AT313813B - Einrichtung zum Anschluß einer Mischbatterie an den unter Putz verlegten Teil eines zur Versorgung eines Heißwasserspeichers dienenden Leitungssystems - Google Patents

Einrichtung zum Anschluß einer Mischbatterie an den unter Putz verlegten Teil eines zur Versorgung eines Heißwasserspeichers dienenden Leitungssystems

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AT313813B
AT313813B AT832872A AT832872A AT313813B AT 313813 B AT313813 B AT 313813B AT 832872 A AT832872 A AT 832872A AT 832872 A AT832872 A AT 832872A AT 313813 B AT313813 B AT 313813B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anschluss einer Mischbatterie an den unter Putz verlegten Teil eines zur Versorgung eines Heisswasserspeichers dienenden Leitungssystems. 



   In Heisswasserversorgungsanlagen haben sogenannte Hochdruckspeicher gegenüber den nach dem Überlaufprinzip ausgebildeten Niederdruckspeichern beträchtliche Vorteile. Die für solche Niederdruckspeicher bestimmten Mischbatterien benötigen drei Anschlussnaben, von denen die untere der Kaltwasserzufuhr dient, eine obere Nabe als Zulaufleitung zum Speicher und eine dritte, gleichfalls obenliegende Nabe für die überlaufleitung des Speichers vorgesehen ist. Um bei einem überlaufspeicher mehrere Zapfstellen ohne Umschalt- bzw. 



   Mehrwegeventile anordnen zu können, werden auch die Speicher mit drei Anschlüssen ausgestattet,.   u. zw.   mit einem Eintritt für das Kaltwasser, mit einem   Überlauf-Anschluss   und einem Entnahme-Anschluss für weitere
Zapfstellen, über den jedoch bloss etwa ein Drittel des Heisswasser-Inhaltes des Speichers entnehmbar ist. Man muss jedoch dafür sorgen, dass der Speicher immer wieder aufgefüllt wird, sobald über eine Zapfstelle Wasser entnommen wurde, um zu gewährleisten, dass bei einem Bad der gesamte Speicherinhalt zur Verfügung steht ; wird das Auffüllen vergessen, stehen nur etwa zwei Drittel des Speicherinhaltes zur Verfügung. 



   Ausserdem ist es bei diesen Niederdruckspeichern ausserordentlich schwierig, eine gewünschte Temperatur des Mischwassers zu erhalten, weil der Netzdruck des Kaltwassers in der Mischbatterie grösser ist als der ausserordentlich schwache Druck des im Speicher überlaufenden Wassers. 



   Dieser Nachteile wegen besteht des öfteren das Bedürfnis, solche Niederdruckspeicher in Hochdruckspeicher umzuwandeln oder gegen neue Hochdruckspeicher auszutauschen. Eine Umwandlung stösst insofern auf keine erheblichen Schwierigkeiten, als die üblichen Niederdruckspeicher auf einen Druck bis zu etwa
6 atü ausgelegt sind, demnach-sofern diese Grenze nicht überschritten wird-ohne weiteres auch als Hochdruckspeicher verwendbar sind. 



   Bisher musste jedoch bei einer solchen Umwandlung oder bei einem Austausch eines Niederdruck- gegen einen Hochdruckspeicher und beim Austausch der dem Niederdruckspeicher zugehörigen Mischbatterie gegen eine für ein Hochdrucksystem geeignete Mischbatterie der in der Wand unter Putz verlegte Teil des Leitungssystems des Niederdruckspeichers weitgehend geändert werden, woraus sich die Notwendigkeit aufwendiger und lästiger Stemmarbeiten ergab. 



   Ziel der Erfindung ist es, bei der Umwandlung von Niederdruck- in Hochdruckanlagen solche Stemmarbeiten völlig zu vermeiden und das Leitungssystem einer Niederdruckanlage durch eine besonders einfache konstruktive Massnahme für den Anschluss eines Hochdruckspeichers zu adaptieren, ohne hiezu Leitungsverlegungen durchführen zu müssen. 



   Dem wesentlichsten Erfindungsmerkmal zufolge ist zum Anschluss einer einem Hochdruckspeicher zugeordneten Mischbatterie an das bereits vorhandene Leitungssystem eines Niederdruckspeichers zwecks Umwandlung dieses Speichers in einen Hochdruckspeicher oder zum Anschluss eines neuen Hochdruckspeichers an dieses Leitungssystem eine ausserhalb der Wand verlegte, die Kaltwasserversorgungsleitung mit der von der Mischbatterie zum Heisswasserspeicher führenden Zulaufleitung verbindende, zwischen der Mischbatterie und der Wand in diese Zulaufleitung mündende Verbindungsleitung vorgesehen. 



   Als besonders vorteilhaft anwendbar erweist sich die erfindungsgemässe Massnahme dadurch, dass die einem Hochdruckspeicher zugeordneten Mischbatterien mit zwei Anschlussnaben üblicherweise einen andern Achsabstand der Anschlussstutzen aufweisen als die Niederdruckspeichern zugeordneten Mischbatterien, welche drei Anschlussnaben aufweisen, von denen die untere Nabe der Kaltwasserzufuhr dient und die beiden oberen mit den Speicheranschlüssen verbunden sind. 



   Die Erfindung eröffnet für diesen häufigen Fall die Möglichkeit einer besonders einfachen Montage der neuen, dem Hochdrucksystem zugeordneten, zweinabigen Mischbatterie und der   obgenannten erfindungsgemässen   Verbindungsleitung dadurch, dass zur Verbindung der Mischbatterie mit den bereits vorhandenen   Wandanschlüssen-wie   an sich   bekannt-Anschlussexzenter   benutzt werden, das sind Anschlussstücke, die aus zwei mit ihren Achsen gegeneinander ersetzten Rohrstutzen bestehen und die in eine Lage gedreht werden können, in welcher der aus der Wand ragende Rohrstutzen mit der Achse der Anschlussnabe der Mischbatterie koaxial verläuft. 



   Bei Verwendung solcher Anschlussexzenter kann gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal die Verbindungsleitung in den aus der Wand ausragenden Stutzen eines mit der Zulaufleitung verbundenen Anschlussexzenters münden, wodurch sich die Montage der Verbindungsleitung naturgemäss ausserordentlich erleichtert. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert. Die Fig. l bis 3 zeigen im Schema zum Anschluss einer Mischbatterie dienende Leitungssysteme von Niederdruck bzw.   Hochdruck-Heisswasserspeichern,   die Fig. 4 zeigt in Stirnansicht schematisch eine   erfindungsgemässe   Einrichtung und die Fig. 5 ist ein Querschnitt durch einen zum Anschluss einer erfindungsgemässen Verbindungsleitung geeigneten Anschlussexzenter. 



   Die Fig. l stellt-als vorbekannten Stand der Technik-einen nach dem überlaufprinzip ausgebildeten   Niederdruck-Heisswasserspeicher--l--dar,   welcher über eine   Mischbatterie--2--an   eine Kaltwasserversorgungsleitung--3--angeschlossen ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Alle unter Putz verlegten Leitungen des Leitungssystems sind gestrichelt dargestellt, wogegen die ausserhalb der Wand verlaufenden Leitungen in vollen Linien gezeichnet sind. 



   Bei der Mischbatterie--2--handelt es sich um eine mit drei Anschlussnaberi ausgebildete Batterie : Der Kaltwasserzulauf erfolgt aus der   Versorgungsleitung --3-- über   die untere Anschlussnabe --4--, in der 
 EMI2.1 
 --7-- führende Zulaufleitung --6--.- des Speichers, von dem über eine   Entnahmeleitung --15-- die   Versorgung des Wannenauslaufes --16-- erfolgt, dessen Regelung mittels der in den   Mischbatterie-Anschlussnaben-5   und 17-- angeordneten
Ventile erfolgt. 



   Dieser Unterdruck-Heisswasserspeicher --1-- arbeitet nach dem   Überlaufprinzip :   Beim Öffnen des
Heisswasser-Regelventils in der Mischbatterie-Anschlussnabe --5-- fliesst zunächst Kaltwasser aus der
Versorgungsleitung--3--über die   Zulaufleitung --6-- in   den   Speicher--l--und   verdrängt das dort vorhandene Heisswasser im Überlauf über das hochgelegene Ende der   Auslaufleitung-13--,   über den   Speicher-Anschluss --14-- und   über die   Entnahmeleitung --15-- in   den Wannenauslauf --16--.

   Beim Öffnen des Kaltwasser-Regelventils in der Anschlussnabe --17-- der Mischbatterie --2-- hingegen fliesst
Kaltwasser unmittelbar aus der   Versorgungsleitung --3-- über   die   Anschlussnaben-3   und   17-in   den   Wannenauslauf-16--.   Ausserdem kann noch aus dem Heisswasserspeicher --1-- jederzeit an den Zapfstellen-11 und   12-Heisswasser   entnommen werden, denen dieses Heisswasser aus der mit dem niedrigeren Ende ausgebildeten Auslaufleitung --8-- und über die Entnahmeleitung --10-- zufliesst. 



   Dieses Niederdrucksystem hat jedoch-wie schon   erwähnt-vielerlei   Nachteile, unter anderem den, dass das Heisswasser mit nur sehr geringem Druck, nämlich nur mit dem durch den Niveauunterschied zwischen dem oberen Ende der Auslaufleitung --13-- und der Zapfstelle-11 bzw. 12-- bedingten Druck aus dem Leitungssystem austritt. Ferner steht für die Zapfstellen--11 und   12-jeweils   nur eine beschränkte Heisswassermenge zur Verfügung, deren Grösse durch den Niveauunterschied der oberen Enden der im Speicher mündenden Auslaufleitungen --8 und 13-bedingt und begrenzt ist.

   Schliesslich   müsste-wie   schon eingangs   erwähnt-der Speicher--l--nach   jeder Heisswasserentnahme bei einer der Zapfstellen--11 und 12-durch Betätigung der Mischbatterie --2-- wieder aufgefüllt werden, um die volle Wassermenge vorrätig zu halten. 



   Die derzeit im Handel befindlichen Niederdruckspeicher sind jedoch-gleichwohl sie nur geringem Innendruck unterworfen   sind-auf Maximaldrücke   von mindestens 6 atü gebaut und ausgelegt, sie lassen sich deshalb ohne weiteres in einem Drucksystem verwenden, sofern bloss dafür gesorgt wird, dass der Druckgrenzwert etwa obgenannter Höhe nicht überschritten wird ; dies lässt sich durch Anordnung von Druckreduzier- und Sicherheitsventilen leicht gewährleisten und demnach bestehen diesbezüglich hinsichtlich eines Umbaues einer bereits bestehenden Niederdruckanlage in eine Hochdruckanlage keinerlei technische Schwierigkeiten. Der erfindungsgemässen Lösung zufolge entstehen jedoch auch keine baulichen, durch Leitungsverlegungen verursachte Schwierigkeiten, wie dies nun nachstehend an Hand der Fig. 2 und 3 erläutert wird. 



   Der Fig. 2 zufolge wird ein bereits vorhandener Niederdruck-Heisswasserspeicher --1--, wie er gemäss 
 EMI2.2 
 
Beim Öffnen des der Heisswasserentnahme am Wannenauslauf--16--dienenden Regelventils in der Anschlussnabe --17'-- der Mischbatterie --2'-- strömt zunächst Kaltwasser-im Druck reduziert-über die Zulaufleitung --6-- und das   Ventil-Aggregat --18-- in   den Heisswasserspeicher --1--. Mit dem gleichen Druck tritt hiedurch verdrängtes Heisswasser aus dem Speicher-l--über das obere Ende der Auslaufleitung - überlaufend aus dem Speicher --1-- aus und gelangt über den   Anschluss --14-- und   die 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   Auslaufleitung-15-sowie   die Anschlussnabe --17'-- zum Wannenauslauf --16--. 



   Beim Öffnen des der Kaltwasserentnahme am   Wannenauslauf--16-dienenden, im   Anschlussstutzen   --5'-- der Mischbatterie--2'--angeordneten   Ventils strömt das aus der Versorgungsleitung--3-kommende Wasser infolge seines höheren, ungeminderten Druckes aus der Verbindungsleitung --22-- direkt 
 EMI3.1 
 -16--.Versorgungsleitungen. 



   Gleichermassen ist die Erfindung dann anwendbar, wenn ein Niederdruckspeicher gegen einen neuen Hochdruckspeicher, wie er in der Fig. 3 dargestellt und mit bezeichnet ist, ausgewechselt werden soll. An dem gestrichelt dargestellten unter Putz verlegten Teil des Leitungssystems, das für den vorher angeordneten 
 EMI3.2 
 --1'--Zapfstellen --11,12-- führenden Leitung --10-- verbunden ist. Der für die Hochdruckanlagen charakteristische Vorteil ergibt sich daraus, dass für die Zapfstellen--11 und   12--nunmehr   beliebige, lediglich durch das Fassungs- und Leistungsvermögen des Speichers begrenzte Heisswassermengen zur Verfügung stehen und dort auch mit ausreichend grossem Druck ausströmen. Die Wirkungsweise des in Fig. 3 dargestellten Systems ist im übrigen die gleiche wie beim System nach Fig. 2. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform der Verbindungsleitung --22-- und ihrer Anschlüsse an das Ende --4'-- der Versorgungsleitung --3-- des Heisswasserspeichers --1-- einerseits und an die Mischbatterie --2'-- anderseits ist in der Fig. 4 beispielsweise veranschaulicht. 
 EMI3.3 
 



   Mit dem andern Ende ist die   Verbindungsleitung --22-- mit einem - in Fig. 5   in grösserem Massstab geschnitten   dargestellten-Anschlussexzenter-27--verbunden.   Solche   Anschlussexzenter-27   bzw. 27'-werden bekanntlich benutzt, um Massabweichungen auszugleichen, die sich zwischen den Achsabständen einer zu montierenden Mischbatterie und den Achsabständen der Mündungen bereits unter Putz verlegter Anschlussleitungen ergeben und die in der Praxis schwer zu vermeiden sind.

   Im vorliegenden Fall besitzt ein solcher Anschlussexzenter --27-- ausser den beiden gegeneinander mit ihren   Achsen-28   und 29-versetzt verlaufenden   Stutzen-30   und 31-, von denen   einer --30-- innerhalb   der   mit --30'-- angedeuteten   
 EMI3.4 
    --31-- ausInnengewinde --35-- zum   Anschluss der Verbindungsleitung-22--. Der aus der Wand --30'-ausragende   Stutzen --31-- wird   durch eine-nicht dargestellte-Schubrosette abgedeckt, die zum Durchtritt 
 EMI3.5 
    --22-- eineAnschlussexzenter --27-- in   dessen   Gewinde-35--.   



   Selbstverständlich ist die Erfindung nicht an die bloss beispielsweise dargestellten und erläuterten konstruktiven Einzelheiten der Ausbildung und des Anschlusses der   Verbindungsleitung --22-- gebunden,   vielmehr sind diese Einzelheiten im Rahmen der Erfindung mannigfach abwandelbar. Wesentlich für die erfindungsgemässe Lösung ist vielmehr, dass durch Anordnung der   Verbindungsleitung --22-- erstmals   die Möglichkeit erschlossen wird, nach dem Niederdruckprinzip arbeitende   Heisswasser-Versorgungsanlagen mit   optimal geringem Aufwand in Hochdruckanlagen umzuwandeln. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Anschluss einer Mischbatterie an den unter Putz verlegten Teil des Leitungssystems EMI3.6 Hochdruckspeicher zugeordneten Mischbatterie (2') an das bereits vorhandene Leitungssystem eines Niederdruckspeichers (1) zwecks Umwandlung dieses Speichers in einen Hochdruckspeicher oder zum Anschluss eines neuen Hochdruckspeichers (1') an dieses Leitungssystem eine ausserhalb der Wand (30') verlegte, die Kaltwasser-Versorgungsleitung (3) mit der von der Mischbatterie zum Heisswasserspeicher führenden Zulaufleitung (6) verbindende, zwischen der Mischbatterie und der Wand in diese Zulaufleitung mündende Verbindungsleitung (22) vorgesehen ist.
    <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 in den aus der Wand (30') ausragenden Stutzen (31) eines mit der Zulaufleitung (6) verbundenen Anschlussexzenters (27) mündet.
AT832872A 1972-09-27 1972-09-27 Einrichtung zum Anschluß einer Mischbatterie an den unter Putz verlegten Teil eines zur Versorgung eines Heißwasserspeichers dienenden Leitungssystems AT313813B (de)

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