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Die Erfindung bezieht sich auf eine Seilrolle für Seilwegeanlagen, betehend aus mindestens zwei durch Schrauben fest miteinander verbindbaren Teilen, welche die Nabe, den im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden, einen Futterrring aufnehmenden Seilrollenkranz und den Seilrollenkranz tragende Scheiben und/oder Speichen bilden, wobei das Bett des Seilrollenkranzes durch zwei miteinander einen stumpfen Winkel einschliessende Kegelflächen gebildet ist und die Trennfläche der die Seilrolle bildenden Teile die Schnittlinie dieser Kegelflächen beinhaltet.
Seilrollen dieser Art sind an sich bekannt. Der Vorteil dieser Rollen liegt darin, dass der Futterring relativ einfach montiert werden kann. Dieser Futterring ist dem Verschleiss unterworfen und er muss daher wiederholt ausgetauscht werden. Es ist daher wichtig, hier auf eine einfache Montagemöglichkeit zu achten, wobei diese ohne Zuhilfenahme von Spezialwerkzeugen durchzuführen sein sollte. Diese bekannten Seilrollen, die diese vereinfachte Montage des Futterringes ermöglichen, besitzen nun zwei geteilte Naben. Die beiden Nabenhälften müssen dabei fluchten, damit ein schlagfreier Lauf der Seilrolle gewährleistet ist. Dies bedingt aber eine einwandfreie Passung der beiden die Seilrollen bildenden Teile, welche in der Regel durch einen Giessvorgang hergestellt werden.
Um eine solche Fassung mit engen Toleranzen überhaupt erreichen zu können, müssen die beiden die Seilrollen bildenden Teile nachbearbeitet werden, u. zw. durch einen spanabhebenden Arbeitsvorgang, was einen zusätzlichen kostenbringenden Aufwand darstellt.
Gemäss der Erfindung wird nun vorgeschlagen, dass der eine Teil des Seilrollenkranzes, die diesen Teil tragende Speichen bzw. tragende Scheibe und die gesamte Nabe einstückig sind und die Speichen bzw. die Scheibe des andern Teiles nabenseitig schräg zur Drehachse der Seilrolle geneigte Flächen aufweisen bzw. eine schräg geneigte Fläche aufweist, welche an einer korrespondierend geneigten Fläche des andern Teiles anliegen bzw. anliegt. Der wesentliche Vorteil, den nun die erfindungsgemässen Seilrolle bringt, ist fertigungstechnischer Art, wobei die Seilrolle darüberhinaus so dimensioniert und konstruiert ist, dass die verwendeten Materialien hinsichtlich ihrer Beanspruchung bestmöglichst ausgenutzt sind.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnungen.
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stumpfen Winkels einschliessenden Kegelflächen-10 und 11--gebildet. Die Trennfläche -12-- der beiden Teile--2 und 3--beinhaltet dabei die Schnittlinie --13-- dieser beiden Kegelflächen. Der Seilrollenkranz --6-- mit seinem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt wird daher aus zwei, vorliegendenfalls im wesentlichen symmetrischen Hälften --14 und 15--gebildet. Diese beiden den Seilrollenkranz --6-- bildenden Teile -14 und 15--sind von den Speichen--14'und 15'--getragen, wobei diese Speichen bezogen auf die Seilrollenmittelebene unsymmetrisch gestaltet sind.
So sind die den einen Teil --14-- des Seilrollenkranzes --6-- tragenden Speichen --14'-- mit der einstückigen Nabe--l--
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ändern Teiles--15--stützenVerbreiterung--16--, auf welcher die Speichen --15'-- aufliegen (Fig. 1), wobei die aneinander anliegenden Flächen--17 und 18-- zur Drehachse --4- der Seilrolle schräg geneigt sind, beispielsweise unter einem Winkel von zirka 25 bis 300. Die Speichen -14'und 15'-- haben hier im Ausführungsbeispiel einen C-förmigen Querschnitt und sie sind so angeordnet, dass sie mit ihrer offenen Seite gegeneinander gerichtet sind.
Die freien Schenkel der Speichen--14'--laufen in die mit der Nabe--l--einstückig ausgebildete Verbreiterung--16--aus und die Speichen -15'-- sind in ihrem unteren Ende durch einen umfangsgeschlossenen Ring--19--miteinander verbunden. Der Innendurchmesser--D--dieses Ringes - 19-- ist dabei etwas grösser als der Durchmesser der hinsichtlich ihrer Lage korrespondierenden
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Aufnahme der Schrauben--5--sind nach innen konisch erweitert. Der Winkel a beträgt dabei mindestens 1600.
Die vorstehend beschriebene Konstruktion vereinigt den Vorteil einer teilbaren Seilrolle in Verbindung mit einer einstückigen Nabe, welche eine ordnungsgemässe und einwandfreie Lagerung der Rolle ermöglicht. Infolge der beschriebenen Teilungsmöglichkeit kann der Futterring, wie einleitend dargelegt, einfach aufgebracht oder gewechselt werden. Die beiden Fig. 5 und 4 zeigen die die Seilrolle bildenden Teile-2 und 3-in
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auseinandergezogener Stellung. Diese Teile werden aus einer Aluminiumlegierung in einer Kokille gegossen. Im Bereich oberhalb der Linie I-I (Fig. 3 und 4) sind die beiden Teile symmetrisch, was eine besonders einfache Herstellung mit einer einzigen Kokille erlaubt. Diese Gusskokille ist so ausgestaltet, dass ihr Mittelteil austauschbar ist.
Je nach dem ob der eine oder der andere Teil gegossen werden soll, wird der entsprechende Mittelteil eingesetzt, so dass mit einer einzigen Gussform mit Wechseleinsatz das Auslangen gefunden werden kann. Es ist aus Fig. 1 auch ersichtlich, dass die vorgeschlagene Massnahme eine Bauweise ermöglicht, bei der die Breite des Futterringes gegenüber der Wangenbreite der Seilrolle relativ gross ist, so dass für das Seil und die das Seil umfassende Klemme eine grosse Auflage zur Verfügung steht. Dies gestattet den Bau von schmalen Seilrollen und in weiterer Folge von schmalen Wippen oder von schmalen Rollenbatterien. Es ist aus der vorstehenden Zeichnung auch ersichtlich, dass die vorgeschlagene Konstruktion die Anwendung von Seilklemmen mit geringer Ausladung ermöglicht.
Die Zentrierung der beiden Seilrollenteile-2 und 3--wird durch die Konusflächen --17 und 18--in Verbindung mit der durch die Schraube--5--erzielbaren Verspannung ermöglicht. Die beiden Flächen--17 und 18-sind dabei so dimensioniert, dass, falls die Festklemmschrauben--5-- entfernt werden, im Bereich des Seilrollenkranzes zwischen den beiden Teilen--2 und 3--eine kleine Fuge klafft, mit der auch Abmasstoleranzen aufgefangen werden können. Werden die Schrauben nun festgezogen, so werden die Teile aneinandergepresst, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist.
Dadurch erhalten die Speichen eine gewisse Vorspannung und diese Vorspannung gewährleistet in Verbindung mit den konisch geneigten Flächen--17 und 18--einen sicheren und schlagfreien Sitz. Es ist selbstverständlich, dass an Stelle von Speichen auch scheibenartige Elemente als Verbindung zwischen Kranz und Nabe vorgesehen sein können. Doch soll erwähnt sein, dass die Verwendung von Speichen eine leichtere Bauweise ermöglicht. Vorliegendenfalls ist der Seilrollenkranz mittig unterteilt. Es ist zu erwähnen, dass auch eine asymmetrische Teilung ohne weiteres möglich wäre, allerdings würde diese einen zusätzlichen Herstellungsaufwand erfordern, da in diesem Falle nicht mehr mit ein und derselben Gussform für beide Teile das Auslangen gefunden werden kann. Durch den Spalt--20--
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--19-- wirdgefährdet.
Die Speichen der beiden Teile-2 und 3-stützen sich gegeneinander im nabennahen Bereich ab, wobei die Speichen des einen Teiles mit der Nabe einstückig ausgebildet sind. Falls an die Seilrolle keine zu hohe Anforderungen gestellt werden, wäre es auch möglich, nur einen der beiden Teile mit einem Speichenkranz oder mit einer Scheibe als Verbindungsglied zur Nabe auszustatten und den andern Teil des Seilrollenkranzes im äusseren Bereich mit dem die Radnabe aufweisenden Teil zu verschrauben.
In einem solchen Falle wäre es unter Umständen zweckmässig, die Querschnittsform für die Aufnahme des Futterringes asymmetrisch auszubilden, d. h. die Schnittlinie der beiden Kegelflächen aus der Mittelachse des Profiles seitlich herauszuschieben, so dass zwar ein U-förmiges jedoch asymmetrisches Profil entsteht, wobei selbstverständlich die beiden geneigten Flächen - 10 und 11--verschiedene Breiten aufweisen würden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Kegelflächen-10 und 11--ebene Flächen. Es wäre ohne weiteres möglich, im Rahmen der gegenständlichen Erfindung diese Flächen mit Vertiefungen auszustatten und am Fuss des Futterringes dazu korrespondierende Noppen anzuordnen, welche bei ordnungsgemässer Montage in diese Vertiefungen ragen, so dass zwischen Seilrollenkranz und Futterring eine formschlüssige Verbindung besteht, durch welche das Wandern des Futterringes unter Belastung ebenfalls vermieden werden kann.
Durch die vorschlagsgemässe Art der Verbindung der beiden Teile der Seilrolle über schräg geneigte Flächen ist eine Nachbearbeitung dieser Teile für die Erreichung einer Passung überhaupt nicht erforderlich, da eine solche Passung nicht benötigt wird. Infolge der relativ grossen Neigung der hier interessierenden Flächen kann der Teil aus der Gusskokille entfernt werden, ohne dass dabei diese Flächen bei der Schrumpfung durch die Kokille angefressen werden, so dass diese Flächen ohne weitere Bearbeitung von sich aus eine hohe Oberflächengüte aufweisen, so dass die Flächen--17 und 18--keiner Nachbearbeitung bedürfen.
Werden nun die beiden Seilrollenteile--2 und 3-miteinander verbunden, indem sie achsgleich gegeneinander geschoben werden, so gelangen die in unmittelbarer Nabennähe angeordneten Flächen--17 und 18-miteinander in Berührung, wobei die Teile zweckmässigerweise so bemessen sind, dass diese Berührung stattfindet, bevor eine Berührung der Teile im Bereich des Lochkreises für die Bohrung --23-- eintritt. Dabei ergeben die radialen Fertigungsungenauigkeiten verschiedene axiale Positionen der schräg geneigten Fläche --17-- des Ringes --19-- zur Schulter--18--der Nabe Durch das nachfolgende Einfügen und Anziehen der Schrauben--5--werden nun die Seilrollenteile im Bereich des Lochkreises--25--zusammengespannt und zusammengezogen,
wobei etwaige Ungenauigkeiten im Gussteil (beispielsweise infolge der ungleichen
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Die auftretenden Biegespannungen befinden sich selbst bei maximaler Seilbelastung der Seilrollen weit unter der zulässigen Grösse. Der Teil--3--wird daher in vorgespanntem Zustand montiert, wobei infolge der Neigung der Flächen--17 und 18--die Verspannungskräfte sowohl radial wie auch axial auf den Teil--2--
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sind.
Die erwähnten kragbelasteten Speichen bzw. die erwähnte Scheibe wirken bzw. wirkt wie eine Seite eines doppelseitigen Hebels mit dem Lochkreis --23-- als eine Art Drehpunkt und der andern Seite in der Form
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resultierenden axialen Kräfte der Seillast auf den Spurkranz erhöht, wobei diese Kraft anteilmässig auf den korrespondierenden Teil der Fläche--17--verstärkend wirkt. Dadurch wird der erforderliche Festsitz der beiden Rollenhälften--2 und 3-auf jeden Fall gewährleistet.
Dank dieser besonderen Konstruktion werden die über den Futterring eingeleiteten Belastungskräfte in symmetrischer Weise auf die Nabe des Rades verteilt, wobei auch die axialen Seilkräfte von der Seilrolle einwandfrei durch die Schulter--16--von der Nabe --l-- übernommen werden.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die inneren Enden der Speichen durch einen umfangsgeschlossenen Ring -19-- miteinander verbunden, dessen innenseitige Begrenzungsfläche als
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offenen Seiten der Profile bzw. die mittleren Stege sind gegeneinander gerichtet), wirken nach Art eines Radialgebläses, indem die Luft, die die Seilrolle umgibt, beim betriebsmässigen Einsatz der Rolle durch die durch die Profile gebildeten Kanäle gegen den Spurkranz der Seilrolle geführt wird. Infolge der in der Regel geringen Umfangsgeschwindigkeit der Seilrolle ist diese Luftbewegung natürlich begrenzt, wenngleich erfahrungsgemäss dadurch doch die Kühlwirkung unterstützt wird.
Im Dauerbetrieb muss im Bereich des Seilrollenkranzes mit einer Temperatur von 60 bis 800C gerechnet werden, denn die vom Futterring aufgenommene Walkarbeit wird hier in Wärme umgesetzt. Die Erfahrung zeigt nun, dass die gewählte Rippenform und Anordnung die Kühlung der Rolle begünstigt. Dieser Kühleffekt wird darüberhinaus durch die Bohrungen--24--begünstigt, da die radial nach aussen strömende Luft durch diese Bohrungen sozusagen an der Sohle des Seilrollenkranzes entweichen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Seilrolle für Seilwegeanlagen, bestehend aus mindestens zwei durch Schrauben fest miteinander verbindbaren Teilen, welche die Nabe, den im wesentlichen einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden, einen Futterring aufnehmenden Seilrollenkranz und den Seilrollenkranz tragende Scheiben und/oder Speichen bilden, wobei das Bett des Seilrollenkranzes durch zwei miteinander einen stumpfen Winkel einschliessende Kegelflächen gebildet ist und die Trennfläche der die Seilrolle bildenden Teile die Schnittlinie dieser Kegelflächen beinhaltet,
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tragenden Speichen (14') bzw. tragende Scheibe und die gesamte Nabe (1) einstückig sind und die Speichen (15') bzw. die Scheibe des andern Teiles (15) nabenseitig schräg zur Drehachse (4) der Seilrolle geneigte Flächen (17) aufweisen bzw.
eine schräg geneigte Fläche aufweist, welche an einer korrespondierend geneigten Fläche (18) des andern Teiles (14) anliegen bzw. anliegt.
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