AT310254B - Integrierte Halbleiterschaltung - Google Patents

Integrierte Halbleiterschaltung

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine integrierte Halbleiterschaltung, umfassend ein monokristallines Halbleitersubstrat eines bestimmten Leitfähigkeitstyps, zumindest eine in diesem Substrat gebildete Diffusionsregion, welche einen zum Leitfähigkeitstyp des Substrates entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp aufweist, wodurch ein   pn-übergang   zwischen dieser Diffusionsregion und dem Substrat gebildet wird, weiters eine Keimstellenschicht für polykristallines Wachstum, die auf verschiedenen Stellen des Substrates ausserhalb der Diffusionsregion (en) gebildet ist sowie eine darüber aufgedampfte Halbleiterschicht, bestehend aus an die Keimstellenschicht angrenzende polykristallinen Regionen von hohem Widerstand und an diese unmittelbar anschliessende monokristalline, auf dem Substrat gebildeten Regionen,

   wobei mindestens eine der monokristallinen Regionen an die Diffusionsregion (en) angrenzt und vom Substrat durch den genannten   pn-Übergang   isoliert ist. 



   In integrierten Halbleiterschaltungen müssen die einzelnen Schaltelemente voneinander isoliert werden, wie dies allgemein bekannt ist. Diese Isolierung wurde mit Hilfe von   pn-übergängen,   durch dielektrische Isolierung, durch Luftisolierung und andere Massnahmen zu erreichen versucht. Bei der Isolierung mittels   pn-Übergängen   wurden die isolierenden Bereiche mit Hilfe der Diffusionstechnik gebildet, welche jedoch einen ziemlich grossen Zeitaufwand für die Diffusion selbst erfordert. Weiters bewirken die diffundierten Isolierregionen zwischen einander benachbarten Schaltelementen eine Begrenzung der Anordnungsdichte der Bauelemente.

   Durch diese diffundierten Isolierregionen ergeben sich parasitäre Kapazitäten, die auch durch Querverbindungen, Elektroden und Isolierübergänge verursacht werden und damit können sich Schwierigkeiten insbesondere bezüglich des Hochfrequenzverhaltens der integrierten Schaltung ergeben. 



   Die Erfindung hat nun zum Ziel, eine integrierte Halbleiterschaltung vorzusehen, welche polykristalline Regionen zur Isolierung von Schaltelementen verwendet. Mit Hilfe der Aufdampftechnik werden auf einem einkristallinen Halbleitersubstrat monokristalline und polykristalline Regionen gebildet, wobei die Verunreinigungskonzentration der polykristallinen Regionen derart gewählt wird, dass sie unterhalb eines bestimmten kritischen Wertes bleibt, so dass der Widerstand der polykristallinen Regionen merkbar grösser wird als jener der monokristallinen Regionen. Die einzelnen Schaltelemente werden von den jeweils benachbarten durch polykristalline Regionen von hohem Widerstand hinreichend isoliert. 



   Es ist hiebei aus der DDR-Patentschrift Nr. 53240 bekanntgeworden, auf einem Halbleitergrundplättchen eine Schicht aufwachsen zu lassen, die Bereiche von monokristallinem und von polykristallinem Kristallaufbau aufweist ; diese durch Aufdampfen entstandene polykristalline Schicht wies darüber hinaus noch das Merkmal auf, dass sie eine Verunreinigung enthielt. 



   Weiters ist es auch schon bekannt, auf dem Halbleitergrundplättchen Keimschichten für das Aufwachsen von polykristallinem Silizium vorzusehen, wie dies aus der Schweizer Patentschrift Nr. 442535 und aus der USA-Patentschrift Nr. 3, 189, 973 hervorgeht. 



   Zur Erreichung des gesteckten Zieles und zur Vermeidung der zuvor angeführten Nachteile sieht die Erfindung, basierend auf dem geschilderten Stand der Technik vor, dass bei einer integrierten Schaltung der 
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 monokristallinen Regionen durch die   angrenzende (n) zusammenhängende (n)   und entsprechend breite (n) polykristalline (n) Region (en) und durch den genannten   pn-übergang   zwischen Diffusionsregion (en) und Substrat isoliert ist. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, wobei Fig. l eine graphische Darstellung der Grösse des Widerstandes von polykristallinen und monokristallinen Regionen in Abhängigkeit von der Verunreinigungskonzentration zeigt, um die Erfindung besser zu erklären ; Fig. 2A bis 2E zeigen die einzelnen Schritte der Herstellung einer integrierten Halbleiterschaltung gemäss der Erfindung in stark vergrösserten Schnitten ;

   Fig. 2F zeigt das Schaltbild der nach   Fig. 2A   bis 2E entstandenen integrierten Schaltung ; die   Fig. 3A   bis 3F zeigen Erzeugungsphasen der erfindungsgemässen Halbleiterschaltung in abgeänderter Form, Fig. 4 zeigt das Prinzipschaltbild der integrierten Halbleiterschaltung nach Fig. 3, Fig. 5 ist eine gleichwertige Darstellung, jedoch auf die Isolierung bezogen,   Fig. 6A   bis 6F und Fig. 7A bis 71 zeigen Erzeugungsschritte von integrierten Halbleiterschaltungen in weiterer Abänderung der Erfindung, Fig. 8 ist das Schaltbild der integrierten Halbleiterschaltung nach Fig. 7, und   Fig. 9A   bis 9F zeigen Herstellungsschritte einer weiteren abgeänderten Form der Erfindung. 



   Die Erfindung gründet sich auf eine besondere Eigenschaft von monokristallinen und polykristallinen Halbleitern, wie im folgenden genauer erklärt werden wird. 



   Bisher konnten verschiedene Merkmale von monokristallinen und polykristallinen Halbleitern geklärt werden, jedoch konnte festgestellt werden, dass, wenn monokristalline und polykristalline Halbleiter mit Verunreinigungen versehen wurden, sich deren Verhältnisse zwischen Verunreinigungskonzentration und Widerstandseigenschaften stark unterscheiden, wie dies in   Fig. 1   zu erkennen ist. 



   In dieser Zeichnung ist auf der Abszisse die Verunreinigungskonzentration in Atomen pro Kubikzentimeter aufgetragen und die Ordinate zeigt den Widerstandswert in Ohm. cm an. Die   Kurven--A   bzw. B--zeigen den 

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 Zusammenhang zwischen Verunreinigungskonzentration und Widerstandswert von polykristallinen bzw. von monokristallinen Halbleitern, die mit Arsen verunreinigt wurden. Vertikale Linien, welche die   Kurve--A--   schneiden, zeigen einen Streubereich der experimentell gewonnenen Werte und die Kurve--A'--zeigt den unteren Grenzwert dieser Streuung. Jene Verunreinigungskonzentration, bei welcher die Widerstandswerte von 
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 bezeichnet.

   Im Hinblick auf die Streuung der Widerstandswerte des polykristallinen Halbleiters ist im vorliegenden Falle der Schnittpunkt der   Kurven--A'und B--als   kritische Konzentration bezeichnet. Diese liegt somit im vorliegenden Fall bei   0, 8. 1018 Atomen/cm3.   Die in dieser Zeichnung gezeigten charakteristischen Kurven wurden nach dem folgenden Verfahren erhalten : Monokristalline   Silizium-Halbleiter-Grundplättchen   (Substrate), welche Arsen in verschiedenen Konzentrationen als Verunreinigung enthielten, wurden vorbereitet und nach üblichen Verfahren mit einer spiegelnd glatten Oberfläche versehen. Danach wurden sie gereinigt. 



  Sodann wurde auf einer Seite der Grundplättchen durch Wachstum aus der Dampfphase bei Temperaturen von 550 C eine Siliziumschicht von etwa   l jum   Dicke gebildet, welche einen polykristallinen Bereich enthielt. Der polykristalline Bereich diente als Keimstelle für polykristallines Wachstum bei der folgenden Bildung von monokristallinen und polykristallinen Regionen mit Hilfe des Wachstums aus der Dampfphase. Für diese Bildung der Siliziumschicht wurde Siliziumtetrachlorid   (SiC14)   in den Verdampfer einer üblichen Aufdampf-Vorrichtung gegeben zusammen mit Arsen-Trichlorid   (AsCig)   in einer Menge, welche erforderlich ist, um zu erreichen, dass die Verunreinigungs-Konzentration der polykristallinen Region gleich ist jener des monokristallinen Grundplättchens.

   Als nächster Schritt wurde die polykristalline Region, welche an der einen Seite des Grundplättchens gebildet worden war, an einer bestimmten Stelle entfernt, um einen bestimmten Flächenteil dieses Grundplättchens freizulegen. Danach wurde Siliziumtetrachlorid, welches den zuvor erwähnten notwendigen Anteil von Arsentrichlorid enthielt, mit Hilfe eines Trägergases, z. B. Wasserstoff, über das Halbleiter-Grundplättchen geleitet, um hiedurch bei einer Temperatur von 11500C eine etwa   20bim   starke Siliziumschicht aus der Dampfphase auf dem Grundplättchen zu bilden, wobei die zuvor erwähnte polykristalline Region als Keimstelle diente.

   In diesem Falle bestand die aufgedampfte Siliziumschicht aus einer   Silizium-Einkristall-Halbleiterregion,   d. h. einer monokristallinen Region, gebildet auf der unbedeckt gewesenen Seite des   Halbleiter-Einkristall-Grundplättchens,   und aus einer polykristallinen Region, gebildet auf der polykristallinen Keimstelle. Die Verunreinigungskonzentration-Widerstandskennlinien der aufgedampften monokristallinen und der polykristallinen Region sind in Fig. 1 gezeigt. Hiebei gehört die Kurve--A--zur polykristallinen, die   Kurve--B--zur   monokristallinen Region. Die Keimschicht für das polykristalline Wachstum ist nicht besonders auf die zuvor genannte Art beschränkt, sondern sie kann auch durch Aufdampfen einer Siliziumoxydschicht einer Stärke von etwa 500   A   gebildet werden.

   Dieser Oxydfilm hat Fehlstellen wie etwa Nadelstiche, so dass das Silizium auf dem Oxydfilm beim Aufdampfen als polykristalline Schicht auftritt. 



   In jenem Falle, wo die Verunreinigungskonzentration der polykristallinen Halbleiterregion gleich ist jener der monokristallinen Halbleiterregion und wenn die Verunreinigungskonzentration der polykristallinen Region geringer ist als die kritische   Konzentration-Cc-entsprechend   der   Fig. l,   wurde der Widerstandswert der polykristallinen Region als grösser festgestellt als jener der monokristallinen Region, u. zw. auf Grund der folgenden Überlegungen, die allerdings noch nicht bestätigt werden konnten :
1. Die Verunreinigung ist an den Oberflächen von feinen Einkristallen (an den Korngrenzen) angelagert, welche die Polykristalle bilden ;
2. Träger werden an den Korngrenzen gefangen, so dass die Trägerkonzentration, die der Leitung dient, geringer wird. 



   3. In den Polykristallen ist der freie Weg der Ladungsträger klein und deren Beweglichkeit ist gering. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Beispielen genauer beschrieben. 



   Die   Fig. 2A   bis 2E zeigen eine Ausführungsform der Erfindung und   Fig. 2F   zeigt das Prinzipschaltbild einer Halbleiterschaltung, die nach dem Verfahren hergestellt ist, wie es in den   Fig. 2A   bis 2E gezeigt ist, wobei die Bezugszeichen --D1 und   Dz -- Dioden   bezeichnen. 



   Die Herstellung dieser Halbleiterschaltung beginnt mit der Vorbereitung eines Silizium-Einkristall-Halbleiter- 
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 diese zeigen eine maskierende Wirkung gegen eine eventuell folgende Diffusion von Verunreinigungen. Im vorliegenden Falle wurde es vorgezogen, eine Siliziumschicht auf der Silizium oxyd- oder Siliziumnitridschicht durch Aufdampfen od. dgl. zu bilden. Die   Keimstellen--52--wurden   in der Form eines Gitters angeordnet, um auf diese Weise monokristalline Halbleiterregionen zu umgeben, welche im folgenden gebildet werden sollen, wie in   Fig. 2B   gezeigt ist.

   Darauffolgend wurde eine Schicht von Silizium, das mit einer Verunreinigung vom n-Leitfähigkeitstyp von einer Konzentration versehen ist, die geringer ist als die kritische Konzentration   --Cc--,   in einer Stärke von etwa   8 Mm   auf dem monokristallinen   Halbleiter-Substrat--5 1--einschliesslich   der   Keimstellen --52-- durch   Aufdampfen, aufgebracht. Dies führt zur Bildung von polykristallinen 

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   Halbleiterregionen --53-- auf   den   Keimstellen --52-- und   von n-leitenden monokristallinen Halbleiterregionen --54' und 54''-- auf dem monokristallinen Halbleiter-Substrat wie in Fig. 2C gezeigt ist.

   Dabei entstehende Übergangsbereiche zwischen den   Regionen --54'bzw. 54"-- einerseits   und den polykristallinen   Regionen--53--anderseits   sind durch unterbrochene Linien angedeutet. Sodann wird ein Siliziumoxyd- oder Siliziumdioxydfilm --55-- durch thermische Oxydation auf der aufgedampften Schicht gebildet, und der Oxydfilm-55--wird an bestimmten Stellen entfernt, um darin Fenster zu bilden, durch welche Bor, eine Verunreinigung vom p-Leitfähigkeitstyp in die aufgedampfte Schicht bis zu einer Tiefe von 3 bis   5 jum   eindiffundiert wird.

   Dadurch werden Anodenregionen--56', 56"--gebildet, welche dioden-Übergänge --JD1 und JD2-- der Dioden --D1 und   Dz-- aufweisen, wie   in Fig. 2D erkennbar ist. 
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 Goldschicht an der Unterseite des monokristallinen   Halbleitersubstrats --51-- angebracht,   um eine   Kathoden-Elektrode--58-zu   bilden, womit die fertige Halbleiterschaltung, wie in Fig. 2E gezeigt ist, entsteht. 



   Bei den beschriebenen Bauelementen ist der Widerstand der polykristallinen   Regionen-53-grösser   als 
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 vorhanden ist, die von den monokristallinen   Regionen --54'und 54"-- gebildet   sind. 



   Beim beschriebenen Beispiel war die Verunreinigungskonzentration der polykristallinen   Region--53-   und der monokristallinen   Region --54-- so   ausgewählt, dass sie mehr als 1012 Atome/cm3 betrug und kleiner als die kritische   Verunreinigungskonzentration-Cc-war.   Im Falle einer aufgedampften Schicht mit einer geringeren Verunreinigungskonzentration als 1012 Atomen/cm3 ist der Widerstandswert der aufgedampften Schicht, u. zw. insbesondere der monokristallinen Region--54--, nicht konstant zu halten, auch wenn Siliziumtetrachlorid,"Monosilan"oder andere"Silane"verwendet werden, wenn eine Verunreinigung wie Phosphoroxychlorid zum Einbringen von Phosphor Verwendung findet, Arsentrichlorid zum Einführen von Arsen angewendet wird oder wenn Antimon als Verunreinigung vorgesehen wird.

   Die Ursachen für die Instabilität des Widerstandswertes konnten noch nicht restlos geklärt werden, wurden jedoch in der folgenden Weise angenommen :
1. Geringfügige Veränderung der Temperatur des Ofens während des Aufdampfvorganges ;
2. Ausdiffundieren der Verunreinigung aus dem monokristallinen Halbleitergrundplättchen ;
3. Selbsteindringen der Verunreinigung aus dem monokristallinen Halbleitergrundplättchen in die aufgedampfte Schicht ;
4. Veränderungen in den Eigenschaften der Kristalle infolge eines geringfügigen Sauerstoffgehaltes im
Trägergas (obwohl theoretisch gleich Null). 



   Es konnte ermittelt werden, dass mit einer Verunreinigungskonzentration von weniger als 1012 Atome/cm3 die Ungleichmässigkeit des Widerstandswertes rasch zunimmt. 



   Die Verwendung einer monokristallinen Schicht von hoher Instabilität ihres Widerstandswertes verursacht Änderungen in den   Übergängen,   Änderungen der Durchbruchspannungen und der Tiefe der Übergänge der   Anodenregionen-56-der   Dioden, die durch Diffusion einer Verunreinigung entsprechend Fig. 2D gebildet worden sind, womit eine Ungleichmässigkeit der Eigenschaften der fertigen Halbleiterschaltung entsteht.

   Ist die Verunreinigungskonzentration der monokristallinen   Region --54-- geringer   als 1012 Atome/cm3, so ändert sich die Tiefe der   Übergänge   auf Grund der Tatsache, dass beim Aufdampfprozess die im monokristallinen   Halbleiterplättchen--51--vorhandene   Verunreinigung nach oben hin zur Oberseite der monokristallinen Region hindiffundiert (wo die   übergänge-dz   und   JD2" gebildet   sind) und dort die Verunreinigungskonzentration in diesen Abschnitten verändert.

   Wird die Dicke der aufgedampften Schicht - 54-- grösser gewählt, so nimmt die Zeit für das Aufdampfen zu und die Verunreinigung des monokristallinen Halbleitergrundplättchens --51-- wird weiter (über eine grössere Strecke) eindiffundiert ; die zuvor geschilderten Mängel können erst recht nicht vermieden werden. 



   Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 wird im folgenden eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes erläutert. 



   Die Erzeugung beginnt wieder mit der Vorbereitung eines beispielsweise p-leitenden monokristallinen Halbleitersubstrats --11-- entsprechend Fig.3A. Ein Oxydfilm --12--, beispielsweise Siliziumdioxyd, welcher als Diffusionsmaske und als Keimschicht für polykristallines Wachstum dienen soll, wird auf der gesamten Flächenausdehnung der Oberseite des monokristallinen   Halbleitersubstrats --11-- gebildet   und wird sodann an bestimmten Stellen wieder entfernt, beispielsweise durch Photoätzen   od. dgl., u. zw.   beispielsweise derart, dass ein gitterförmiges Netzwerk entsteht. Sodann wird eine Verunreinigung vom   n-Leitfähigkeitstyp   in das monokristalline Halbleiterstubstrat eindiffundiert, wobei der   Oxydfilm --12-- als   Maske verwendet wird. 



  Hiedurch wird eine Vielzahl von eingebetteten n+-leitenden Diffusionsregionen --13 und   13'--von   starker Verunreinigung gebildet, wie es in   Fig. 3B   gezeigt ist. Als nächstes wird ein Oxydfilm, welcher auf den   n-leitenden   Regionen-13 und   13'-bei   der Diffusion der n-leitenden Verunreinigung entstanden ist, an 

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 dafür vorgesehenen Stellen entfernt, wonach durch Aufdampfen einer Halbleiterschicht auf das Substrat --11-- Halbleiterregionen--14, 15 und 15'--gebildet werden, die eine Verunreinigungskonzentration vom n-Typ aufweisen,

   welche beispielsweise geringer ist als 1017   Atome/cm3   und höher ist als 1012   Atome/cm3   und welche Regionen von der entgegengesetzten Leitfähigkeit sind wie das Substrat also hier von n-Leitfähigkeit (vgl. hiezu Fig. 3C und auch Fig. 1). 



   Die entstandene aufgedampfte Schicht besteht aus polykristallinen   Regionen-14--,   welche auf den Keimstellen dem   Oxydfilm--12--gewachsen   sind, und aus den monokristallinen   Regionen--15   und 15'--, die auf den n+-leitenden Halbleiterregionen--13 und 13'--entstanden sind. 



   Wie aus der folgenden Beschreibung noch hervorgeht, werden die monokristallinen   Regionen--15   und 15'--isolierte Inselregionen und dienen als Kollektorregionen von Transistoren, welche beispielsweise in diesen Inselregionen gebildet werden. In diesem Falle wird es vorgezogen, dass die Dicke des Oxydfilnes-12-angenähert 0,2 m beträgt, dass die Temperatur für das Aufdampfen zwischen 1050 und 12500C liegt und dass die Dicke der monokristallinen Schicht etwa   5 jum   beträgt.

   Obwohl die n-Leitfähigkeit verursachende Verunreinigung aus den n+-leitenden Regionen-13 und   13'-in   die polykristalline Region-14diffundiert und damit deren Widerstand erniedrigt, wie dies in der Fig. 3C durch die Pfeile angedeutet ist, kann der Widerstand der polykristallinen   Region--14--stark   erhöht werden durch weitestmögliches Vergrössern der Breite der polykristallinen Region-14- (d. h. des Abstandes zwischen den beiden monokristallinen Halbleiterregionen-15 und 15'--). 



   Auf diese Vorgänge folgt die Bildung von Halbleiterbauelementen in den n-leitenden monokristallinen Halbleiterregionen--15 und 15'--. Wie in Fig. 3D gezeigt ist, wird eine p-Leitfähigkeit verursachende Verunreinigung, wie etwa Bor, in die monokristallinen Regionen-15 und   15'--durch   eine Diffusionsmaske hindurch eindiffundiert, die von einem   Siliziumoxydfilm--16--gebildet   ist, um hiedurch p-leitende Halbleiterregionen--17 und 17'--zu bilden, welche später als Basisregionen der Transistoren dienen sollen. 



  Weiters wird eine Verunreinigung vom n-Leitfähigkeitstyp in die p-leitenden Halbleiterregionen--17 und 17'-eindiffundiert, u. zw. durch Fenster im   Oxydfilm--16--,   welcher an sich als Maske dient, um   n-leitende   Halbleiterregionen-18 und 18'-von hoher Verunreinigungskonzentration zu bilden, welche später als Emitterregionen der Transistoren wirken sollen, wie in Fig. 3E gezeigt ist. Auf diese Weise werden die 
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  Schliesslich wird beispielsweise Aluminium aus der Dampfphase niedergeschlagen, u. zw. durch Fenster des Oxydfilms--16--, um Elektroden --20-- für die Halbleiterelemente zu bilden, die in den monokristallinen   Regionen--15   und 15'--entstanden sind sowie um Leitungen--21--zu bilden, welche verschiedene Elektroden untereinander verbinden und eine bestimmte Elektrode mit dem   Dünnfilmwiderstand-19-in   Verbindung bringen. In Fig. 4 sind auf diese Weise gebildeten elektrischen Verbindungen der integrierten Halbleiterschaltung in einem Schaltbild dargestellt. 



   Bei der soeben beschriebenen Schaltung ist für besonders gute Isolierung zwischen den in den monokristallinen Regionen-15 und 15'--gebildeten Halbleiterelementen und zwischen diesen Halbleiterelementen und dem   Dünnfilinelement     (Widerstand)-19-vorgesorgt,   so dass sich eine vollkommene gegenseitige Isolierung der Schaltelemente ergibt, die auf der gleichen Grundplatte gebildet sind. Hiedurch wird eine gegenseitige Beeinflussung dieser Elemente sicher verhindert, so dass diese als auf verschiedenen Grundplatten gebildet betrachtet werden können und sich verbesserte Eigenschaften der integrierten Schaltung ergeben. 



   In Fig. 5 ist das Ersatzschaltbild dieser integrierten Halbleiterschaltung unter Berücksichtigung der Isolierung gezeigt. In dieser Zeichnung entsprechen die Bezugszeichen-15 und 15'--den n-leitenden monokristallinen Regionen-15 und 15'--; --11 und 19--entsprechen dem p-leitenden monokristallinen Substrat bzw. dem Dünnfilmelement gemäss Fig. 3F. 



   Das Bezugszeichen --D1-- bezeichnet eine Diode, welche einen pn-übergang aufweist, der zwischen dem p-leitenden Halbleitersubstrat --11-- und der   n-leitenden   Halbleiterregion --13-- besteht, die unterhalb der n-leitenden monokristallinen Region--15--liegt, und das Bezugszeichen --D2-- bezieht sich auf eine Diode, welche einen   pn-übergang   hat., der zwischen dem p-leitenden   Halbleitersubstrat --11-- und   der   n-leitenden     Halbleiterregionen--13'--gebildet   ist, welche letztere unterhalb der n-leitenden monokristallinen Region --15'-- liegt.

   Mit --R1-- ist der parallel zur Erstreckung des   Substrates --11-- gelegene   Widerstand der polykristallinen   Region --14-- bezeichnet,   welche zwischen den beiden monokristallinen Regionen-15 und 15'-- liegen, und --R2-- bezeichnet den seitlichen Widerstand der polykristallinen 
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    --14-- undFig. 6B   gezeigt ist. Daraufhin wird der Oxydfilm, welcher über der   n-leitenden     Halbleiterregion--33--und   auf dem Substrat--31--liegt, stellenweise weggeätzt, um so   Keimstellen --32-- für monokristallines   bzw. polykristallines Wachstum zu bilden, wie in Fig. 6C erkennbar ist.

   Hiebei ist es vorteilhaft, die Keimstellen für polykristallines Wachstum durch Niederschlagen von Silizium aus der Dampfphase auf den verbliebenen Teilen des   Oxydfilms--32--bei   einer Temperatur von angenähert 5500C zu bilden, um hiedurch die Entstehung von polykristallinen Schichten zu erleichtern. (Dasselbe gilt für das Beispiel gemäss Fig. 3). Der nächste Schritt besteht im Aufdampfen eines Halbleitermaterials mit einer Verunreinigungskonzentration, welche höher ist als der früher erwähnte untere Grenzwert von 1012 Atomen/cm3, jedoch unterhalb der kritischen   Konzentration--Cc--, d. i.   



    1017 Atome/cm3   liegt. Die entstandene aufgedampfte Schicht besteht aus polykristallinen Regionen--34--, 
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 diffundiert auch in seitlicher Richtung in die polykristallinen Regionen--34--ein, u. zw. bis zu einem Ausmass, welches durch die strichlierten Linien in den Fig. 6D, E und F angedeutet ist. Es wurde festgestellt, dass sich die Verunreinigungskonzentration des Oberflächenteiles nur wenig ändert, wenn darauffolgend beispielsweise eine Basisregion vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp gebildet wird, indem die Verunreinigungskonzentration des Halbleitermaterials so ausgewählt wird, dass sie den zuvor erwähnten unteren Grenzwert von 1012 Atomen/cm3 überschreitet.

   Des weiteren diffundiert während des Aufdampfprozesses die Verunreinigung vom p-Leitfähigkeitstyp des   p+-leitenden   Substrats--31--in die darüberliegende monokristalline Region   - -36--,   um diese p-leitend zu machen und dringt auch seitlich in die   Region --34-- ein,   wie es durch die strichlierten Linien angedeutet ist. Die Verunreinigungskonzentration im   Substrat--31--kann   hiebei mit hinreichender Genauigkeit gesteuert werden. Die Bildung der aus der Dampfphase gewachsenen Schicht ist gefolgt von der Bildung eines Halbleiterbauelementes in der n-leitenden monokristallinen Region-35--.

   Das heisst, dass eine Verunreinigung vom p-Leitfähigkeitstyp wird durch ein Fenster, das in einem zuvor gebildeten   Oxydfilm--37--vorgesehen   ist, in die monokristalline Region--35--eindiffundiert, um eine p-leitende   Halbleiterregion --38-- in   der   Region--35--entstehen   zu lassen, wie dies in   Fig. 6E   gezeigt ist. Als nächstes wird eine Verunreinigung vom n-Leitfähigkeitstyp in die p-leitende Halbleiterregion --38-- durch Fenster im Oxydfilm--37--, der als Diffusionsmaske dient, eindiffundiert, um eine n-leitende Halbleiterregion --39-- in der Region --38-- zu bilden, wie dies in der Fig. 6F gezeigt ist.

   In diesem Falle wird die Verunreinigung vom n-Leitfähigkeitstyp gleichzeitig in die p-leitende monokristalline   Region--36--   eindiffundiert, um darin eine n-leitende   Halbleiterregion --40-- zu   bilden, wodurch ein diffundierter Widerstand in der monokristallinen p-leitenden   Region --36-- entsteht.   Hiedurch werden ein Transistor und ein diffundierter Widerstand in den monokristallinen Regionen-35 bzw.   36-gebildet.   Sodann werden ein Dünnfilmelement, Verbindungsleitungen, Elektroden, usw. hergestellt, wie dies schon bei der Schaltung nach Fig. 3 gezeigt worden ist. 



   Bei einer integrierten Halbleiterschaltung eines solchen Aufbaues sind die Halbleiterbauelemente, die in den monokristallinen Regionen-35 und 36-entstanden sind, voneinander sehr gut isoliert. 



   Die Fig. 7 zeigt die Schritte einer weiter abgewandelten Ausführungsform der Erfindung. Der erste Schritt ist die Bereitstellung eines monokristallinen Halbleitersubstrats --41-- von einem vorbestimmten Leitfähigkeitstyp, beispielsweise von p-Leitfähigkeit, wie in Fig. 7A gezeigt. Auf der Oberseite des Substrats - wird ein Oxydfilm-42-, beispielsweise Siliziumdioxyd, angebracht, welcher sodann an vorgesehenen Stellen durch Ätzen od. dgl. entfernt wird, um darin Fenster zu bilden. Als nächstes wird 
 EMI6.2 
 pnp-Transistors, wie dies aus der folgenden Beschreibung noch näher hervorgehen wird. Danach wird eine Verunreinigung vom p-Leitungstyp durch Fenster im Oxydfilm-42--, welcher hiebei als Maske dient, in die   n+-Ieitende   Region --43A-- eindiffundiert, um so eine p+-leitende   Halbleiterregion--44--zu   bilden. 



  (s. Fig. 7C). Darauffolgend wird der Oxydfilm, welcher über der   p-leitenden     Halbleiterregion --44-- und   über der n+leitenden Halbleiterregion --43B-- liegt, an vorbestimmten Stellen entfernt, und sodann wird durch 
 EMI6.3 
    10- -45--,   die auf dem   Oxydfilm --42-- gewachsen   sind, und aus monokristallinen   Regionen--46   und 47-auf der p+-leitenden   Halbleiterregion --44-- und   auf der   é-leitenden     Halbleiterregion-43B-.   Während des Aufdampfprozesses diffundiert die in der p+-leitenden   Halbleiterregion--44--vorhandene   Verunreinigung vom p-Leitfähigkeitstyp in die darüberliegende monokristalline   Region --46-- ein,   wodurch diese p-leitend wird.

   Hiebei dringt die Verunreinigung auch seitlich in die polykristalline Region--45--ein, u. zw. bis zu den mit strichlierten Linien gezeigten Grenzen, und bildet die Randzonen--46A-- (Fig. 7D). Es ist auch möglich, 

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 den   Oxydfilm--42-auch   am Rande des Fensters zu entfernen, so dass das Fenster im   Oxydfilm42   bis zur   n-leitenden   Halbleiterregion --43A-- vergrössert wird, wie in Fig. 7D' gezeigt ist. In dieser Figur sind die entstehenden Randzonen   mit --46A'-- bezeichnet.   Auf die Bildung der aufgedampften Schicht folgt die Erzeugung von Halbleiterbauelementen in der p-leitenden monokristallinen   Region --46-- und   in der n-leitenden monokristallinen Region-47-.

   Hiezu wird eine n-leitende Verunreinigung vom n-Leitfähigkeitstyp in die monokristalline p-leitende   Region --46-- durch   Fenster in einem Oxydfilm   - -48--,   der als Abdeckmaske dient, eindiffundiert, um so eine n-leitende   Halbleiterregion --49-- zu   bilden, wie in Fig. 7E zu erkennen ist. Weiters ist eine Verunreinigung vom p-Leitfähigkeitstyp in die monokristalline n-leitende   Region--47--eindiffundiert, u. zw.   ebenfalls durch ein Fenster des Oxydfilms --48--, um so eine p-leitende   Halbleiterregion--150--zu   bilden, wie in Fig. 7F zu erkennen ist.

   Sodann wird eine Verunreinigung vom p-Leitfähigkeitstyp durch ein Fenster des   Oxydfilms--48--in   die p-leitende monokristalline   Region --46-- und   in die n-leitende   Region --49-- eindiffundiert,   wodurch p-leitende Halbleiterregionen--151 und 152--entstehen, wie dies   Fig. 7G   zeigt. In diesem Falle können die p-leitende 
 EMI7.1 
 --150-- und154-zu bilden, wie es in   Fig. 7H   dargestellt ist.

   Auf diese Weise werden pnp-bzw. npn-Transistoren in den monokristallinen Regionen-46 bzw.   47-erzeugt.   Danach wird ein   Dünnfilmelement,   beispielsweise ein Dünnfilm-Widerstand --155--, durch Aufdampfen eines Metalles   od. dgl.   auf einen Bereich der polykristallinen 
 EMI7.2 
 besteht im Aufdampfen von beispielsweise Aluminium durch Fenster einer vorgegebenen Maske, um Elektroden   --156-- auf   den Halbleiterelementen zu bilden, die sich in den monokristallinen Regionen-46 und 47-befinden, um Leiter herzustellen, die zur Verbindung bestimmter Elektroden untereinander dienen, und Leiter --157--, welche eine bestimmte Elektrode mit dem Dünnfilmelement --155-- verbinden. In Fig. 8 ist das Prinzipschaltbild des so erzeugten integrierten Halbleiter-Schaltkreises gezeigt.

   In dieser Zeichnung ist ein   Widerstand-R-gezeigt,   welcher von dem Dünnschichtwiderstand --155-- gebildet wird, und ein   Widerstand --R1--,   der in Fig. 71 nicht aufscheint. 



   An Hand der Fig. 9 wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung zugleich mit ihrer Herstellung beschrieben. Die Erzeugung beginnt mit der Bereitstellung eines monokristallinen Silizium-Halbleiter-Substrats   - -61--,   wie es in Fig. 9A gezeigt ist, und welches eine Verunreinigung vom   p-Leitfähigkeitstyp,   beispielsweise Bor, enthält. Auf der einen Seite dieses Substrats --61-- wird eine Verunreinigungsdiffusionsmaske --62--, etwa ein   Siliziumoxydfum   od. dgl., aufgebracht, der an bestimmten Stellen Fenster besitzt, durch welche 
 EMI7.3 
 betragen. Jede dieser Schichten bildet beispielsweise einen Teil der Kollektorregionen von Transistoren, die anschliessend erzeugt werden, wodurch für einen verringerten Kollektor-Sättigungswiderstand gesorgt ist. 



   Folgend auf die Bildung der Regionen-Bu-wird die   Maske --62-- durch   eine andere (nicht gezeigt) ersetzt und es wird beispielsweise Silizium in der Stärke von angenähert   l jus   aufgedampft, um so Keimstellen (S) für polykristallines Wachstum zu bilden,   u. zw.   in Form eines gitterförmigen Netzwerkes, welches die Regionen--Bu--umgibt (vgl. hiezu die Fig. 9C). 



   Danach wird ein Gasgemisch, enthaltend Siliziumtetrachlorid und Arsentrichlorid, über das Substrat - geführt, zusammen mit Wasserstoff als Trägergas, bei einer Temperatur von 1150 C, wodurch auf diesem   Substrat --61-- eine   aus der Dampfphase entstandene n-leitende Siliziumschicht gebildet wird, die eine Verunreinigungskonzentration von etwa 1017   Atome/cm3   hat und eine Stärke von angenähert   10,um aufweist;   siehe Fig. 9D.

   Diese aufgedampfte Schicht besteht aus einer polykristallinen Halbleiterregion-63--, die auf den   Keimstellen-S-gewachsen   ist, und aus monokristallinen Halbleiterregionen-64--, die auf den 
 EMI7.4 
    --63-- undInselregionen --1--,   deren jede aus der Region-Bu-und der monokristallinen Halbleiterregion-64-besteht, voneinander durch die polykristallinen Region --63-- und pn-Übergänge --J-- isoliert, die zwischen dem   Halbleitersubstrat --61-- und   der monokristallinen Halbleiterregion --64-- gebildet sind, wobei die polykristalline Region --63-- einen höheren Widerstand hat als die monokristallinen Halbleiterregionen-64--. Die Verunreinigungskonzentration der polykristallinen Halbleiterregion-63--, ist im wesentlichen nicht auf den zuvor genannten Wert von 1017 Atomen/cm3 begrenzt.

   Durch eine Verunreinigungkonzentration, die unterhalb der kritischen   Konzentration-Cc-liegt,   kann der Widerstandswert der polykristallinen Halbleiterregion stark erhöht werden und die Inselregionen können voneinander sehr gut isoliert werden. 

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   Das monokristalline Halbleitersubstrat --61-- und die polykristalline   Halbleiterregion--63-sind   von verschiedenem Leitfähigkeitstyp, so dass dort, wo die Verunreinigungskonzentration der ersteren (61) jene der letzteren (63) überschreitet, ein   Übergang--JI--entsteht,   der an der Grenzfläche zwischen der polykristallinen   Region--63--und   dem   Substrat--61--liegt,   wie dies durch die strichlierten Linien in Fig. 9D gezeigt ist, und dort, wo die Verunreinigungskonzentration des monokristallinen Halbleitersubstrats   --61-- gleich   ist jener der polykristallinen Halbleiterregion-63--, ein   Übergang--j2--entsteht,   welcher zwischen diesen beiden Bereichen liegt und in gleicher Weise wie zuvor durch strichlierte Linien in der Fig. 9D dargestellt ist.

   Falls die Verunreinigungskonzentration des Substrats--61--geringer ist als jene der Region   - -63--,   so entsteht der Übergang an der   Stelle--Ja--im Substrat--61--.   In diesem letzteren Falle wird in jeder   Inselregion-I-eine n-leitende   Region gebildet, die im Oberflächenbereich des monokristallinen Halbleitersubstrats und unter der polykristallinen Halbleiterregion --63-- liegt.

   Die Inselregionen-I-grenzen wohl aneinander über diese n-leitende Region, nachdem aber diese n-leitende Region durch das Eindiffundieren der Verunreinigung in die polykristalline Halbleiterregion von hohem Widerstandswert gebildet ist, ist die Verunreinigungskonzentration der diffundierten monokristallinen n-leitenden Region des Halbleitersubstrats gering und der Widerstandswert zwischen den beiden   Inselregionen--I--ist   nicht verringert. 



   In jenem Falle, wo die Verunreinigungskonzentration des monokristallinen Halbleitersubstrats--61-geringer ist als jene der polykristallinen Halbleiterregion--63--, wobei die   Keimstelle--S--durch   
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 dgl.,Siliziumdioxydfilm --65-- wird stellenweise entfernt, um darin Fenster zu bilden, durch welche eine Verunreinigung, vom p-Leitfähigkeitstyp, beispielsweise Bor, in die monokristallinen Halbleiterregionen--64-eindiffundiert wird, um darin Basisregionen--b--zu bilden, wie dies in Fig. 9E gezeigt ist. In diesem Falle ist es möglich, dass der   Si02 -Film --65-- entfernt   wird, um über der polykristallinen Halbleiterregion-63-ein Fenster zu bilden, durch welches Bor in die polykristalline Region eindiffundiert werden kann.

   Das Fenster für diese Diffusion in die polykristalline   Region --63-- ist im   Zentrum derselben angeordnet. Nachdem die Diffusion des Bors durch das Fenster in die polykristalline Region erfolgte, ergibt sich eine hohe Diffusionsgeschwindigkeit und das Bor erreicht das monokristalline   Halbleitersubstrat --61-- in   kurzer Zeit. In diesem Falle ist die   Breite--L--der   polykristallinen Halbleiterregion--63--derart gewählt, dass sie wesentlich grösser ist als die   Breite --1--,   des Abschnittes, in welchem das Bor diffundiert, so dass die   Inselregionen-I-voneinander   durch den Übergang-J-und den in der polykristallinen Halbleiterregion - gebildeten Übergang-Jp-isoliert sind.

   Der   Übergang-Jp-,   der in der polykristallinen Halbleiterregion entsteht, grenzt an eine polykristalline Halbleiterregion-631--, die eine geringere Verunreinigungskonzentration als die kritische Konzentration hat und an der Seite der Inselregion--I--liegt, wodurch sich eine hohe Durchbruchspannung zwischen den   Regionen--63   und 64--ergibt. Selbst wenn dieser Übergang--Jp--einen Spannungsdurchbruch aufweisen sollte, wird der Leckstrom begrenzt durch die polykristalline   Halbleiterregion--631--von   hohem Widerstand ; der Leckstrom kann also im wesentlichen gleich gross oder auch geringer gehalten werden als mit der ansonsten üblichen Isolierung mittels eines   pn-überganges   allein. 



   Weiters wird der   Oxydrum--65--an   bestimmten Stellen entfernt, um Fenster zu bilden, durch welche eine Verunreinigung in die monokristallinen   Regionen --64-- eindiffundiert   wird, so dass darin Elektrodenteile   --Ce-- entstehen,   die an die   Emitter-und Kollektorregionen-e   und c--angrenzen. Danach werden durch andere Fenster des   Oxydfilmes-65--Elektroden   gebildet, um entsprechende Verbindungen herzustellen, so dass integrierte Halbleiterschaltungen entstehen, jedoch ist dieser Verfahrensschritt nicht in unmittelbarer Beziehung zur Erfindung und wird daher auch nicht näher erläutert. 
 EMI8.2 
 Widerstand umgeben.

   Mit einer üblichen pn-Übergang-Isolierung sind die monokristallinen Regionen--64-von einer Isolierregion umgeben, die durch das Eindiffundieren einer Verunreinigung entstanden ist, jedoch diffundiert die Verunreinigung nicht nur in Richtung der Dicke des Halbleitersubstrats, sondern auch in 
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 jampolykristalline   Region --63-- von   hohem Widerstand, welche an vorbestimmten Stellen durch Aufdampfen gebildet worden ist, für die Isolierung der   Inselregionen --1-- verwendet   und demgemäss kann die Breite - L-- der Region --63-- sehr klein sein, beispielsweise geringer als 5   um.   Dementsprechend wird die Fläche, die für jedes Halbleiterbauelement erforderlich ist, auf etwa 70% des sonst üblichen Ausmasses verringert, so dass eine grössere Bauteildichte erreicht werden kann.

   Nachdem die Erfindung diffundierte Isolierregionen 

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 nicht benötigt, nimmt die parasitäre Kapazität ab und dadurch werden die hochfrequenzmässigen Eigenschaften des erfindungsgemäss hergestellten integrierten Schaltkreises verbessert. 



   Es sind viele Abänderungen und Abwandlungen möglich, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen werden müsste.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Integrierte Halbleiterschaltung, umfassend ein monokristallines Halbleitersubstrat (11) eines bestimmten Leitfähigkeitstyps, zumindest eine in diesem Substrat gebildete Diffusionsregion (13,13'), welche einen zum Leitfähigkeitstyp des Substrats entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp aufweist, wodurch ein pn-Übergang zwischen dieser Diffusionsregion und dem Substrat gebildet wird, weiters eine Keimstellenschicht (12) für polykristallines Wachstum, die auf verschiedenen Stellen des Substrats (11) ausserhalb der Diffusionsregion (en) (13,13') gebildet ist sowie eine darüber aufgedampfte Halbleiterschicht, bestehend aus an die Keimstellenschicht (12) angrenzende polykristallinen Regionen (14) von hohem Widerstand und an diese unmittelbar anschliessende monokristalline, auf dem Substrat (11) gebildeten Regionen (15),
    wobei mindestens eine der monokristallinen Regionen (15,15') EMI9.1 hängenden, entsprechend breiten polykristallinen Regionen (14) und durch den genannten pn-übergang zwischen Diffusionsregion (en) (13,13') und Substrat (11) isoliert ist.
AT1021169A 1968-10-30 1969-10-30 Integrierte Halbleiterschaltung AT310254B (de)

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