AT310637B - Verfahren zum Einbau von Sohlschalen bei der Fertigung von Betonrohren - Google Patents

Verfahren zum Einbau von Sohlschalen bei der Fertigung von Betonrohren

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AT310637B
AT310637B AT1176770A AT1176770A AT310637B AT 310637 B AT310637 B AT 310637B AT 1176770 A AT1176770 A AT 1176770A AT 1176770 A AT1176770 A AT 1176770A AT 310637 B AT310637 B AT 310637B
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Bei Kanälen, die aus Beton hergestellt werden, besteht die Gefahr, dass die Sohle derselben durch die säurehaltigen Abwässer Schaden leidet, da Beton bekanntlich schon durch leichte Säure angegriffen wird. Man ist daher bestrebt, die Sohle derartiger Betonrohre bis zu einer Höhe von einem bis zwei Drittel des lotrechten Rohrdurchmessers durch besondere Massnahmen zu schützen. 



   Wird ein Kanal in Ortsbeton hergestellt, so velegt man bisher in demselben meist Sohlschalen aus Steinzeug oder glasfaserverstärktem Polyesterharz. Bei der Erzeugung von Fertigteilrohren mit rundem oder Ei-Profil versuchte man anfangs, die Steinzeugsohlschalen im Rahmen der Fabrikation einzugiessen, was aber wegen der geringen Masshaltigkeit des Materials zu keiner befriedigenden Lösung führte. Auch hat man in die abgebundenen Rohre nachträglich die Steinzeugsohlschalen mit Hilfe eines Mörtelbettes eingebaut. Dies erfordert einen erheblichen Arbeitsaufwand und ergibt auch keine zufriedenstellende Innenauskleidung der Rohre. 



   Da alle diese Verfahren nicht zielführend waren, kam man auf den Gedanken, die gefährdeten Rohrteile mit   Anstrichmitteln   zu schützen. Weil jedoch die aufgebrachten Schichten nicht dick genug waren und auch keine genügende Abriefestigkeit zeigten, ist man auch hievon wieder abgekommen. 



   In letzter Zeit wurde versucht, dünnwandige Sohlschalen aus Kunststoff gleich bei der Herstellung der Fertigteilrohre in diese einzubauen. Auch dieses Verfahren stiess aufschwierigkeiten, weil die Sohlschale nie spannungsfrei auf den Kern der Maschine aufgezogen werden kann und sich nach Ausstoss zur Rückverformung vom noch nicht abgebundenen Beton, löst. 



   Insbesondere ist dies deshalb der Fall, weil zu einem bestimmten Kern der Rüttelmaschine die von verschiedenen Firmen gelieferten Sohlschalen nicht genau passen. 



   Es ist schon vorgeschlagen worden, bei der Herstellung von vornehmlich zum Verlegen von Kabeln dienenden Kanälen, in einem mittels Aussenrüttler erzeugten Körper aus Beton, zerlegbare Kerne zu verwenden und über diese Kerne weiche Hüllen aus Kautschuk oder Papier zu stülpen, um ein Einbeulen der oberen Innenwand beim Herausziehen des Kernes zu verhindern. Auch eine solche Hülle würde nicht genügen, um das Loslösen einer Sohlschale vom noch nicht abgebundenen Beton hintenzuhalten. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Einbau von Sohlschalen bei der Fertigung von Betonrohren unter Vibration mit Verwendung einer den Kern umgebenden Hülle, bei welchem Verfahren der genannte Nachteil nicht auftritt und eine einwandfreie Auskleidung der Fertigteilrohre mit einer widerstandsfähigen Sohle ermöglicht wird. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass eine aus Kunststoff bestehende Hülle anliegend an die Sohlenschale eingelegt wird, so dass die Hülle die Sohlschale festhält. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren ist im folgenden an Hand der Zeichnungen erläutert, die in Fig. 1 den Querschnitt eines Kanalrohres mit Kern und Schalung zeigt, während die Fig. 2 und 3, ebenfalls im Querschnitt, jedoch in grösserem Massstabe, je eine Einzelheit hiezu darstellen. 
 EMI1.1 
 Seite des schmäleren Teiles des Kernes wird dieser von der Sohlschalenrinne--R--umgeben. Diese besteht vorteilhaft aus glasfaserverstärktem Polyesterharz mit einer hochabriebfesten Oberflächen-Schicht. Der Beton --B-- wird zwischen   Schalungselement     Rinne--R--einerseits   und äusserer Stahlschalung - A--anderseits eingefüllt. Die   Rinne--R--wird   also ohne besonderes Mörtelbett verlegt. 



   Die Sohlschalenrinne muss hiebei so eng an das Schalungselement anschliessen, dass dazwischen keine Zementmilch eindringen kann. Um den Eintritt der letzteren sicher zu unterbinden, können zwischen der Rinne und dem Schalungselement Dichtungen--D--eingelegt werden. Gemäss Fig. 1 endigt die Dichtung oben in einer   Wulst-W--,   gemäss Fig. 2 in einer dreieckförmigen   Verstärkung-V-.   



   Nach dem Einrütteln des Betonrohres wird der Kern aus der Form gezogen und das frisch gerüttelte, noch nicht abgebundene Rohr mitsamt dem Schalungselement und der gerüttelte Beton fixieren die eingebaute Sohlschale so lange, bis der Beton abgebunden hat und damit die Haftfähigkeit zur Sohlschale--R--erreicht wurde, so dass eine Loslösung dieser vom Beton nicht mehr möglich ist. 



   Nach der Aushärtung wird die Schalungshaut aus dem Rohr genommen und wieder verwendet. 



   Durch das erfindungsgemässe Verfahren wird gegenüber den herkömmlichen Fertigungsmethoden ein Rohr erzeugt, das samt der mitfabrizierten Sohlschale exakt masshaltig bleibt, keine Setzungen aufweist und eine absolut glatte Innenfläche besitzt. Die Sohlschale schützt den Beton gegen aggressive Abwässer im Bereich des Trockenwetter-Wasseranfalls. 



   Das Schalungselement--S-hat hiebei die Aufgabe, die   Sohlschale--R--so   lange an den Beton anzulegen, bis dieser abgebunden hat. Dadurch werden alle bisher aufgetretenen Schwierigkeiten auf eine einfache Art behoben und eine einwandfreie Verbindung zwischen Sohlschale und Betonrohr hergestellt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Einbau von Sohlschalen bei der Fertigung von Betonrohren unter Vibration mit <Desc/Clms Page number 2> Verwendung einer den Kern umgebenden Hülle, wobei der Kern vor und die Hülle nach dem Abbinden entfernt EMI2.1 und Sohlschale (R) eine zunächst des oberen Randes der letzteren mit Verstärkungen (W, V) versehene Dichtung (D) eingelegt wird.
AT1176770A 1970-12-31 1970-12-31 Verfahren zum Einbau von Sohlschalen bei der Fertigung von Betonrohren AT310637B (de)

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