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Die Erfindung betrifft neues, nützliches, beschichtetes Druckpapier, Verfahren zu seiner Herstellung und dazu verwendete Beschichtungszusammensetzungen. Das erfindungsgemässe beschichtete Papier erlaubt auf Grund der Eigenschaften seiner Beschichtungszusammensetzung nicht nur die Anwendung jedes herkömmlichen Druckverfahrens, wie es bei herkömmlichen kaolinbeschichteten Papieren verwendet wird ; sondern es gestattet darüber hinaus, diese bedruckten Blätter durch kombinierte Anwendung von Wärme und Druck miteinander zu verbinden, um ein gebundenes Erzeugnis aus beschichtetem Papier, wie z. B. ein Buch, ein Heft, eine Brüschüre, einen Prospekt, einen Jahresbericht, Schreibblock, einen Umschlag oder ein ähnliches Erzeugnis zu bilden.
Bücher und Broschüren werden herkömmlich hergestellt, indem Papier durch Brocheren, Heften oder Verleimen miteinander verbunden wird. Jedes dieser Verfahren weist eine oder mehrere der folgenden Unzulänglichkeiten auf : geringe Bindefestigkeit, geringe Dauerhaftigkeit, im geöffneten Zustand kein flaches Liegen und arbeit-un kostenintensiv in der Herstellung. Die Grenzen dieser Verfahren beruhen grösstenteils auf den Eigenschaften herkömmlicher beschichteter Druckpapiere, der Qualitätsdruckverfahren, wie z. B. Buchdruck und Lithographie, und der Verfahren des Reduzierens grosser bedruckter Blätter auf Buchformat.
Es gibt eine grosse Zahl von Materialien, die durch Wärme- und Druckverbinden miteinander verbunden werden können, wie z. B. gewisse Kunststoffilme und Kunststoffilm-Papierlaminate, die in bestimmten Verpackungsbereichen angewendet werden können ; sie leiden jedoch im allgemeinen alle an dem gleichen Problem, dass sie nämlich nicht für den Hochqualitätsdruck verwendet werden können, der bei beschichteten Druckpapieren üblich ist. Diese Materialien werden in weniger anspruchsvollen Verwendungen unter Anwendung besonderer Vorbehandlung, spezieller Tinten und mit speziellen Druckverfahren, wie z. B. flexographischem Druck, mit Gummiplatten bedruckt.
Diese Materialien sind für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Büchern u. dgl. auf Grund der oben genannten Mängel der Druckqualität und der hohen Gestehungskosten nicht geeignet.
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zuvorlichen beschichteten Papiers von Grund auf verändert werden, wobei jedoch die erwünschten Qualitäten herkömmlichen beschichteten Papiers beibehalten werden.
Die Herstellung von thermisch oder wärmeempfindlichem Kopierpapier durch Beschichten von Papier mit einer Zusammensetzung, die ein harzartiges Bindemittel und opake thermoplastische Teilchen mit einem Zu- sammenschmelz-oder Koaleszenzpunkt über der beim Beschichten des Papiers angewendeten Temperatur enthält, war bekannt. Die USA-Patentschriften Nr. 3,228, 785 und Nr. 3,306, 763 offenbaren solche beschichteten Papiere. Beschichtete Kopierpapiere dieser Art stützen sich auf die Veränderung der opaken thermoplastischen Teilchen zur Transparenz durch Anwendung von Wärme in ausgewählten Bereichen, die ausreicht, um die thermoplastischen Teilchen zu schmelzen oder zusammenfliessen zu lassen.
Der Zusatz von Pigmentteilchen, die bei den Temperaturen, denen das Papier ausgesetzt wird, unschmelzbar sind, wirkt dem Zweck der wärmeempfindlichen Beschichtung entgegen, und solche Pigmentteilchen sind insbesondere ausgeschlossen.
Das erfindungsgemässe beschichtete Papier liefert auf Grund der Natur seiner Beschichtungszusammensetzung ein Verbund-Druckerzeugnis mit überlegener, dauerhafterer Bindung als sie durch Verwendung von Bindeverfahren wie z. B. Heften, Brocheren, Leimen und mechanischen Binden, wie es jetzt bei herkömmlichen kaolinbeschichteten Druckpapieren angewendet wird, bestehen kann, da sich die durch das neue beschichtete Papier gebildete Bindung über die gesamte mit Druck beaufschlagte Fläche erstreckt, die beispielsweise über die gesamte Länge der Bindekante verlaufen kann. Zugleich schafft das gebundene Druckerzeugnis, hergestellt aus dem beschichteten Papier gemäss der Erfindung, ein überlegenes Druckerzeugnis bei geringeren Kosten im Vergleich zu herkömmlichen wärmeschmelzenden Materialien, wie z. B. Kunststoffilmen.
Das erfindungsgemässe beschichtete Papier erhält die erwähnten Druck- und selbstbindenden Eigenschaften
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die Trockenbehandlung beim Aufbringen der Beschichtung auf das Papiersubstrat als Einzelteilchen verbleiben, die aber unter der kombinierten Anwendung von ausreichender Wärme und Druck unter Ausbildung einer Bindung zueinander oder zu einem andern ähnlichen Blatt zusammenschmelzen, dem beschichteten Druckpapier Heisssiegeleigenschaften, wie sie bei andern beschichteten Druckpapieren nicht angetroffen werden. Der Ausdruck "diskrete Teilchen" bedeutet somit jeweils ein Individuum darstellende Teilchen, die bis zu ihrem Zusammenschmelzen lediglich durch ein Bindemittel miteinander verbunden sein können.
Diese diskreten thermoplastischen Harzteilchen in Kombination mit 15 bis 75% eines oder mehrerer anorganischer Pigmente und 5 bis 20% harzartiges Bindemittel in dieser Beschichtungszusammensetzung verleihen dem beschichteten, heisssiegelfähigem Druckpapier Eigenschaften, wie sie bei irgendwelchen andern heisssiegelfähigen Materialien nicht angetroffen werden. Die Kombination von Druck- und Heisssiegeleigenschaften schafft ein beschichtetes Papier, das bedruckt und zu gebundenen Büchern und buchähnlichen Erzeugnissen gestaltet werden kann.
Die folgenden Figuren veranschaulichen die Erfindung : Fig. l ist eine vergrösserte, schematische Querschnittsansicht von zwei einseitig beschichteten Papierblättern-l, 2-gemäss der Erfindung und zeigtdiestatistische Verteilung diskreter thermoplastischer Teilchen -3-- und anorganischer Pigmentteilchen-4-, die
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Da der Gehalt an Pigmentteilchen und der thermoplastischen Harzteilchen die Mikroporosität des entstehen- den beschichteten Papiers beeinflusst, sollte der Gesamtgehalt an diesen Teilchen im Bereich von etwa 80 bis etwa 95, vorzugsweise etwa 85 bis etwa 9 o, bezogen auf die Beschichtung auf Trockengewichtsbasis, liegen.
Die beschriebene wässerige Beschichtungszusammensetzung kann auf beiden Seiten eines weissen opaken Papiersubstrats angewendet werden, welches ein Grundgewicht im Bereich zwischen 14,5 und etwa 45 kg/Ries (25 x 38 Zoll/500 Blatt), d. s. 47 bis 148 gm', aufweist, nach irgendeinem herkömmlichen Beschichtungsver- fahren, wie z. B.
Rakelbeschichten bei einem Beschichtungsgewicht im Bereich von etwa 1, 36 bis etwa 6,8 kg, pro Seite pro Ries, und wird nachfolgend bei einer Temperatur unter der Koaleszenztemperatur der thermopla- stischen Teilchen mittels eines Heissluft- oder dampfbeheizten Trockenzylinders oder irgend einer andern Vorrichtung getrocknet, die das Wasser oder einen andern inerten Träger aus der Beschichtung entfernt, so dass das letztlich beschichtete Blatt zwischen 2 und 7% Endfeuchtigkeit, bezogen auf das Trockengewicht des Pa- piers, aufweist. Das entstehende beschichtete Papiererzeugnis hat ein Basisgewicht im Bereich von 18 bis 54 kg pro Ries (25 x 38 Zoll/500 Blatt), d. s. 59 bis 178 gm-2 und weist alle Erscheinungsformen und Druckeigen- schaften von herkömmlichen kaolinbeschichteten Druckpapieren auf.
Zudem erlaubt das sich ergebende be- schichtete Papier dieA usbildung einer starken dauerhaften Bindung zwischen Blättern daraus, die unter der Ein- wirkung von Wärme und Druck in innigen Kontakt miteinander gebracht wurden, und gestattet folglich die
1 eichte Herstellung von Büchern, Prospekten, Broschüren, und ähnlichen Vielfachpapierformen.
Ein wesentliches
Merkmal dieses beschichteten Papiers ist seine Fähigkeit, an gleiche Blätter oder zum Verbinden geeignete
Kunststoffilme gebunden zu werden, die unter der Anwendung von ausreichender Wärme und Druck zum Erweichen der diskreten thermoplastischen Teilchen darin in innige Berührung gebracht werden, wobei diese Ma- terialien zum Zusammenfliessen unter Druck veranlasst werden, um eine starke dauerhafte Bindung in der mit
Druck beaufschlagten Zone nach dem Abkühlen der Blätter unter die Koaleszenztemperatur des thermoplast- schen Materials zu bilden.
Ein wichtiges Merkmal des erfindungsgemässen beschichteten Papiers besteht darin, dass es wärme- und druckempfindlich innerhalb des Temperaturbereiches bei der Handhabung während der Blätterverbindung ist und dass es nicht wärme- und druckempfindlich unter den Schmelz- oder Koaleszenztemperaturen der thermoplast- schen Harzteilchen, die in der Beschichtungszusammensetzung verwendet werden, ist.
Auch bildet dieses be- schichtete Papier keine Bindung zu anderem, gleichem Papier allein durch Anwendung von Druck ohne ausrei- chende Wärme zur Steigerung der Temperatur des thermoplastischen Harzes über seine Koaleszenztemperatur, oder alleine durch Anwendung von Wärme ohne ausreichenden Druck, um solche Blätter in innige Berührung miteinander zu bringen, wobei das thermoplastische Harz fliessen kann und Bindungsstellen zwischen benach- barten Blättern bilden kann.
Verschiedene chemische Zusätze, die gewöhnlich in abgestimmten Beschichtungszusammensetzungen ver- wendet werden, um bestimmte Eigenschaften der Beschichtung oder des beschichteten Papiers hervorzurufen, können auch in der erfindungsgemässen Beschichtungszusammensetzung in üblichen Anwendungsmengen ohne
Beeinträchtigung der erwünschten Druck- und Heisssiegeleigenschaften verwendet werden. Solche Materialien schliessen Entschäumungs- und Antischäummittel, den Fluss modifizierende Mittel, Gleitmittel, Verdickung- mittel und unlöslichmachende Mittel ein. Der Feststoffgehalt der neuen Zusammensetzung kann im Bereich von etwa 20 bis etwa 60%, in Abhängigkeit von der Anwendungsmethode, variiert werden.
Zum Aufrakeln ist ein
Bereich von etwa 50 bis etwa 60% Feststoffen bevorzugt, für Leimpressbeschichtungen etwa 20 bis etwa 40%
Feststoffe.
Bei der Herstellung der Beschichtungszusammensetzungen kann man nach zwei Grundverfahren vorgehen.
Mit Naturharzbindemitteln und einigen synthetischen Klebern ist es notwendig, das Material in bekannter Weise durch eine Wärme- oder chemische Behandlung oder eine Kombination beider löslich zu machen, um die Bin- deeigenschaften des Materials beim Trocknen der Beschichtung zu erhalten. Soll ein harzartiger Binder dieser
Art nach dem ersten Verfahren verwendet werden, wird das Material in der trockenen Pulverform in eine wässe- rige Dispersion mit einem bestimmten Feststoffgehalt der Pigmentteilchen eingemischt. Das Gemisch aus Pig- mentteilchen, ungelöstem, harzartigem Binder und Wasser wird dann der notwendigenwärme-und/oder chemi- schen Behandlung unterworfen, wobei man den von den Herstellern der harzartigen Bindemittel angegebenen
Verfahren folgt, um ein Auflösen zu erreichen.
Nach dem Abkühlen des Gemisches auf eine Temperatur unter der Koaleszenztemperatur des thermoplastischen Harzes werden die thermoplastischen Harzteilchen, in wässe- riger Dispersionsform, wie vom Hersteller erhalten, in das oben beschriebene Gemisch eingemischt. Soll ein zusätzlicher harzartiger Binder einer Art, die kein Löslichmachen erfordert, um die Bindeeigenschaften zu er- reichen, verwendet werden, wird dieser sodann der Beschichtungszusammensetzung zugemischt. Wenn Zusätze zur Verbesserung der Eigenschaften der Beschichtungszusammensetzung verwendet werden, werden sie dem Ge- misch zuletzt zugemischt, gewöhnlich in der Reihenfolge, zuerst der den Fluss modifizierenden Mittel, zuletzt der unlöslich machenden Mittel.
Nach dem zweiten Grundverfahren zur Herstellung von Beschichtungszusammensetzungen wird, wenn ein natürlicher oder künstlicher harzartiger Binder verwendet wird, der Löslichmachung erfordert, dieser, unabhän- gig von der Pigmentdispersion, durch Dispergieren des Binders in trockener Pulverform in einer bestimmten, an-
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gegebenen Menge Wasser und dann Unterwerfen der Mischung der notwendigen Wärme-und/oder chemischen
Behandlung, um Löslichmachung zu erreichen, für sich hergestellt. Der harzartige Binder wird dann in der wässerigen, löslich gemachten Form einer angemessenen Menge einer anorganischen Pigmentdispersion hinzu- gefügt, und dann werden die zusätzlichen Komponenten der Beschichtungszusammensetzung in der oben für das erste Grundverfahren für die Beschichtung beschriebenen Folge zugegeben.
Wenn gewünscht, können andere inerte Träger an Stelle von Wasser verwendet werden, obgleich Wasser aus wirtschaftlichen Gründen, leichter
Handhabung und Verfügbarkeit mit Abstand bevorzugt ist.
Während Papier das bevorzugte Substrat ist, können andere Substrate, an denen der gewählte harzartige
Binder haftet, verwendet werden. Beispielsweise können Pappe, Karton, Kunststoffolien u. dgl. verwendet werden Auch ist die Dicke des Substrates nicht in engem Bereich kritisch und kann im Bereich von etwa 0,06 bis etwa 0, 20 mm Dicke liegen.
Es gibt viele annehmbare Verfahren zum Heisssiegeln, die bei dem erfindungsgemässen beschichteten Papier verwendet werden können. Die vier Hauptfaktoren, die in erster Linie die Stärke des Bindungsbereiches beein- flussen, sind : 1. der Energieaufwand, der für das Erhitzen der Beschichtung auf die Koaleszenztemperaturen der thermoplastischen Harzteilchen verantwortlich ist, der für die verschiedenen chemischen erfindungsgemäss ver- wendeten thermoplastischen Harzarten z. B. von etwa 60 bis etwa 2050C variiert. 2. Der während des Erhitzens angewendete Druck, der sich mit der Art und Menge des in der Beschichtung gemäss der Erfindung verwendeten thermoplastischen Harzes von etwa 2, 1 bis etwa 175 kg/cm ändert. 3.
Die Zeiteinheit, in der Wärme und
Druck angewendet werden, die sich mit Art und Menge des thermoplastischen Harzes wie auch mit der Wärme- zufuhr und angewendetem Druck von etwa 0, 25 sec bis zu mehreren Sekunden, z. B. 60 sec ändert, und 4. die
Grösse des gebundenen, gebildeten Bereiches, die von etwa l, 6 mm oder darunter bis etwa 6, 35 mm oder darüber variieren kann. Mit dem erfindungsgemässen beschichteten Papier wurden ausgezeichneteVersiegelungen inAb-
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ist nicht auf diese beiden Heisssiegelvorrichtungen beschränkt. Im allgemeinen wurden die Siegelstärken als angemessen erachtet, wenn auf Zug die Bindung im Papiersubstrat nachgab, und nicht in der Bindung selbst oder an der Zwischenfläche zwischen gebundenen Blättern entlang dem gesamten Bereich der Versiegelung.
Im folgenden sind einige Beispiele für Beschichtungszusammensetzungen angegeben, die, wie gefunden wurde, die gewünschten Druck- und Heisssiegeleigenschaften entwickelten, in welchen, wenn nicht anders angegeben, alle Temperaturen in Grad Celsius, alle Teile und Prozentsätze auf Gewicht bezogen und alle für Beschichtungskomponenten angeführten Prozentsätze auf Trockengewichtprozentsätze des gesamten trockenen Feststoffgehaltes der Beschichtungszusammensetzungen bezogen sind.
Beispiel 1: Eine Beschichtungszusammensetzung aus :
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<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> Thermoplastischem <SEP> Harz-Polyvinylchlorid <SEP> als <SEP> wässeriger
<tb> Latex, <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 56% <SEP> festem <SEP> Polyvinylchlorid, <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Koaleszenztemperatur <SEP> über
<tb> 120 C <SEP> und <SEP> durchschnittlicher <SEP> Teilchengrösse <SEP> von <SEP> etwa
<tb> 0, <SEP> 2 <SEP> li <SEP> 30, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Anorganischen <SEP> Pigmenten <SEP> :
<SEP>
<tb> 1. <SEP> Kaolin <SEP> mit <SEP> 92 <SEP> bis <SEP> 94% <SEP> der <SEP> Teilchen <SEP> kleiner <SEP> als <SEP> 2,0 <SEP> Jl <SEP> 55,6
<tb> 2. <SEP> Calciumcarbonat-Pigment <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Teilchengrösse <SEP> von
<tb> 0, <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 0,35 <SEP> 6,2
<tb> 3. <SEP> Harzartiger <SEP> Binder-Polyvinylalkohol <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Molekulargewicht <SEP> von <SEP> 133 <SEP> 000, <SEP> 99 <SEP> bis <SEP> 1000/0 <SEP> VinylalkoholEinheiten <SEP> und <SEP> 0 <SEP> bis <SEP> 1% <SEP> Vinylacetat-Einheiten <SEP> 7,0
<tb> 4. <SEP> Den <SEP> Fluss <SEP> modifizierende <SEP> Mittel <SEP> - <SEP> Calciumstearat <SEP>
<tb> als <SEP> wässerige <SEP> Dispersion <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 50%
<tb> Calciumstearat <SEP> 1, <SEP> 0
<tb> 5.
<SEP> Binder-Unlöslichmacher <SEP> - <SEP> Glyoxal <SEP> als <SEP> wässerige
<tb> Lösung <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> an <SEP> 400/0 <SEP> Glyoxal <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP>
<tb> 100,05
<tb>
wurde nach dem zuvor beschriebenen ersten Grundverfahren hergestellt, wobei der harzartige Binder in Gegenwart von Pigment und Wasser, das ausreicht, um den Feststoffgehalt auf 50, 6% Feststoff einzustellen, gekocht
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wird. Die Zusammensetzung wurde auf beiden Seiten eines 0, 076 mm starken weissen Grundpapiers mit 4, 54 kg bis 5,9 kg/Ries (insgesamt auf beiden Seiten) unter Einsatz eines Schlepprakelbeschichters angewendet, und das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei 1040C 5 sec pro Seite getrocknet. Das beschichtete
Papier wurde aufgerollt und zu Blättern zerteilt.
Ein Teil des Papiers wurde satiniert, um seinen Glanz auf einen i Wert zu steigern, der mit andern handelsüblichen glänzenden beschichteten Druckpapieren vergleichbar ist.
Beispiel 2 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
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<tb>
<tb> Gel.-%
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Styrol-Butadien-Copolymerisat
<tb> als <SEP> tige <SEP> wässerige <SEP> Dispersion, <SEP> bestehend <SEP> aus <SEP> 80 <SEP> Teilen
<tb> polymerisiertem <SEP> Styrol <SEP> und <SEP> 20 <SEP> Teilen <SEP> polymerisiertem
<tb> Butadien <SEP> mit <SEP> einer <SEP> durchschnittlichen <SEP> Teilchengrösse <SEP> von
<tb> etwa <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> tri <SEP> und <SEP> einer <SEP> Koaleszenztemperatur <SEP> von <SEP> etwa
<tb> 600 <SEP> 62, <SEP> 0 <SEP>
<tb> anorganisches <SEP> Pigment <SEP> - <SEP> Calciumcarbonat-Pigment <SEP>
<tb> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 33,0
<tb> harzartiger <SEP> Binder-Polyvinylalkohol <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> beschrieben <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 100,
0
<tb>
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Papieroberfläche reflektiert, und umso weniger Abfärbung der Druckfarbe ist eingetreten.
Heisssiegelungen wurden sowohl mit einem Radiofrequenz- (RF) als auch einem Impulsheizgerät durchgeführt.
Beim Radiofrequenzsiegelgerät wurde ein Druck von 162 kg/cm und Wärme bei einer Temperatur im Bereich
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2525, 4 x 12, 7 mm für 4 sec angewendet.
Die Heisssiegelfestigkeit wurde unter Anwendung des Abziehtests auf die versiegelten Blätter gemessen. Bei RF-versiegelten Blättern wurde ein 76, 2 mm breiter Siegelstreifen gemessen ; bei mit einem Impulsversiegelungsgerät versiegelten Blättern wurde eine 25, 4 mm breite Versiegelung getestet. Der Test wurde so durchgeführt, dass die am weitesten von der Versiegelung der jeweils gebundenen Blätter entfernten Enden in spezielle Backen eines Instron-Zugfestigkeits-Testgerätes eingeklemmt wurden und die zum Auseinanderziehen der Blätter erforderliche Kraft in g/cm gemessen wurde.
Tabelle I
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<tb>
<tb> Erfindungsgemässe <SEP> Kunststoffbe- <SEP>
<tb> Papiere <SEP> Herkömmlich <SEP> beschichtete <SEP> schichtete <SEP> oder
<tb> Beispiel <SEP> Beispiel <SEP> Druckpapiere <SEP> Kunststoff-Papiere <SEP>
<tb> Tests <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> A <SEP> B <SEP> C <SEP> D <SEP> Al <SEP> M
<tb> G. <SEP> E. <SEP> Weissgrad <SEP> 83, <SEP> 7 <SEP> 76,9 <SEP> 77,8 <SEP> 82,3 <SEP> 81,1 <SEP> 80, <SEP> 5 <SEP> 74, <SEP> 6 <SEP> 86,8
<tb> Opazität <SEP> 93,0 <SEP> 88, <SEP> 0 <SEP> 92, <SEP> 1 <SEP> 93, <SEP> 6 <SEP> 93, <SEP> 5 <SEP> 95,0 <SEP> 91, <SEP> 5 <SEP> 88, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Glanz <SEP> 18, <SEP> 5 <SEP> 12, <SEP> 0 <SEP> 13,0 <SEP> 8,0 <SEP> 15,0 <SEP> 58,0 <SEP> 55,0 <SEP> 35,0
<tb> K <SEP> & <SEP> N-Farbaufnahmefähigkeit
<tb> (% <SEP> verbliebener <SEP> Weissgrad) <SEP> 57.
<SEP> 3 <SEP> 75, <SEP> 8 <SEP> 58,0 <SEP> 57, <SEP> 0 <SEP> 61,8 <SEP> 76,3 <SEP> 98, <SEP> 2 <SEP> 91,7
<tb> Abfärbung
<tb> (% <SEP> Transmission) <SEP> 97, <SEP> 7 <SEP> 71, <SEP> 5 <SEP> 89,5 <SEP> 80, <SEP> 1 <SEP> 92,9 <SEP> 80,0 <SEP> 24, <SEP> 8 <SEP> 41, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Heisssiegelfestigkeit
<tb> RF-Siegelung <SEP> in <SEP> g/cm <SEP> 82 <SEP> 111 <SEP> keine <SEP> keine <SEP> keine <SEP> keine <SEP> 146 <SEP> keine
<tb> Heisssiegelfestigkeit
<tb> Impu1ssiegelung <SEP> in
<tb> g/cm <SEP> 121 <SEP> 104 <SEP> keine <SEP> keine <SEP> keine <SEP> keine <SEP> 239 <SEP> 293
<tb>
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Die Ergebnisse der Tabelle I zeigen offensichtlich, dass die erfindungsgemässen Papiere mit herkömmlichen beschichteten Druckpapieren in optischen und Farbaufnahmeeigenschaften vergleichbar sind.
Die kunststoffbe- schichteten und Kunststoffpapiere variieren in optischen Eigenschaften, können aber mit herkömmlichen be- schichteten Papieren verglichen werden. Die Farbaufnahme- und Abfärbeigenschaften dieser Papiere sind so schwach, dass normale Druckfarben nicht verwendet werden könnten, um sie herkömmlich zu bedrucken.
Die Siegelstärke der erfindungsgemässen Papiere ist nicht so gross wie die von Kunststoff-oder kunststoffbe- schichteten Papieren. Die Versiegelungen der erfindungsgemässen Papiere sind jedoch auf Grund der Faserzug- fähigkeit der Versiegelung beim Auseinanderziehen für eine Bindung ausreichend.
Beispiel 3 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
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<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Polyvinylchlorid <SEP> wie
<tb> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 65,0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-Kaolin <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 15,0
<tb> harzatigem <SEP> Binder <SEP> - <SEP> Hydroxyäthyläther <SEP> substituierte <SEP> Stärke <SEP> als <SEP> wässerige <SEP> Dispersion
<tb> mit <SEP> 200/0 <SEP> Feststoffen <SEP> mit <SEP> 50/0 <SEP> Hydroxyäthylgruppen
<tb> pro <SEP> Anhydroglucoseeinheit <SEP> 20, <SEP> 0
<tb> 100,0
<tb>
EMI8.2
EMI8.3
<tb>
<tb> 44Gel.-%
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Polyvinylchlorid
<tb> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 65,
0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-Kaolin <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 30,0
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Polyvinylalkohol <SEP> als
<tb> wässerige <SEP> Lösung <SEP> mit <SEP> l <SEP> <SEP> o <SEP> Polyvinylalkohol,
<tb> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 100,0
<tb>
EMI8.4
EMI8.5
<tb>
<tb> mmGew.
<SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Polyvinylchlorid <SEP> wie
<tb> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 20,0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-Kaolinpigment <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 60,0
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Hydroxy <SEP> äthyläther <SEP>
<tb> substituierte <SEP> Stärke <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 3
<tb> beschrieben <SEP> 20,0
<tb> 100,0
<tb>
<Desc/Clms Page number 9>
EMI9.1
0, 076 mm starken weissen Grundpapiers mit 5, 44 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines
Mayer-Stabes aufgetragen.
Das beschichtete Papier wurde mit einem Warmluftstrom bei 1040 für 5 sec pro
Seite getrocknet. i Beispiel 6 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
EMI9.2
<tb>
<tb> Gel.-%
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Polyvinylchlorid <SEP> wie
<tb> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 20,0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-Kaolin <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 75, <SEP> 0
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Polyvinylalkohol, <SEP> wie
<tb> in <SEP> Beispiel <SEP> 3 <SEP> beschrieben <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 100,0
<tb>
EMI9.3
3nes 0,076 mm starken weissen Grundpapiers mit 5,9 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines Mayer-Stabes aufgetragen. Das beschichtete Papier wurde mit einem Warmluftstrom bei 1040 5 sec pro Seite getrocknet.
Tabelle II
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<tb>
<tb> Testergebnisse <SEP> der <SEP> Beispiele <SEP> 3 <SEP> bis <SEP> 6
<tb> K <SEP> & <SEP> N <SEP> Farbaufnahmefähigkeit <SEP> HeisssiegelG. <SEP> E. <SEP> - <SEP> % <SEP> verbliebener <SEP> Weiss- <SEP> festigkeit <SEP>
<tb> Beispiel <SEP> Opazität <SEP> Weissgrad <SEP> Glanz <SEP> grad <SEP> g/cm
<tb> 3 <SEP> 92, <SEP> 5 <SEP> 85, <SEP> 8 <SEP> 25, <SEP> 0 <SEP> 57, <SEP> 0 <SEP> 89, <SEP> 3 <SEP>
<tb> 4 <SEP> 92,5 <SEP> 85,3 <SEP> 27,5 <SEP> 55,0 <SEP> 96,4
<tb> 5 <SEP> 91, <SEP> 5 <SEP> 82, <SEP> 6 <SEP> 15, <SEP> 5 <SEP> 75, <SEP> 1 <SEP> 87, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 6 <SEP> 93, <SEP> 5 <SEP> 84, <SEP> 1 <SEP> 22, <SEP> 5 <SEP> 53, <SEP> 8 <SEP> 96, <SEP> 4 <SEP>
<tb>
Tabelle n gibt die Testergebnisse der Beispiele 3 bis 6 wieder.
Diese Beispiele wenden annähernd die für die erfindungsgemässen Zusammensetzungen gegebenen Grenzen an. Aus den wiedergegebenen Ergebnissen ergibt sich, dass die beschichteten Papiere dieser Beispiele sehr nahe den optischen und Farbaufnahmeeigenschaften der typischen, handelsüblichen, beschichteten Druckpapiere der Tabelle I waren.
Tabelle II zeigt auch, dass die beschichteten Papiere dieser Beispiele heisssiegelfähig waren, wobei die Bedingungen des hinsichtlich Tabelle I beschriebenen RF-Heisssiegelns angewendet wurden. Alle Versiegelngen führten zu faserbrechenden Bindungen und waren zum Zwecke des Bindens völlig angemessen.
Beispiel 7 : Es wurde die gleiche Zusammensetzung wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme, dass sie auf 28% Feststoffe eingestellt und mit 3, 63 bis 4, 1 kg/Ries unter Verwendung einer Leimpresse angewendet wurde.
Beispiel 8 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
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<tb>
<tb> Gel.-%
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Styrol-ButadienCopolymerisat, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 2 <SEP> beschrieben <SEP> 20,0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-Calciumcarbonat
<tb> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 75, <SEP> 0
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Polyvinylalkohol, <SEP> wie
<tb> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 100,0
<tb>
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wurde in der in Beispiel 2 beschriebenen Weise mit 48, 6% Feststoffen hergestellt und mit 5, 44 kg/Ries (zu- sammen auf beiden Seiten) auf 0,076 mm starkes weisses Grundpapier unter Verwendung eines Mayer-Stabes aufgetragen. Das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei 1040 5 sec pro Seite getrocknet.
Beispiel 9 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
EMI10.1
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Styrol-ButadienAcrylnitril-Terpolymerisat <SEP> als <SEP> wässerige
<tb> Dispersion <SEP> mit <SEP> 52% <SEP> Feststoffen <SEP> des <SEP> Terpolymerisates <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> an <SEP> 80 <SEP> bis
<tb> 85% <SEP> polymerisiertem <SEP> Styrol, <SEP> 15% <SEP> polymerisiertem <SEP> Butadien <SEP> und <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 5% <SEP> Acrylnitril,
<tb> einer <SEP> durchschnittlichen <SEP> Teilchengrösse <SEP> von
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> J1 <SEP> und <SEP> einer <SEP> Koaleszenztemperatur <SEP> von
<tb> etwa <SEP> 100 <SEP> 42,5
<tb> anorganischem <SEP> Pigment <SEP> - <SEP> Calciumcarbo- <SEP>
<tb> nat-Pigment <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 50,
0
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Polyvinylalkohol, <SEP> wie
<tb> in <SEP> Beispiel <SEP> 3 <SEP> beschrieben <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 100,0
<tb>
wurde nach der in Beispiel 3 beschriebenen Weise mit 370/0 Feststoffen hergestellt und auf beiden Seiten eines weissen Grundpapiers mit 2, 72 bis 4, 54 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines TimeLife-Beschichters angewendet. Das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei 1040 5 sec pro Seite getrocknet.
Beispiel 10 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
EMI10.2
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz <SEP> - <SEP> Vinylchlorid-Vinyl- <SEP>
<tb> acetat-Copolymerisat <SEP> als <SEP> wässerige <SEP> Dispersion
<tb> mit <SEP> 56% <SEP> Feststoffen <SEP> einer <SEP> durchschnittlichen
<tb> Teilchengrösse <SEP> von <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> J.
<SEP> L <SEP> und <SEP> einer <SEP> Koaleszenztemperatur <SEP> von <SEP> über <SEP> 1210 <SEP> 62,0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-CalciumcarbonatPigment <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 33,0
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Polyvinylalkohol, <SEP> wie
<tb> in <SEP> Beispiel <SEP> 3 <SEP> beschrieben <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 100, <SEP> 0 <SEP>
<tb>
wurde in der in Beispiels beschriebenen Weise mit 46tao Feststoffen hergestellt und auf beiden Seiten eines 0, 076 mm starken weissen Grundpapiers mit 5 bis 5, 4 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines Mayer-Stabes aufgetragen.
Das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei 1040 5 sec pro Seite getrocknet.
<Desc/Clms Page number 11>
Beispiel 11 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
EMI11.1
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Polystyrol <SEP> als <SEP> wässerige
<tb> Dispersion <SEP> mit <SEP> 50% <SEP> Feststoffen <SEP> einer <SEP> durchschnittlichen <SEP> Teilchengrösse <SEP> von <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> J1 <SEP> und <SEP> einer <SEP> Koaleszenztemperatur <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 1500 <SEP> 45,0
<tb> anorganischen <SEP> Pigmenten
<tb> 1. <SEP> Calciumcarbonatpigment, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> beschrieben <SEP> 25, <SEP> 0
<tb> 2.
<SEP> Tonpigment <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 25, <SEP> 0 <SEP>
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Polyvinylalkohol, <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 100,0
<tb>
EMI11.2
EMI11.3
<tb>
<tb> l <SEP> beschriebenenGew. <SEP> -% <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Polystyrol, <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 11 <SEP> beschrieben <SEP> 30, <SEP> 0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment
<tb> 1. <SEP> Kaolin, <SEP> HT-vordispergierter <SEP> Brei, <SEP> durchschnittliche <SEP> Teilchengrösse <SEP> 0,8 <SEP> li <SEP> 57,0
<tb> 2.
<SEP> Calciumcarbonatpigment, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 6,0
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Polyvinylalkohol, <SEP> wie
<tb> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 100,0
<tb>
wurde in der in Beispiel 1 beschriebenen Weise mit 45, 6% Feststoffen hergestellt und auf beiden Seiten eines 0, 076 mm starken weissen Grundpapiers mit 3,63 bis 4, 54 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines Schlepprakelbeschichters angewendet. Das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei 104 5 sec pro Seite getrocknet.
Beispiel 13 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
EMI11.4
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz <SEP> - <SEP> Polystyrol, <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 11 <SEP> beschrieben <SEP> 30,0
<tb> anorganischen <SEP> Pigmenten
<tb> 1. <SEP> Kaolin <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 49, <SEP> 5 <SEP>
<tb> 2.
<SEP> Calciumcarbonatpigment, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1
<tb> beschrieben <SEP> 5, <SEP> 5 <SEP>
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Styrol-Butadien-Copolymerisat <SEP> als <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> mit <SEP> 5001o <SEP> Feststoffen
<tb> aus <SEP> Copolymerisat <SEP> aus <SEP> 60 <SEP> Teilen <SEP> polymerisiertem
<tb> Styrol, <SEP> 40 <SEP> Teilen <SEP> polymerisiertem <SEP> Butadien <SEP> 15,0
<tb> 100,0
<tb>
wurde in der in Beispiel 3 beschriebenen Weise mit 60% Feststoffen hergestellt und auf beiden Seiten eines
<Desc/Clms Page number 12>
0,076 mm starken weissen Grundpapiers mit 4, 25 bis 5, 44 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines Mayer-Stabes aufgetragen. Das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei 1040 5 sec pro Seite getrocknet.
Beispiel 14 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
EMI12.1
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz <SEP> - <SEP> Polyvinylchlorid, <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 29,6
<tb> anorganischen <SEP> Pigmenten
<tb> 1. <SEP> Kaolin, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 51, <SEP> 50 <SEP>
<tb> 2. <SEP> Calciumcarbonat-Pigment, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 8,50
<tb> harzartigen <SEP> Bindern
<tb> 1. <SEP> Polyvinylalkohol, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 4, <SEP> 45 <SEP>
<tb> 2.
<SEP> Styrol-Butadien <SEP> als <SEP> 500/oigne <SEP> Feststoffdispersion
<tb> des <SEP> Copolymerisates <SEP> aus <SEP> 60 <SEP> Teilen <SEP> polymerisiertem
<tb> Styrol <SEP> und <SEP> 40 <SEP> Teilen <SEP> polymerisiertem <SEP> Butadien <SEP> 4, <SEP> 45 <SEP>
<tb> Modifizierungsmitteln <SEP> für <SEP> die <SEP> Fliessfähigkeit
<tb> 1. <SEP> Carboxymethylcellulose <SEP> mit <SEP> 0, <SEP> 65 <SEP> bis <SEP> 0, <SEP> 85 <SEP> Carboxymethylgruppen <SEP> pro <SEP> Anhydroglucoseeinheit, <SEP> Molekulargewicht <SEP> 10 <SEP> 000, <SEP> Polymerisationsgrad <SEP> 500 <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP>
<tb> 2.
<SEP> Calciumstearatdispersion, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> l, <SEP> 00
<tb> unlöslich <SEP> machendes <SEP> Mittel-Glyoxal, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP>
<tb> 100,00
<tb>
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 beschrieben mit 53% Feststoffen hergestellt und auf beiden Seiten eines 0,076 mm starken weissen Grundpapiers mit 5 bis 5, 44 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines Mayer-Stabes aufgetragen. Das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei1040 5 sec pro Seite getrocknet.
Beispiel 15 : Eine Beschichtungszusammensetzung aus
EMI12.2
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -'10 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Polyvinylchlorid,
<tb> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 30,0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-Kaolin, <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 56,0
<tb> harzartigen <SEP> Bindern
<tb> l. <SEP> Styrol-Butadien-Copolymerisat, <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 14 <SEP> beschrieben <SEP> 9, <SEP> 4
<tb> 2.
<SEP> Sojabohnenprotein <SEP> von <SEP> hochviskoser <SEP> Qualität <SEP> in <SEP> wässeriger, <SEP> ijziger <SEP> Feststoffdispersion <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Brookfield <SEP> Viskosität <SEP> von
<tb> etwa <SEP> 450 <SEP> cP <SEP> bei <SEP> 40 , <SEP> 60 <SEP> Umdr/min <SEP> 4,6
<tb> 100,0
<tb>
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt und auf beidenSeiten eines 0,076 mm starken weissen Grundpapiers mit 5, 44 bis 5,90 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines Time-Life-Beschichters angewendet. Das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei 1040 5 sec pro Seite getrocknet.
Beispiel 16 : Das gleiche Verfahren, wie in Beispiel 15 beschrieben, wurde durchgeführt, mit der Aus- nahme, dass die 4, 60/0 Sojabohnenprotein durch 4, 67o hydroxyäthyläthersubstituierte Stärke, wie in Beispiel 3
<Desc/Clms Page number 13>
beschrieben, ersetzt wurde.
Beispiel 17 :
Eine Beschichtungszusammensetzung aus
EMI13.1
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Glyzerinester <SEP> eines
<tb> polymerisierten <SEP> Harzes <SEP> als <SEP> 400/oige <SEP> wässerige
<tb> Dispersion <SEP> des <SEP> Polymeren <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Molekulargewicht <SEP> von <SEP> 1100, <SEP> wovon <SEP> 90% <SEP> der <SEP> Teilchen
<tb> eine <SEP> Teilchengrösse <SEP> grösser <SEP> als <SEP> 1 <SEP> j <SEP> und <SEP> eine
<tb> maximale <SEP> Teilchengrösse <SEP> von <SEP> 3 <SEP> jti <SEP> haben, <SEP> und
<tb> von <SEP> einer <SEP> Koaleszenztemperatur <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 1210 <SEP> 30,0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-Kaolin, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 63, <SEP> 0 <SEP>
<tb> harzartigem <SEP> Binder-Polyvinylalkohol, <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 3 <SEP> beschrieben <SEP> 7,
<SEP> 0
<tb> 100,0
<tb>
EMI13.2
EMI13.3
<tb>
<tb> 5%Gew. <SEP> -0/0 <SEP>
<tb> thermoplastischem <SEP> Harz-Polyäthylenpulver,
<tb> durchschnittliche <SEP> Teilchengrösse <SEP> kleiner <SEP> als
<tb> 30 <SEP> , <SEP> Schmelzindex <SEP> 5, <SEP> Koaleszenztemperatur
<tb> 149 , <SEP> 30,0
<tb> anorganischem <SEP> Pigment-Kaolin, <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 63,0
<tb> harzartigem <SEP> Binder <SEP> - <SEP> Polyvinylalkohol, <SEP> wie <SEP> in
<tb> Beispiel <SEP> 1 <SEP> beschrieben <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP>
<tb> 100,0
<tb>
wurde in der gleichen Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben, mit 42 bis 43% Feststoffen hergestellt und auf beiden Seiten eines 0,076 mm starken weissen Grundpapiers mit 5,90 kg/Ries (zusammen auf beiden Seiten) unter Verwendung eines Mayer-Stabes aufgetragen.
Das beschichtete Papier wurde mit einem Heissluftstrom bei 1040 5 sec pro Seite getrocknet.
Die nach den Beispielen 7 bis 18 hergestellten beschichteten Papiere lagen in ihren optischen und Farbaufnahmeeigenschaften sehr nahe typischen herkömmlichen beschichteten Druckpapieren wie beispielsweise denen der Tabelle I. Die beschichteten Papiere der Beispiele 7 bis 18 waren jeweils heisssiegelfähig, wobei die Bedingungen der RF-Heisssiegelung, wie sie im Zusammenhang mit Tabelle I beschrieben wurden, angewen- det wurden, und die gebildeten Versiegelungen waren alle für Bindezwecke voll angemessen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Heisssiegelfähiges beschichtetes Druckpapier mit einer Beschichtung auf wenigstens einer seiner Flächen, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung a) etwa 20 bis etwa 65% diskreter, thermoplastischer, bei einer Temperatur von etwa 600C oder darüber, vorzugsweise im Bereich zwischen etwa 60 und 205oC, zusammenschmelzender Teilchen einer Teil- chengrösse von weniger als 30/l, b) etwa 75 bis etwa 15% undurchsichtige Pigmentteilchen und c) etwa 5 bis etwa 205to bei Temperaturen unter etwa 60 C wirksamen Binder zum Bindender thermopla- stischen Teilchen und der Pigmentteilchen aneinander und an das Papier enthält, wobei die Prozentangaben auf das Gesamttrockengewicht der Beschichtung bezogen sind.