AT313218B - Kerzenförmiger Leuchtkörper - Google Patents

Kerzenförmiger Leuchtkörper

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AT313218B
AT313218B AT121572A AT121572A AT313218B AT 313218 B AT313218 B AT 313218B AT 121572 A AT121572 A AT 121572A AT 121572 A AT121572 A AT 121572A AT 313218 B AT313218 B AT 313218B
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AT
Austria
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wax
candle
cylindrical
luminous body
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AT121572A
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English (en)
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Hermann Birmelin Jun
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  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 dgl.,Kunstglas besteht, in welche ein Einsatz bzw. eine Kapsel aus Wachs oder Stearin mit einem Docht eingesetzt wird. 



   Es ist bereits ein kerzenförmiger Leuchtkörper, insbesondere zur Aufstellung in Kirchen, Kapellen,
Gedenkstätten od. dgl., bekanntgeworden, der aus einem am Aussenmantel mit einer Wachs-, Stearin- oder
Wachsimitationsschicht versehenen, insbesondere aus Kunststoff gefertigten zylindrischen Rohr und einem einen
Docht aufweisenden zylindrischen   Aufsatzstück   besteht. Das Aufsatzstück ist in Form einer durchsichtigen
Schale aus Glas oder Kunstglas ausgebildet, weist den gleichen Durchmesser wie das zylindrische Rohr auf und ist leicht auswechselbar auf dieses aufgesetzt. Die Schale kann an der Unterseite eine zylindrische Vertiefung aufweisen, wodurch ein Absatz entsteht, der den gleichen Durchmesser wie der Innendurchmesser des
Kunststoffrohres aufweist, auf welchen das Aufsatzstück aufgesetzt wird.

   In die zylindrische Vertiefung kann ein wärmebeständiger durchsichtiger oder durchscheinender Kunststoffpfropf eingesetzt sein. Es ist auch möglich, an
Stelle der zylindrischen Vertiefung an der Unterseite der zylindrischen Schale ein entsprechendes Ansatzstück oder einen Ring vorzusehen, wobei diese Teile als Führung zum Einsatz in das Kunststoffrohr dienen. 



   Das Aufsatzstück des vorbekannten kerzenförmigen Leuchtkörpers weist den besonderen Vorteil auf, dass infolge der Durchsichtigkeit der Wand beim Herunterbrennen des Dochtes, der von der Wachsschicht umgeben ist, die Flamme immer voll sichtbar ist, so dass immer der Eindruck einer brennenden Kerze entsteht. 



   Darüberhinaus wird die Kerzenflamme durch die schützende durchsichtige Wand durch Luftbewegungen kaum gestört. Ferner wird durch die Wand verhindert, dass ein Tropfen, wie dies bei normalen Kerzen bekannt ist, auftritt. 



   Bei den Aufsatzstücken der vorbekannten kerzenförmigen Leuchtkörper trat jedoch zeitweise der Nachteil auf, dass sie am Schluss nicht vollständig ausbrennen. Dies ist vor allem bei verhältnismässig grossem Durchmesser des Aufsatzstückes, wenn eine Kerze mit grossem Durchmesser dargestellt werden soll, darauf   zurückzuführen,   dass die Kerzenflamme nicht in der Lage ist, ihre Wärme so an die äussersten, in der Nähe des Umfanges des
Aufsatzstückes befindlichen Wachsschichten abzugeben, dass diese einwandfrei schmelzen. Diese Wärmeabgabe geschieht nämlich einerseits durch Strahlung und anderseits durch Wärmeleitung des Wachses und teilweise auch durch Konvektion der bereits geschmolzenen Wachsteile. 



   Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, ein Aufsatzstück der eingangs genannten Art zu schaffen, welches den oben beschriebenen Nachteil nicht aufweist und mit welchem ein vollständiges Ausbrennen des
Wachses gewährleistet wird. 



   Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird gemäss der Erfindung ein Aufsatzstück für Dauerkerzen, kerzenförmige Leuchtkörper od. dgl., welches auf ein eine Kerze imitierendes Rohr aus Kunststoff aufgesetzt wird und aus einer zylindrischen Schale aus Glas oder Kunstglas besteht, in welche ein passender Wachs- oder
Stearinkörper bzw. -einsatz mit Docht eingesetzt wird und welche an der Unterseite einen Absatz zum Einsetzen in das Kunststoffrohr aufweist, vorgeschlagen, welches dadurch ausgezeichnet ist, dass im Innern der zylinderförmigen Schale mindestens ein, vorzugsweise jedoch mehrere in den Innenraum reichende Vorsprünge oder Verstrebungen vorgesehen sind.

   Diese Vorsprünge oder Verstrebungen haben die Aufgabe, die von der Flamme abgestrahlte oder durch Wärmeleitung aufgenommene Wärme auf das dazwischenliegende Wachs oder Stearin zu übertragen und dieses zum Schmelzen zu bringen, so dass ein vollständiges Ausbrennen des Wachsoder Stearineinsatzes gewährleistet ist. Diese Vorsprünge oder Verstrebungen dienen praktisch als Wärmeleiter, um das dazwischenliegende Wachs auf die Schmelztemperatur zu bringen. 



   Gemäss einer besonderen Ausführungsform sind an der Innenwand der zylindrischen Schale radial nach innen gerichtete Vorsprünge vorgesehen, die aus dem gleichen Material bestehen wie die zylindrische Schale. 



  Hiefür können hochtemperaturfeste durchsichtige Kunststoffe Verwendung finden, die eine gute Wärmekapazität und eine genügende Wärmeleitung aufweisen. Wenn die Vorsprünge ebenfalls aus einem durchsichtigen Material bestehen, sind sie während des Abbrennens des Dochtes nicht sichtbar, so dass durch die Sichtbarkeit der Flamme der Eindruck einer brennenden Kerze bestehen bleibt. 



   Die Vorsprünge können selbstverständlich niedriger sein als der äussere Rand der Schale, da die oberen Teile des brennenden Wachseinsatzes im allgemeinen vollständig schmelzen. 



   Es ist ferner möglich, die Vorsprünge nach der Mitte und zum Boden der Schale hin mit einer Abschrägung zu versehen, um zu erreichen, dass beim Brennen des Dochtes im unteren Teil eine stärkere Wärmeaufnahme durch die Vorsprünge erfolgt als im oberen Teil. 



   Die Vorsprünge können ferner abgerundet sein. Sie können auch aus einem beliebigen andern Material bestehen, wobei jedoch darauf geachtet werden sollte, dass sie selbst durchsichtig oder zumindest durchscheinend ausgebildet sind. Ferner können die Vorsprünge konisch mit radial nach innen gerichteten Spitzen ausgebildet sein. 



   Entsprechend wird der Einsatz bzw. die Kapsel aus Wachs oder Stearin mit dem Docht ausgebildet, indem dieser in der Aussenwand und/oder Bodenfläche den Vorsprüngen entsprechende Aussparungen aufweist. Dadurch kann der Wachs- oder Stearineinsatz leicht in das Aufsatzstück eingesetzt werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   An Hand der Zeichnungen soll am Beispiel einiger bevorzugter Ausführungsformen der Gegenstand der Erfindung näher erläutert werden. 



   In den Zeichnungen zeigen die Fig. l und 2 je eine Draufsicht und einen Schnitt durch ein Aufsatzstück gemäss der Erfindung, die Fig. 3 und 4 je eine Draufsicht und einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Aufsatzstückes gemäss der Erfindung, Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des 
 EMI2.1 
 das Aufsatzstück gemäss Fig. 5. 



   Wie sich aus den   Fig. 1   und 2 ergibt, besteht das Aufsatzstück gemäss der Erfindung aus einer zylindrischen
Schale die an der Unterseite eine zylindrische Vertiefung--2--aufweist, so dass ein   Absatz--B--   entsteht. In diesen ringsumlaufenden Absatz passt das teilweise gestrichelt dargestellte, die Kerze imitierende   Rohr--4--,   auf welches das Aufsatzstück aufgesetzt wird. 



   Von der Innenwandung der zylindrischen Schale--l--verlaufen radial nach innen gerichtete schmale   Vorsprünge--5--,   die aus dem gleichen Material wie die   Schale --1-- bestehen.   Die Vorsprünge--5-- reichen nicht ganz bis zum oberen Rand der zylindrischen Schale In der   Vertiefung--2--befindet   sich beispielsweise ein wärmebeständiger Kunststoffpfropf--6--. Es ist selbstverständlich möglich, die untere
Vertiefung einstückig aus dem gleichen Material herzustellen wie die Schale im Innern des
Aufsatzstückes befindet sich der   Wachs-oder Stearineinsatz-7-mit   dem zentrisch angeordneten Docht   - -8--,   der durch eine am Boden befindliche   Halterung --9-- festgehalten   wird. 



   Beim Abbrennen des   Dochtes --8-- wird,   wenn sich die Flamme etwa in Höhe der Vorsprünge-S-- befindet, auf diese Vorsprünge Wärme teilweise durch Strahlung oder Wärmeleitung übertragen, wobei die
Vorsprünge ihrerseits die Wärme an die dazwischenliegenden Wachsschichten abgeben und so das Schmelzen dieser Schichten begünstigen. Dadurch wird ein einwandfreies Ausbrennen des Wachs- oder Stearineinsatzes gewährleistet. 



   In den Fig. 3 und 4 sind mehrere, auf dem Umfang angeordnete, radial nach innen gerichtete Vorsprünge   - -10-- vorgesehen,   die, wie sich insbesondere aus Fig. 4 ergibt, nach dem Mittelpunkt und zum Boden hin eine abgeschrägte   Kante--11--aufweisen.   Dadurch kann eine noch bessere Wärmeabgabe durch die brennende
Flamme im unteren Teil der   Schale--l--erfolgen.   Die Vorsprünge wirken dabei ähnlich wie Radiatorlamellen, die die durch Strahlung aufgenommene Wärme an die dazwischenliegenden Wachsschichten weiterleiten. Ferner ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der ringsumlaufende Absatz--3-unmittelbar in die Schale--l--eingeformt. Die gleiche Ausbildung kann selbstverständlich auch bei der Ausführungsform gemäss den   Fig. 1   und 2 vorgesehen werden. 



   In Fig. 5 ist in Draufsicht ein weiteres Aufsatzstück gemäss der Erfindung dargestellt, bei welchem symmetrisch nur drei Vorsprünge bzw.   Verstrebungen --12-- vorgesehen   sind, die radial nach innen gerichtet sind. 



   In Fig. 6 ist in perspektivischer Darstellung ein Wachs-bzw. Stearineinsatzstück dargestellt, welches in das Aufsatzstück gemäss Fig. 5 in einfacher Weise eingesetzt werden kann. Die Wachs-bzw. Stearinkapsel--13-weist zentrisch einen Docht--8--auf, der an einer   Halterung --9-- gehalten   wird. Am äusseren Umfang und zum Boden sind   Aussparungen --14-- vorgesehen,   die den Vorsprüngen bzw.   Verstrebungen --12-- im   Aufsatzstück gemäss Fig. 5 entsprechen. Selbstverständlich kann die   Wachs-oder Stearinkapsel--13--auch   an alle möglichen Formen der Vorsprünge sowie deren Zahl durch entsprechende Aussparungen angepasst werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kerzenförmiger Leuchtkörper nach Patent Nr. 303645, insbesondere zur Aufstellung in Kirchen, Kapellen, Gedenkstätten od. dgl., aus einem am Aussenmantel mit einer Wachs-, Stearin- oder Wachsimitationsschicht versehenen, insbesondere aus Kunststoff gefertigten zylindrischen Rohr und einem einen Docht aufweisenden, zylindrischen Aufsatzstück, welches aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Kunstglas oder Glas besteht, den gleichen Durchmesser wie das zylindrische Rohr aufweist und mittels eines an 
 EMI2.2 
 dass im Inneren des zylindrischen Aufsatzstückes mindestens drei oder mehrere, im gleichen Abstand voneinander angeordnete, bis auf den Boden des Innenraumes des Aufsatzstückes reichende, von der Wandung radial in das Innere verlaufende, als Wärmeleiter dienende,

   an sich bekannte flache Vorsprünge oder Verstrebungen vorgesehen sind, die mit der Zylinderwandung und dem Boden verbunden sind. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. die Vorsprünge messerartig ausgebildet sind und in ihrer Höhe nicht ganz bis zur Randhöhe der Schale (1) reichen. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 die Vorsprünge (10) nach der Mitte zu und zum Boden hin mit einer Abschrägung (11) versehen sind.
    5. Kerzenförmiger Leuchtkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, EMI3.2 verlaufen.
    8. Kerzenförmiger Leuchtkörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, EMI3.3
AT121572A 1969-11-22 1972-02-15 Kerzenförmiger Leuchtkörper AT313218B (de)

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DE19691958724 DE1958724C3 (de) 1969-11-22 1969-11-22 Kerzenförmiger Leuchtkörper
DE19712142319 DE2142319A1 (de) 1971-08-24 1971-08-24 Aufsatzstueck und brenneinsatz fuer dauerkerzen, kerzenfoermige leuchtkoerper od. dgl

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AT313218B true AT313218B (de) 1974-02-11

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AT121572A AT313218B (de) 1969-11-22 1972-02-15 Kerzenförmiger Leuchtkörper

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