AT311843B - Anlage zur Überwachung eines optischen Zeichenmelders - Google Patents

Anlage zur Überwachung eines optischen Zeichenmelders

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AT311843B
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Anlage zur überwachung eines optischen Zeichenmelders, der einen von einem über eine Speiseleitung mit Energie versorgten Schrittschaltmotor angetriebenen Zeichenträger enthält, mit einer Kontrollsignalquelle, die in Abhängigkeit von der Stellung des Zeichenträgers ein Wechselstromsignal liefert, dessen Frequenz ein Mehrfaches der Frequenz der Speisespannung für den Antriebsmotor beträgt. 



   Bekannte Zeichenträger, die in ihrer Stellung von einem Zeichenmelder gesteuert werden, sind beispielsweise durch eine Trommel gebildet, die an ihrem Umfang mit nach der Art eines Buches umlegbaren Tafeln ausgestattet ist. Die Trommel wird   z. B.   durch einen Schrittschaltmotor über eine übersetzung derart angetrieben, dass sie bei jedem Schritt des Motors so weit verdreht wird, dass eine Tafel verschwenkt und damit ein neues Zeichen angezeigt wird. Die zur Bewegung des Schrittschaltmotors notwendigen, abwechselnd gepolten Impulse werden in einer Steuereinrichtung erzeugt und abgezählt. 



   Es besteht nun das Erfordernis, die durch die Zeichenmelder angezeigten Zeichen zu überwachen, da immer damit gerechnet werden muss, dass der Zeichenträger steckenbleibt oder eine kleinere als die der auf den Schrittschaltmotor abgegebenen Impulszahl entsprechende Zahl von Schritten ausführt. Steckengebliebene Zeichenträger können zwar bei Betrachtung, insbesondere wenn sie sich innerhalb einer Gruppe von Zeichenmeldern befinden, meist ohne grosse Mühe erkannt werden, da sie stehen bleiben. Andere Fehler können hingegen nur durch genauen Vergleich der Anzeige mit ihrem Sollwert erkannt werden, was insbesondere bei grossen Anlagen mit ständig wechselnden Anzeigen einen grossen Arbeitsaufwand verursacht. 



   In vielen Fällen ist diese überwachung ausserdem insofern nur erschwert durchführbar, weil die anzuzeigenden Angaben nicht anderweitig zusammenhängend festgehalten sind. Die überwachung wird oft auch noch durch Synchronisiereinrichtungen, welche mittels mechanischer Sperrung und Freigabe einen einmal falsch eingestellten Zeichenträger bei der nächsten Einstellung wieder in die richtige Stellung zu bringen versuchen, erschwert, da dadurch zeitweilig auftretende Fehler überhaupt nicht erkannt werden können. 



   Es sind Anzeigeanlagen bekannt, bei welchen in Abhängigkeit von der Stellung der Zeichenträger die Frequenz von Schwingkreisen kapazitiv oder induktiv beeinflusst wird, wobei durch überwachung der Frequenz der mit Hilfe dieser Schwingkreise erzeugten Signale die Stellung der einzelnen Zeichenmelder überprüft werden kann. Bei diesen bekannten Anlagen werden jedoch für die überwachung und Rückmeldung zwischen den 
 EMI1.1 
 grossen Aufwand verursacht. Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, die Zeichenmelder einer Anzeigeanlage der beschriebenen Art derart auszubilden, dass ohne zusätzliche, die Zeichenmelder und die Steuereinrichtung verbindende Leitungen und ohne besondere Anschalteinrichtungen eine exakte und betriebssichere Rückmeldung und überwachung möglich ist. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass mit der Welle des Schrittschaltmotors ein Rotor gekoppelt ist, der entweder durch Eintauchen in einen Luftspalt die elektrischen Eigenschaften einer Spule verändert oder den beweglichen Teil eines Drehkondensators bildet oder im Zusammenwirken mit einem Permanentmagneten mindestens einen magnetfeldabhängigen Widerstand beeinflusst bzw. einen Schalter betätigt, wodurch die Impedanzen der frequenz- oder amplitudenbestimmenden Glieder der   Kontrollsignalquelle geändert   bzw. die Kontrollsignalquelle an oder abgeschaltet wird, und dass das Wechselstromsignal der Kontrollsignalquelle induktiv oder kapazitiv in die Speiseleitung für den Schrittschaltmotor eingekoppelt und über diese einer Überwachungseinrichtung zugeführt wird. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand mehrerer in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen : Die Fig. l und 2 einen optischen Zeichenmelder in Seitenansicht und in Draufsicht, Fig. 3 die zugehörige Anlage zur Überwachung dieses Zeichenmelders, die Fig. 4 bis 7 einige in dieser Anlage mögliche Varianten und die Fig. 8 und 9 eine Variante der   Überwachungsanlage   in Seitenansicht und in Draufsicht, jeweils im Schnitt. 



   Der in den Fig. l und 2 dargestellte Zeichenmelder mit einer Anlage zu dessen überwachung enthält eine Trommel--9--, die an ihrem Umfang mit einer geraden Anzahl von um je eine Achse verschwenkbar gelagerten   Blättchen --10-- versehen   ist. Bei Drehung der   Trommel--9--in   der Richtung des Pfeiles steigen diese Blättchen auf der inneren,   dh.   in den Zeichnungen rechten Seite des Zeichenmelders nach oben, 
 EMI1.2 
    --11-- zur Anlageaufgekeilt   ist. Die übersetzungsverhältnisse sind derart gewählt, dass bei je einer halben Umdrehung des Ankers -   -3-- die Trommel --9-- so   weit gedreht wird, dass das an die   Rückhaltekante --11-- anliegende     Blättchen --10-- hinunterfällt   und somit ein neues Zeichen angezeigt wird. 



   Der Schrittschaltmotor besitzt in bekannter Weise zwei stabile Stellungen. Sofern an seine   Spule-1-   

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 eine Spannung mit einer bestimmten Polarität angelegt wird, nimmt er eine dieser beiden Stellungen ein. Somit sind den beiden Polaritäten bestimmte Stellungen zugeordnet. Zur Fortschaltung des Motors und damit der   Trommel --9-- müssen   somit an die Spule--1--des Schrittschaltmotors Impulse wechselnder Polarität angelegt werden. Auf Grund der gewählten übersetzung zwischen dem Schrittschaltmotor und der Trommel   --9-- bewirkt   somit jeder Polwechsel die Anzeige eines neuen Zeichens. 



   Die Anlage zur Überwachung der richtigen Stellung des Zeichenmelders enthält   Spulen--12--,   die auf einen   Kern-14-,   der einen   Luftspalt --13-- aufweist,   aufgebracht sind. Weiters sitzt auf der Welle   --15-- des   Schrittschaltmotors ein halbkreisförmiger   Schirm--16--,   welcher in der einen stabilen Stellung des Ankers--3--in den   Luftspalt --13-- eingeschwenkt   ist, während er sich in der andern, in den Fig. l und 2 dargestellten, stabilen Stellung vollständig ausserhalb des   Luftspaltes --13-- befindet.   



   In Fig. 3 sind die im Zeichenmelder gemäss den Fig. l und 2 enthaltenen Teilen schematisch dargestellt und durch den elektrischen Überwachungskreis ergänzt. Die auf dem   Kern-14-angeordneten Spulen-12-   bilden zwei Wicklungen eines Wechselstromgenerators, der ausserdem einen   Transistor --17-- und   einen   Kondensator --18-- enthält.   Dieser Generator ist in konventioneller Art aufgebaut, könnte aber auch durch eine beliebige andere Schaltung gebildet sein. Die Frequenz des von ihm erzeugten Signals liegt in der Grössenordnung eines Mehrfachen der den Motor antreibenden Impulsfrequenz, vorzugsweise im Tonfrequenzbereich.

   Der Ausgang des Generators führt über eine   Leitung--21--auf   eine Hilfswicklung --22-- des Motors, wodurch das vom Generator erzeugte Signal in die   Hauptwicklung --1-- und   damit in die   Speiseleitung --19-- für   den Schrittschaltmotor induktiv eingekoppelt wird. 



   Der Generator wird ebenfalls über die   Leitung --19-- gespeist. Hiefür   ist in der Zuleitung ein   Zweiweg-Gleichrichter-20-vorgesehen,   der an die Speiseleitung-19-, parallel zur Motorwicklung   - -1--, angeschlossen   ist, wodurch der Generator immer dann gespeist wird, wenn dem Schrittschaltmotor Fortschalteimpulse zugeführt werden. 



   Das vom Generator abgegebene Signal wird durch die Stellung des   Schirmes --16-- beeinflusst. Diese   
 EMI2.1 
    --16-- aus- -12-- geändert,   wodurch die vom Generator abgegebene Frequenz geändert wird. Soferne dagegen der   Schirm--16--aus   unmagnetischem, elektrisch gut leitendem Material gefertigt ist, werden bei dessen Eintauchen in den   Luftspalt --13-- die   Verluste der   Spulen --12-- verändert,   wodurch sich die Amplitude des Signals ändert. Im extremen, für die Praxis jedoch wichtigsten Fall sind die Verhältnisse derart gewählt, dass bei eingetauchtem Schirm der Generator nicht mehr schwingen kann. 



   Jeder Zustand des Generators entspricht somit einem der beiden stabilen Zustände des   Ankers-3-   und damit einer bestimmten Polarität des zuletzt auf den Schrittschaltmotor gegebenen Impulses. An Hand der   Frequenz- bzw. Amplitudenänderungen   der vom Generator erzeugten und über die   Speiseleitung --19-- zu   der nicht dargestellten Steuereinrichtung übermittelten Wechselstromsignale kann die Steuereinrichtung durch dauernde Überwachung der Bewegung des Motors die Stellung des Zeichenträgers feststellen. Dies wird dadurch ermöglicht, dass am Ende jedes an den Motor angelegten Fortschaltimpulses überprüft wird, ob das empfangene Wechselstromsignal der Polarität des betreffenden Impulses entspricht.

   Ebenso kann dies auch durch Vergleich der Anzahl der auf den Motor gegebenen Impulse und der vom Generator erzeugten Wechsel des Signals erreicht werden. Die für diese Überprüfung notwendigen, mit der Steuereinrichtung zusammenhängenden Einrichtungen können aus allgemein bekannten Schaltelementen aufgebaut werden und sind daher, da sie mit der Erfindung nicht in direktem Zusammenhang stehen, nicht weiter beschrieben. 



   Fig. 4 zeigt die schematische Darstellung der mit der Erzeugung eines Wechselstromsignals und mit dessen Änderung im Zusammenhang stehenden Teile einer Variante der   Uberwachungsanlage.   Diese Schaltung enthält einen Wechselstromgenerator mit Wicklungen --42-- konstanter Induktivität, einen   Kondensator-18'--   mit einer festen Kapazität und einen Transistor--17'--. Parallel zu diesem   Kondensator--18'--ist   ein   Drehkondensator-23-geschaltet,   dessen beweglicher Teil mit dem   Anker --3-- verbunden   ist. Somit wird durch Drehung des   Ankers--3--die   Frequenz des Generators verändert. Es bestehen damit ähnliche Verhältnisse wie beim vorher beschriebenen Beispiel.

   Der   Drehkondensator --23-- muss   dabei nicht parallel zum festen Kondensator--18'-geschaltet sein, sondern kann auch als einzige frequenzbestimmende Kapazität dienen. 



   In Fig. 5, in welcher Teile einer Variante zu den Schaltungen gemäss den Fig. 3 und 4 dargestellt sind, ist einem   Kondensator --18"-- eine   aus einem magnetfeldabhängigen Widerstand   (Feldplatte)-25-und   einem weiteren Kondensator--43--bestehende Serieschaltung parallel geschaltet. Der magnetfeldabhängige   Widerstand --25-- weist   die Eigenschaft auf, dass sein Widerstandswert wesentlich zunimmt, wenn er von einem Magnetfeld durchsetzt ist. Auf der   Welle-15-des Ankers-3-sitzt   eine   Scheibe --26-- aus   unmagnetischem Material, von der ein   Dauermagnet --27-- getragen   ist.

   Die Lage des   Magneten --27-- an   der   Scheibe --26-- ist   auf die stabilen Lagen des   Ankers --3-- derart   abgestimmt, dass der Magnet   - -27-- in einer   der stabilen Lagen der Feldplatte --25-- gegenübersteht. Durch die dadurch auftretende Erhöhung des Widerstandswertes des magnetfeldabhängigen   Widerstandes--25--wird   die Wirkung des 

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 Kondensators wesentlich vermindert, so dass die Frequenz des Generators steigt. Das auf die Feldplatte-25-wirkende Magnetfeld kann dadurch verstärkt werden, dass ein Pfad für den magnetischen Rückschluss vorgesehen wird. Der magnetfeldabhängige   Widerstand--25--kann   auch derart in die Schaltung eingefügt werden, dass, 
 EMI3.1 
 erst dann einsetzen. 



   Fig. 6 zeigt die schematische Darstellung eines Zeichenmelders, bei welchem das über die Speiseleitung   --19--   des Motors an die Steuereinrichtung abgegebene Signal nicht durch einen im Zeichenmelder enthaltenen Generator erzeugt, sondern über eine weitere   Leitung --29-- von aussen zugeführt   wird. In dieser Figur ist ausser den vorstehend erläuterten Teilen auch eine Synchronisiereinrichtung dargestellt. Diese Einrichtung dient dazu, den Zeichenträger in einer bestimmten Stellung, der Synchronisierstellung, anzuhalten, so dass er auf diese Weise von einer beliebigen Stellung vorerst in diese Synchronisierstellung gebracht werden kann, von wo aus er durch eine dem Motor zugeführte bestimmte Anzahl von Impulsen in eine bestimmte Stellung gesteuert werden kann.

   Eine solche Synchronisiereinrichtung ist im allgemeinen auch bei einem Zeichenmelder gemäss den Fig. l bis 5 notwendig, wurde jedoch bisher nicht erläutert, da deren Kenntnis zum Verständnis der Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtungen nicht notwendig ist. 



   Die in Fig. 6 dargestellte Synchronisiereinrichtung enthält einen   Elektromagneten --23'-- mit   einem   Anker-24--.   An der nicht dargestellten, die Anzeigeblättchen tragenden Trommel, die sich um die Achse   --37-- dreht,   ist ein   Stift --26'-- angebracht,   in dessen   Bahn --27'-- ein   am   Anker --24-- befestigter     Winkelarm--28--einragt.   Wird nun die Trommel über die aus den Zahnrädern--6, 7 und 8--bestehende übersetzung durch den Motor angetrieben, wird sie in derjenigen Stellung, in welcher der Stift--26'--auf den   Winkelarm --28-- aufläuft,   am Weiterdrehen gehindert und bleibt daher-unabhängig von weiteren auf den Schrittschaltmotor abgegebenen Impulsen-in dieser Synchronisierstellung stehen.

   Das Weiterdrehen der Trommel ist erst dann möglich, wenn gleichzeitig mit einem auf die   Leitung--19--abgegebenen   Fortschaltimpuls mit richtiger Polarität der   Elektromagnet --23'-- über   die   Leitung --29-- erregt   und damit die Sperrung gelöst wird. 



   Die zur Zuführung der den Magneten --23'-- erregenden Gleichstromimpulse notwendige Leitung - ist hiebei auch zur Übertragung eines Wechselspannungssignals benutzt, dessen Frequenz ein Mehrfaches der zur Fortschaltung des Motors notwendigen Impulsfrequenz beträgt. Diese von der Steuereinrichtung mindestens während der Einstellung des Zeichenmelders an die   Leitung--29--angelegte   Wechselspannung kann infolge der Induktivität der   Spule --23'-- nicht über diese   Spule fliessen. Die Leitung   - -29-- steht über   einen   Schutzrohrkontakt-30-und   einen   Kondensator --31-- mit   der Hilfswicklung   --22-- des   Schrittschaltmotors in einer ausschliesslich für Wechselstrom durchlässigen Verbindung. 



   Sobald der Schutzrohrkontakt--30--geschlossen wird, wird die an die   Leitung--29--gelegte   Wechselspannung der Hilfswicklung --22-- zugeführt und induziert in der   Antriebswicklung-1-des   Motors eine Spannung, die über die   Speiseleitung --19-- zurück   zu der nicht dargestellten Steuereinrichtung gelangt. Durch öffnen und Schliessen des   Schutzrohrkontaktes-30-wird   somit die in der Leitung-19befindliche Wechselspannung in ihrer Amplitude moduliert. Es sei in diesem Zusammenhang erwähnt, dass an Stelle einer induktiven Übertragung des Wechselstromsignals von der   Leitung --29-- auf   die Leitung-19auch eine kapazitive übertragung vorgesehen werden kann. 



   Der Schutzrohrkontakt--30--wird von einem fest angeordneten   Dauermagneten --32-- gesteuert.   



  Infolge der Wirkung des auf der   Motorachse-15-befestigten Schirmes-16-ist   jedoch die Steuerung des   Kontaktes --30-- durch   den   Magneten --32-- von   der Stellung der Motorachse abhängig. In der einen stabilen Stellung des Motorankers --3-- befindet sich der   Schirm --16-- zwischen   dem   Magneten-32-   und dem   Schutzrohrkontakt-30--,   so dass der Magnet nicht auf den Kontakt einwirken kann und dieser daher geöffnet ist. Hingegen ist in der andern stabilen Stellung des Ankers, wenn der   Schirm --16-- diese   Einwirkung nicht verhindert, der Kontakt geschlossen.

   Somit kann durch das Vorhandensein oder Ausbleiben der Wechselspannung in der Leitung--19--durch die Steuereinrichtung festgestellt werden, in welcher Stellung sich der   Anker-3-des   Motors befindet. 



   In einem Zeichenmelder, welchem gemäss Fig. 6 die Wechselspannung über eine gesonderte Leitung zugeführt wird, kann diese Spannung auch auf verschiedene andere als die beschriebene Art an die Leitung - angelegt und bzw. von dieser getrennt werden. Fig. 7 zeigt als Beispiel für eine solche An- und Abschaltemöglichkeit wieder die den   Dauermagneten-27-tragende Scheibe-26-aus   unmagnetischem Material gemäss Fig. 5. Soferne sich der   Magnet --27-- in   der gezeichneten Stellung befindet, wirkt er auf den bestehenden   Schutzrohrkontakt-30-ein,   so dass der Kontakt geschlossen ist. In der andern Stellung des   Motorankers--3--und   damit der   Scheibe--26--ist   hingegen der Kontakt geöffnet. 



   In den bisherigen Ausführungsbeispielen wurde immer ein zweipoliger Schrittschaltmotor erläutert. Es ist jedoch klar, dass die Erfindung auch bei Schrittschaltmotoren mit mehr als zwei Polen angewendet werden kann. Die übersetzungsverhältnisse werden-wie bei den zweipoligen Motoren-auch dort derart gewählt, dass jeder Schritt des Motors, der durch einen Polaritätswechsel des Stromes in dessen Spule ausgeführt wird, die Anzeige eines neuen Zeichens bewirkt. Wird ein Motor mit mehr als zwei Polen verwendet, so muss entweder die Anzahl 

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 der Flügel des Schirmes-16- (Fig. l, 2,3 oder 6) oder bei Verwendung einer einen Dauermagneten tragenden Scheibe--26-- (Fig. 5 oder 7) die Anzahl der Magnete auf einen Wert festgesetzt werden, die der halben Anzahl der Pole des Motors entspricht.

   An Stelle einer Scheibe mit mehreren Dauermagneten kann auch ein sternförmiger Dauermagnet oder ein scheibenförmiger, vollständig aus magnetischem Material bestehender Magnet mit aufmagnetisierten Polen verwendet werden. Ebenso kann auch der Drehkondensator gemäss Fig. 4 durch passende Formgebung an Schrittschaltmotoren mit mehr als zwei Polen angepasst werden. 



   Die vorstehend beschriebenen Rückmeldeeinrichtungen dienten lediglich der Rückmeldung der Stellungen des Schrittschaltmotors. Wie vorstehend dargelegt, kann auf diese Weise die Stellung des Zeichenträgers nur indirekt aus der überwachung der Bewegung des Motors abgeleitet werden. Eine erfindungsgemässe Anlage kann aber auch dazu dienen, jede Stellung des Zeichenmelders direkt zu der Steuereinrichtung zurückzumelden, ohne dass es notwendig ist, den Weg zu überwachen, auf dem diese Stellung erreicht wurde. Die der überwachung dienenden Einrichtungen müssen dann nicht mehr die Stellung der Motorachse sondern diejenige der   Achse --37-- des Zeichenträgers zurückmelden,   wozu sich am besten eine auf einem Binärcode aufgebaute Einrichtung eignet.

   Vorteilhafterweise werden dabei zur übermittlung der verschiedenen Stellungen der Codezeichen verschiedene Frequenzen verwendet. 



   Jedes einer Binärstelle entsprechende Obermittlungskriterium kann im Prinzip nach Art der bereits beschriebenen, ebenfalls auf einer binären Grundlage beruhenden Rückmeldeeinrichtungen erzeugt und beeinflusst werden. Die den verschiedenen Stellungen zugeordneten Frequenzen, welche gleichzeitig benötigt werden, können somit auch in diesem Fall entweder von in jedem Zeichenmelder angeordneten Tongeneratoren erzeugt oder von aussen zugeführt und im Zeichenmelder lediglich geschaltet werden. Im letztgenannten Fall können die verschiedenen Frequenzen entweder je auf einer besonderen Leitung oder wie bei den bisher beschriebenen Beispielen über eine einzige Leitung zugeführt werden, wobei jedoch pro Frequenz und pro Zeichenmelder ein Filter notwendig ist. 



   Die Fig. 8 und 9 zeigen als Teil eines Ausführungsbeispiels einer solchen Rückmeldeeinrichtung die zugehörige Codiereinrichtung, welche unter Verwendung von magnetfeldabhängigen Widerständen aufgebaut ist. 



  Auf einer feststehenden   platte --34-- aus   magnetischem Material sind fünf magnetfeldabhängige Widerstände - befestigt. An dem in den Zeichnungen unteren Ende der   platte --34-- trägt diese   einen Dauermagneten-36-, wobei dessen Nordpol an die Platte anliegt. Der Südpol des Magneten ist der Achse   - -37-- des Zeichenträgers   zugewendet, deren Drehung dank eines   Luftspaltes --40-- nicht   behindert wird. Auf die   Achse--37--ist   eine   Codescheibe--38--aus   magnetischem Material aufgekeilt, welche nach einem Binärcode angeordnete   Vorsprünge --39-- aufweist.   Die Anordnung der Vorsprünge ist auch aus Fig. 9 ersichtlich.

   Da binäre Codescheiben für Lichtabtastung im Zusammenhang mit Analog-Digitalwandlern allgemein bekannt sind, wird auf deren genaue Darstellung und Erläuterung verzichtet. 



   Da, wie bereits erwähnt, die   platte --34-- mit   dem Nordpol des   Dauermagneten --36-- und   die   Codescheibe --38-- über   den   Luftspalt --40-- mit   seinem Südpol in Verbindung steht, schliesst sich der magnetische Kreis über die   Codescheibe-38-und   die   Platte-34--.   Auf Grund der   Vorsprünge--39--   
 EMI4.1 
 --35-- instärkeren Magnetfeld als die übrigen und wird deren Leitfähigkeit herabgesetzt.

   Die Ausdehnung der magnetfeldabhängigen   Widerstände --35-- in   der Richtung der Drehbewegung ist der entsprechenden kleinsten Ausdehnung der   Vorsprünge --39-- angepasst,   so dass zu jedem vom Zeichenmelder angezeigten Zeichen durch die gegenüberliegenden Vorsprünge eine andere Kombination von magnetfeldabhängigen Widerständen gesteuert wird. Weiters befindet sich jeder der Widerstände in der Schaltung je eines Wechselstromgenerators, der nur dann schwingen kann, wenn sich der ihm zugeordnete magnetfeldabhängige Widerstand im niederohmigen Zustand befindet. Die fünf Generatoren erzeugen unterschiedliche Frequenzen, welche gemeinsam an die Speiseleitung des betreffenden Schrittschaltmotors angelegt werden.

   Durch Aussieben der verschiedenen Frequenzen ist es dann der Steuereinrichtung möglich, die gesendete Kombination und damit die Stellung des betreffenden Zeichenmelders eindeutig festzustellen. 



   An Stelle einer An- und Abschaltung der Generatoren und an Stelle von magnetfeldabhängigen Widerständen können-wie schon früher   ausgeführt - sämtliche für   die übertragung der Motorstellung beschriebenen Varianten grundsätzlich ebenfalls für die binär codierte übertragung der Stellung des Zeichenträgers angewendet werden. 



   Zeichenmelder mit Einrichtungen zur codierten und eindeutigen Kennzeichnung der Stellung ihres Zeichenträgers bieten den Vorteil, dass bei ihnen auf eine Synchronsiereinrichtung verzichtet werden kann. 



  Hiedurch können sie schneller eingestellt werden, da es lediglich notwendig ist, auf jeden Zeichenmelder so lange Impulse zu geben, bis seine Stellung mit der gewünschten Stellung übereinstimmt. Dies ist nach spätestens einer vollen Umdrehung des Zeichenträgers der Fall, gegenüber bis zu zwei Umdrehungen, welche mittels einer Synchronisiereinrichtung eingestellte Zeichenmelder ausführen müssen. 



   Da für die Speisung und die Übermittlung der   Uberwachungssignale   ausschliesslich Leitungen benutzt werden, welche ohnehin zum Betrieb des betreffenden Zeichenmelders vorhanden sein müssen, werden somit ausser den zur wahlweisen Anschaltung der Zeichenmelder an die Steuereinrichtung ohnehin notwendigen 

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 Anschaltorganen keine zusätzlichen Einrichtungen und Leitungen benötigt. Dies erlaubt es, in einem bestehenden System durch Auswechseln der Zeichenmelder und durch Ergänzung der Steuereinrichtung nachträglich eine   Oberwachung   des Zeichenmelders zu erzielen, ohne dass die sonstigen Installationen geändert zu werden brauchen. 



   Mit den beschriebenen Beispielen sind die Möglichkeiten der Anwendung der Erfindung nicht erschöpft. So sind insbesonders Steuerungen der Rückmeldesignale durch Licht möglich. Die Rückmeldesignale müssen auch nicht im Tonfrequenzbereich liegen, sondern es kann die Verwendung höherer Frequenzen wegen der einfachen Filterung und wegen der kleinen dazu aufzuwendenden Schaltelemente Vorteile bieten. Die Erfmdung ist auch nicht an Zeichenmelder mit an Trommeln befestigten   Blättchen   gebunden, sondern eignet sich auch für andere Arten bekannter mechanisch bewegter Zeichenmelder. 



    PATENT ANSPRüCHE :    
1. Anlage zur überwachung eines optischen Zeichenmelders, der einen von einem über eine Speiseleitung mit Energie versorgten Schrittschaltmotor angetriebenen Zeichenträger enthält, mit einer Kontrollsignalquelle, die in Abhängigkeit von der Stellung des Zeichenträgers ein Wechselstromsignal liefert, dessen Frequenz ein Mehrfaches der Frequenz der Speisespannung für den Antriebsmotor beträgt,   d a d u r c h g e k e n n -     z e i c h n e t, dass   mit der Welle (15) des Schrittschaltmotors ein Rotor (16,26, 38) gekoppelt ist, der entweder durch Eintauchen in einen Luftspalt (13) die elektrischen Eigenschaften einer Spule (12) verändert oder den beweglichen Teil eines Drehkondensators (23) bildet oder im Zusammenwirken mit einem Permanentmagneten (27)

   mindestens einen magnetfeldabhängigen Widerstand (25,35) beeinflusst bzw. einen Schalter (30) betätigt, wodurch die Impedanzen der frequenz- oder amplitudenbestimmenden Glieder der Kontrollsignalquelle geändert bzw. die Kontrollsignalquelle an oder abgeschaltet wird, und dass das Wechselstromsignal der Kontrollsignalquelle 
 EMI5.1 


Claims (1)

  1. von welcher aus dasselbe induktiv auf die Hauptwicklung (1) und damit auf die Speiseleitung (19) übertragen wird (Fig. 3).
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, in welcher der Schrittschaltmotor durch abwechselnd gepolte Impulse fortgeschaltet wird, so dass dessen stabile Stellungen in wechselnder Folge je einem positiven und einem EMI5.2 des Schrittschaltmotors direkt gekoppelt ist und die Impedanzen der Glieder (12,23, 25) der Kontrollsignalquelle bzw. den Schaltzustand des Schalters (30) auf einen von zwei unterschiedlichen Werten, von welchen der eine einer ersten und der zweite einer zweiten Stellung des Sch-tschaltmotors entspricht, festlegt (Fig. l-7).
    EMI5.3 und Freigabe der Bewegung des in bestimmten Stellungen stehenden Zeichenträgers, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, date der magnetfeldabhängige Widerstand oder der Schalter (30) in Abhängigkeit von der Stellung des Schrittschaltmotors einen Stromkreis zur Speisung des genannten mit der Sperrung zusammenhängenden Magneten (23') in einer ausschliesslich für Wechselstrom durchlässigen Weise mit dem Stromkreis (19) zur Speisung des Schrittschaltmotors verbindet oder ihn davon trennt, so dass ein über den Stromkreis (29) zur Betätigung der Sperreinrichtung (24,28, 26') zugeführtes Kontrollsignal durch den genannten magnetfeldabhängigen Widerstand oder den Schalter (30) in seiner Amplitude beeinflusst wird (Fig.
    6). EMI5.4 der magnetfeldabhängige Widerstand im Wirkungsbereich eines fest angeordneten Permanentmagneten (32) befinden und dass der Rotor mindestens aus einem Schirm (16) aus magnetischem Material besteht, welcher in ersten stabilen Stellungen des Ankers (3) des Schrittschaltmotors eine Lage zwischen dem Permanentmagneten (32) und dem Schalter (30) bzw. Widerstand einnimmt und dadurch die Beeinflussung dieses Kontaktes bzw.
    Widerstandes durch den Magneten (32) verhindert, während er in zweiten Stellungen des Ankers (3) den Magneten (32) in seiner Wirkung nicht beeinflusst (Fig. 6). <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 Permanentmagneten (27) enthält, welcher in ersten Stellungen des Ankers (3) eine derartige Lage einnimmt, dass er auf den Schalter (30) bzw. den magnetfeldabhängigen Widerstand (25) einwirkt, während er in zweiten Stellungen des Ankers (3) wirkungslos ist (Fig. 5, 7). EMI6.2 d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dassZeichenträger direkt gekuppelt ist, dass mehrere feststehende, einem Teil des Rotors (38) gegenüberliegende, jeweils Kontrollsignale verschiedener Frequenzen beeinflussende, magnetfeldabhängige Widerstände (35) bzw.
    Schalter vorgesehen sind und dass der Rotor (38) gemäss einem Code angeordnete, gegen die genannten Schaltelemente (35) gerichtete Vorsprünge (39) aufweist, welche den magnetischen Kreis eines feststehenden Permanentmagneten (36) nach Massgabe des Codes über eine von der Stellung des Rotors (38) abhängige Kombination der genannten Schaltelemente (35) schliessen, wobei die der genannten Kombination angehörige Schaltelemente (35) durch das Feld des Permanentmagneten (36) beeinflusst und damit die Kontrollsignale in einer von der Stellung des Zeichenträgers abhängigen, durch den Code bestimmten Art beeinflusst werden (Fig. 8, 9).
    12. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 11, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h mehrere, auf verschiedenen Frequenzen arbeitende Schwingungsgeneratoren, deren Signale in Abhängigkeit von der Stellung des Zeichenträgers in einer durch einen Code bestimmten Auswahl der genannten Speiseleitung zugeführt werden.
    13. Einrichtung nach Anspruch 6, in deren Schwingungsgenerator eine einen Luftspalt aufweisende frequenzbestimmende Spule enthalten ist, in deren Luftspalt der Rotor eintaucht, dadurch gekenn- z e i c h n e t, dass der in den Luftspalt (13) eintauchende Teil des Rotors durch mindestens einen Schirm (16) aus magnetischem Material gebildet ist, welcher bei seinem Eintauchen die Induktivität der Spule (12) und damit die Frequenz des Schwingungsgenerators verändert (Fig. 3).
    14. Einrichtung nach Anspruch 6, deren Schwingungsgenerator einen Schwingkreis mit einer einen Luftspalt aufweisenden Spule enthält, in deren Luftspalt der Rotor eintaucht, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, date der in den Luftspalt (13) eintauchende Teil des Rotors durch mindestens einen Schirm (16) aus nicht magnetischem, elektrisch gut leitendem Material gebildet ist, welcher bei seinem Eintauchen in den Luftspalt (13) die Güte der Spule (12) derart verschlechtert, dass der Generator nur schwingt, solange sich der Schirm (16) ausserhalb des Luftspaltes (13) der Spule (12) befmdet (Fig. 3). EMI6.3 Kontaktes bzw. des magnetfeldabhängigen Widerstandes (25) ein frequenzbestimmendes Schaltelement (43) an den Stromkreis des Schwingungsgenerators zu- und abgeschaltet wird, wodurch dessen Frequenz beeinflusst wird (Fig. 5).
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