AT317361B - Anlage mit zwei oder mehreren voneinander distanzierten störstromempfindlichen Elektronik-Einheiten - Google Patents
Anlage mit zwei oder mehreren voneinander distanzierten störstromempfindlichen Elektronik-EinheitenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/005—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection avoiding undesired transient conditions
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Erdstrom einen Spannungsabfall und damit störende Zweigströme erzeugt, ist nun eine Entstörinduktivität - T-zur Drosselung der die Elektronik-Baueinheiten beeinträchtigenden Störströme eingefügt. Grundsätzlich wäre es möglich, die Entstörinduktivität an einer beliebigen Stelle der Leiterschleife EMI2.1 verursachen, da sich ihre Amperewindungszahlen in den beiden Wicklungen der Induktivität-T-gegenseitig aufheben, in dieser kein Feld und erfahren daher auch keine Drosselung. Die durch Induktion oder durch einen Spannungsabfall in der Erdleitung--E-hervorgerufenen Störströme hingegen, die in den beiden Leitungszweigen und Wicklungen im gleichen Sinne fliessen, erzeugen ein Feld und werden dementsprechend gedrosselt. Die Siebglieder--T-wirken prinzipiell für Nutzsignale wie Transformatoren, wobei die Summe der Amperewindungen aller Wicklungen jederzeit Null ist, und für Störsignale wie Drosseln. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 handelt es sich um drei Elektronik-Baueinheiten --S1,S2,S3--, die wieder durch eine gemeinsame, getrennt geführte Erdschiene--E--und durch zwei Verbindungsleitungen für die Versorgungsspannungen (+12 V und-12 V) verbunden sind. Im Gegensatz zur Anordnung nach Fig. 1 erfolgt hier die Unterdrückung der Störströme nicht durch eine möglichst weitgehende Drosselung, sondern durch eine EMI2.2 T--12 V- geschaltet ist, während die zusätzliche dritte, mittlere Wicklung jeweils in Reihe mit der entsprechenden Wicklung eines der andern Transformatoren an der Störspannung liegt, weil ja die diese Wicklungen enthaltenden, sich über je einen Abschnitt der Erdleitung--E--und der mittleren Leitung --V-- schliessenden Leiterschleifen keine weiteren Schaltelemente enthalten. Letzteres kommt in den Zeichnungen dadurch zum Ausdruck, dass die mittleren Wicklungen der Transformatoren, im Gegensatz zu den beiden äusseren, unmittelbar (volle schwarze Punkte) an die geerdeten Gehäuse der Einheiten angeschlossen sind. Die somit an der Störspannung selbst liegenden mittleren Wicklungen induzieren in den beiden äusseren Wicklungen gleiche, die Störspannungen kompensierende Gegenspannungen, so dass in den Kreisen der letzteren Wicklungen Ströströme theoretisch, d. h. im Idealfall vollkommen, praktisch sehr weitgehend unterdrückt werden. Wie im Siebglied-T-in Fig. l sollen sich auch in den Transformatoren--T1, T2, T3--, die von Betriebsströmen herrührenden Amperewindungszahlen normalerweise praktisch gegenseitig aufheben. Selbstverständlich lassen sich die Wirkungsweisen der Schaltungen nach Fig. 1 (Drosselung der Störströme) und Fig. 2 (Kompensation der Störspannungen) miteinander vertauschen, d. h. es kann auch in Fig. 1 eine der beiden Wicklungen, statt an die Elektronikschaltung (leere weisse Anschlusspunkte), an Erde bzw. an die geerdeten Gehäuse angeschlossen werden (darzustellen durch volle schwarze Anschlusspunkte) und es könnten umgekehrt in Fig. 2 auch die mittleren Spulen an die Elektronikschaltung angeschlossen sein (darzustellen durch leere weisse Anschlusspunkte), statt an Erde bzw. Gehäuse (volle schwarze Anschlusspunkte). Die Erfindung ist auch dann anwendbar, wenn die Zahl der Verbindungsleitungen-V--zwischen den Einheiten wesentlich höher als zwei bzw. drei ist, wenn also z. B. die Elektronik-Einheiten durch ein vieladriges Steuerkabel und ausserdem durch eine gemeinsame Erdleitung verbunden sind. In solchen Fällen können, statt einer entsprechenden Mehrzahl voneinander unabhängiger Drosselspulen, Entstörinduktivitäten mit einer entsprechend erhöhten Zahl von in je eine Leitung bzw. Kabelader eingeschalteten, miteinander gekoppelten Spulen verwendet werden, wobei sich wieder die Magnetisierungen durch Betriebsströme möglichst gegenseitig aufheben sollen und die Störströme entweder (vgl. Fig. l) gedrosselt oder (vgl. Fig. 2) die Störspannungen durch eine transformatorisch, mittels einer zusätzlichen Spule gewonnene Gegenspannung kompensiert werden können. Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass bei der Schaltung nach Fig. 1 statt nur einer Entstörinduktivität-T-auch zwei hintereinandergeschaltete verwendet werden könnten, die unmittelbar an den gezeichneten Klemmen der Einheiten-S ; bzw. S2- liegen können. Umgekehrt könnten bei der Schaltung nach Fig. 2 statt dreier Induktivitäten-Ti. Tz. Tg- nur zwei verwendet werden, welche in den Verbindungen der Einheiten-Si und S2 bzw. S2 und S3--liegen. Bei den Entstörinduktivitäten--T bzw. Ti, T 2 T 3 -- ist ein Aufbau anzustreben, der eine grosse Spannungszeitfläche und eine feste Kopplung der einzelnen Wicklungen in einem grossen Frequenzbereich ergibt (Breitbandtransformator). Dieser Frequenzbereich kann sich z. B. von Netzfrequenz (50 Hz) bis zu einigen hundert kHz erstrecken, soll aber auch bis zur Frequenz Null (Gleichstrom) reichen, wenn die Amperewindungen betriebsmässig fliessender Gleichströme keine Vormagnetisierung bzw. Sättigung hervorrufen sollen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Zwei oder mehrere, untereinander gleiche oder verschiedene, auf Hoch- oder Niederfrequenz-Störströme empfindliche Elektronik-Einheiten aufweisende Anlage, z. B. Anlage mit zwei oder mehreren, mit je einem elektronischen Schutz versehenen Generatoren oder Fertigungsstrasse mit zwei oder mehreren, durch je eine <Desc/Clms Page number 3> elektronische Baueinheit gesteuerten Walzenständern od. dgl., wobei die Elektronik-Einheiten den einzelnen Anlageteilen, wie Generatoren, Walzenständern usw. auch räumlich zugeordnet und daher voneinander distanziert sind, jedoch durch mindestens drei Stromleiter verbunden sind, wie z.B. durch eine gemeinsame Erdleitung und zwei oder drei durchlaufende, etwa die Ausgänge der Netzanschlussgeräte der Elektronik-Einheiten zwecks Erhöhung der Sicherheit der Stromversorgung miteinander verbindende Leitungen, und wobei des weiteren in die aus den verbindenden Stromleitern gebildete (n) Leiterschleife (n) z. B. aus benachbarten, mit wenigstens einem dieser Stromleiter in einem gemeinsamen Kabelkanal befindlichen Starkstromleitern Störspannungen induziert werden, die etwa von Schaltvorgängen in den Starkstromkreisen herrühren, oder aber z. B.Spannungsabfälle in einer Verbindungsleitung, insbesondere in einer gemeinsamen Erdleitung infolge eines Erdschlusses auftreten, die EMI3.1 in mindestens zwei Verbindungsleitungen der Elektronik-Einheiten (Si, S2, S3) mindestens eine Entstörinduktivität mit mehr als einer Wicklung (T) oder ein Breitbandtransformator (tri, T2, Tg) mit fester Wicklungskopplung, vorzugsweise in einem Frequenzbereich ab Null Hz (Gleichstrom) bis zu einigen hundert kHz geschaltet ist, welche Bauglieder die in den Leiterschleifen fliessenden Störströme drosseln oder die Störspannungen durch transformatorische Einkopplung gleich grosser Gegenspannungen kompensieren, wobei eine der Wicklungen der Entstörinduktivität im wesentlichen an der Störspannung oder einem Teil der Störspannung liegt.EMI3.2 durch eine von den übrigen Verbindungsleitungen (V) räumlich getrennte Erdleitung oder Erdschiene (E) miteinander verbunden sind, wobei aber die Entstörinduktivitäten oder Breitbandtransformatoren (T ; 1 , T , Tg) in von der Erdleitung oder Erdschiene verschiedene Leitungsabschnitte der die Erdleitung bzw. Erdschiene (E) enthaltenden Leiterschleifen (z. B. E, SI, V, S2) geschaltet sind.3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Elektronik-Einheiten durch eine Gleich- oder Wechselstrom führende Stromhin- und -rückleitung und durch eine gemeinsame Erdleitung verbunden sind, EMI3.3 von denen die eine in die Hin- und die andere in die Rückleitung geschaltet ist (Fig. 1).4. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Elektronik-Einheiten durch eine Gleich- oder Wechselstrom führende Stromhin-und-rückleitung und durch eine gemeinsame Erdleitung verbunden sind, EMI3.4 Wicklungen besitzen, von denen eine in die Hinleitung (+12 V) und eine zweite in die Rückleitung (-12 V) geschaltet ist, während die dritte Wicklung von der Störspannung gespeist ist und in den andern Wicklungen die Störspannung kompensierende Gegenspannungen induziert (Fig. 2).5. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Elektronik-Einheiten durch eine mehrpolige Leitung, z. B. durch ein vieladriges Steuerkabel, und ausserdem durch eine getrennt geführte Leitung, z. B. eine gemeinsame EMI3.5 Breitbandtransformatoren eine Mehrzahl von Wicklungen aufweisen, die in die Verbindungsleitungen mit Ausnahme der getrennt geführten Leitung (Erdleitung) geschaltet sind.6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei in Wicklungen der Entstörinduktivität die Störspannungen kompensierende Gegenspannungen von einer von der Störspannung gespeisten weiteren Wicklung EMI3.6 dem einen Anschluss an die Gehäuseerde der Elektronik-Einheit angeschlossen ist, u. zw. vorzugsweise an das geerdete Gehäuse selbst im Bereich, wo die Anschlussleiter der andern Wicklungen der Entstörinduktivität das Gehäuse durchsetzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT1074371A AT317361B (de) | 1971-12-15 | 1971-12-15 | Anlage mit zwei oder mehreren voneinander distanzierten störstromempfindlichen Elektronik-Einheiten |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT317361B true AT317361B (de) | 1974-08-26 |
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1971
- 1971-12-15 AT AT1074371A patent/AT317361B/de not_active IP Right Cessation
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