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Die Erfindung betrifft eine Rübenblatterntevorrichtung, insbesondere für Rübenvollerntemaschinen, die mindestens zwei im Rahmen der Maschine gelagerte jeweils die zugehörigen Köpfmesser höhensteuernde Tasträder aufweist, die über eine diese koppelnde Gelenkwelle von einem gemeinsamen Antrieb aus antreibbar sind.
Eine solche Blatterntevorrichtung mit zwei durch eine Gelenkwelle gekoppelten Tasträdern ist u. a. aus der deutschen Auslegeschrift 1053228 bekannt. Die Gelenkwelle verbindet dabei unmittelbar die Naben der beiden Tasträder und überbrückt den freien Raum zwischen diesen. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass lose Rübenblätter oder Schösslinge sich auf der Gelenkwelle festhängen und dort aufgewickelt werden.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, dass bei den verhältnismässig dicht zusammen liegenden Tasträdern die Gelenkwelle nur kurz sein kann, wodurch bei der durch den Abtastvorgang und durch Bodenunebenheiten hervorgerufenen unterschiedlichen und wechselnden Höhenlage der beiden Tasträder grosse Abwinkelungen der Gelenkwelle entstehen, die zu einem unruhigen Lauf der Tasträder und ausserdem zu einem frühzeitigen Verschleiss der Kreuzgelenke der Gelenkwelle führen.
Ziel der Erfindung ist es, die auftretenden Nachteile zu vermeiden.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Gelenkwelle im Bereich oberhalb der Tasträder angeordnet ist und zwischen der Gelenkwelle und den Tasträdern Antriebsübertragungsorgane vorgesehen sind.
Die die Tasträder koppelnde Gelenkwelle liegt dabei ausserhalb, insbesondere oberhalb der Tasträder und stört an dieser Stelle nicht mehr. Rübenblätter und Schösslinge können sich nicht mehr auf die Welle aufwickeln.
Es ist zwar aus der franz. Patentschrift Nr. 1. 397. 356 eine Rübenblatterntevorrichtung bekannt, die die eingangs genannten Nachteile nicht aufweist, diese Vorrichtung ist jedoch mit einer Reihe von andern Nachteilen behaftet, die die erfindungsgemässe Vorrichtung vermeidet.
Bei der Rübenblatterntevorrichtung nach der vorgenannten franz. Patentschrift sind die Tasträder an entgegen der Fahrtrichtung der Maschine sich nach hinten erstreckenden Schwingen gelagert, die um eine etwa quer zur Fahrtrichtung der Maschine und etwa bodenparallel liegende Antriebswelle in Höhenrichtung schwenkbar gelagert sind. Der Antrieb der Tasträder erfolgt dabei für jedes Tastrad gesondert über einen Kettentrieb, der von einem auf der Antriebswelle befestigten Antriebskettenrad aus angetrieben wird.
Allein schon die Befestigung von Kettenschutzkästen, die zur Vermeidung von Verschmutzungen bzw. zur Verhinderung von Unfällen am Kettentrieb unbedingt vorhanden sein müssen, bereitet bei dieser Konstruktion erhebliche Schwierigkeiten, da der Kettenschutzkasten jeweils auf der Antriebswelle gelagert werden und ausserdem um diese Antriebswelle gemeinsam mit der das Tastrad tragenden Schwinge schwenkbar angeordnet sein muss. Bei der Erfindung wird ein schwenkbarer Kettenschutzkasten vermieden.
Als ein weiterer erheblicher Nachteil ergibt sich bei der bekannten Vorrichtung, dass die Einstellung der Tasträder auf unterschiedliche Reihenweiten der Rübe konstruktiv und auch in der Handhabung schwierig ist. Es müssen dabei nämlich sowohl die die Tasträder tragenden Schwingen als auch die Antriebskettenräder und die Kettenschutzkästen auf der Antriebswelle verschoben und wieder befestigt werden, wobei dann die Antriebskettenräder und die dazugehörigen am Tastrad befestigten Kettenräder genau fluchten müssen, um einen einwandfreien Lauf der Antriebskette zu gewährleisten.
Ausserdem sind bei der vorgenannten Vorrichtung auch sehr lange Kettentriebe erforderlich, deren Ketten, um mit den Tasträdern einwandfrei arbeiten zu können, stets einer Nachspannung bedürfen. Gerade dies stellt ein erhebliches Problem dar, da wegen der grossen Länge der Ketten auch entsprechende Spannwege erforderlich sind. Die Nachspannung muss zudem selbsttätig erfolgen, da während des Arbeitens keinesfalls ein unzulässiges Kettenspiel auftreten darf, weil dies zu einer unsauberen Köpfarbeit führt.
Etwa die gleichen Nachteile treten auch bei aus der DDR-Patentschrift Nr. 27767 und aus der franz.
Patent schrift Nr. 1. 026. 434 bekannten Vorrichtungen auf.
Bei der Vorrichtung nach der letztgenannten Patentschrift bereitet jedoch die Anbringung eines Kettenschutzkastens besondere Schwierigkeiten, da bei dieser Vorrichtung die Schwenkachse für die Schwinge, mittels der das Tastrad am Rahmen der Maschine schwenkbar gelagert ist, und die Drehachse der die Antriebskettenräder tragenden Welle nicht zusammenfallen, so dass die Achse des Tastrades und die Welle des Antriebskettenrades bei der Auf- und Abbewegung des Tastrades während der Arbeit ständig unterschiedlichen Abstand voneinander haben.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung wird eine vorteilhafte Ausführungsform dadurch erreicht, dass bei zwei nebeneinander angeordneten Tasträdern die Antriebsübertragungsorgane an den einander abgewandten Aussenseiten der Tasträder angeordnet sind.
Dadurch bleibt zum einen der Raum zwischen den Tasträdern völlig frei und zum andern können die beiden Kreuzgelenke der Gelenkwelle so weit auseinander angeordnet werden, dass die Abwinkelungen der Gelenkwelle nicht mehr so gross werden, dass die Tasträder nicht gleichmässig umlaufen und die Kreuzgelenke der Gelenkwelle frühzeitig verschleissen.
Zwischen der Gelenkwelle und den Tasträdern sind als Antriebsübertragungsorgane in an sich bekannter Weise Ketten oder Zahnriemen vorgesehen.
Dabei ergibt sich eine besonders vorteilhafte Ausführungsform, wenn, wie dies gemäss einem weiteren
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Merkmal der Erfindung vorgesehen ist, für die Ketten oder Zahnriemen in an sich bekannter Weise diese allseitig umschliessende, selbsttragende und die Lagerungen der Gelenkwelle und gegebenenfalls auch der Tasträder tragende Schutzgehäuse vorgesehen sind. Dadurch können die zusammen mit den Tasträdern auf- und abzubewegenden Massen ausreichend klein gehalten werden.
Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen : Fig. 1 in Vorderansicht die Rübenblatterntevorrichtung mit zwei nebeneinander liegenden Tasträdern, die über eine oberhalb der Tasträder liegende Gelenkwelle gemeinsam angetrieben sind und Fig. 2 in Seitenansicht die Anordnung gemäss Fig. l mit Abstreifrad und Förderband.
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1Zahnräder--8, 8'--befestigt, die über Antriebsübertragungsorgane, z. B. Ketten bzw. Zahnriemen,--9, 9'-mit Antriebszahnrädern --10,10'-- verbunden sind.
Oberhalb der Tasträder--5, 5'-ist zwischen den in Lagern--12, 12'-gelagerten mit den Antriebszahnrädern--10, 10'-drehfest verbundenen Zapfen--13, 13'-eine ein aus ineinander verschiebbaren Teilen--14, 15--bestehendes Mittelstück aufweisende Gelenkwelle--16--vorgesehen, durch die die beiden Tasträder--5, 5'-mittelbar über die Ketten--9 und 9'-miteinander gekoppelt sind und deren Antrieb von einer Seite, z. B. vom Zapfen--13--aus, erfolgt.
Diese Anordnung der Gelenkwelle --16-- weist zum einen den Vorteil auf, dass auch hiedurch der Raum zwischen den Tasträdern--5, 5'-- völlig frei bleibt und zum andern der Abstand zwischen den Kreuzgelenken so gross gewählt werden kann, dass die Abwinkelungen der Gelenkwelle--16--bei unterschiedlicher Höhenlage der Tasträder--5, 5'--nur gering sind, wodurch der Verschleiss an den Gelenken geringer bleibt.
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besonders leicht z. B. aus Blech bauen, so dass die mit den Tasträdern--5, 5'--auf-und abzubewegenden Massen nur gering bleiben.
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Längsförderer gefördert.
Das Tastrad ist mit seinem Lager--6'-an dem Schwenkarm --21'-- befestigt, der in nicht näher dargestellter Weise am Rahmen der Maschine höhenschwenkbar gelagert ist. An diesem Schwenkarm --21'-- ist auch das Schutzgehäuse etwa senkrecht stehend starr befestigt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rübenblatterntevorrichtung, die mindestens zwei im Rahmen der Maschine gelagerte jeweils die zugehörigen Köpfmesser höhensteuernde Tasträder aufweist, die über eine diese koppelnde Gelenkwelle von
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im Bereich oberhalb der Tasträder (5,5') angeordnet ist und zwischen der Gelenkwelle (16) und den Tasträdern (5,5') Antriebsübertragungsorgane (9,9') vorgesehen sind.
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The invention relates to a beet leaf harvesting device, in particular for beet harvesting machines, which has at least two feeler wheels which are mounted in the frame of the machine and control the height of the associated head knives, which can be driven by a common drive via a joint shaft coupling them.
Such a leaf harvesting device with two feeler wheels coupled by a cardan shaft is u. a. known from the German Auslegeschrift 1053228. The cardan shaft directly connects the hubs of the two jockey wheels and bridges the free space between them. This arrangement has the disadvantage that loose beet leaves or saplings get stuck on the cardan shaft and are wound up there.
Another disadvantage of this known device is that with the jockey wheels lying relatively close together, the cardan shaft can only be short, which results in large bends in the cardan shaft due to the different and changing height positions of the two jockey wheels caused by the scanning process and uneven ground unsteady running of the jockey wheels and also lead to premature wear of the universal joints of the cardan shaft.
The aim of the invention is to avoid the disadvantages that occur.
This is achieved according to the invention in that the articulated shaft is arranged in the area above the jockey wheels and drive transmission elements are provided between the articulated shaft and the jockey wheels.
The cardan shaft coupling the jockey wheels lies outside, in particular above the jockey wheels, and no longer interferes at this point. Beet leaves and saplings can no longer roll up on the shaft.
It is from the French. Patent Specification No. 1,397,356 discloses a beet leaf harvesting device which does not have the disadvantages mentioned at the beginning, but this device has a number of other disadvantages which the device according to the invention avoids.
In the beet leaf harvesting device according to the aforementioned French. Patent specification, the jockey wheels are mounted on rockers extending backwards against the direction of travel of the machine, which are mounted pivotably in the vertical direction about a drive shaft lying approximately transverse to the direction of travel of the machine and approximately parallel to the ground. The jockey wheels are driven separately for each jockey wheel via a chain drive, which is driven by a drive sprocket attached to the drive shaft.
The mere attachment of chain protection boxes, which must be present to avoid soiling or to prevent accidents on the chain drive, causes considerable difficulties in this construction, since the chain protection boxes are each mounted on the drive shaft and also around this drive shaft together with the Jockey wheel bearing rocker must be pivotable. In the invention, a swiveling chain guard box is avoided.
Another significant disadvantage of the known device is that the adjustment of the feeler wheels to different row widths of the beet is difficult in terms of design and handling. Both the rocker arms carrying the jockey wheels and the drive sprockets and the chain guard boxes must be moved and reattached to the drive shaft, with the drive sprockets and the associated sprockets attached to the jockey wheel having to be precisely aligned in order to ensure that the drive chain runs properly.
In addition, the aforementioned device also requires very long chain drives, the chains of which always require retensioning in order to be able to work properly with the jockey wheels. This in particular poses a considerable problem, since, because of the great length of the chains, corresponding tensioning paths are also required. The re-tensioning must also take place automatically, since impermissible chain play must never occur during work, as this leads to unclean head work.
About the same disadvantages also occur from the GDR patent specification No. 27767 and from the French.
Patent No. 1,026,434 known devices.
In the device according to the last-mentioned patent specification, however, the attachment of a chain guard box causes particular difficulties, since in this device the pivot axis for the rocker, by means of which the feeler wheel is pivotably mounted on the frame of the machine, and the axis of rotation of the shaft carrying the drive sprockets do not coincide that the axis of the jockey wheel and the shaft of the drive sprocket are constantly at different distances from each other when the jockey wheel moves up and down during work.
According to a further feature of the invention, an advantageous embodiment is achieved in that, when two jockey wheels are arranged next to one another, the drive transmission members are arranged on the outer sides of the jockey wheels facing away from one another.
As a result, on the one hand, the space between the jockey wheels remains completely free and, on the other hand, the two universal joints of the cardan shaft can be arranged so far apart that the bends in the cardan shaft are no longer so large that the jockey wheels do not rotate evenly and the universal joints of the cardan shaft wear out early .
Chains or toothed belts are provided in a manner known per se as drive transmission elements between the cardan shaft and the jockey wheels.
This results in a particularly advantageous embodiment if, as in accordance with another
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Feature of the invention is provided for the chains or toothed belts in a manner known per se these self-supporting protective housings which surround them on all sides and which support the bearings of the articulated shaft and optionally also the jockey wheels are provided. As a result, the masses to be moved up and down together with the feeler wheels can be kept sufficiently small.
The invention is illustrated in an exemplary embodiment in the drawings and is described in more detail below.
1 shows a front view of the beet leaf harvesting device with two juxtaposed jockey wheels which are jointly driven via a cardan shaft located above the jockey wheels, and Fig. 2 shows a side view of the arrangement according to Fig. 1 with stripping wheel and conveyor belt.
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1 gears - 8, 8 '- attached, which via drive transmission members, e.g. B. Chains or toothed belts - 9, 9 '- are connected to drive gears - 10, 10'.
Above the jockey wheels - 5, 5 '- between the journals - 13, 13' - mounted in bearings - 12, 12 '- with the drive gears - 10, 10' - non-rotatably connected - a one made of parts that can be slid into one another - -14, 15 - existing center piece having cardan shaft - 16 - provided, through which the two jockey wheels - 5, 5 '- indirectly via the chains - 9 and 9' - are coupled to one another and their drive from one side, z. B. from the pin - 13 - takes place.
This arrangement of the cardan shaft --16 - has the advantage, on the one hand, that the space between the jockey wheels - 5, 5 '- remains completely free and, on the other hand, the distance between the universal joints can be selected so large that the bends of the cardan shaft - 16 - at different heights of the jockey wheels - 5, 5 '- are only slight, so that the wear on the joints remains less.
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particularly easy z. B. build from sheet metal, so that the masses to be moved up and down with the feeler wheels - 5, 5 '- remain only small.
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Longitudinal conveyor promoted.
The feeler wheel is attached with its bearing - 6 '- to the swivel arm - 21' - which is mounted on the frame of the machine so that it can be swiveled in height in a manner not shown in detail. The protective housing is also rigidly attached to this swivel arm --21 '- in an approximately vertical position.
PATENT CLAIMS:
1. Beet leaf harvesting device which has at least two jockey wheels which are mounted in the frame of the machine and which control the height of the associated head knives and which are connected via a cardan shaft of
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is arranged in the area above the jockey wheels (5,5 ') and drive transmission members (9,9') are provided between the articulated shaft (16) and the jockey wheels (5,5 ').
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