AT311165B - Ausfahvorrichtung für die Walzen von insbesondere Papiermaschinen - Google Patents

Ausfahvorrichtung für die Walzen von insbesondere Papiermaschinen

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AT311165B
AT311165B AT722571A AT722571A AT311165B AT 311165 B AT311165 B AT 311165B AT 722571 A AT722571 A AT 722571A AT 722571 A AT722571 A AT 722571A AT 311165 B AT311165 B AT 311165B
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AT
Austria
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roller
rollers
extension device
roll
paper machines
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Application number
AT722571A
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English (en)
Inventor
Franz Wenzl Ing
Original Assignee
Andritz Ag Maschf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausfahrvorrichtung für die Walzen von insbesondere Papiermaschinen.
Bei solchen Maschinen, aber auch in der Textilindustrie oder bei der Herstellung von Kunststoffolien, kommt es oftmals darauf an, eine Walze aus ihren Lagerteilen zu lösen und seitlich auszufahren, zum Zwecke, ein über die Walze geführtes umlaufendes Glied z. B. ein Tuch, etwa aus Filz, oder ein Sieb, etwa aus Draht oder Kunststoff, auszutauschen. 



   Soll dieser Ausbau mit Hilfe des Hallenkranes erfolgen, ist es notwendig, dass dessen Gehänge die Walze zuerst bis nahe dem einen der seitlichen Ständer oder Lagerteile   verschiebt, worauf   ein anderes Gehänge angesetzt werden muss, damit die Walze seitlich ganz aus der Maschine herausgelangt. Ein solcher Ausbau erfordert also durch das Umsetzen des Gehänges eine umständliche und zeitraubende Handhabung mit dem Hallenkran, wobei sich zusätzliche Schwierigkeiten ergeben, wenn ein solcher Kran gar nicht eingesetzt werden kann,   z. B.   bei Walzen, die unter dem Maschinenflur liegen. 



   Gemäss der Erfindung kennzeichnet sich zur Beseitigung dieser Nachteile die Ausfahrvorrichtung, die eine einfache, rasche und sichere Handhabung beim Ausfahren einer Walze   od. dgl.   ermöglicht, durch ein oberhalb der auszufahrenden Walze anbringbares, spannbares Tragseil, das sich über mindestens die Länge der Walze erstreckt und mit einem Gehänge für die Walze versehen ist, wobei gegebenenfalls das Tragseil an einem Ende an einer ortsfesten Verankerung einhängbar und am andern Ende in einem horizontal verfahrbaren Rahmen geführt ist. Mit dieser Vorrichtung braucht also nur das Tragseil über der auszufahrenden Walze angeordnet werden, worauf es gespannt wird. Die Lagerteile der Walze werden gelöst, und mit dem am Tragseil geführten Gehänge kann die Walze sodann leicht seitlich ausgefahren werden. 



   Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung einer beispielsweisen Ausführungsform 
 EMI1.1 
 Vorrichtung und Fig. 2 eine Seitenansicht des dabei verwendeten Rahmens. 



   Die Fig. la und lb veranschaulichen die Anwendung der Erfindung bei dem unteren Teil einer Pressenpartie einer Papiermaschine, wobei eine der dort vorhandenen   Walzen --1-- unter   Weglassung aller andern Teile dieser Pressenpartie dargestellt ist. Diese Walze --1-- weist lager --2-- auf, die in (strichliert angedeuteten)   Lagerteilen --3-- verankert   sind, welche selbst wieder in   Führungsschienen --4-- an   der Unterseite des Maschinenflurs --5-- angeodnet sind. In Fig. la ist ein vertikaler Ständer --6-- ersichtliche, der selbst oder an horizontalen Trägern durch   Haken --7-- gebildete   Verankerungen für ein Tragseil --8-- aufweist. 



   Dieses Seil--8--wird oberhalb der auszufahrenden   Walze--l--quer   durch die (nicht dargestellte) Pressenpartie geführt und an dem oberen   Haken --7-- befestigt ; es   weist ein zweiteiliges Gehänge auf, bestehend je aus einer   Laufrolle --9-- und   einer   Aufhängung-10-für   die Walze
Das   Seil--8--erstreckt   sich vom, in den Fig. la und lb rechten Ende der Walze weg weiter, u. zw. mindestens um die Walzenlänge, bis zu einem Rahmen der an seinem oberen Ende mittels einer Laufrolle --12-- mit vertikaler Achse in einer im Machinenflur --5-- verankerten Horizontalschiene --13-- geführt ist. Wie auch aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der   Rahmen--11--an   seinem unteren Ende mit 
 EMI1.2 
 abrollen. 



   Das Ende des   Seiles --8-- ist   in einer Seilwinde verankert, deren   Trommel --19-- über   ein Schneckenrad --20-- und eine   Kurbel--21--angetrieben   werden kann. Am   Rahmen--11--ist   ferner eine Umlenkung für das   Seil --8-- angeordnet,   bestehend aus einer Rolle --22-, um die das   Seil-8-   herumgeführt und die von einem   Lagerbock --23-- getragen   ist, der selbst am Rahmen-11höhenverstellbar geführt ist,   u. zw.   mittels eines Ausgleichsgewichtes-24--, das über ein um die Rolle   - 25-am oberen   Ende des Rahmens geführtes   Seil-26-mit   dem   Lagerbock --23-- verbunden   ist. 



  Der Lagerbock verriegelt sich in seiner jeweilig benötigten Höhenlage selbstsperrend beim Spannen des Seiles   --8-- mittels   der   Seiltrommel-19-.   



   Mit dieser Vorrichtung wird wie folgt gearbeitet : Nach Verankern des in Fig. la linken Endes des Seiles --8-- in einem   Haken --7-- wird   das   Seil--8-mit   Hilfe der Seltrommel --19-- gespannt, u.zw. so, dass es genau oberhalb und parallel zur Achse der auszufahrenden   Walze-l-verläuft.   Der   Rahmen--11--   wird hiefür in die entsprechende Stellung seitlich verfahren und der   Lagerbock --23-- in   die geeignete 
 EMI1.3 
 



  In der nach rechts ausgefahrenen Stellung, die in strichlierten Linien in   Fig. lb   angedeutet ist, kann die Walze - dann verbleiben oder aber, wenn mehrere Walzen auszubauen sind, am   Flur-18--,   oder einem verfahrbaren Wagen, mittels eines (nicht dargestellten) Hebezuges abgelegt werden, worauf   das S J.-8-zur   Verwendung bei einer oder mehreren nachfolgend auszufahrenden Walzen zur Verfügung steht. Beim   Emf'ihren   der Walze wird sinngemäss in umgekehrter Reihenfolge verfahren. 



   Selbstverständlich können mit der   erfindungsgemässen   Vorrichtung nicht nur   Walzen,"ondern   auch andere Bauteile, wie Rohrsauger, od. dgl., ausgebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Ausfahrvorrichtung für die Walzen von insbesondere Papiermaschinen, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein oberhalb der auszufahrenden Walze (1) anbringbares, spannbares Tragseil (8), das sich über mindestens die Länge der Walze erstreckt und mit einem Gehänge (9, 10) für die Walze (1) versehen ist, wobei gegebenenfalls das Tragseil (8) an einem Ende an einer ortsfesten Verankerung (7) einhängbar und am andern Ende in einem horizontal verfahrbaren Rahmen (11) geführt ist. EMI2.1 vertikal der Höhe nach verstellbaren Lagerbock (23) geführt ist, der vorzugsweise durch ein Gegengewicht (23) gewichtsausgeglichen ist.
AT722571A 1971-05-21 1971-08-18 Ausfahvorrichtung für die Walzen von insbesondere Papiermaschinen AT311165B (de)

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