AT318119B - Fördereinrichtung - Google Patents

Fördereinrichtung

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AT318119B
AT318119B AT856772A AT856772A AT318119B AT 318119 B AT318119 B AT 318119B AT 856772 A AT856772 A AT 856772A AT 856772 A AT856772 A AT 856772A AT 318119 B AT318119 B AT 318119B
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AT
Austria
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piston
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fuel
boiler
pistons
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Application number
AT856772A
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Edmund Theifert
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/10Under-feed arrangements
    • F23K3/12Under-feed arrangements feeding by piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördereinrichtung für den Transport von festen, körnigen bis staubförmigen Gütern, vorzugsweise zur Beschickung von Füllschachtkesseln mit Brennmaterial, wie   z. B.   



   Holzspänen, Feingut, Mischungen von Holzspänen mit Feingut   od. dgl.   



   Bei der kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Förderung von Brennmaterialien,   z. B.   bei der Beschickung von Füllschachtkesseln, ist es zwingend notwendig, die Möglichkeit eines Rückbrandes von der Verbrennungsanlage des Kessels in den Vorratsbehälter auszuschliessen. Die bekannten Fördereinrichtungen erfordern dazu aufwendige Aggregate. So muss man   z. B.   bei der Verwendung eines Schneckenförderers, einer sogenannten Stokerschnecke zum Transport von Brennmaterial in Verbrennungsanlagen oberhalb der Stokerschnecke eine Zellradschleuse mit einem Thermofühler einbauen, der beim Ansteigen der Temperatur in der Zellradschleuse auf unzulässig hohe Werte infolge Rückbrandes über ein Magnetventil eine Löscheinrichtung in Tätigkeit setzt. 



   Als Fördereinrichtung ist auch eine Vorschubeinrichtung bekanntgeworden, bei welcher in einem Förderzylinder auf gemeinsamer Kolbenstange mehrere trichterförmige Vorschubplatten vorgesehen sind. Dabei wird durch die Konizität der Vorschubplatten bei Förderhub der Kolbenstange mehr Fördergut in Förderrichtung bewegt als bei deren   Rücklauf.   Auch hier ist die Gefahr eines Rückbrandes nicht ausgeschlossen, da während des Förderhubes die Deckplatte, welche als Rückbrandsicherung dient, aus dem Förderzylinder kesselseitig ausgefahren werden muss. 



   Eine andere bekannte Vorrichtung, die neben einem Materialtransport auch als Druckschleuse zwischen Materialvorratsbehälter und Verbraucher dient, bedient sich eines samt einer Kolbenstange oszillierenden Kolben, wobei das Fördergut in einer Kammer im Kolben selbst von dem   Einflill- zum   Auswurfschlitz des Zylinders transportiert wird. Hier ist zwar ein Rückbrand kaum zu erwarten, jedoch ist diese Einrichtung zufolge ihrer Aufwendigkeit bei Konstruktion und Wartung für die eingangs genannten Aufgaben nicht geeignet. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine wirtschaftliche Fördereinrichtung für Brennmaterialien wie   z. B.   
 EMI1.1 
 dgl.Förderzylinder zwei auf gemeinsamer Kolbenstange im Abstand voneinander befestigte Kolben oszillierend eingebaut werden, wobei stets sowohl beim Förderhub als auch beim Leerhub mindestens einer der beiden Kolben die direkte Verbindung zwischen dem Vorratsbehälter und dem Brennraum versperrt. 



   Dadurch wird erreicht, dass der Förderweg zwischen Vorratsbehälter und Brennraum des Kessels immer durch den Körper mindestens eines Kolbens versperrt ist. 



   Die Erfindung ist an Hand eines Beispieles näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. 



   In   Fig. 1   und 2 ist eine erfindungsgemässe Fördereinrichtung in den beiden Endlagen der Transportbewegung des Förderkolbens schematisch dargestellt. 



   In   Fig. 1   und 2 mündet der   Förderzylinder--l--in   den   Füllschachtaufsatz--2--des Kessels--3--,   
 EMI1.2 
   Schüttkegels --6-- im Kessel --3-- ausser   Betrieb oder schaltet sie, beim Absinken der Brennstoffniveauhöhe, wieder ein. Die Transportbewegung wird durch den   Förderkolben--7--durchgeführt,   
 EMI1.3 
 drehbar gelagert. Die oszillierende Transportbewegung des Förderkolbens --7-- wird durch das Antriebsritzel   --12-- im   Zusammenwirken mit der   Verzahnung--10--auf   der Kolbenstange --8-- bewirkt.

   Um nun einen Rückbrand aus dem Kessel--3--in den Vorratsbehälter zu verhindern, ist der Brandschutzkolben --13-- vorgesehen, der auf der   Kolbenstange--8--im Abstand--15--vom Förderkolben--7--fest   montiert ist und dessen Bewegungen mitmacht. Durch diesen   Brandschutzkolben--13--ist   in jeder Phase des gemeinsamen Hubes der beiden Kolben der Förderweg zwischen dem Brennraum des Kessels und dem Vorratsbehälter durch mindestens einen Kolben versperrt, wodurch ein Rückbrand zuverlässig vermieden wird. Das Abdeckblech--14--verhindert ein unerwünschtes Eindringen des Brennstoffes in den Förderzylinder   --l--   während des Arbeitshubes des   Förderkolbens --7-.   Das   Antriebsritzel--12--wird   von einem 
 EMI1.4 
 



   Auf besonders einfache Weise kann die Kolbenstange durch einen Exzenter-Antrieb,   z. B.   einen Kurbeltrieb, in oszillierende Bewegung versetzt werden. 



   Um in Falle einer zu hohen Kesseltemperatur, die betriebsbedingt auch bei geschlossener Drosselklappe für die Verbrennungsluft auftreten kann, ein Verschwelen und eine ständige weitere Zufuhr von Brennstoff zu vermeiden, setzt man zweckmässig den Antrieb der Fördereinrichtung durch einen im Kesselvorlauf eingebauten Thermo-Schalter still.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Fördereinrichtung für den Transport von festen, körnigen bis staubförmigen Gütern, vorzugsweise zur Beschickung von Füllschachtkesseln mit Brennmaterial, wie z. B. Holzspänen, Feingut, Mischungen von EMI2.1 voneinander befestigte Kolben (7, 13) eingebaut sind, wobei stets, sowohl beim Förderhub als auch beim Leerhub mindestens einer der beiden Kolben (7,13) die direkte Verbindung zwischen dem Vorratsbehälter und dem Brennraum versperrt. EMI2.2
AT856772A 1972-10-05 1972-10-05 Fördereinrichtung AT318119B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0126217A1 (de) * 1983-03-29 1984-11-28 GEBRÜDER WELGER GmbH &amp; Co. KG Beschickungsvorrichtung für Stroh-Verbrennungsanlagen
FR2614397A1 (fr) * 1987-04-23 1988-10-28 Idee Sarl Dispositif pour l'alimentation autonome d'un four d'incineration
DE29513225U1 (de) * 1995-08-17 1995-10-19 Schmid, Manfred, 84405 Dorfen Beschickungsanlage für biologisches Brennmaterial zu einer Heizanlage

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FR2614397A1 (fr) * 1987-04-23 1988-10-28 Idee Sarl Dispositif pour l'alimentation autonome d'un four d'incineration
DE29513225U1 (de) * 1995-08-17 1995-10-19 Schmid, Manfred, 84405 Dorfen Beschickungsanlage für biologisches Brennmaterial zu einer Heizanlage

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