eine stopfbüchsenartige Dichtung --19-- und ein Lager --20-- vorgesehen. Angeflanscht an die Stopfbüchsenpartie --18-- ist ein Getriebe mit Gehäuse --21--, in welchem ein Zahnrad--22vorhanden und auf die Welle aufgekeilt ist.
Das Zahnrad --22-- kämmt mit einem Ritzel--23--, dessen
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und- -29-- ebenfalls schwenkbar gelagert, so dass die hin-und hergehende Bewegung der Kolbenstange--26-eine Verschwenkung des Bügels --27-- bewirkt, wie dies strichpunktiert und durch Pfeile--30--gezeigt ist.
Erwähnt sei noch, dass der Zylinder im Gehäuse beiderends je eine Leitung--31 und 32--für ein pneumatisches oder hydraulisches Medium besitzt, welche Leitungen an eine Steuereinrichtung angeschlossen sind, die in den Zeichnungen nicht näher dargestellt ist.
Die Schenkel des Bügels--27--sind mittels Gleitsteinen--33--und Querstiften--34--an das Antriebsende der Welle angeschlossen, welche Querstifte in einem Gehäuse--35--eines Axiallagers--36--
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die Dreh- als auch die Hubbewegung mit der Welle --7-- aus. Gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass keine Aussenluft in das Misch- und Knetgehäuse --2-- eintreten kann.
Im Betrieb wird die Hubbewegung der Welle in der Förderrichtung schnell und entgegengesetzt der Förderrichtung langsam ausgeführt. Dies wird durch eine entsprechende Beaufschlagung des im Gehäuse - angeordneten Zylinders erreicht, indem die entsprechende Luft- oder Flüssigkeitsmenge durch die Leitungen--31 und 32--reguliert wird. In dieser Weise tritt ein Kolbenströmungseffekt in der Förderrichtung
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der Kolbenstange--26--in der Förderrichtung bleibt diese am Hubende eine gewisse Zeit stehen und führt dann eine langsame Rückwärtsbewegung in der der Förderrichtung entgegengesetzten Richtung aus. Nach einer kurzen Pause erfolgt wieder die rasche Bewegung in der Förderrichtung.
Es sei noch erwähnt, dass in der gelenkigen übertragung zwischen der Kolbenstange--26--und dem Kopf --41-- des Bügels --27-- zwei Verstellmöglichkeiten gegeben sind. Durch eine Verschiebung der Anschlussstelle der Kolbenstange--26--nach oben oder nach unten wird der Hub grösser oder kleiner, wobei
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Abstandes zwischen der Kolbenstange --26-- und dem Kopf-41-des Bügels-27-nachreguliert werden. In dieser Weise bleibt das enge Spiel zwischen den Knetschikanen und den Flügeln der Welle immer erhalten.
Die im Ausführungsbeispiel beschriebene Flügelform kann auch in bekannter Weise abgewandelt werden, beispielsweise mit der Messerkante in Drehrichtung. Es soll auch noch darauf hingewiesen werden, dass die Anordnung der Lager--8 und 20--sowie der Stopfbüchse--18--auf andere Weise denkbar ist.
PATEN TANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur volumetrisch dosierbaren Förderung von körnigen, pastösen, zähviskosen od. ähnl.
Materialien mittels einer Misch- und Kneteinrichtung, welche eine in einem Gehäuse rotierbare und gleichzeitig hin-und her bewegbare Welle aufweist, die Rühr- und Knetorgane trägt, welche mit im Gehäuse angeordneten Knetschikanen zusammenwirken, wobei für die Drehbewegung einerseits und für die Hin- und Herbewegung
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Vorwärtshub der Welle gegenüber dem Rückwärtshub beschleunigt ausgeführt wird, um im Material im Mischund Knetgehäuse eine resultierende Kolbenströmung zu erzeugen, welche gegenüber der entgegengesetzten, durch den Rückwärtshub und die Drehung der Welle erzeugten Strömung dominiert, wobei das pro Zeiteinheit geförderte Materialvolumen durch Änderung der Hubzahl pro Zeiteinheit und/oder der Hubgeschwindigkeit eingestellt wird.
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