AT309210B - - Google Patents

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AT309210B
AT309210B AT387/71*7A AT488670A AT309210B AT 309210 B AT309210 B AT 309210B AT 488670 A AT488670 A AT 488670A AT 309210 B AT309210 B AT 309210B
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AT387/71*7A
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  • Color Electrophotography (AREA)
  • Electrostatic Charge, Transfer And Separation In Electrography (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur aufeinanderfolgenden Übertragung mehrerer Pulverbilder, die nacheinander auf einer isolierenden Bildplatte erzeugt werden, auf ein Kopierblatt. 



   Bei Kopierverfahren mit   Übertragungs- oder   Pulverabbildung wird eine gleichmässige elektrostatische Ladung auf der Oberfläche einer photoleitenden Bildplatte aufgebracht und die Bildplatte mit einem der gewünschten Kopie entsprechenden Lichtbild belichtet. Auf diese Weise entsteht ein Ladungsbild, das mit einem fein unterteilten Pulverstoff, der als Toner bezeichnet wird, entwickelt wird. Das so erzeugte Tonerbild wird dann von der Bildplatte auf ein Kopierblatt übertragen, wodurch sich eine Kopie der gewünschten Information ergibt. 



   Bei einer dieser bekannten Übertragungstechniken wird das Kopierblatt zwischen die Bildplatte und eine Übertragungstrommel gebracht, die einen elektrisch leitenden Kern und ein relativ nichtleitendes Oberflächenmaterial besitzt, anschliessend wird eine elektrische Spannung an den Kern der Übertragungstrommel gelegt, während sie sich dreht, um das Kopierblatt mit der Bildplatte in Berührung zu bringen. Die Spannung an der Übertragungstrommel bildet ein Feld zwischen der Übertragungstrommel und der Bildplatte, das die Bindung des Tonerbildes am Kopierblatt bewirkt. Durch diese Bindung bleibt das Tonerbild auch bei Entfernung des
Kopierblattes von der Bildplatte an diesem haften. Diese Übertragungstechnik reicht für die Übertragung von Tonerbildern auf saubere Kopierblätter über einen bestimmten Spannungsbereich aus.

   Bei der Übertragung von mehr als einem Tonerbild auf ein und dasselbe Kopierblatt in aufeinanderfolgenden Übertragungsschritten nimmt der Übertragungswirkungsgrad mit der Ansammlung von Toner auf dem Kopierblatt ab. Als Ergebnis dieser Übertragungsleistungsverminderung werden nur noch Teile der Tonerbilder auf das Kopierblatt übertragen, während der Rest der Tonerbilder auf der Bildplatte verbleibt. Es wird angenommen, dass die Übertragungsleistung mit dem Aufbau von Toner auf dem Kopierblatt abnimmt, da die wachsende Tonerschicht auf dem Kopierblatt die Anziehungskraft der Übertragungstrommel während der folgenden Übertragungsschritte schwächt. 



   Bei Kopierverfahren, bei denen mehrere unterschiedlich farbige Tonerbilder auf ein einziges Kopierblatt in aufeinanderfolgenden Schritten übertragen werden sollen, wird dieser Abfall an Übertragungsleistung kritisch. So können   z. B.   mehrfarbige Kopien durch Erzeugen verschiedenfarbiger Tonerbilder und anschliessender aufeinanderfolgender Übertragung der Tonerbilder jeweils übereinander auf einem Kopierblatt hergestellt werden, um so ein aus den verschiedenfarbigen Bildern erzeugtes mehrfarbiges Bild zu erhalten. Fällt dabei aber die Übertragungsleistung während der aufeinanderfolgenden Übertragung der verschiedenfarbigen Tonerbilder ab, so gewinnen die zuerst übertragenen Farben das Übergewicht und rufen eine Farbstichigkeit des fertigen mehrfarbigen Bildes auf dem Kopierblatt hervor. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein neues Verfahren zur Übertragung mehrerer Tonerbilder von einer elektrostatischen Bildplatte auf das jeweils gleiche Kopierblatt zu schaffen, mit dem besonders verschiedenfarbige   Tonerteilbilder   zu einem gemeinsamen mehrfarbigen Bild auf einem einzigen Kopierblatt überlagert werden können, ohne dass sich der Ubertragungswirkungsgrad über die einzelnen   Ubertragungsschritte   ändert. 



   Bei einem Verfahren der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass das Kopierblatt mehrmals nacheinander zwischen eine elektrostatische Übertragungseinrichtung und die
Bildplatte gebracht wird, um mit jedem der auf ihr befindlichen Pulverbilder in Berührung zu kommen, dass bei der Berührung des Kopierblattes mit jedem der aufeinanderfolgenden Pulverbilder eine elektrische Spannung an die Übertragungseinrichtung gelegt wird, um jedes der Pulverbilder von der Bildplatte auf das Kopierblatt zu übertragen, und dass die angelegte Spannung während der Übertragung irgendeines der Pulverbilder jeweils grösser ist als die bei der Übertragung des jeweils vorhergehenden Pulverbildes verwendete Spannung,

   so dass der Übertragungswirkungsgrad für jedes auf das Kopierblatt übertragene Pulverbild auch bei der Übertragung zusätzlicher Pulverbilder auf das Kopierblatt optimal bleibt. 



   Durch diese Spannungssteigerung bei jedem der nachfolgenden Übertragungsschritte, mit denen ein zusätzliches Pulverbild auf ein bereits Pulverbilder aufweisendes Kopierblatt übertragen wird, ist sichergestellt, dass auch beim letzten Übertragungsschritt noch das jeweilige Pulverbild vollständig auf das Kopierblatt übertragen wird. Die Übertragungsleistung wird also durch die Erhöhung der Spannung jeweils optimal gehalten. 



   Die Erfindung wird an Hand in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Im einzelnen zeigen : Fig. 1 schematisch eine Kopiermaschine, mit der das erfindungsgemässe Verfahren durchführbar ist, Fig. 2 vergrössert eine Schnittdarstellung eines Teiles der Maschine, Fig. 3 eine Teilansicht im Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 eine Teilansicht im Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 2, Fig. 5 eine Teilansicht im Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 2, Fig. 6 eine Seitenansicht des in Fig. 2 gezeigten Teiles, Fig. 7 eine Rückansicht in vergrösserter Darstellung eines Teiles der in Fig. 1 gezeigten Kopiermaschine, Fig. 8 eine Teilansicht, teilweise im Schnitt, eines Einzelteiles der Fig. 7, Fig. 9 eine Stirnansicht des in Fig. 2 gezeigten Teiles und Fig. 10 eine Blockschaltung einer Steuerschaltung für die in Fig. 2 gezeigte Einrichtung.

   



   Die in den Zeichnungen dargestellte Kopiermaschine ermöglicht die Herstellung mehrfarbiger Kopien von einem mehrfarbigen Original oder Dokument. Die in Fig. l gezeigte Kopiermaschine erzeugt diese mehrfarbigen Kopien auf elektrophotographischem Wege. Die Kopiermaschine weist eine elektrostatische   Trommel--90--   als lichtempfindliche Bildplatte auf, deren Oberfläche ein elektrisch leitendes Material überdeckendes 

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 photoleitendes Material aufweist. Die Trommel dreht sich durch verschiedene elektrophotographische Behandlungsstationen hindurch, nämlich eine Aufladungsstation--10--, eine Belichtungsstation--20--, eine Entwicklungsstation--30--, eine   Übertragungsstation--40--und   eine Reinigungsstation--50--.

   Die   Bildplatte--90--dreht   sich zusammen mit einer   Welle--91--in   der durch den Pfeil angedeuteten Richtung durch diese einzelnen Behandlungsstationen. Die Lage der einzelnen Stationen ist in Fig. 1 durch die der Trommeloberfläche benachbarten Klammern angedeutet. 



   Die Bildplatte macht mehrere,   z. B.   zwei oder drei Umdrehungen durch die Behandlungsstationen hindurch, um mehrfarbige Kopien herzustellen. Während jeder Drehung wird auf der lichtempfindlichen Bildplatte ein jeweils einer Farbe des Originals entsprechendes Ladungsbild erzeugt und mit einem fein unterteilten, pigmentierten Stoff, wie z. B. Toner, entwickelt und anschliessend als Tonerbild in der   Übertragungsstation   von der Bildplatte auf ein Kopierblatt übertragen. Die während je einer Umdrehung erzeugten und jeweils eine andere Farbe aufweisenden Tonerbilder werden deckungsgleich auf ein Kopierblatt übertragen, so dass das so entstehende, aus verschiedenen Tonern bestehende Bild eine mehrfarbige Kopie des Originals darstellt. 



   Die Entwicklungsstation der in Fig. 1 gezeigten Kopiermaschine enthält drei getrennte Entwicklungsvorrichtungen--31, 32 und 33--. Obgleich die Entwicklungsvorrichtungen in ihrem mechanischen Aufbau einander gleich sind, ist die Farbe des von jeder der Entwicklungsvorrichtungen an die Bildplatte--90--gegebenen Toners unterschiedlich. Bei der gezeigten Maschine sind die Tonerfarben der Entwicklungsvorrichtungen--31, 32 und   33--z. B.   gelb, cyan- und magentafarben. Die drei Tonerfarben können in jeder geeigneten Farbenreihenfolge entwickelt werden und die verschiedenen Farbbilder können in jeder Reihenfolge aufeinander auf das Kopierblatt übertragen werden. Die Entwicklungsvorrichtungen werden während eines Kopiervorganges einzeln eingeschaltet, so dass immer nur eine von ihnen Toner an die Bildplatte während einer Umdrehung abgibt.

   Auf diese Weise wird bei der gezeigten Kopiermaschine während der ersten Umdrehung gelber Toner von der Entwicklungsvorrichtung--31--an die Bildplatte gegeben, während die Entwicklungsvorrichtungen--32 und   33--ausser   Betrieb bleiben. Während der zweiten Umdrehung der Bildplatte wird cyanfarbener Toner von der   Entwicklungsvorrichtung --32-- an   die Bildplatte gegeben, während die Entwicklungsvorrichtungen-31 und   33--ausser   Betrieb bleiben. Zum Schluss wird während der dritten Umdrehung magentafarbener Toner von der Entwicklungsvorrichtung--33--an die Bildplatte gegeben, während die beiden andern Entwicklungsvorrichtungen-31 und   32-ausser   Betrieb sind.

   Auf diese Weise entstehen Tonerbilder jeder der drei Farben, gelb, cyan und magenta auf der Bildplatte, die dann während nachfolgender Umdrehungen der Bildplatte auf das Kopierblatt übertragen werden. 



   Auf der Bildplatte wird während jeder Umdrehung ein Ladungsbild erzeugt, indem zuerst eine gleichmässige elektrostatische Ladung auf ihrer Oberfläche aufgebracht wird, dann die geladene Oberfläche mit einem der jeweiligen Tonerfarbe der bei dieser Umdrehung benutzten Entwicklungsvorrichtung entsprechenden Lichtbild belichtet. Dabei kann jede geeignete   Vorrichtung --21-- zur   Erzeugung des Lichtbildes benutzt werden. Ähnlich kann jede beliebige Aufladungsvorrichtung in der   Ladungsstation--10--zur   Aufladung der 
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 Bildplatte   Zwischenbildlöschvorrichtungen   aufweisen, die zwischen den Ladungsbildern die Ladung auf der Bildplatte abbauen oder löschen. Diese Vorrichtung kann jede geeignete Anlage zum Ladungsabbau der Ladung auf der Bildplatte, wie   z.

   B.   eine   Strahlungsfläche--22--sein,   die nur zwischen den Ladungsbildern eingeschaltet wird. Diese Löschvorrichtung ist immer dann vorteilhaft, wenn die auf der Bildplatte erzeugten Ladungsbilder den Umfang der Bildplatte nicht vollständig bedecken, so dass diese Bereiche beim Durchgang der Bildplatte durch die Entwicklungsstation vollständig entwickelt würden und damit einen erheblichen Tonerverbrauch zur Folge hätten. 
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 Oberfläche der   Bildplatte --90-- in   Berührung bringen. Die Entwicklungseinrichtungen sind in einem Gehäuse --38-- untergebracht und werden bei Verbrauch des Toners aus einem   Behälter --34-- mit   neuem Toner versorgt.

   Der Entwickler wird in den oberen Teil des Gehäuses bewegt, in dem eine magnetische   Zuführungseinrichtung-37-und   eine durch ein   Betätigungsglied-36-einschaltbare Sperre-38-   angeordnet sind. Beim Erreichen des oberen Teiles des Gehäuses wird der Entwickler von der magnetischen Zuführungseinrichtung angezogen, die sich im Uhrzeigersinn dreht, um den Entwickler in den Bereich der Sperre   - -38-- zu bringen.    
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 magnetischen Zuführungseinrichtung ohne Berührung der magnetischen Bürsten in den unteren Teil des Gehäuses zurück. Die Entwicklungsvorrichtung befindet sich bei der mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung der   Sperre --38-- ausser   Betrieb.

   Bei dieser Stellung wirkt die Sperre als Führung, die den auf der magnetischen 

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 Zuführungseinrichtung befindlichen Entwickler von den magnetischen Bürsten fort und unmittelbar in den unteren Teil des Gehäuses ableitet. Befindet sich die Sperre in der mit gestrichelten Linien dargestellten Stellung, so wirkt sie als Abstreifer und Führung, die den Entwickler von der Zuführungseinrichtung --37-- abnimmt und auf die magnetischen   Bürsten --35-- leitet.   Der Entwickler wird von der oberen magnetischen Bürste mit der Oberfläche der Bildplatte in Berührung gebracht, an die untere magnetische Bürste weitergegeben und von dieser erneut mit der Bildplatte in Berührung gebracht.

   Die Tonerteilchen des Entwicklers werden von den Trägerteilchen herunter auf die Bildplatte gezogen, wenn der Entwickler durch die magnetischen Bürsten an der Bildplatte vorbeibewegt wird. 



   Jede der Entwicklungsvorrichtungen arbeitet in der oben beschriebenen Weise, wobei das Ladungsbild von der Entwicklungsvorrichtung jeweils entwickelt wird, deren Sperre sich in der gestrichelt dargestellten Stellung befindet. Durch diese einfache Sperre kann jede Entwicklungsvorrichtung in einer keine Entwicklung bewirkenden Bereitschaftsstellung gehalten werden, bei der der   Mischer-36-,   die magnetische Zuführungseinrichtung --37-- und die magnetischen   Bürsten --35-- sich   drehen, ohne dass jedoch Toner an die Bildplatte abgegeben wird. Nach der Bildung eines Tonerbildes auf der Bildplatte wird es in der   Übertragungsstation-40-von   der Bildplatte auf ein Kopierblatt übertragen.

   Die Übertragungstrommel - bewegt ein Kopierblatt in Kontakt und Deckung mit dem Tonerbild auf der Bildplatte durch die Übertragungsstation. Eine Blattfördereinrichtung --70-- transportiert mit Hilfe einer   Forderrolle--71-ein   einzelnes Kopierblatt von einem   Blattstapel-72-durch Führungen-73-hindurch   auf die Oberfläche der   Trommel--42--.   Das Kopierblatt wird auf der   Übertragungstrommel--42--durch   eine Reihe Greifer befestigt und in drei Umdrehungen durch die   Übertragungsstation   bewegt, um mehrere Farbbilder auf das Kopierblatt zu übertragen.

   Die Übertragungstrommel hat den gleichen Durchmesser wie die Bildplattentrommel und beide drehen sich mit der gleichen Geschwindigkeit, so dass das einmal mit den Greifern auf der Trommel ausgerichtete Kopierblatt sich auch während aller drei Umdrehungen in Deckung mit der Bildplatte befindet. Die   Übertragungsstation--40--weist   eine Vorübertragungs-Koronaladungseinrichtung --41-- auf, die die elektrische Ladung der Tonerteilchen zur Vorbereitung der übertragung des Tonerbildes auf das Kopierblatt einstellt. Die   Übertragungstrommel-42-hat   einen elektrisch leitenden Kern mit einem relativ nichtleitenden Material auf ihrer Mantelfläche.

   Während des Übertragungsvorganges wird an den Kern der Übertragungstrommel eine elektrische Spannung angelegt, die zwischen Bildplatte und einem Kopierblatt ein elektrisches Feld erzeugt, das das Tonerbild von der Bildplatte auf das Kopierblatt zwingt. 



   Nach mehreren Umdrehungen der Ubertragungstrommel wird das Kopierblatt von ihr mit Fingern   --64-- abgezogen   und über   Förderbänder-62   und   63-in   die   Fixierstation --60-- bewegt,   wo ein Schmelzfixiergerät das Tonerbild am Kopierblatt bindet. Nach Fixierung des Tonerbildes am Kopierblatt wird dieses über Führungen --65-- in einen Saugförderer --80-- bewegt. Dieser Saugförderer weist mehrere Förderbänder --83-- und Löcher --82-- auf, um zwischen den Förderbändern einen Unterdruck zu erzeugen. Der Saugförderer bewegt das Kopierblatt von den Führungen --65-- in ein Ablagefach, in dem es gesammelt wird. 



   Nach der Übertragung jedes Tonerbildes auf das Kopierblatt wird die Oberfläche der Bildplatte zur 
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 die zur Entfernung des nach der Übertragung auf der Bildplatte verbliebenen Toners zusammenwirken. Der von der   Bürste --52-- beseitigte   Toner gelangt in eine Filtereinrichtung-53--, in der er ausserhalb der Kopieranlage gesammelt wird. 



   Die in Fig. 2 dargestellte   Ubertragungstrommel   hat einen leitenden   Kern--102--mit   einer Schicht   - -104-- aus einem Isoliermaterial.   Der zylindrische   Kern --102-- ist   aus einem geeigneten elektrisch leitenden Material, wie z. B. Aluminium, hergestellt und hat eine dünne Wandstärke, um das Gewicht der Trommel klein zu halten und innerhalb der Trommel für die verschiedenen mechanischen Einrichtungen ausreichend Raum zu schaffen. Stirnseiten-103 und 105--, die mit der   Welle --101-- verbunden   sind und mit dieser gedreht werden, sind aus einem geeigneten Isoliermaterial, wie z. B.

   Kunststoff, hergestellt, das 
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    --102-- vonMetallschrauben --118-- mit   der   Stirnseite --105-- verbunden.   Die Metallschrauben durchdringen die Stirnseite und sind in einen   Haltering --119-- eingeschraubt,   der sich seinerseits in Kontakt mit dem Kern --102-- befindet. Die elektrische Spannung gelangt von der Bürste --117-- durch den   Ring--116--,   die   Schrauben --118-- und   den   Haltering-119-zum Kern-102-.   Die andere   Stirnseite --103-- der   

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 Trommel hat einen Haltering--120--, an dem sie mit Schraube --125-- befestigt ist. 



   Die übertragungstrommel weist drei Ausrichtanschläge --113-- und Greiffinger --112-- auf, die funktionell mit einer Welle --111-- verbunden sind und ein Kopierblatt erfassen und ausrichten, bevor die Trommel es durch die Übertragungsstation bewegt. Die   Welle--111--und   ein   Rahmen--124--sind   auf Lagerplatten--130 und 132--gehalten, so dass die Welle --111-- nach Massgabe der Bewegung eines   Mitnehmers --106-- sich   um ihre Längsachse drehen kann. Ein   Hebelarm --123-- zusammen   mit einer die   Welle--111--in   einer Richtung vorspannenden   Feder--115--,   vgl.

   Fig. 3, ein Hebelarm--126--, der die Bewegung der Ausrichtanschläge --113-- steuert, und ein   Hebelarm --131--,   der die   Greiffinger-112--   trägt, werden von der   Welle --111-- getragen   und mit dieser geschwenkt. 



   Zusätzlich zur Halteklammer--122--, mit der die Feder am Ende des   Hebelarmes --123-- befestigt   ist, vgl. Fig. 3, weist der Rahmen --124-- Schlitze --129-- auf, die die Auf- und Abwärtsbewegung der 
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 --111-- istvgl. Fig. 6, in Verbindung mit einem   Mitnehmer --106-- gesteuert,   der sich mit der Trommel dreht. Der   Mitnehmer --106-- bewegt   sich bei seiner Drehung mit der Trommel über den Umfang der feststehenden Nocke --201--, Die Bewegung des   Mitnehmers --106-- bewirkt   ihrerseits wieder eine Drehung der mit ihm fest verbundenen   Welle  
Wie aus der Schnittdarstellung der Fig. 3 zu erkennen ist, spannt die über den   Hebelarm-123-   wirkende Feder --115-- die Welle --111-- gegen den Uhrzeigersinn vor.

   Die mit dem Rahmen verbundene Klammer-122-, die sich in Richtung der Trommelachse und fort vom freien Ende des Hebelarmes   -     erstreckt,   hält das nicht mit dem Ende des   Hebelarmes --123-- verbundene   Ende der Feder   - -115--.   Da der   Arm-123-mit   der Welle --111-- verbunden ist, spannt die   Feder --115-- auch   die mit der Welle verbundenen   Ausrichtanschläge-113-in   ihrer niedrigsten Stellung, vgl.   Fig. 4,   und die Greiferfinger-112-in ihrer gegen den Uhrzeigersinn weitesten Stellung vor, vgl. Fig. 5. 



   Wie aus der in Fig. 4 dargestellten Schnittzeichnung längs der Linien 4-4 der Fig. 2 zu erkennen ist, sind die 
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 auch der   Hebelarm --126-- in   Richtung des Uhrzeigersinnes und bewegt die   Anschläge-113-aus   dem Zentrum der Trommel heraus, so dass sie die Trommelmantelfläche durchdringen. In Fig. 4 sind die Ausrichtanschläge in ihrer am weitesten eingefahrenen Stellung gezeigt. 



   In der in Fig. 5 gezeigten, längs der Linie 5-5 geschnittenen Darstellung sind die mit dem Hebelarm 
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 Spitzen der Greiferfinger die Mantelfläche der Trommel berühren. Bei einer Bewegung der Welle im Uhrzeigersinn bewegen sich auch der   Hebelarm --131-- und   die   Greiferfinger --112-- im   Uhrzeigersinn, so dass die Spitzen der Finger sich nach oben bewegen und von der Mantelfläche der Trommel abgehoben werden. 



  Die Spitzen der Greiferfinger --112-- bewegen sich in   Schlitzen --145-- der   Trommel, wenn sich die Welle   -   111-- dreht. In Fig. 5 sind die   GreiferfÌnger --112-- in   ihrer weitesten gegen den Uhrzeigersinn gerichteten Stellung gezeigt. 



   Die Bewegung der   Welle --111-- steuert   die Arbeitsweise der Greiferfinger und Ausrichtanschläge gleichzeitig, so dass die Vorderkante eines Kopierblattes von ihnen ausgerichtet, festgelegt und wieder freigegeben wird. Während des Betriebes dreht sich zuerst die Welle--111--im Uhrzeigersinn aus ihrer vorgespannten Stellung, so dass die Ausrichtanschläge und die Greiferfinger gerade über die Mantelfläche der Trommel bewegt werden. Ein Kopierblatt wird dann der Mantelfläche der Trommel solange zugeführt, bis die Vorderkante an den Ausrichtanschlägen anschlägt.

   Ist die Vorderkante des Blattes richtig ausgerichtet, dreht sich die   Welle--111--   gegen den Uhrzeigersinn, um die Anschläge in die Mantelfläche der Trommel zu senken und die Greiferfinger in eine die Vorderkante des Kopierblattes gegen die Mantelfläche der Trommel pressende Stellung zu bringen. Die Übertragungstrommel dreht sich dann in mehreren nachfolgenden Umdrehungen, während der mehrere Tonerbilder von der Bildplatte auf das Kopierblatt übertragen werden. 



   Nach der Übertragung mehrerer. Tonerbilder auf das Kopierblatt dreht sich zur Entfernung des Kopierblattes von der übertragungstrommel die   Welle --111-- wieder   im Uhrzeigersinn, jedoch um einen grösseren Weg als bei der Ausrichtung und Festlegung des Blattes. Die Greiferfinger geben daher das Kopierblatt frei und die Ausrichtanschläge stossen die Vorderkante des Blattes von der Mantelfläche der Trommel ab, u. zw. so weit, dass die Vorderkante des Blattes sich über die Spitzen der Greiferfinger bewegen kann. Dieses ist wegen 

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 des grösseren Abstandes der Ausrichtanschläge gegenüber dem der Greiferfmger möglich, mit dem diese gegenüber der Welle--111--am Hebelarm--126--befestigt sind.

   Zu diesem Zeitpunkt werden die in Fig. 1 gezeigten   Abstreiffinger--64--in   die Nähe der Mantefläche der Übertragungstrommel gebracht, so dass beim Weiterdrehen der Trommel das Blatt vollständig von der Trommelfläche gelöst wird und in die in Fig. 1 gezeigte 
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   Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, hat die   Übertragungstrommel--42--einen Fehler-Detektor-43--,   der zwischen dem   Blattzuführer --73-- und   der   Übertragungsstation--40--angeordnet   ist. Dieser Detektor soll ein nicht richtig ausgerichtetes oder durch die Greiferfinger nicht richtig festgelegtes Kopierblatt oder das Fehlen eines Kopierblattes anzeigen. Dieser Detektor ist in Fig. 1 nur als Kasten dargestellt, da jede bekannte Anzeigeeinrichtung dafür verwendet werden kann. So können   z.

   B.   eine Reihe Photozellen mit zugeordneten Lichtquellen neben der Oberfläche der Übertragungstrommel angeordnet werden, so dass in Abhängigkeit, wo sich die Vorderkante des Kopierblattes in bezug auf die Anschläge oder wo sich die Greiferfinger in bezug auf das Kopierblatt, also ob sie sich über oder unter dem Blatt befinden, oder aber ob sich überhaupt ein Kopierblatt auf der Trommel befindet oder nicht, bestimmte Photozellen ansprechen. Die verschiedenen möglichen Signalkombinationen der Photozellen werden von einer logischen Schaltung "gelesen" und so ermittelt, ob ein Kopierblatt sich auf der Trommel befindet und richtig ausgerichtet ist. Ist ein Kopierblatt auf der Übertragungstrommel richtig ausgerichtet, so wird es durch die   Übertragungsstation   bewegt, in der mehrere Tonerbilder auf das Kopierblatt übertragen werden.

   Stellt dagegen die logische Schaltung fest, dass das Blatt nicht richtig ausgerichtet ist, so ergibt sie ein Signal an einen   Elektromagneten-320--,   vgl. Fig. 7, der eine Trommelschwenkeinrichtung betätigt. Diese Schwenkeinrichtung dreht die Übertragungstrommel von der Bildplatte fort, so dass kein Tonerbild auf das falsch ausgerichtete Kopierblatt oder beim Fehlen eines solchen Blattes auf die Trommeloberfläche übertragen werden kann. Die dazu geeignete Schwenkeinrichtung wird später beschrieben. 



   Aus Fig. 2 ist zu ersehen, dass die Drehung der   Welle--111--von   der   Nocke--201--und   dem   Mitnehmer --106-- gesteuert   wird. Die   Welle--111--und   der   Mitnehmer--106--laufen   mit der Trommel um, während die   Nocke--201--feststeht.   Der Mitnehmer bewegt sich daher über den Umfang der Nocke und bewegt sich in Abhängigkeit der Nockenform, was aus Fig. 6 zu erkennen ist. Die   Übertragungstrommel--42--zusammen   mit der   Welle--111--und   dem   Mitnehmer--106--werden   über die   Welle--101--,   wie durch den Pfeil gezeigt, im Uhrzeigersinn angetrieben.

   Die   Nocke--201--steht   
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 Vorderkante eines Blattes freigegeben und von der Trommelfläche abgestossen wird. 



   Wie in Fig. 7 dargestellt, hat die   Nocke-201-eine Lagerbüchse-312-,   die längs der Welle --101-- verschiebbar ist, so dass die Nocke zwischen einer Arbeitsstellung, bei der sie mit dem Mitnehmer im Eingriff steht, und einer Ruhestellung, bei der der Mitnehmer nicht auf sie einwirkt, verschoben werden kann. In dieser Darstellung sind die Nocke und die Lagerbüchse in ihrer Arbeitsstellung gezeigt, bei der die Lagerbüchse an der Seitenplatte der   Trommel --42-- liegt. In   dieser Stellung wirkt die   Nocke--201--auf   den Mitnehmer und steuert, wie beschrieben, die Anschläge und die Greiferfinger. Soll die Nocke in ihre Ruhestellung bewegt werden,   z.

   B.   wenn ein Kopierblatt kontinuierlich während mehrerer Umdrehungen auf der Trommel zur Übertragung mehrerer Tonerbilder bewegt werden soll, so wird die Lagerbüchse nach links verschoben, wodurch sie in ihre Ruhestellung gelangt. 
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304Wellenanordnung--350--. Das   Zahnrad--351--treibt   das Zahnrad--353--, das wieder über die Welle --101--dieTrommel--42--antreibt. 



   Die Bewegung der   Nocke--201--zwischen   ihrer Ruhe- und ihrer Arbeitsstellung, die in Fig. 7 gezeigt ist, wird durch einen   Hebelarm--203--gesteuert.   Erhält ein   Elektromagnet--211--ein   Signal, um die Nocke nach rechts zu verschieben, so wird von ihm ein   Stift--206--nach   links bewegt. Der Hebelarm   - -203-- und ein   in Fig. 7 nicht sichtbarer weiterer Hebelarm auf der andern Seite der Welle-101- 
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 im Uhrzeigersinn um den   Stift --204-- dreht.

   Infolge   der Federkraft der   Feder--202--,   wobei sich eine zweite hier nicht sichtbare Feder auf der andern Seite der Welle--101--befindet, die mit der Lagerbüchse 
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 beweglichen Rahmens --304-- gelagert und die   Feder--202--ist   mit dem beweglichen Rahmen--304-verbunden, um auf die Nocke eine Rückstellkraft in Richtung der Ruhestellung auszuüben. 



   Die in Fig. 9 gezeigten   Abstreiffinger--64--sind   bei ihrer Einschaltung oben auf der Übertragungstrommel nahe deren Mantelfläche angeordnet, um ein Kopierblatt nach der Übertragung aller Bilder von der   Ubertragungstrommel   abzustreifen. Wie in Fig. 7 gezeigt, sind die Abstreiffinger drehbar von einer Welle   - -360-- gehalten,   die ihrerseits drehbar in den beweglichen Rahmen--304 und   308--gelagert   ist. Auch die Abstreiffinger werden von dem Elektromagneten --211-- betätigt. Ein in Fig. 8 gezeigter, mit einer Welle --360-- verbundener Hebelarm--275--dreht die   Welle--360--,   um die Abstreiffinger in und aus der der Trommelfläche benachbarten Stellung zu bringen.

   Ein L-förmiger Hebelarm--220--, der schwenkbar auf einer Rahmenklammer--209--gehalten ist, hat an seinem unteren Ende einen   Schlitz--276--,   in dem sich der   Stift--206--bewegt.   Bewegt sich der   Anker--210--nach   links, wodurch der   Stift--206--sich   in Richtung des Uhrzeigersinnes oder nach unten verschiebt, gelangen die Abstreiffinger in ihre der Trommelfläche 
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 horizontalen Teil des Hebelarmes --220-- ist ähnlich der übertragung zwischen dem   Stift--206--und   dem   Schlitz--276--,   wobei der   Hebelarm--275--an   seinem Ende einen Stift aufweist, der in einem im horizontalen Ende des Hebelarmes --220-- befindlichen Schlitz gleitet.

   Durch diese Übertragung wird der Hebelarm--275--vom Hebelarm--220--nach unten bewegt, wodurch die   Welle--360--gedreht   und die Abstreiffinger an die Oberfläche der Trommel gebracht werden. Endet das Signal an den Elektromagneten   - -211--,   bewirkt die   Feder --202-- über   den Hebelarm --220-- den Stift --206-- nach rechts zu bewegen, so dass die entsprechende Bewegung der   Hebelarme--220   und   275--sowie   der   Welle--360--die   Abstreiffinger von der Trommeloberfläche entfernt. Auf diese Weise können die Abstreiffinger nur dann mit der 
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 der   Lagerbuchse --312-- bewegt   sich der   Haltearm--313--mit,   wobei sein oberer Teil immer auf dem an einem Hebel--304--befestigten Stift--315--gleitet.

   Wegen dieser Stift-Schlitz-Anordnung bleibt die   Nocke --201-- immer   in einer gegenüber dem   Mitnehmer --106-- festen   Stellung, obgleich die Welle   --101-- und   die   Trommel --42-- sich   kontinuierlich drehen. 



   Wie in Fig. 9 gezeigt, kann die   Übertragungstrommel--42--bei   einem nicht richtig auf die Trommel gegebenen Kopierblatt von der Bildplatte weggeschwenkt werden. In diesem Fall erkennt der Detektor--43-ein falsch zugeführtes Blatt oder aber das Fehlen eines Blattes und schaltet eine Mechanik ein, die den beweglichen Rahmen--304 und   308--gegen   den Uhrzeigersinn dreht, um so die Übertragungstrommel und alle zugehörigen Einrichtungen und Bauteile gegen den Uhrzeigersinn zu schwenken. Wird ein solches Fehlersignal vom Elektromagneten --301-- empfangen, so bewegt sich der   Anker--320--nach   rechts von der Übertragungstrommel fort und bewegt die   Querstange--302--ebenfalls   nach rechts.

   Die Querstange   --302--   zwingt die beweglichen Rahmenteile--304 und   308--gegen   die Kraft einer Feder --377-gemeinsam mit der   Trommel--42--zu   einer Drehung gegen den Uhrzeigersinn um die   Wellen--375   und 350--. Die   Feder --377-- drückt   die Übertragungstrommel in Kontakt oder aber in einen sehr kleinen Abstand zur Bildplatte--90--, so dass ein sich auf der Übertragungstrommel befindliches Kopierblatt während der Übertragung die Bildplatte berührt.

   Durch diese Trommelschwenkeinrichtung kann das Kopierblatt aus der übertragungsstation herausgeschwenkt werden, wenn es falsch ausgerichtet ist oder aber die Übertragungstrommel kann aus der   Übertragungsstation   herausgeschwenkt werden, wenn sich kein Kopierblatt auf ihr befindet, so dass das Tonerbild nicht auf die Oberfläche der Übertragungstrommel übertragen werden kann. Damit wird verhindert, dass Tonerbilder auf die   Übertragungstrommel   selbst oder aber auf ein Kopierblatt übertragen werden, das sich nicht genau mit dem Pulverbild in Deckung befindet. 



   Wie in Fig. 7 gezeigt, ist die   Welle --375-- in   einem   Rahmen --306-- gehalten   und trägt den beweglichen   Rahmen --304-- so,   dass er sich bei einer Krafteinwirkung von der   Querstange --302-- her   um die Welle drehen kann und die übertragungstrommel von der Bildplatte fortbewegt. Die   Wellen--350   und   375--haben   eine gemeinsame Längsachse, so dass bei einer Drehung der Rahmenteile--304 und 308-- der Antrieb der Übertragungstrommel, einschliesslich der   Zahnräder --351   und 353,--, sich gleichzeitig bewegt, wodurch diese im Eingriff bleiben.

   Auf diese Weise behält jeder Punkt der Übertragungstrommel seinen ihm auf 

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 der Bildplatte zugeordneten Punkt genau bei, auch wenn die Trommel infolge eines falsch zugeführten Blattes von der Bildplatte weggeschwenkt wird. Das   Zahnrad--351--wird   unmittelbar über einen hier nicht gezeigten Treibriemen von der Hauptwelle der Maschine über die   Scheibe --352-- angetrieben.   



   Der bewegliche   Rahmen --304-- kann   auch von Hand durch Verbinden des   Hebelarmes --380-- mit   einem   Riegel--381--gedreht   werden. Der Hebelarm--380--kann gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden, wodurch sich auch die   Welle --382-- gegen   den Uhrzeigersinn dreht, vgl. Fig. 9. Die Welle-382dreht sich durch Schwenken des   Hebelarmes --383-- gegen   den Uhrzeigersinn entsprechend. Der Hebelarm   - -383-- wird auf Klammern --384-- gehalten   und dreht sich um eine mit der Welle-382zusammenfallende Achse.

   Bei Drehung des   Hebelarmes --383-- gegen   den Uhrzeigersinn werden die den   Hebelarm--383--mit   der Querstange--302--verbindenden Verbindungsstangen--385--von der Übertragungstrommel fortbewegt, wodurch sich die beweglichen Rahmen--304 und   308--gegen   den Uhrzeigersinn drehen. Die Bewegung der beweglichen   Rahmen-304   und 308-und die gleichzeitige Bewegung des   Hebelarmes --380-- bringen   diesen in eine solche Stellung, dass dieser den Riegel-381aufnehmen kann. Sind Riegel und Hebelarm in dieser Stellung, so kann sich die Übertragungstrommel nicht zur Bildplatte zurückbewegen, solange der   Riegel--381--nicht   von Hand gelöst wird. Diese Verriegelung ist besonders dann vorteilhaft, wenn an der Kopiermaschine Wartungsarbeiten durchzuführen sind. 



   Wie bereits in Verbindung mit   Fig. l erwähnt,   macht auch die Bildplatte mehrere Umdrehungen, um einen Kopiervorgang abzuschliessen und ein Tonerbild einer Farbe während jeder Umdrehung auf das Kopierblatt zu übertragen. Das Kopierblatt wird auf die   Übertragungstrommel   gebracht, während diese sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Bildplatte dreht. Um die Vorderkante des Kopierblattes während der Drehung der Trommel ausrichten und festlegen zu können, muss das Blatt mit einer grösseren Geschwindigkeit zugeführt werden als sich die Trommeloberfläche bewegt.

   Ausrichtrollen--74--transportieren die Vorderkante eines Kopierblattes auf die Oberfläche der   Übertragungstrommel--42-mit   einer Geschwindigkeit, die etwas grösser ist als die Geschwindigkeit, mit der sich die Trommeloberfläche bewegt, und zu einem solchen Augenblick, an dem die Ausrichtanschläge und die Greiferfinger durch die "6-Uhr-Stellung" der Trommel hindurchgehen. Liegt die Vorderkante des Blattes an den Anschlägen an, wird dieses von den Greiferfingern gefasst und während dreier 
 EMI7.1 
 ihreBlatt von den Greiferfingern auf der Trommel festgelegt wurde, wird die Nocke sofort in ihre Ruhestellung bewegt. Die Übertragungstrommel trägt dann das Kopierblatt während dreier Umdrehungen, bei denen gelbe, cyan- und magentafarbene Tonerbilder auf das Kopierblatt übertragen werden.

   Selbstverständlich kann die Nocke   --201-- auch   während jeder Umdrehung oder aber während einer gewissen Anzahl von Umdrehungen in ihrer Arbeitsstellung gehalten werden, wenn dieses erwünscht ist. Nachdem die Vorderkante des Kopierblattes das letzte Mal durch die Übertragungsstation bewegt wird, wird die   Nocke --201-- zurück   in ihre Arbeitsstellung bewegt und die Greiferfinger zur Freigabe des Kopierblattes betätigt, die Ausrichtanschläge zum Abstossen des Kopierblattes bewegt und schliesslich die Abstreiffmger eingeschaltet, um das Blatt von der Trommel zu trennen und seine Vorderkante in Richtung der Fixierstation zu bewegen. Die Abstreiffinger werden mit der Einnahme der Arbeitsstellung durch die Nocke neben die Trommeloberfläche bewegt, sobald das Kopierblatt auf der Trommel festgelegt wurde.

   Die Abstreiffinger beeinflussen das Kopierblatt auf der Trommel während dieser Zeit noch nicht, da sie sich etwa in der 1-Uhr-Stellung der Trommel befinden, während die Vorderkante des Blattes sich etwa in der 6-Uhr-Stellung der Trommel befindet. 



   Während der Übertragung in der   Übertragungsstation--40--wird   das sich auf dem Umfang der Übertragungstrommel befindende Blatt mit der Oberfläche der Bildplatte in Berührung gebracht. Während der Übertragung ist der elektrisch leitende Kern der Übertragungstrommel mit einer geeigneten Spannung verbunden,   z. B.   einer positiven Gleichspannung. Da die Mantelfläche der Übertragungstrommel ein vorzugsweise nur schwacher elektrischer Leiter ist, wird zwischen der Bildplatte und der Übertragungstrommel ein elektrisches Feld aufgebaut. Dieses Feld zwingt das negativ geladene Tonerbild von der Bildplatte auf das Kopierblatt. 



   Es wurde festgestellt, dass ein Tonerbild von einer Bildplatte auf ein sauberes Kopierblatt bei einer Spannung von mindestens 700 V übertragen werden kann. Werden jedoch nacheinander mehrere Tonerbilder auf das gleiche Kopierblatt übertragen, so nimmt die Übertragungsleistung bei niedrigeren Spannungen mit dem Aufbau von Toner auf dem Kopierblatt ab. Wird beispielsweise das erste oder gelbe Tonerbild bei einer Spannung von 1500 V mit der hier gezeigten Kopiermaschine auf ein Kopierblatt übertragen, so wird eine wirkungsvolle Übertragung erreicht. Die Übertragung des zweiten oder cyanfarbenen Tonerbildes auf das bereits auf dem Kopierblatt vorhandene gelbe Tonerbild ist bei 1500 V jedoch ziemlich schlecht.

   Es wird angenommen, dass die Übertragungsleistung beim cyanfarbenen Tonerbild durch den grösseren Widerstand zwischen dem Kopierblatt und der Bildplatte infolge des bereits vorhandenen gelben Tonerbildes vermindert wird. Wird das dritte oder magentafarbene Bild über das gelbe und cyanfarbene Tonerbild auf das Kopierblatt bei ebenfalls 1500 V übertragen, so ist die Übertragungsleistung nochmals schlechter als die beim cyanfarbenen Bild. Diese zusätzliche Verschlechterung des Übertragungswirkungsgrades ist vermutlich durch den grösseren Widerstand 

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 infolge der nunmehr vorhandenen beiden Tonerbilder zwischen Kopierblatt und Bildplatte bedingt. 



   Um diesen unerwünschten Leistungsabfall bei der Übertragung zu unterbinden, wird die an die Übertragungstrommelangelegte Spannung nach dem ersten Übertragungsschritt erhöht und dann ein zweites Bild auf das Kopierblatt übertragen. Beispielsweise werden gute Übertragungen bei allen drei Übertragungsschritten erzielt, wenn die an die   Ubertragungstrommel   angelegte Spannung während der ersten Umdrehung zur Übertragung des gelben Tonerbildes 3000 V, während der zweiten Umdrehung zur Übertragung des cyanfarbenen
Tonerbildes 3500 V und während der letzten Umdrehung zur Übertragung des magentafarbenen Tonerbildes
4000 V beträgt. Wird die Spannung an der Übertragungstrommel während jeder nachfolgenden Umdrehung in dieser Weise schrittweise erhöht, so wird die Übertragungsleistung während aller drei Übertragungsschritte optimal gehalten.

   Die während jedes der drei Übertragungsschtitte benutzte Spannung kann jede geeignete Grösse haben, solange die Spannung bei jeder folgenden Übertragung erhöht wird. 



   Die Einrichtung zur schrittweisen Erhöhung der Spannung auf der Übertragungstrommel kann jedes geeignete Gerät sein, das bei jeder folgenden Umdrehung die Spannung erhöht. In Fig. 10 ist ein Blockdiagramm einer zu diesem Zweck geeigneten Steuereinrichtung gezeigt. Während jeder Umdrehung der Bildplatte werden von der Übertragungstrommel zwei elektrische Signale erzeugt, die den Beginn eines Übertragungsvorganges angeben. Zur Erzeugung dieser Signale kann jede geeignete Einrichtung benutzt werden,   z. B.   können zwei Nocken auf der die Bildplatte treibenden Welle angeordnet werden, die mit Mitnehmern zusammenarbeiten, die wieder bei Übertragungsbeginn einen Schalter schliessen, über den ein Strom fliessen kann. Die in Fig. 10 gezeigten Signalgeneratoren sind zwei solche Nockenschalter, die mit einer Spannungsquelle verbunden sind.

   Ein
Schalter arbeitet als Übertragungsschalter, der, wenn die Blattvorderkante gerade die Übertragungsstation erreicht, ein EIN-Signal an die Steuerschaltung zum Anlegen der Spannung an die übertragungstrommel gibt. Der andere Schalter ist der Spannungssteuerschalter, der der Spannungssteuerschaltung angibt, dass von der Bildplatte eine weitere Umdrehung gemacht wird. 



   Die Spannungssteuerschaltung kann drei verschiedene Ausgangsspannungen abgeben. Die von ihr gerade abgegebene Spannung hängt davon ab, wieviele Signale bereits von dem Spannungssteuerschalter während des Kopiervorganges empfangen wurden. Zu Beginn eines Kopiervorganges bei einem Dreifarbenverfahren, also bei der ersten Umdrehung der Bildplatte, gelangt ein erstes Signal an die Spannungssteuerschaltung und es wird die niedrigste der drei Ausgangsspannungen abgegeben. Bei der zweiten Umdrehung der Bildplatte gelangt ein zweites Signal an die Spannungssteuerschaltung, so dass die Ausgangsspannung um eine Stufe erhöht wird. Genauso wird bei der dritten Umdrehung der Bildplatte ein weiteres Signal an die Spannungssteuerschaltung gegeben, die daraufhin ihre Ausgangsspannung auf ihre höchstmögliche Spannung erhöht.

   Zu dieser Zeit ist der Kopiervorgang beendet und es beginnt bei der nächsten Umdrehung der Bildplatte der nächste Kopiervorgang. Bei der vierten Umdrehung oder aber der ersten Umdrehung des neuen Kopiervorganges erzeugt die Spannungssteuerschaltung wieder die niedrigste ihrer drei möglichen Ausgangsspannungen infolge eines weiteren Signals des   Spannungssteuerschalters.   



   Jede Ausgangsspannung der Spannungssteuerschaltung geht über eine Relaissteuerung, bevor sie an die Hochgleichspannungsquelle gelangt. Das vom Übertragungsschalter abgegebene Signal wird ebenfalls an die Relaissteuerung gegeben. Die Relaissteuerung erlaubt den Signaldurchgang von der Spannungssteuerschaltung zur Hochspannungsquelle nur dann, wenn vom Übertragungsschalter ein EIN-Signal empfangen wurde. Die Hochspannungsquelle gibt dann ihrerseits eine um ein Vielfaches vergrösserte Spannung an die Kontaktbürste ab. 



  Angenommen, die drei von der Spannungssteuerschaltung abgegebenen Spannungen sind 30,35 und 40 V und die Hochspannungsquelle erzeugt Ausgangsspannungen, die zehnmal grösser als diese empfangenen Spannungen sind, so gibt die Kontaktbürste an den Kern der Übertragungstrommel 3000,3500 und 4000 V bei der ersten, zweiten und dritten Umdrehung der Bildplatte ab. 



   Zum Antrieb der einzelnen Vorrichtungen der gezeigten Kopiermaschine werden geeignete, hier nicht gezeigte Antriebsmittel benutzt. So kann   z. B.   die Maschinenhauptwelle--91--von einem geeigneten Motor angetrieben sein, von der die einzelnen Behandlungsstationen der Kopiermaschine über entsprechende Übersetzungen und Getriebe angetrieben sind. Zusätzlich können verschiedene Steuerschaltungen vorgesehen werden, die die vorstehend beschriebene Betriebsweise der Kopiermaschine sicherstellen. 



   Bei einem Kopierverfahren zur Herstellung einer mehrfarbigen Kopie, bei dem mehrere farbige Tonerbilder auf ein einziges Kopierblatt übertragen werden, ermöglicht das beschriebene   erfindungsgemässe   Verfahren die Übertragung jedes einzelnen Farbbildes mit dem gleichen Übertragungswirkungsgrad, wodurch ein gutes Farbgleichgewicht der fertigen Kopie sichergestellt ist. Dieses wird erfindungsgemäss durch die schrittweise Steigerung der am Kern der Übertragungstrommel liegenden Spannung bei jedem nachfolgenden Übertragungsschritt erreicht. Diese jeweils erhöhte Spannung gleicht dabei den Verlust an Anziehungskraft infolge der bereits auf dem Kopierblatt vorhandenen Tonerbilder auf das jeweils noch zu übertragende Tonerbild   aus.

   Der Übertragungswirkungsgrad bei jedem nachfolgenden Übertragungsschritt bleibt daher unabhängig von der Menge des sich bereits auf dem Kopierblatt befindenden Toners konstant.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zu ; aufeinanderfolgenden übertragung mehrerer Pulverbilder, die nacheinander auf einer EMI9.1 Kopierblatt mehrmals nacheinander zwischen eine elektrostatische Übertragungseinrichtung (40) und die Bildplatte (90) gebracht wird, um mit jedem der auf ihr befindlichen Pulverbilder in Berührung zu kommen, dass bei der Berührung des Kopierblattes mit jedem der aufeinanderfolgenden Pulverbilder eine elektrische Spannung an die Übertragungseinrichtung (40) gelegt wird, um jedes der Pulverbilder von der Bildplatte (90) auf das Kopierblatt zu übertragen, und dass die angelegte Spannung während der Übertragung irgendeines der Pulverbilder jeweils grösser gewählt wird als die bei der übertragung des jeweils vorhergehenden Pulverbildes verwendete Spannung,
    so dass der Übertragungswirkungsgrad für jedes auf das Kopierblatt übertragene Pulverbild auch bei der übertragung zusätzlicher Pulverbilder auf das Kopierblatt optimal bleibt.
    2. Verfahren, bei dem jedes von drei verschiedenfarbigen Pulverbildern auf einer elektrostatischen EMI9.2 das Kopierblatt nacheinander mit Hilfe einer elektrisch leitenden Übertragungstrommel (42) während aufeinanderfolgender Umdrehungen der Trommeln (90, 42) mit jedem Pulverbild in Berührung gebracht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, d gekennzeichnret, dass das Kopierblatt über ein Pulverbild, das einer Farbe des Originals entspricht und eine elektrische Ladung aufweist, gelegt wird, dass der Rückseite des Kopierblattes eine elektrische Spannung zugeführt wird, deren Polarität der der Ladung des Pulverstoffes entgegengesetzt ist und deren Grösse ausreicht, um den Pulverstoff von der Bildplatte (90) auf das Kopierblatt zu ziehen, dass das dieses Pulverbild tragende Kopierblatt von der Bildplatte (90) entfernt wird, dass ein neues Pulverbild entsprechend einer andern Farbe des vollständigen Bildes in gleicher Weise wie das erste Pulverbild erzeugt wird, dass über dieses Pulverbild das Kopierblatt deckungsgleich mit dem sich bereits auf ihm befindlichen Pulverbild gelegt wird,
    dass der Rückseite des Kopierblattes eine elektrische Spannung mit der der Ladung des Pulverstoffes umgekehrten Polarität und grösserer Stärke als die der vorher an das Kopierblatt angelegten Spannung zugeführt wird, um auch das neue Pulverbild von der Bildplatte (90) auf das Kopierblatt zu ziehen, dass das beide Pulverbilder tragende Kopierblatt von der Bildplatte (90) entfernt wird, dass die Verfahrensschritte zur Erzeugung eines neuen, einer dritten Farbe des vollständigen Bildes entsprechenden Pulverbildes wiederholt werden, dass das Kopierblatt über das erzeugte neue Pulverbild gelegt wird und dass das neue Pulverbild auf das Kopierblatt durch eine Spannung entgegengesetzter Polarität zu der der Ladung des Pulverstoffes und einer grösseren Stärke gegenüber der der zum Anziehen der vorhergehenden Bilder verwendeten Spannungen übertragen wird,
    so dass ein vollständiges, alle Farben des Originals aufweisendes Pulverbild auf dem Kopierblatt entsteht.
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