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D) c Neuerung bezieht sich auf ein Verfahren zum Auftrennen von Schlämmen und/oder Mischungen dieser mit Erdreich. Bauschutt- abfallstoffcn od dgl mit im Wasser un-bzw schwcrlöslichcn chemischen Verbindungen von Schwermetall.
SchwermetallhaltigeAbfallstoffe, wieSchlacken.Schlämmeu. dgl. sowie mit diesen kontaminierte Substate, wie Erden. Schutt aus Industrlcanlagen u dgl.. stellen unter bestimmten Bedingungen bei ihrer Lagerung ein umweltrelevantes Risiko dar. Da diese Schadstoffe in der Regel. wenn bereits gelagert, keine Ärosole bilden, ist die Wasserlöslichkeit von besonderer Bedeutung. Die Löslichkeit von bcispielsweise Blei. Kadmium und Zink ist pHabhängig. wobei Blei toxisch Ist. Blei und Kadmium. die in den Knochen bzw. Organen, wie Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse. eingelagert \\erden und weisen eine biologische Halbwertszeiten von über 10 Jahren auf. Zink stellt einerseits ein essentielles Spurenelement für die Organismen dar. wirkt aber. wie die meisten Elemente bzw.
Verbindungen dieser. in grösserer Menge toxisch.
Je nach Gehalt an toxischen Stoffen von zu deponierendem Gut und nach Mobilität dieser ist für eine unterschiedliche Lagerung zu sorgen, \\obel In der Regel das Bestreben besteht, die toxischen Stoffe aus den zu deponierenden Stoffen zu eliminieren. so dass die Hauptmenge der Abfallstoffe entweder frei verbracht oder unter einfachsten technischen Bedingungen deponiert werden kann. wohingegen die toxischen Stoffe entweder als recyclierbare Einsatzstoffe zur Gewinnung von beispielsweise Zink, Blei und Kadmium eingesetzt werden können oder immobilisiert einer Deponierung zugeführt werden können.
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Entsprechend der chemischen Zusammensetzung und Konzentration der Schadstoffe \\ erden Verfahren zur Wiedergewinnung der Schadstoffe oder Abtrennung derselben und Überführung in eine lagerfähige Form eingesetzt. So ist beispielsweise aus der AT 398 540 B ein Verfahren zum kontinuierlichen Waschen von körnigen Substraten bekanntgeworden, wobei Erdreich od. dgl. mit in Kreislauf geführten Wasser gewaschen und Fraktionen entsprechend ihrer Korngrösse stufenweise abgetrennt werden. Wie
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nwmmt die Oberflächc mit sinkendem Tolchcngewichtgeren Waschung unterliegen können als klcinvolumigc. Das bei diesemVerfahrenanfallendeWaschwasserwirdu. a.mitFlotation
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beaufschlagt.bekannt. eine stufenweise Abscheidung. beispielsweise von Bleiglanz.
Zinkblcndc und Pyrit durch Flotation zu erreichen. wobei zusätzlich zum Schäumer stufenweise Natriumcyanid, Kupfersulfat und Schwefelsäure zugegeben werden.
Bei der Aufarbeitung von Schadstoffen selen diese lediglich als Kontaminat im Erdreich od. dgl. als auch Abfallstoffc aus indu- strie) ! cn Herstellungsverfahren wird es bevorzugt. eine saure Extraktion der Schwermetalle aus den Substraten durchzuführen.
In der EP 0 278 328 Nt wird ein Verfahren zur Extraktion von Schwermetallen aus belasteten Böden beschrieben. wobei in einer ersten Stufe eine Abscheidung des ferro- oder stark paramagnetischen Anteils erfolgt und in einer zweiten Stufe das verbliebene Substrat mit einer Säure gewaschen wird und die Schwermetallc ausgefallt und die Sedimente über eine weitere Magnetab-
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scheiding vom ubrigen Substrat getrennt werden Ein derartiges Verfahren ist apparativ besonders aufwendig, da einerseits zwei Magnetabscheiderbenötigtwerdenundandererseitswerdenzusätzliche zu deponierende Stoffe bedingt.
da dem Waschwasscr Säure zugegeben werden muss, um die Schwermetallc zu extra- hicrcn und der erforderliche Überschuss an Saure vor Abgabe des Wassers an die Umwelt aber auch vor weiterer Kreislaufführung einer Reinigung unterworfen werden muss.
In der EP 0 278 282 AZ ist ein Verfahren zur Auftrennung von kontaminiertem Erdreich beschrieben, welches im Gcgcnstrom mit einersaurenwassrigenLosungextrahiertwirdindersauren wässrigen Losung sind sodann die Schwermetallc gelöst, welche über Komplexbildner aus der sauren Lösung gefallt werden. Der Vorteil dieser Vorgangsweise liegt darin. dass keine Neutralisation der sauren Losung zur Fällung der Schwermetallc erforderlich ist.
Die so gefällten Schwermetalle werden in einem Hydrozyklon und einem daran anschliessenden Filter abgeschieden. Das Erdreich w Ird nach der sauren Extraktion mit reinem Wasser extrahiert und kann sodann entweder mit Humus vermischt oder direkt als Substrat für Pflanzenwuchs eingesetzt werden.
Die sauren Waschwässer bzw Extraktionsmittel werden eingeengt und erneut zur Extraktion eingesetzt Zur Fallung der Schwcrmctalle werden
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! cxb) ! dncr ongesctzt. d) c entweder gemeinsammüssen oder in einem weiteren Verfahrensschritt zur Rückge- winnung gebracht werden Durch dieses Verfahren werden zusätzliche chemische Verfahrensschritte. wie beispielsweise die saure Extraktion. die Umsetzung in unlösliche Komplexe erforderlich. die nicht nur einen zusätzlichen Aufwand bedingen.
sondern auch ein Rcc\c !) cren der schwermetallhältigen Fraktionen erschweren und das Deponievolumen erhohen
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In der AT 396 103 B wird ein Verfahren zum Entsorgen von Strassensammlerschlammen beschrieben. Es werden die auf einer Strasse anfallenden Schlämme gesammelt. Aus der Suspension \\erden die gelösten Anteile gefällt und aus dem Schlamm wird eine) m wcscnthchcn grosskörnigc Stoffe und Grobmaterialien enthaltende Fraktion abgetrennt. Diese Fraktion soll einen geringen Antcll an Schadstoffen aufweisen und w) rd nach Abtrennen von Sand und Klcs entwässert. eingedickt und dann deponiert.
Aus der EP 0 509 474 A2 wird ein Verfahren zum Dekontaminieren verunreinigter Boden bekannt, bei dem in einer ersten Stufe Grobstoffe mechanisch abgetrennt und das verbleibende Erdreich in einer Prallmühle zerkleinert werden. Sodann werden die Leichtstoffe als auch die Metalle abgeschieden und es erfolgt ein Waschen der verbleibenden Kornfraktionen. worauf der Boden in drei Kornfraktionen. nämlich kleiner 0. 1 mm. 0. 1 mm bis 2 mm und grösser 2 mm aufgetrennt wird. Die Fraktion grösser 2 mm wird in einer Waschtrommcl gewaschen und sodann in einem Lamellen- klärer vom Wasser getrennt. Jede Fraktion Schluff. Sand und Kies wIrd einer getrennten Extraktion unterworfen. Auch bei diesem VerfahrenwirdlediglicheineAuftrennunginverschiedeneKornfraktionen durchgeführt.
Eine Nassmah Nassmahlung erfolgt jedoch nicht.
In der EP 0 313 116 A2 wird eine Vielzahl von Verfahren zur Behandlung von kontaminierte Böden beschrieben. da bei jedem einzelnenVerfahrensschrittnochzusätzlichbevorzugteVarianten angeführt werden Der kontaminierte Boden wird vorerst von Steinen und Schrott befreit. Der so erhaltene kontaminierte Boden wird in eine Trommel eingebracht und dort offenbar mit einer Flüssigkeit versetzt Es erfolgt sodann eine Trennung in grobes Korn. das als dekontaminierter Boden abgeführt werden kann und eine Aufschl ämmung. die erneut in eine gröbere Fraktion und
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feinere Fraktion getrennt wird Die gröbere Fraktion wird als dekontaminierter Boden bezeichnet.
Nach Abtrennung von Eiscnschrott aus der feineren Fraktion wird d) csc) bc in einen ersten H\droz\klon und dcr Überlauf in einen zweiten HydrozyklongeleitetDicUnterläufederbeidenHydrozyklonc werden in einen Klassierer geleitet und dort mit Wasser gereinigt. die grobe Fraktion als dekontaminierter Boden ausgeschieden Dic Suspcnslon wird gemeinsam mit dem Uberlauf aus dem zweiten Hydrozyklon einer Flotation zugeleitet. Das Schaumprodukt aus der Flotation w Ird sodann clncm Elndlckcr zugelötet, eine weitere Auftrennung erfolgt sodann übcr onc Zentrifuge.
In welcher der Fcststoff als Schadstoffkonzcntrat abgetrennt w) rd. In der Trommel. in welcher der dekontaminierte Boden nach Abtrennung einer Grobfraktion gelangt. können Stahlkugcln oder Brocken des
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Verfahren liegt eine zweifachc MahlungWasser eingeleitet wird, erfolgt ein Mahlvorgang, wonach eine Sicbabtrennung durchgcfuhrt wird Die gröbcrc Fraktion wird als dckontaminlcrtcr Boden abgcfuhrt Eine Fraktion zwischen 6 mm und I mm wird getrennt aufgearbeitet und die feinere Fraktion mit einer Korngrösse unter 1 mm wird einem Spiralklassierer aufgegeben und dort mit Wasser besprüht Der ablaufende Schlamm wird in einem Hydrozyklon aufgetrennt und der Unterlauf einer zweitenTrommelmitStahlkugelnzugeführt.
Derdarauserhaltene Schlamm wird einer Flotation unterworfen Das Schaumprodukt wird sodann einem Eindicker zugeführt und der Unterlauf in einem Spiralklassiereraufgetrennt.
In der EP 0 684 088 Al wird ein Bodenwaschverfahren beschricbcn. das dazu dient. Mineralol vom Boden abzuscheiden. Es cr-
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hierbc) on ein-oder zweifacher Waschvorgang, wobeiKonditionierung der Boden erfolgt bei diesem Verfahren nicht.
Die US-5.316.223-A hat ein Verfahren und clnc Vorrichtung zum Reinigen von insbesondere radioaktiv kontaminiertem körnigem MaterialzumGegenstandIneinemerstenSchrittwirdhierbeidas körnige Material gewaschen. gegcbenenfalls auch teilweise chemisch gelost Eine Grobfraktion grösser 5 mm wird abgetrennt und als dekontamInierte Fraktion bezeichnet. Die verbleibende Fraktion w < rd gemeinsam mit Wasser in einen Absetzkasten verbracht. das überstehende Wasser gemeinsam mit einem Feinanteil wird einer Sulfidfallung unterworfen. Dic verbleibende Grobfraktion wird sodann allclnc In einen Wäscher verbracht. in welchem gleichzeitig ein Abreiben der Oberfläche der Körner kleiner 5 mm stattfindet.
Der so erhaltene Schlamm wird absetzen gelassen und das überstehende Wasser einer Sulfidfällung zugcführt. Die Fest- stoffe werden erneut gewaschen und sodann cndgclagert. Mit diesem Verfahren soicn kontaminicrtc Trägcrsubstanzen an ihrer Oberfläche von einem kontaminierenden Stoff bereit werden. Zur Abtrennung von Schadstoffen, die körnig oder fcintcilig vorliegen. z B Schlammen. ist dieses Verfahren nicht geeignet.
IneinemweiterenVerfahrenwirdderzubehandelndeBodengewaschen und es werdne Grobstoffe abgetrennt Darauf erfolgt eine WaschungderrestlichenFraktionunterteilweisemAbriebder Oberfläche der Körner. Danach erfolgt eine Auftrcnnung in einem ersten Absctzkasten. ein Schlamm aus feinen und gelösten Stoffen
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abgetrennt, wohingcgen die verbleibenden Feststoffc erneutder Teilchen, wie es fur die Aufarbeitung von Schlämmen von besondercr Bedeutung ist. \\Ird nicht durchgcführt.
In der EP 0 185 831 Al. von welchem Stand der Technik die vorliegende Neuerung ausgeht. wird ein Verfahren zur Aufbc- rotang von insbesondere mit Kohlcnwasscrstoffcn verunreinigten Boden beschrieben Hierbei wird bei der ersten Stufe das verunreinigte Erfreich mit Wasser gewaschen, wobei die Schadstoffe im Wasser gelöst oder suspendiert werden. Die flüssige Phase wird einer Wasseraufbereitungsanlage zugeleitet. Die feste Phase mit einer Korngrösse von mehr als 2 mm wird abgetrennt. mit Spül- wasscr gereinigt und in einem Container gcsammclt.
Die Schlamm-
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ciner Korngrosse klcincrweiter verkleinert werden. Ein Mahlvorgang findet allerdings nicht statt. sondern es wird lediglich eine Suspendierung vorgenommen Anschliessend wird in einem Hydrozyklon eine Abtrennung der festen Teilchen zwischen 2 mm und 0. 06 mm durchgeführt Die verbleibende Schlammsuspension wird in drei Frak-
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u z w Fcststoff. Spütwasscr und Lcichtstoffe. aufgetrennt.Bei diesem Verfahren fallen grosse Mengen an Abwässer an und es werden die Schadstoffe insbesondere, wenn sie in fester Form vorliegen. nur mangelhaft abgeschieden.
Zicl des neucrungsgcmasscn Verfahrens ist. Schlämme oder Mischung dieser so aufzutrennen. dass schwermetallhältige Frak-
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werden. die einen hohen Anteil an Schwcrmetallenzugeführt werden können, wobei die Waschwässer nicht mit während der Waschung erzeugten Salzen. wie beispielsweise durch Neutralisation bedingt. belastet werden Weiters soll eine
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einfache Abtrennung von bereits gereinigtem Substrat ermöglicht sein. um die Gesamtmenge der Prozesswässer gering zu halten.
Das ncucrungsgcmasse Verfahren zum Auftrennen von Schlämmen und/oder Mischungen dieser mit Erdreich. Bauschutt. Abfallstoffen od dgl. mit In Wasser un- bzw. schwerlöslichen chemischen Verbindungen von Schwermetallen. z. B. Zinksulfid, Zinkoxid. d. Bleisulfid, Bleioxid, Kadmiumsulfid, Kadmiumoxid.
Arsenoxid. wobei die Feststoffe der Schlamme und/oder Mischungen, insbesondere In Gegenstrom. in einem Wascher gewaschen und geloste Verbindungen aus der Lösung gefätlt werden. und aus den gewaschenen Feststoffen eine Grobkornfraktion abgetrennt wird, besteht Im wesentlichen darin, dass die Grobfraktion, insbesondere
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grösser tOinsbesondere mit Mahlkörpern, unterworfen wird. worauf aus der so erhaltenen Mischung und aus einer Suspension. welche aus dem Wäscher, Insbesondere als Oberlauf. austritt. eine Feinfraktion
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d) c insbesondere eine Teiichengrössc k ! cincrSchlämmc weisen In der Regel vor dem Beginn einer Lagerung die Schwermetalle in schwer- bzw.
unlöslicher Form auf und liegen besonders feinteilig vor. Im Laufe der Lagerung kann auch eine chemische Umwandtung derselben in wasserlösliche Formen auf- treten. Durch eine Waschung der Schlämme. welche zusätzliche Substratc. die willkürlich oder unwillkürlich zugemischt wurden. aufweisen können, wird einerseits eine Abtrennung von besonders grobkörnigem Matcrlal erleichtert. das sodann einer unbedenklichen Lagerung zugeführt werden kann. sowie ein Herauslösen löslicher Verbindungen bedingt, die sodann mit der Wasserreini-
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gung gcfällt \\ erden Die In der Regel über längere Zeiträume, z. B.
Jahrzehnten deponierten Schlämmc sind besonders stark agglomaricrt. so dass nach einer Abtrennung von Substraten mit einer Korngrösse grösser 5 mm. insbesondere grösser 10 mm. die verbliebene Fraktion zur Weiterverarbeitung. die eine Auftrcnnung aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung ermöglichensoll, einermoglichstfeinteiligenMahlungunterworfenwird.
Die Nassmahlung seist den Vorteil auf. dass einerseits die bereits nass vorliegenden Feststoffe nicht getrocknet werden müssen, wo- bei weiters keine Belastungen der Umwelt durch Ärosolc eintreten. Die Nassmahlung mit Kugeln. welche in der Regel dadurch erreicht wird. dass abrassiv beständige Kugeln in einem Behälter. beispielsweisedurchRuhrarme, bewegtwerden,weistdenVorteil auf. dass eine besonders feinteilige Mahlung mit geringem Energicaufwand durchgefuhrt werden kann. wonach eine Auftren- nung zwischen Substratteilchen und Schwermetallverbindungen besonders effizient durchgefuhrt werden kann Aus der so erhaltenen Mischung wird eine Feinfraktion abgetrennt.
die aufgrund des unterschiedlichen Mahlvcrhaltens einen sehr hohen Anteil an Schwermetallverbindungen aufweist Dieser Umstand trifft auch fur d) e Suspension zu. wetchc aus dem Wäscher. insbesondere als Überlauf. austritt.
Wird von der Suspension aus dem Wäscher eine Lcichtfraktion, z B. Holz. Kork. Vermiculit. vor der Abtrennung der Feinfraktion abgeschieden. so können volumsmässige Belastungen. die eine
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Wird die Feinfraktion. z. B durch Sedimentation. eingedickt und werden die Feststoffe insbesondere durch Filtrieren abgetrennt. so kann eine energiearme Abtrennung der Feststoffe durchgeführt
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% erden. sowerden kann Wird die von der Fcinfraktion befreite Suspension nach dem Wäscher und/oder nach der Nassmahlung einer insbesondere weiteren Nassmahlung. gegebenenfalls mit Kugeln. vorzugsweise gemeinsam. unterworfen, so kann auch noch diese Fraktion einer im
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Wird die von der Feinfraktion befreite Suspension nach dem Wäscher und/oder nach der Nassmahlung einer magnetischen Auftrennung unterworfen, so kann besonders einfach eine schwermetallhaltige Fraktion von den übrigen Begleitstoffen abgetrennt und damit angereichert werden.
Wird die von der Feinfraktion befreite Suspension nach dem Wascher und/oder nach der Nassmahlung einer Flotation. insbesondere in mehreren Stufen mit unterschiedlichen Flotationsmitteln, unterworfen,sokanneinerseitseineAbtrennungder Schwermetall crbindungen von den Begicitstoffcn erfolgen. wobei andererseits durch unterschiedliche Flotationsmittel eine Auftrennung der schwermetallhältigen Verbindungen erfolgen kann.
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Verfahren wirdschematisch dargestellten Verfahrensablaufes näher erläutert.
Das Rohgut wird über das Förderband I in den Brecher 2 einge- bracht und gelangt über das Förderband 3 und das Sieb 4 in den Aufgabebunkcr 5. Durch das Sieb 4 erfolgt eine Grobkornabtrennung mit einer Korngrcnzc von über 70 mm. Das in den Aufgabe-
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bunker gelangende Gut weist einen Schlamm mit einem Gehalt von 14 Gew.-% bis 16 Gew -% Zinksulfid, Zinksulfat und Zinkferrite auf. in reichem zusatzlich andere Abfallstoffe. \\ie Bauschutt.
Holz u dgl.. enthalten sind 7. 3 t dieser Mischung (Trockenge- wicht) gelangen pro Stunde über das Förderband 6 In den SchwertWäscher 7. aus welchem die Feststoffe in den weiteren Schwertwäscher 8 gefördert werden In den Schwertwäscher 7 werden. wenn erforderlich, uber die Leitung 9 Detergenzien. z B.
Tenside,
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Frlsch\\asscrDer Überlauf aus dem Schwcrtwäschcr 8 gelangt in den Schwert- wäscher 7 und wird dort erneut als Ubcrlauf einem Sieb 12 zugcleitet. in wc) chcm Teilchen 0. 4 t/h mit einer Korngrösse grösser
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werden Hier werden hauptsächlichbeträgt ca 0.1 t/h Aus dem Schwcrtwäschcr 7 werden die Feststoffe in den SchwcrtwÅascher 8 gefördert und gelangen von dem auf das Sieb 13, mit welchem Feststoffe mit einem Korndurchmesser grösser 10 mm abgetrennt und mit 10 m3 Prozesswasser pro Stunde gewaschen werden.
Dieses Material, das in einer Menge von 1. 5 tlh anfällt gelangt zur Deponierung und weist in der Regel keine Kontaminierung auf Die die Feststoffe enthaltende Mischung gelangt über den H\droz\klon 19. in welchem Wasser teilweise abgetrennt wird, sodann in die Mühlen 14. in welchen das Gut über Kugeln, die durch Rührwerke in Bewegung gehalten werden, einer Zerkleinerung unterliegen Derartige Mahlwerke werden unter der Bezeichnung Attritor (eingetragenes Warenzeichen der Firma Gcbr Nctzsch.
Sctb in Ba\crn) angeboten. Das so feingemahlene Gu gelangt uber das Sieb 15. in welchem eine
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Fraktion mit einer Korngrösse grosser 2 mm abgetrennt (0. 4 t/h) und mit 10 m3 Prozesswasser pro Stunde gewaschen wird in ein Sammeigefass 16 und s ira dort mit dem Überlauf aus dem Schwert- Wäscher 7 vereint Diese Suspension wird sodann einem Hydrozyklon 17 zugefuhrt, wobei der Überlauf einem weiteren Hydro-
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aus dem Hydrozylkon 19 rückgeführt wird.
Die aus dem Hydrozyklon 18 anfallende feinteilige Suspension in einer Menge von 1. 8 t/h. bezogen auf den Feststoffgehalt, weist 28 Gew -% bis 30 Gew -% Zinkverbindungen auf und wird über einen Eindicker 20 und eine Kammerfilterpresse 21 abgetrennt Es kann mit dieser Konzentration an Reinheit einem Verhüttungsprozess zugeführt werden. Als Filtrationshilfe kann über die Leitung 22 in das Mischgefäss 23 ein Flockungsmittel zugesetzt werden, das mit Prozcsswasscr. weiches über die Leitung 24 In das Mischgefäss eingeführt wird. vermengt wird. Das abgetrennte Wasser, das lösliche Stoffe u. a Zinksulfat u. dgl. enthält. gelangt in die Wasseraufbereitungsanlage 26.
Der Unterlauf aus dem Hydrozyklon 17 gelangt sodann über eine Kugelmühle 14a in die Flotationsanlagc 27. Aus den so gewonnenen Schlämmen wird sodann das magnetische Zinkferrit über starke Magnetscheider 27a von dem nicht verwertbaren Gut abgetrennt. Je nach dem. ob in der Ausgangssubstanz Blclsulfid onthalten war oder nicht. kann in einer ersten Stufe der Flotation 250 g Kaliumethylxanthaht und 250 g Kaliumamylxarthaht je Tonne Schwcrmetallverbindung und einSchäumerzugesetztwerden.
VorerstwirddasBleisulfidabgetrennt. wobei nach Zugabe von Kupfersulfat ebenfalls die Zinkblende zum Aufschwimmen gebracht werden kann. so dass die beiden Rohstoffe Blctsulfid und Zinksulfid einer vollen Recyclicrung zugeführt werden können.
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Nach Erfordernis kann der Unterlauf. weicher aus dem Hydrozyklon 19 austritt, einer weiteren Nassmahlung vor der Flotation unterworfen werden Die nicht verwertbaren Stoffe aus den Sieben 12, 15werdensortiert,beiHolzod.dgleinerVerbrennung zugeführt Die anderen Feststoffe werden mit dem nicht verwertbaren Anteil an taubem Gestein od dgl einer Immobilisierungsanlagc 28 zugeführt. In welcher die Stoffe in einer Matrix hydraulischerundlatenthydraulischerBindemitteleingebettet werden und damit zur Enddeponierung geeignet sind.
Das Prozess- wasserausderAufbereitungsanlage27wirduberdieLeitung29 dem Schwertwascher 8 zugefuhrt, wohingegen die Feststoffsuspension einem Eindicker 30 und Kammerfilterpresse 31 zugeführt wird Zur lochtcren Filtration wird auch hier uber die Leitung 32 in das Mlschgcfass 33 on Flockungsmittel geleitet. das mit Prozesswasser aus der Leitung 34 versorgt wird Diese Mischung gelangt sodann in den Eindicker 30 Das in der Kammcrfiltcr- presse 31 gewonnene Gut we < st einen Gehalt von 30 Gcw.-% bis 40 Gcw-% Zinksulfid auf und es fallen 1. 2 t/h an.
Aus dem Eindicker 30 und der Kammerfilterpresse 31 gelangen die Wässcr uber die Leitung 25 in die Wasseraufbereitung 26. in weicher eine stufenweise Fallung der gelosten Stoffe durchgeführt wird. um Kadmium und Zink auszufallen Ein derartiges Ausfällen erfolgt im alkalischen Bereich mit Natriumsulfid. Der so erhaltene
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c nthält ca 35 Gcw.-% Ztnksulfid. Zu weitereneine Reinigung des Wassers durchgeführt wurde. welches dem Prozess erneut zugefuhrt \\ira.