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Bohrungen 5 und 6 in äusserst feiner Weise regulierbar iat. Der Hohlraum 3 fasst soviel Benzin als der Zylinder des Motors für eine Füllung benötigt. Die in der Zeichnung gewählte Grösse entspricht der Grösse eines Benzinschiebers für einen Zylinder einer Laurin und Element Voiturette von 6-8 PS in g nat. Gr.
Der Schieber sei, wie in der Zeichnung (Fig. 1) ersichtlich, mit der Spindel c des Auspuffventiles verbunden, die Funktion ist folgende : Takt III, die Explosion des Gases hat stattgefunden, das Auspuffventil befindet sich unten auf seinem Sitz. Es beginnt Takt In auspuff Das Auspuff ventil hebt sich, mit ihm der Hebel 44, welcher den Kolben so dreht, dass dessen Hohlraum 3 mit der Einströmungsötfnung 7 des Benzins korrespondiert und sich mit Benzin füllt (Fig. 4). Es beginnt Takt I Ansaugung. Das Auspuffventil geht auf seinen Sitz zurück, der Hebel 44 wird nach unten gedreht, mit ihm auch der Kolben und dessen mit Benzin gefüllter Hohlraum, welcher nun mit der Ausströmmungsöffnung 8 korrespondiert.
Das Benzin wird infolge der Ansaugung in das Spritzrohr gezogen, wobei durch das Luftloch 4 die Ausströmung dos Benzins erleichtert wird.
Durch die Bohrungen 5 und 6 kann in der Füllstellung des Kolbens (Fig. 4) Benzin direkt durchströmen. Die Schraube 9, mit welcher man diese Bohrungen sperren oder die Stärke der Durchströmung sehr fein variieren kann, gestattet daher eine kleine Nachregulierung des Benzinzussu8ses, welche etwa durch verschiedene Dichte des Benzines notwendig werden sollte.
Eine zweite Konstruktion eines solchen Schiebers, welcher jedoch eine auf-und ab- wärtsgehendo Bewegung hat, ist im Durchschnitte schematisch in Fig. 6, 7 und 8 in seinen
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schlossen ist, und der Kolben 10 zeigen die in der Zeichnung ersichtlichen Bohrungen 12, 13, M, 15, welche ein rascheres Füllen bzw. Entleeren des Benzinquantums, das in dem Hohlraume c dos Kolbens von der Füllöffnung 18 zur Öffnung 17 transportiert wird, ermöglichen. Die Funktionierung des Schiebers ist folgende (Fig. 6) : Das Benzin ist durch die Füllöffnung 18 in den Hohlraum v und in die Bohrung 15 eingetreten.
Der Kolben wird mittelst der Kolbenstange ; M nach aufwärts bewegt. Nachdem das Luftloch 16 vom Kolben überdeckt wurde, beginnt die Luft oberhalb des Kolbens komprimiert zu werden.
Während die obere Öffnung der Bohrung 15 des Kolbens die Öffnung 13 passiert, wird etwas komprimierte Luft durch die Bohrung 15 auf das eingeschlossene Benzin drücken, welches jedoch noch nicht austreten kann. Erst sobald der Hohlraum v mit der Austrittsöffnung 17 zu korrespondieren beginnt, wird unter dem Drucke der etwa in der Bohrung 15 eingetretenen komprimierten Luft und unter der Ansaugewirkung das Benzin anfangen auszutreten.
Im weiteren Verlaufe des Aufwärtsganges des Kolbens hält die Kompression der Luft an, bis dieselbe im Wege der Bohrung 14 einen Ausweg findet, indem sie in der Position (Fig. 7) das Benzin aus dem Hohlraume v in die Austrittsöffnung bläst.
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Der Kolben, welcher wie der andere Schieber an einem beweglichen Teile des Motors angehängt ist, setzt nun sein Spiel fort.
Um den Hohlraum v in seiner Grösse variieren zu können, reicht in denselben die
Schraube 19 ; tiefer eingeschraubt verringert, herausgeschraubt vergrössert sie denselben.
Die Schraube muss gegen Selbstvordrehung geschützt werden, etwa durch eine kantige
Feder 27, welche auf dem gerillten Kopf schleift.
Ein ähnlicher Effekt dos Schiebers kann erzielt werden, wenn man statt der beiden Öffnungen J3 und 14 nur eine macht und diese etwas höher, etwas über die Öffnung des Kolbens (Fig. 6 und 7) an die Stelle z setzt.
Der Schieber kann auch um 1800 verdreht, mit der Kolbenstange nach oben ver- wendet werden, ebenso kann man statt eines Kolbens mit oner Bohrung zwei Kolben, welche miteinander verbunden sind und deren Zwischenraum den Hohlraum vertritt setzen. Die Benzindrosselung muss bei diesem Schieber zwischen IIauptreservoir und Schieber nahe an diesen verlegt worden, da sonst, wenn der Hohlraum sein Benzin nicht entleert. dasselbe beim Rückgange des Kolbens in den Raum oberhaib des Kolbens kommen wurde
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Die Konstruktion der Benzindrosselung j ist aus der Zeichnung (Fig. 1 und 2) ersichtlich. In derselben ist der Kolben nach unten. gedrückt, das Benzin gedrosselt.
Der gut in den Zylinder 21 passende Kolben 22, welcher durch eine Feder 23 nach oben gehalten wird, vermag die Benzindurchströmung zum Spritzrohr k ganz oder teilweise zu drosseln, wenn er durch die Nocke 24 bei Überwindung der Federkraft nach abwärts gedrückt wird.
Die Nocke 24 wird mit Hilfe des Hebels 25 gedreht, welcher mit dem Hebel der Gasdrosselung p durch die Stange w in Verbindung steht.
Steht der Hebel 8 beiläufig horizontal, so ist der Kolben 22 durch die Federkraft in seiner oberen Stellung gehalten und das Benzin kann frei passieren. Wird der Hebel nach oben gedreht, so schleift zunächst der mit der Achse konzentrische Teil der Nocke am Knopf. 26 und bewegt sich dieser und somit auch der Kolben noch nicht nach abwärts.
Erst im weiteren Verlaufe der Drehung, d. i. wenn das Gas schon teilweise gedrosselt ist, beginnt der Druck der Nocke und somit auch die Benzindrosselung zu wirken.
Der Vollständigkeit halber sei noch das Spritzrohr und die Düse des Vergasers abgebildet. Beide finden ihren Sitz und ihre Befestigung in einem Rohrstutzen t, welcher dann oben den Windfang n trägt. Das Benzin gelangt aus Schieber und Drosselung aus
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passierende scharfe Zugluft auf den Zerstäuber m gerissen, woselbst es zerstäubt Das Spritzrohr k ist in einer Hülse am Ende des Rohrstückes M eingeschraubt und hat die vier oberwäbnten Schlitze, durch welche das Benzin in die innere Bohrung 34 gelangen kann, wenn einer der vier Schlitze mit der Füllöffnung 35 korrespondiert.
Durch Verschrauben des Spritzrohres in seiner Hülse kann der Abstand des unteren Endes des Spritzrohros vom Zerstäuber verändert und so die kräftigste Zerstäubung ermittelt werden.
Das Spritzrohr wird gegen selbständige Drehung durch eine federnde Knagge 36, welche in vier Ausnehmungen 37,38, 39 und 40 des Kopfes des Spritzrohres einschnappt, versickert und in seinen Stellungen fixiert.
Durch Ausschrauben des Schräubchens 41 kann man zur Bohrung 34 behufs eventueller Reinigung derselben gelangen, durch Abheben des Windfanges wird das Spritzrohr leicht zugänglich.
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d : Henzin in den liaum d, woselbst es verdunstet. Der Motor kann angelassen werden, der Hahn wird geschlossen, sobald der Motor gut im Gange ist.
PATENT-ANSPRÜCHE @. Kraftmaschine für zu vergasende Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet. dass die
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