AT310483B - Vorgefertigte, teilbare Pflanzplatte zur Stecklings- und Samenvermehrung - Google Patents

Vorgefertigte, teilbare Pflanzplatte zur Stecklings- und Samenvermehrung

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AT310483B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C1/00Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting
    • A01C1/04Arranging seed on carriers, e.g. on tapes, on cords ; Carrier compositions
    • A01C1/044Sheets, multiple sheets or mats
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/029Receptacles for seedlings
    • A01G9/0295Units comprising two or more connected receptacles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine vorgefertigte, teilbare Pflanzplatte zur Stecklings- und Samenvermehrung aus Schaumstoff-Flocken-Verbundmaterial bzw. aus Schaumstoff-Platten. Bekannt sind Pflanzplatten aus gepresstem Torf, die in eine Wasserschale gelegt und mit Pflanzen besetzt werden. Nach hinreichender Bewurzelung werden sie mit dem anhängenden Torf verzogen. Der Nachteil dieses Verfahrens ist darin zu sehen, dass die Jungpflanzen gezogen werden müssen und dabei viele Saugwurzeln einbüssen. Ein Wachstums-Schock ist dabei nicht zu vermeiden. 



   Man hat daher schon seit vielen Jahren vorgepresste, kleine Torftöpfe auf den Markt gebracht, die mit Pflanzenerde gefüllt und dann bepflanzt werden. Sie werden in grosser Zahl in eine gemeinsame Palette oder Schale aus Kunststoff eingesetzt. Nachdem die Pflanzen ein bestimmtes Wachstumsmass erreicht haben, können sie verzogen werden, ohne aus dem Torftopf entnommen zu werden. Der Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, dass die sehr knappe Pflanzenerde zuvor vorbereitet und in die Töpfe eingefüllt werden muss. Die Vorbereitung der Pflanzenerde besteht in dem sehr   umständlichen "Dämpfen" der   Erde und ihrem Vermischen mit Torf, Sand und Nährsalzen. Besonders das Zugeben der Nährsalze in unkontrollierter Form bereitet dabei Schwierigkeiten und Verluste. 



   Bekannt ist ferner die Auflockerung von Pflanzenerde durch Zugabe von geblähten Polystyrol-Körnern oder zerkleinerten Polystyrol-Abfällen. Hier handelt es sich nur um ein Streckungsmittel, denn Polystyrol-Schaumstoffe sind weder wasser-noch luftspeichernd. Diese Materialien haben ausserdem den grossen Nachteil, leicht ausgewaschen zu werden und sich bei der Dämpfung der Erde restlos aufzulösen. Ein weiterer grosser Nachteil beim Transport und bei der Lagerung ist das enorme Volumen der Körner, die nicht komprimierbar sind. 



   Auch die Vermischung der Pflanzenerde mit Perlit leidet sehr unter dem Transport- und Lagerungsproblem. 



  Jedoch hat Perlit die angenehme Eigenschaft, in hohem Masse Wasser aufzusaugen und dieses allmählich wieder an die Saugwurzeln abzugeben. 



   Bekannt ist ferner durch Versuche Schweizer und belgischer Forscher, Pflanzenerde, insbesondere Weisstorf, mit 25 bis 35% Schaumstoff-Flocken zu versetzen, wodurch die Luftdurchlässigkeit, die Anzahl der offenen Poren und der Wasserhaushalt wesentlich verbessert werden. Aber immer noch müssen Pflanzenerden hergestellt oder gestreckt werden, weil natürliche Erden in den typischen Pflanzen- und Blumenzuchtgebieten immer knapper werden. 



   Wesentlich weiter gehen Schweizer Versuche, die gemäss der deutschen Patentschrift Nr. 1221484 einen völlig künstlichen Nährboden aus elastischen, saugfähigen Kunststoff-Teilchen und unelastischen Stoffen anorganischer oder organischer Natur durch ein wasserlösliches Bindemittel so verbinden, dass die unelastischen Teilchen gewissermassen ein Gerippe bilden für die eingelagerten elastischen Teilchen. Dieses Agglomerat enthält ausserdem ionenaustauschfähige Teilchen kationischer und anionischer Art, die vor der Einarbeitung mit einer Düngemittellösung gesättigt wurden. 



   Dieses so vorbereitete Agglomerat wird dann durch einen Härter oder Binder in Formen zu einem tragfähigen Körper ausgehärtet, wodurch   sogenannte "Halter" für   die Pflanzen entstehen, die Hohlräume aufweisen zur Aufnahme eines zusätzlichen Füllstoffes, der auch ein Teil des oben beschriebenen Agglomerats sein kann. Auch hier ist das Volumen des Nährbodens für den Transport und die Lagerung hinderlich, wenn auch die Handhabung dieser"Formgebilde"einfach und zeitsparend ist. 



   Die   franz. Patentschrift Nr. 1. 537. 244   betrifft ein Pflanzenwachstumsmedium in Form einer verfilzten Matte, mit Fasern aus natürlicher Zellulose und einem daran chemisch gebundenen Polyolefin im Gew.-Verhältnis 1 : 0, 5 bis 1 : 5. Zellulose ist bekanntlich in hohem Masse pilzfördernd, den Pflanzen also abträglich, wenn nicht bestimmte Mengen Huminsäure damit verbunden sind. Eine solche Bindung wird aber durch Acrylnitril mit Sicherheit verhindert. 



   Die   österr. Patentschrift Nr. 248172   beschreibt eine Vorrichtung zum Züchten von Gewächsen, wobei unter dieser Vorrichtung ein Einzelblock aus schwammartigem Material zu verstehen ist, der einen Schlitz zur Aufnahme eines Samenkorns, eines Stecklings oder einer Zwiebel aufweist. 



   Die deutsche Offenlegungsschrift Nr. 1900628 beschreibt   eine"Pflanzenzieheinrichtung",   aus einer aus Zuckerrohrabfällen u. dgl., hergestellten Platte, die in Einzelwürfel aufgeteilt worden ist. 



   Es handelt sich um aufwendiges Herstellungsverfahren, bei dem die Ballen dadurch erzeugt werden, dass das lose Abfallmaterial in einem Behälter eingefüllt und dann im Bereich der später zu erzeugenden Ballenränder mit einem Bindemittel besprüht wird. Nach dem Erhärten des Binders werden die Platten zerschnitten und, falls wieder Platten gewünscht werden, auf einem Nesseltuch zusammengefügt. Beim Verziehen der angewachsenen Pflanzen muss das Nesseltuch zerschnitten werden. 



   Es sind also nur die Aussenränder der Einzelballen durch ein Bindemittel zusammengehalten, während der eigentliche Pflanzenkern aus ungebundenem Abfallmaterial besteht. 



   Nach einer andern Ausführungsform sind die Abfälle mit Kunststoffäden durchmischt, die durch Erhitzen (über den Schmelpunkt des Kunststoffes) geschmolzen werden und auf diese Weise die losen Abfallteilchen bilden. 



   Anschliessend wird die Platte zerteilt, und die Einzelballen werden, falls gewünscht, auf eine Nesselunterlage aufgeklebt. 

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   Gegenstand der Erfindung ist ein künstlicher Nährboden in Form von flexiblen, auf dem Transportweg und während der Lagerung komprimierten Platten. Die   erfindungsgemässe   Pflanzplatte ist dadurch gekennzeichnet, dass sie aus an sich bekannten, flexiblem Schaumkunststoff oder Schaumstoffflockenverbund auf Basis von
Polyurethanharzen besteht und in quadratische Ballen gestanzt ist, wobei die Einzelballen mit dem Nachbarballen nur an den Ecken durch kleine Brücken verbunden sind, so dass alle Ballen zusammen noch eine zusammenhängende Platte bilden, und dass alle Einzelballen in der Mitte zur Aufnahme eines Stecklings oder
Samens einen eingestanzten dicht schliessenden Schlitz oder ein Kreuz oder zur Aufnahme einer Zwiebel eine Aussparung aufweisen. 



   Die Einzelballen oder eine Mehrzahl von Ballen können mit einem leichten Ruck abgetrennt werden. 



   Die Platten haben ein Einheitsmass, welches in mehrere Teilplatten zu zerlegen ist, um alle in Handelsgärtnereien vorhandenen Schalen oder Paletten verschiedener Grösse verwenden zu können. 



   Dieser künstliche Nährboden ist im Gegensatz zu den bisher bekanntgewordenen und oben beschriebenen
Substraten kein Agglomerat aus vielen Bestandteilen, sondern besteht aus Polyurethan-Weichschaumflocken, die mit Frischschaum zusammengefügt sind. Man soll Samenkörner, Stecklinge und Schnittlinge nicht in eine gleichgrosse Bohrung (Hölung) einsetzen. Das umgebende Substrat muss unbedingt fest an den Samen anliegen, wenn man Erfolg haben will. Deshalb wird erfindungsgemäss das sehr weiche und nachgiebige Material mit einem Kreuzschlitz versehen, der sich leicht und weit öffnen lässt und sich sofort wieder völlig schliesst. Nur bei Zwiebelgewächsen ist   eine"Hölung"vorgesehen,   die kleiner als die Zwiebel ist und sich eng um diese schliesst. 



   Unter Ausnutzung der Erfindung muss der Erwerbsgärtner nun nicht mehr jeden einzelnen Ballen-wie es früher getan wurde-in die Hand nehmen, sondern die Platte erlaubt ihm, "am Band" zu arbeiten, indem er eine "endlose" Kette von Platten vor sich hat, in die er mit wenigen Handgriffen eine Vielzahl von Pflanzen bzw. Samen einstecken kann. 



   Nach der Bepflanzung braucht er nur die Platten aus einer Vielzahl von Einzelballen auf eine wasserdichte Palette zu setzen und abzustellen. 



   Sind die Pflanzen verzugsreif, werden die Platten in Einzelballen verzogen, indem man die Ballen von der vorgestanzten Platte abreisst. Die Einzelballen hängen nämlich nur an den Ecken über Brücken von 1 bis 2 mm Breite zusammen. 



   Auf diese Weise hat der Gärtner bedeutend weniger Arbeit als vordem, die Stecklinge gedeihen gut und fast ohne Ausfall und der Verzug geht ohne Schädigung der Wurzeln und Pflanzen vor sich. 



   Ausgedehnte Versuche der verschiedensten Forschungsanstalten haben eindeutig ergeben, dass homogene Platten aus Polyurethanflocken nicht nur völlig neutral und pflanzenphysiologisch unbedenlich sind, sondern durch ihren hohen Anteil offener Luftzellen einen idealen Nährboden für Stecklinge und Samen abgeben, besonders, da die Zellen sich mit Wasser und mit gelösten Nährsalzen vollsaugen können, die ganz nach Bedarf der Pflanzen an deren Wurzeln abgegeben werden. Dabei hat die spezifische Wärme des Materials eine ausserordentlich wachstumsfördernde Wirkung auf die Jungpflanzen. 



   Da die Platten in Einzelwürfel oder -ballen vorgeschnitten sind, können die Platten schnell bepflanzt und-wenn die Pflanzen reif sind zum Verziehen-ebenso schnell in Einzelballen aufgeteilt werden, die nun ohne jede Störung der Wurzeln in Töpfe oder ins Freiland umgepflanzt werden können. Der Ballen bleibt dabei zunächst noch erhalten und zerfällt erst nach längerer Lagerung in feuchter Erde in die einzelnen Schaumflocken, die der Zerstörung durch das Licht noch einige Jahre widerstehen, also bis dahin den Boden lockern und feucht halten. 



   Ein weiterer Vorteil der vorgeschlagenen   Nährbodenplatten   ergibt sich aus der Tatsache, dass eine Mehrzahl von solchen Platten aufeinandergelegt und unter Druck oder Vakuum zu einem Bruchteil der freien Höhe komprimiert werden kann. 



   Mit Polyäthylen oder einer andern Folie umschweisst können diese Platten mit einem wesentlich geringerem Volumen transportiert und gelagert werden. Erst nach Entfernung der Folienumhüllung bekommen sie wieder ihre ursprüngliche Höhe. Da diese Verbundplatten sehr leicht mit flüssigen Nährsalzen zu düngen sind, bleibt diese Flüssigdüngung in der Kunstplattenfolie jahrelang erhalten. 



   In den Zeichnungen zeigen : Fig. l eine Standard-Pflanzplatte mit ihrer Teilbarkeit in handelsüblichen Grössen, Fig. 2 die gleiche Platte mit der Aufteilung in Einzelballen in perspektiver Ansicht, Fig. 3 einen bepflanzten Einzelballen, Fig. 4 einen bepflanzten Vierfachballen, Fig. 5 eine Pflanzplatte mit anderer Ballenaufteilung, Fig. 6 eine Pflanzplatte mit Zwiebelloch in der Mitte. 



   In Fig. l ist die vorgeschnittene Pflanzplatte in Draufsicht dargestellt. Die strichpunktierte Linie deutet die Teilung dieser Platte in 4   Teile-A,   B, C und   D--an,   die gestrichelte Linie in 8   Teile--E,   F, G, H, I, K, L, M--. Diese 3 Grössen entsprechen den in Erwerbsgärtnereien üblichen Paletten bzw. Schalen, in die Pflanzplatten eingelegt werden. Die leichte Teilbarkeit enthebt die Gärtner der Notwendigkeit, mehrere Grössen auf Lager vorrätig zu halten. 



   Aus Fig. l ist ferner zu erkennen, dass die ganze Platte aufgeteilt ist in Einzelballen--a, b, c, d   usw.,--   die an den 4 Ecken mit dem Nachbarballen durch eine nicht geschnittene Brücke verbunden sind. Dadurch bleibt bei der Handhabung bis zur Pikierung der Plattencharakter erhalten, was sehr viel Arbeit einspart. 

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   Dass die Pflanzplatten auch anders aufgeteilt werden können, um mehr Raum für breite Pflanzen zu gewinnen, zeigt Fig. 5. Dort sind die Teilungen versetzt angeordnet, so dass auch die Bepflanzung versetzt erfolgen kann. 



   Obwohl die Kreuzschlitze so geweitet werden können, dass auch Zwiebelgewächse eingedrückt werden können, ist es möglich, die Platten mit runden Aussparungen nach Fig. 6 auszustatten. 



   Im Erwerbsgartenbau sind Torftöpfe von 4,5, 6,8, 10 und 12 cm im Quadrat üblich,   d. h.   6 verschiedene Grössen müssen lagernd gehalten werden. 



   Die vorgeschlagenen Platten weisen aber nur Teilungen von 4,5 und 6 cm im Quadrat auf, so dass nur 3 Typen bevorratet werden müssen. Je nach Pflanzenart kann der Gärtner die in der Mitte jeden Ballens eingestanzten Kreuze ohne jedes Hilfsmittel als Einpflanzpunkte benutzen (Fig. 3) oder aber den Einschnitt zwischen 4 Ballen (Fig. 4). 



   Selbstverständlich ist es dem Gärtner auch überlassen, Samen in Reihen in die   Schneidspalten--e,   f, g, h, oder 0, p, q, r   usw.--einzusäen.   



   Wie aus Fig. l ferner zu erkennen ist, weist jeder Ballen einen kreuz- oder schlitzförmigen Einschnitt   --S-auf,   in den der Gärtner die Stecklinge oder Samenkörner einsenken kann, wenn der Einzelballen genutzt werden soll. 



   Fig. 2 zeigt die gleiche Platte wie Fig. l, perspektivisch dargestellt ; die   Stärke-S-der Platte   kann beliebig gewählt werden und ist abhängig von den Bedürfnissen der zu vermehrenden Pflanzen. Normalerweise liegt sie bei 40,50 und 60 mm. 



   Diese Pflanzplatten werden, wie schon mehrfach erwähnt, in Plastikschalen eingelegt, u. zw. derart, dass man zwischen Schalenwandungen und Aussenkanten der Pflanzplatten einen schmalen, freien Raum erhält. Auf diese Weise kann man genau kontrollieren, wann Wasser oder Nährsalzlösung nachgegossen werden muss. 



   Die Pflanzplatten können werksseitig als völlig neutrales Substrat oder angereichert mit einer erprobten und überprüften Nährsalzlösung geliefert werden. Die neutrale Ausführung erlaubt dem erfahrenen Gärtner, Düngungen eigener Rezeptur vorzunehmen, während die vorgedüngte Platte ihn aller Sorgen und Sorgfaltspflichten enthebt. 



   Da die Platten aus hochflexiblem Material (Polyurethanschaumstoff od. dgl.) bestehen, können sie unter Druck oder in Vakuum weitgehend komprimiert und durch umschweisste Folien in diesem Zustand gehalten werden, was raumsparend für Hersteller, Transporteur und Verbraucher ist. 



   Da die Schaumstoffballen zu 98% mit sauerstoffhaltiger Luft bzw. 30% mit Wasser und Nährsalz gefüllt sind, können bepflanzte Ballen verpackt grosse Transportwege und Lagerung im Endverbrauchergeschäft überstehen, ohne Schaden zu nehmen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorgefertigte, teilbare Pflanzplatte zur Stecklings- und Samenvermehrung, dadurch gekenn-   zeichnet,   dass sie aus an sich bekanntem flexiblem Schaumkunststoff oder Schaumstoffflockenverbund auf Basis von Polyurethan besteht und in quadratische Ballen gestanzt ist, wobei die Einzelballen (a, b, c, d) mit dem Nachbarballen nur an den Ecken durch kleine Brücken (m) verbunden sind, so dass alle Ballen zusammen noch eine zusammenhängende Platte bilden, und dass alle Einzelballen in der Mitte zur Aufnahme eines Stecklings oder Samens einen eingestanzten, dicht schliessenden Schlitz oder ein Kreuz (S) oder zur Aufnahme einer Zwiebel eine Aussparung (Fig. 6) aufweisen. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. die gesamte Dicke der Platte erstreckende Trennlinie der Ballen kreuzen (Fig. l, 2,4 und 6) oder versetzt angeordnet sind (Fig. 5). EMI3.2
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