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Die Erfindung betrifft eine Dose zur Aufnahme und Abgabe von fliessfähigen Massen unter Druck, mit einem Innenbehälter, dessen oberer Rand an einem Aussenbehälter befestigt ist, mit einem auf dem Innenbehälter angeordneten, in den Innenbehälter hineinragenden Abgabeventil und mit einer verschliessbaren
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Umfang gleichmässig verteilte Faltlinien vorgesehen sind.
Bekannt ist eine Sprühdose aus einem festen Aussen- und einem in diesem angeordneten flexiblen Innenbehälter. Der Innenbehälter ist mit seinem oberen Rand am Aussenbehälter befestigt. Sein Mantel ist nach
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eine Ziehharmonika zusammengedrückt. Dieses Zusammendrücken endet, wenn die Aussenseiten der die Rippen bildenden Wandungen aufeinander liegen. Die Wandstärke des Behälters und die Anzahl seiner Rippen oder Faltlinien begrenzen damit seine Entleerung. Ein vollständiges Entleeren ist nicht möglich. Ein Restvolumen
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zu einem nicht nennenswerten Volumenrest in definierter Form einfaltet, wobei stets ein Entleerungskanal für das im unteren Bereich des Innenbehälters befindliche Gut offen bleibt.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Dose der eingangs genannten Gattung vor, dass mehrere Faltlinien in Mantellängsrichtung angeordnet sind.
Der auf den Innenbehälter einwirkende Druck findet in den Faltmulden ein geringeres Widerstandsmoment als auf der übrigen Innenbehälterfläche vor und drückt sie nach innen. Dies bedeutet, dass der Innenbehälter
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des Innenbehälters praktisch gleichzeitig auf dessen gesamter Mantelfläche erfolgt, geht es praktisch symmetrisch vor sich. Ein Verkanten oder Einschnüren des Innenbehälters an irgendeiner Stelle ist nicht mehr möglich. Der Innenbehälter drückt sich praktisch wie eine Wurst zusammen, die man vollständig mit der Hand umschlossen hat. Seinen wertvollen Inhalt gibt er damit vollständig ab.
Ein weiterer Vorteil liegt in dem niedrigen Preis des Innenbehälters. Eine Anzahl von vier Faltlinien hat
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Herstellungsaufwand anbringen.
In einer zweckmässigen Ausgestaltung können im Mantel in einem horizontalen Schnitt die Form von flachen Mulden aufweisende Vertiefungen ausgebildet sein. Diese nach innen abfallenden Mulden bieten dem zwischen Aussen- und Innenbehälter herrschenden überdruck eine geeignete Angriffsfläche und setzen dem Druck wegen ihrer Formgebung geringeren Widerstand entgegen als die zwischen ihnen befindlichen, radial nach
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Dies begünstigt ein symmetrisches Einfalten des Innenbehälters und verhindert das Entstehen von Knicken und Rissen. Dabei können die Mulden allmählich abfallende Flanken aufweisen. Zweckmässig können vier um 90 gegeneinander versetzte Mulden vorgesehen sein.
Zur Vereinfachung der Formgebung und zum Vermeiden von Materialspannungen können die Mulden je ein kurzes Stück oberhalb des Bodens und unterhalb der Oberkante des Innenbehälters enden.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, U. zw. zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Sprühdose für flüssige oder pastöse Massen und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Schnittlinie 2-2 in Fig. 1.
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lStück unterhalb der Oberkante des Innen- bzw. des Aussenbehälters auslaufen. Wie insbesondere der Schnitt in Fig. 2 deutlich erkennen lässt, haben die Mulden --24-- die Form von Talsenken mit allmählich abfallenden Flanken.
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Der Ringraum zwischen Aussenbehälter-12-und Innenbehälter-18-und der Raum zwischen dem Boden-26-des Innenbehälters-18-und dem Boden-14-des Aussenbehälters-12-sind
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Druck dieses Treibmittels. Sein Innenraum ist mit dem Nutzgut gefüllt. Bei Betätigen des Abgabeventils --22-- wirkt sich der Druck des Treibmittels zuerst auf die Oberflächen der Mulden--24--aus, wie der Schnitt in Fig. 2 vermuten lässt. Während der Abgabe des Nutzgutes durch das Abgabeventil--22--faltet sich der Innenbehälter auf der Fläche seiner vier Mulden --24-- allmählich ein. Schliesslich hat er etwa die Form eines Sternes angenommen. Dieser Stern hat auf der gesamten Länge des Innenbehälters gleichen Querschnitt, so dass auch der Inhalt gleichmässig und gleichförmig aus dem Innenbehälter ausgetreten ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dose zur Aufnahme und Abgabe von fliessfähigen Massen unter Druck, mit einem Innenbehälter, dessen oberer Rand an einem Aussenbehälter befestigt ist, mit einem auf dem Innenbehälter angeordneten, in den
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The invention relates to a can for receiving and dispensing flowable masses under pressure, with an inner container, the upper edge of which is attached to an outer container, with a dispensing valve arranged on the inner container and projecting into the inner container, and with a closable one
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Evenly distributed fold lines are provided around the circumference.
A spray can is known from a fixed outer container and a flexible inner container arranged therein. The upper edge of the inner container is attached to the outer container. His coat is after
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an accordion compressed. This compression ends when the outer sides of the walls forming the ribs lie on top of one another. The wall thickness of the container and the number of its ribs or fold lines thus limit its emptying. Complete emptying is not possible. A residual volume
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folds in to a non-significant volume remainder in a defined form, with an emptying channel always remaining open for the goods located in the lower area of the inner container.
To solve this problem, the invention provides for a can of the type mentioned at the outset that several fold lines are arranged in the longitudinal direction of the shell.
The pressure acting on the inner container finds a lower moment of resistance in the folding troughs than on the rest of the inner container surface and pushes it inwards. This means that the inner container
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of the inner container takes place practically simultaneously on its entire outer surface, it is practically symmetrical. Tilting or constriction of the inner container at any point is no longer possible. The inner container is practically compressed like a sausage that has been completely enclosed by hand. It gives up its valuable content completely.
Another advantage is the low price of the inner container. Has a number of four fold lines
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Attach manufacturing costs.
In an expedient embodiment, depressions having the shape of flat troughs can be formed in the jacket in a horizontal section. These inwardly sloping troughs offer the overpressure prevailing between the outer and inner containers a suitable contact surface and, because of their shape, offer less resistance to the pressure than those located between them, radially
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This favors a symmetrical folding of the inner container and prevents the occurrence of kinks and tears. The troughs can have gradually sloping flanks. Expediently, four troughs offset by 90 relative to one another can be provided.
To simplify the shaping and to avoid material tension, the troughs can each end a short distance above the base and below the upper edge of the inner container.
The drawings show an embodiment of the invention, for example, and show: FIG. 1 a longitudinal section through a spray can for liquid or pasty masses and FIG. 2 a cross section along the section line 2-2 in FIG.
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lPiece below the upper edge of the inner or outer container. As the section in Fig. 2 clearly shows in particular, the troughs --24 - are in the form of valley depressions with gradually sloping flanks.
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The annular space between the outer container 12 and the inner container 18 and the space between the bottom 26 of the inner container 18 and the bottom 14 of the outer container 12 are
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Pressure of this propellant. Its interior is filled with useful goods. When the dispensing valve --22 - is actuated, the pressure of the propellant first acts on the surfaces of the troughs - 24 -, as the section in FIG. 2 suggests. While the product is being dispensed through the dispensing valve - 22 - the inner container gradually folds in on the surface of its four hollows --24 -. Eventually it took on the shape of a star. This star has the same cross-section over the entire length of the inner container, so that the contents also emerged from the inner container evenly and uniformly.
PATENT CLAIMS:
1. Can for receiving and dispensing flowable masses under pressure, with an inner container, the upper edge of which is attached to an outer container, with one arranged on the inner container, in the
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