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Die Erfindung betrifft ein Bauelement zum Herstellen von Pflanzkübeln, das als geschlossener, gegebenenfalls mit einem Boden versehener, mehreckiger Rahmen aus Beton od. dgl. ausgebildet und zur Bildung von Pflanzkübeln zu mehreren aufeinandersetzbar ist.
Bei einem bekannten Bauelement dieser Art (deutsche Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 6939743) besitzt der Rahmen rechteckigen Grundriss und etwa winkelförmigen Querschnitt, wobei ein Schenkel die Oberseite und der andere Schenkel die Innenseite des Rahmens bilden. Diese Rahmen sind dazu bestimmt, zu mehreren übereinandergelegt zu werden, wodurch Pflanzkübel beliebiger Höhe gebildet werden. Der jeweils unterste Rahmen kann mit einem Boden ausgestattet sein, in dem Durchbrechungen zur Zufuhr bzw. Abfuhr von Wasser vorgesehen sind. Durch die Beschränkung auf die rechteckige Form ist die Variationsmöglichkeit bei diesen bekannten Rahmen auf deren Anordnung direkt übereinander bzw. in um 900 verschwenkter Lage beschränkt.
Dadurch wird die Verwendungsmöglichkeit eingeschränkt. Ausserdem besteht keine Möglichkeit, eventuelle Bodenunebenheiten auszugleichen. Weiterhin ist es bekannt, aus rahmen- oder kastenförmigen Elementen, die im
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sind durch Aufkantungen Passungen gebildet, um ein horizontales Verschieben der Elemente gegeneinander zu verhindern (USA-Patentschrift Nr. 3, 389, 499, deutsche Offenlegungsschrift 2048551). Bei diesen Elementen ist einerseits die Variationsmöglichkeit beschränkt, anderseits sind die Aufwendungen zur Herstellung der Passungen verhältnismässig gross, weil besondere Schalungen verwendet werden müssen. Überdies sind die durch die Passungen gebildeten Kanten empfindlich und neigen zu Beschädigungen.
Es ist weiterhin bekannt, Pflanzenbehälter aus übereinander angeordneten Rahmen von nach oben hin geringer werdendem Grundriss auszuführen, die durch Befüllen mit Erde ebenfalls in verschiedenen Ebenen liegende Pflanzflächen bilden (brit. Patentschrift Nr. 957, 455). Sofern diese Rahmen nicht eine gemeinsame vertikale Rückwand haben, sind sie als jeweils geschlossener Rahmen mit jeweils fluchtender Rückwand übereinandergelegt, wobei zur Sicherung gegen Horizontalverschiebungen Bohrungen an der Oberseite der Rahmen kleine Bolzen angeordnet sind, die in entsprechende Vertiefungen an der Unterseite der jeweils darüberliegenden Rahmen eingreifen.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Bauelement der eingangs angegebenen Art den Anwendungsbereich zu erweitern, vielfältiger Variationsmöglichkeiten zu schaffen und vor allem eine Anpassung an eventuellen Bodenunebenheiten zu ermöglichen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass der Rahmen in regelmässigen Abständen, vorzugsweise an den Ecken, mit senkrecht zu seiner Ebene verlaufenden durchgehenden, nach Art von Bohrungen ausgestalteten Durchbrechungen versehen ist, in die Mittel zur Verbindung der Rahmen untereinander einführbar sind.
Diese Durchbrechungen bestehen zweckmässig aus einbetonieren rohrförmigen Hülsen, insbesondere Gewindehülsen. An dem jeweils untersten, gegebenenfalls mit einem Boden versehenen, Rahmen können in die Gewindehülsen Schraubenbolzen aufweisende Justiervorrichtungen eingesetzt sein.
Die Rahmen sind zweckmässigerweise im Querschnitt nach aussen hin zumindest an der Unterseite von unterschnittenen Kanten begrenzt. Die Unterschneidung ist vorzugsweise durch eine Krümmung, insbesondere eine kreisbogenförmige Krümmung erzielt.
Im Grundriss weisen die Rahmen zweckmässig die Form eines regelmässigen Sechsecks auf, wobei im Bereich der Ecken jeweils zwei Durchbrechungen symmetrisch zur Diagonalen des Rahmens angeordnet sind.
Bei einem mit einem Boden versehenen Bauelement ist zur Bildung einer Pflanzschale im Boden zweckmässig ein Standrohr angeordnet. Zur Bildung einer Brunnenschale wird vorteilhafterweise ein Bauelement mit einem Boden verwendet, bei dem im Boden ein Standrohr zur Wasserzuführung und von Aufkantungen umgebene Durchbrechungen als Wasserablauf angeordnet sind. Dabei liegt die Oberkante der Aufkantungen zweckmässig tiefer als die Oberkante des Rahmens.
Der besondere Vorteil der, gleichgültig, ob zur Verwendung als Ringelement ohne Boden, als Pflanzschale mit einem Boden und einem Standrohr oder als Brunnenschale mit einem Standrohr einer Zulauföffnung und
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schubfesten Verbindung der übereinander anzuordnenden Bodenelemente vorgesehen sind, nämlich einbetonierte Gewindehülsen, die zugleich aber auch zu andern Zwecken benutzt werden können, beispielsweise zum Anheben der Bauelemente zu Transportzwecken oder zum Einsetzen von Justiervorrichtungen, um damit das jeweils unterste Element gegenüber der Unterlage genau horizontal ausrichten zu können.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine Schrägansicht eines Bauelementes nach der Neuerung, Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch drei übereinandergesetzte Bauelemente, Fig. 3 einen der Fig. 2 ähnlichen Querschnitt mit grösserer Darstellung der Justiervorrichtung, Fig.4 eine Schrägansicht zweier übereinanderliegender Bauelemente gemäss
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l, Fig. 5Schrägansicht eines Bauelementes mit Standrohr, Zu- und Ablauföffnungen zur Verwendung als Brunnenschale und Fig. 7 und 8 schematische Skizzen für Anwendungsbeispiele der Neuerung.
In den Fig. l, 5 und 6 sind die für die Erfindung wichtigen Typen von Bauelementen dargestellt. Es sind
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dies einmal ein aus einem einfachen Rahmen --2-- bestehendes Bauelement --1--, dessen Aussenkante im Beispiel der Fig. l im Grundriss die Form eines regelmässigen Sechsecks hat und dessen Innenkante kreisbogenförmig geformt ist. Der sechseckige Grundriss hat besondere Vorteile bei der Gruppierung der einzelnen Elemente. Er muss allerdings nicht immer in der regelmässigen Form verwirklicht sein, sondern kann auch in beispielsweise langgestreckter Form ausgeführt sein. Der Rahmen --2-- besteht zweckmässig aus Beton, insbesondere aus Stahlbeton. In gleicher Weise kann auch Asbestzement oder ein ähnlicher Werkstoff Verwendung finden.
Der Rahmen --2-- besitzt im Bereich der Ecken Durchbrechungen--3--, die auf einfache Weise
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insgesamt zwölf Durchbrechungen--3--.
Der Rahmen--2--ist an seiner Aussenseite und Unterseite ausgerundet gestaltet. Die Ausrundung ist im dargestellten Beispiel so gewählt, dass, ausgehend von der Innenkante ein viertelkreisförmiger Wulst gebildet wird, der aber, entsprechend der äusseren sechseckigen Grundrissform, durch lotrechte Aussenflächen --5-- begrenzt wird. Unterhalb der lotrechten Schnittflächen --5-- bleibt aber noch ein gewisser Bereich --6-- an Rundung erhalten.
Auf diese Weise wird beim Aufeinanderlegen der einzelnen Bauelemente--2--zu seinem Pflanzkübel (Fig. 2) eine klare, die ästhetische Wirkung unterstützende, horizontale Gliederung erreicht und gleichzeitig ein unschönes Klaffen der Fugen vermieden, falls die Rahmen--2--, was im Zuge der Herstellung und Verlegung nicht immer ganz ausgeschaltet werden kann, nicht genau aufeinanderpassen sollten.
In den Fig. 5 und 6 sind zwei weitere wesentliche Grundformen der Erfindung dargestellt. Im Beispiel der Fig. 5 weist der Rahmen--2--einen Boden--7--auf und ist mit einem mittig angeordneten Standrohr - für die Wasserhaltung versehen. Dieses Bauelement --9-- kann als Pflanzschale mit Bewässerung verwendet werden. Es kann auch als Bodenelement dienen, wobei weitere ringförmige Elemente--2-aufgesetzt sein können.
Das Bauelement--10--der Fig. 6, das ebenfalls aus einem Rahmen--2--mit Boden--7--besteht, ist als Brunnenschale gedacht. Es besitzt ausser dem Standrohr--8--drei von Aufkantungen--13-- umgebene Durchbrechungen--11--und eine von einer Aufkantung-14-umgebene Durchbrechung --12-- von geringerem Durchmesser. Letztere dient als Wasserzulauf, erstere als Wasserablauf.
Beim Zusammensetzen der einzelnen Bauelemente der unterschiedlichen Typen zu Pflanzkübeln oder zu grösseren Anlagen wird an unterster Stelle entweder ein Ringelement --1-- oder ein mit einem Boden
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Zwischenschaltung eines Gelenkes, gegen eine Druckplatte --17-- abstützt. Mittels eines Schraubenschlüssels kann über die Gewindemutter --16-- eine einwandfreie Justierung dieses untersten Elementes erfolgen.
Sodann können die oberen Elemente als einfache Ringelemente-1--aufgesetzt werden. Zur Sicherung gegen horizontale Verschiebungen werden einfache Bolzen --18-- eingesetzt, die scheibenförmige Abstandhalter
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eine Betonung der Lagerfugen-20--, wenn, was ohne weiteres möglich und in den Fig. 2 und 3 angedeutet ist, das jeweils oberste Element mit der äusseren Rundung nach oben verlegt ist.
In den Fig. 7 und 8 sind noch zwei Beispiele für die Anordnung mehrerer Bauelemente nach der Erfindung angedeutet. So zeigt Fig. 7, wie einige Bauelemente --1-- etwa ringförmig zur Raumbildung für Sitzgruppen, für einen Spielbereich od. dgl. angeordnet werden können. Dabei ist es auch möglich, einen Teil der Bauelemente - mit Abdeckungen zu versehen, um sie als Sitzgelegenheiten verwenden zu können. Fig. 8 zeigt, wie mehrere Bauelemente --1-- übereinander etwa pyramidenförmig angeordnet werden können, um eine Bepflanzung in verschiedenen Ebenen zu ermöglichen.
PAT EN TAN S PROCHE :
1. Bauelement zum Herstellen von Pflanzkübeln, das als geschlossener, gegebenenfalls mit einem Boden versehener, mehreckiger Rahmen aus Beton od. dgl. ausgebildet und zur Bildung von Pflanzkübeln zu mehreren
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vorzugsweise an den Ecken, mit senkrecht zu seiner Ebene verlaufenden durchgehenden, nach Art von Bohrungen ausgestalteten Durchbrechungen (3) versehen ist, in die Mittel zur Verbindung der Rahmen untereinander einführbar sind.
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The invention relates to a component for the production of plant pots, which is designed as a closed, optionally provided with a bottom, polygonal frame made of concrete or the like and which can be stacked in several to form plant pots.
In a known component of this type (German utility model application no. 6939743), the frame has a rectangular plan and an approximately angular cross-section, one leg forming the top and the other leg forming the inside of the frame. These frames are designed to be laid on top of each other, creating planters of any height. The bottom frame in each case can be equipped with a base in which openings are provided for the supply or discharge of water. Due to the restriction to the rectangular shape, the possibility of variation with these known frames is limited to their arrangement directly one above the other or in a position pivoted by 900.
This limits the possibility of use. In addition, there is no way to compensate for any uneven floors. Furthermore, it is known from frame or box-shaped elements that are in the
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Fits are formed by upstands to prevent the elements from shifting horizontally against each other (USA Patent No. 3, 389, 499, German Offenlegungsschrift 2048551). With these elements, on the one hand, the possibility of variation is limited, and on the other hand, the expenses for producing the fits are relatively high because special formwork has to be used. In addition, the edges formed by the fits are sensitive and tend to be damaged.
It is also known to design plant containers from frames which are arranged one above the other and have a floor plan that becomes smaller towards the top and which, when filled with soil, also form plant areas lying on different levels (British Patent No. 957, 455). If these frames do not have a common vertical rear wall, they are placed one on top of the other as a closed frame with an aligned rear wall, whereby small bolts are arranged on the top of the frame to secure against horizontal displacement, which engage in corresponding recesses on the underside of the respective overlying frame .
The object of the invention is to expand the area of application of a component of the type specified at the beginning, to create a wide range of possible variations and, above all, to enable adaptation to any uneven ground.
The invention solves this problem in that the frame is provided at regular intervals, preferably at the corners, with through openings which run perpendicular to its plane and are designed in the manner of bores, into which means for connecting the frames to one another can be inserted.
These openings expediently consist of tubular sleeves set in concrete, in particular threaded sleeves. Adjusting devices having screw bolts can be inserted into the threaded sleeves on the bottom frame, which may be provided with a base.
The frames are expediently bounded in cross section towards the outside, at least on the underside, by undercut edges. The undercut is preferably achieved by a curvature, in particular a circular arc-shaped curvature.
In plan, the frames expediently have the shape of a regular hexagon, with two openings being arranged symmetrically to the diagonals of the frame in the area of the corners.
In the case of a component provided with a floor, a standpipe is expediently arranged in the floor to form a planter. To form a well shell, a component with a floor is advantageously used, in which a standpipe for water supply and openings surrounded by upstands are arranged as a water drain in the floor. The upper edge of the upstand is conveniently lower than the upper edge of the frame.
The particular advantage of, regardless of whether for use as a ring element without a base, as a planter with a base and a standpipe or as a well dish with a standpipe and an inlet opening
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Shear-proof connection of the floor elements to be arranged one above the other are provided, namely concreted threaded sleeves that can also be used for other purposes, for example to lift the components for transport purposes or to use adjusting devices in order to align the bottom element exactly horizontally with respect to the base can.
The invention is explained in more detail below with reference to the exemplary embodiments shown in the drawings. 1 shows an oblique view of a component according to the innovation, FIG. 2 shows a partial cross-section through three components placed one on top of the other, FIG. 3 shows a cross section similar to FIG. 2 with a larger representation of the adjusting device, FIG
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1, FIG. 5 is an oblique view of a component with a standpipe, inlet and outlet openings for use as a well shell, and FIGS. 7 and 8 are schematic sketches for application examples of the innovation.
In FIGS. 1, 5 and 6 the types of components important for the invention are shown. There are
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This is a component --1-- consisting of a simple frame --2--, the outer edge of which in the example in FIG. 1 has the shape of a regular hexagon in plan and the inner edge of which is shaped like an arc of a circle. The hexagonal floor plan has particular advantages when it comes to grouping the individual elements. However, it does not always have to be implemented in the regular form, but can also be implemented in, for example, elongated form. The frame --2-- is expediently made of concrete, in particular reinforced concrete. Asbestos cement or a similar material can also be used in the same way.
The frame --2-- has openings - 3-- in the area of the corners, which are easy to use
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a total of twelve breakthroughs - 3--.
The frame - 2 - is designed rounded on its outside and underside. In the example shown, the rounding is chosen so that, starting from the inner edge, a quarter-circle-shaped bead is formed, which, however, is delimited by vertical outer surfaces --5-- corresponding to the outer hexagonal plan shape. Below the vertical cut surfaces --5--, however, a certain area --6-- of rounding remains.
In this way, when the individual components - 2 - are placed on top of one another to form his planter (Fig. 2), a clear horizontal structure that supports the aesthetic effect is achieved and, at the same time, an unattractive gaping of the joints is avoided if the frames - 2-- What cannot always be completely eliminated in the course of manufacture and installation should not exactly match.
In FIGS. 5 and 6, two further essential basic forms of the invention are shown. In the example in FIG. 5, the frame - 2 - has a bottom - 7 - and is provided with a centrally arranged standpipe for drainage. This component --9-- can be used as a planter with watering. It can also serve as a base element, with additional ring-shaped elements - 2 - being able to be attached.
The component - 10 - of FIG. 6, which also consists of a frame - 2 - with a base - 7 - is intended as a well shell. In addition to the standpipe - 8 - it has three openings - 11 - surrounded by upstands - 13 - and one opening --12 - of smaller diameter, surrounded by an upstand 14. The latter serves as a water inlet, the former as a water outlet.
When assembling the individual components of the different types into planters or larger systems, either a ring element --1-- or one with a base is used at the bottom
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Interposition of a joint, supported against a pressure plate --17--. Using a wrench, the threaded nut --16-- can be used to correctly adjust this bottom element.
The upper elements can then be put on as simple ring elements-1. To secure against horizontal displacement, simple bolts --18-- are used, the disc-shaped spacers
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an emphasis on the horizontal joints-20- when, which is easily possible and indicated in FIGS. 2 and 3, the uppermost element in each case is moved with the outer rounding upwards.
7 and 8 two examples of the arrangement of several components according to the invention are indicated. 7 shows how some components --1-- can be arranged in an approximately ring-shaped manner to create space for seating groups, for a play area or the like. It is also possible to provide some of the components with covers so that they can be used as seating. Fig. 8 shows how several components --1-- can be arranged in a pyramid shape, one above the other, in order to enable plants to be planted in different levels.
PAT EN TAN S PROCHE:
1. Component for the production of planters, which is designed as a closed, optionally provided with a bottom, polygonal frame made of concrete or the like. And for the formation of several planters
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is preferably provided at the corners with through openings (3) which run perpendicular to its plane and are designed in the manner of bores, into which means for connecting the frames to one another can be inserted.
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