AT305057B - Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen - Google Patents
Gleitschutzstollen, insbesondere für FahrzeugreifenInfo
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- AT305057B AT305057B AT725670A AT725670A AT305057B AT 305057 B AT305057 B AT 305057B AT 725670 A AT725670 A AT 725670A AT 725670 A AT725670 A AT 725670A AT 305057 B AT305057 B AT 305057B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Gegenstand des Patentes Nr. 282374 sind Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen, die in ihrem Verschleissteil oder zur Gänze aus einer Legierung mit folgender Zusammensetzung bestehen : 43 bis 89% Titankarbid, 1 bis 45% Molybdänkarbid und/oder Vanadiumkarbid, wobei in Legierungen ohne Molybdänkarbid das Vanadiumkarbid bis zur Hälfte durch Niobkarbid ersetzt sein kann, 0 bis 22, 5% Wolframkarbid, 10 bis 22% eines oder mehrere Metalle der Eisengruppe und 0 bis 3% Chrom. Als vorteilhaft haben sich Gleitschutzstollen erwiesen, bei denen der Kohlenstoffgehalt der Legierung niedriger ist als er der stöchiometrischen Zusammensetzung der in der Legierung enthaltenen Karbide entspricht. Besonders bewährt haben sich Legierungen, die 63 bis 78% TiC, 10 bis 25% Molybdänkarbid und 12 bis 17% Nickel enthalten. Bei der praktischen Ausübung des Patentes Nr. 282374 hat sich überraschenderweise gezeigt, dass ein Optimum an hoher Härte, Verschleissfestigkeit und gleichzeitig auch hoher Zähigkeit erreicht wird, wenn die Gleitschutzstollen einen bestimmten Gefügetypus aufweisen. Dieser besteht erfindungsgemäss darin, dass die Korngrösse der Karbidteilchen im gesinterten Hartmetall durchwegs kleiner als 5. um und für mindestens 90 Vol.-% kleiner als 3 Mm ist, und dass das Sintergefüge noch weitgehend die ausgezackten Ränder und typischen Kornformen der feinst gemahlenen Karbidteilchen erkennen lässt. Ein mit einem derartigen Gefüge ausgestattetes Hartmetall weist eine Paarung von Festigkeit und Zähigkeit auf, wie sie bei Hartmetallen mit einem Gehalt von mindestens 43% Titankarbid bisher nicht erreicht wurde. Das beim erfindungsgemässen Gleitschutzstollen vorhandene Gefüge entsteht dann, wenn das Sintern der Pulverpresslinge bei mässiger Temperatur und über so kurze Zeiten vorgenommen wird, dass im fertigen Sinterkörper ein labiler bis metastabiler Gefügezustand nicht überschritten wird. Um dichte Sinterkörper mit diesem Gefügezustand zu bekommen, muss beim Mahlen und bei der weiteren Aufbereitung der Pulver dafür gesorgt werden, dass diese bis zum Sintern hoch aktiv bleiben. Zu diesem Zweck müssen die feinstgemahlenen Pulver sorgfältig vor Oxydation geschützt werden. Beispielsweise war es vorteilhaft, das Nassmahlen der Pulver unter einem inerten Gas vorzunehmen. Ferner hat sich als günstig erwiesen, den Kohlenstoffgehalt einzelner oder EMI1.1 Mo-Metall ersetzt wird. Der Typus des Gefüges der erfindungsgemässen Gleitschutzstollen wird an Hand der Zeichnungen, die Aufnahmen von Mikroschliffen mit 2000facher Vergrösserung wiedergeben, näher erläutert. Fig. 1 zeigt das Gefüge eines erfindungsgemässen Gleitschutzstollens. Fig. 2 zeigt das Gefüge eines Gleitschutzstollens, der am Rande, aber gerade noch innerhalb des erfindungsgemässen Bereiches liegt und Fig. 3 zeigt ein Gefüge ausserhalb dieses Bereiches. Aus Fig. 1 ist zu entnehmen, dass die einzelnen Karbidteilchen sehr fein sind (durchwegs unter 5 jum) und noch die unregelmässige Form und die ausgezackten Ränder der feinst gemahlenen Karbidteilchen aufweisen. Biegebruchstäbe 4, 8 X 4, 8 X 50 mm aus einer Legierung der Zusammensetzung : 12% Ni, 4% Mo, 15% M02 c. 3% EMI1.2 haben, das bereits wesentlich gröber ist, eine Biegebruchfestigkeit von 140 kp/mm2 und eine Härte von HV 50 = 1380 kp/mm2 aufweisen. Fig. 3 zeigt eine Legierung, die in ihrer Gefügeausbildung weitgehend verschieden ist von der erfindungsgemässen. Dieses Gefüge ist durch Nichteinhaltung der zur Erzielung des Gefüges gemäss Fig. 1 notwendigen Pulveraufbereitung und Sinterbedingungen bereits durch Diffusionsvorgänge und Sammelkristallisation so grobkörnig geworden, dass es dem stabilen Gefügezustand nahe ist. Ein solches EMI1.3 Die Gleitschutzstollen gemäss der Erfindung haben so hervorragende mechanische Eigenschaften, dass das Hartmetall, aus dem sie bestehen, sich auch für zahlreiche andere Anwendungsgebiete anbietet. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen, mit einem Verschleissteil aus einer titankarbidhaltigen Legierung, wobei der Gleitschutzstollen in seinem Verschleissteil oder zur Gänze aus einer Legierung mit folgender Zusammensetzung besteht : 43 bis 89% Titankarbid, 1 bis 45% Molybdänkarbid und/oder Vanadiumkarbid, wobei in Legierungen ohne Molybdänkarbid das Vanadiumkarbid bis zur Hälfte durch Niobkarbid ersetzt sein kann, 0 bis 22, 5% Wolframkarbid, 10 bis 22% eines oder mehrere Metalle der Eisengruppe und 0 bis 35% Chrom, nach Patent Nr.282374, dadurch gekennzeichnet, dass die Korngrösse der Karbidteilchen im gesinterten <Desc/Clms Page number 2> Hartmetall durchwegs kleiner als 5, urn und für mindestens 90 Vol.-% kleiner als 3 bum ist und dass das gesinterte Gefüge noch weitgehend die ausgezackten Ränder und typischen Kornformen der feinst gemahlenen Karbidteilchen erkennen lässt.
Priority Applications (7)
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|---|---|---|---|
| AT725670A AT305057B (de) | 1970-08-10 | 1970-08-10 | Gleitschutzstollen, insbesondere für Fahrzeugreifen |
| DE19712130911 DE2130911A1 (de) | 1970-08-10 | 1971-06-22 | Gleitschutzstollen,insbesondere fuer Fahrzeugreifen |
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Applications Claiming Priority (2)
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| AT305057B true AT305057B (de) | 1973-02-12 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT305057B (de) |
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1970
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