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Zur Herstellung einer Zigarettenhülle, die mit einer mit Ausnehmungen versehenen Aluminiumfolie beschichtet ist, ist es notwendig, eine über den Stand der Technik hinausgehende Kaschiermaschine für diesen besonderen Zweck zu konstruieren. Es sind Kaschiervorgänge bekannt, die für die Verpackungsindustrie ganze
Flächen, mit oder ohne Prägung, beschichten. Die Aluminiumfolie hat hier vor allem die Aufgabe, die
Frischhaltung der Ware zu gewährleisten, wie auch dem Kunden eine hygienische Aufmachung zu präsentieren.
Bei den herkömmlichen Kaschierungen werden Papiere wie auch Kunststoffe als Auflage bzw. Unterlage verwendet. Bei der erfindungsgemässen Maschine für Zigarettenpapierbeschichtung sind ganz besondere
Arbeitseinrichtungen, wie sie bisher noch nicht in Anwendung gebracht worden sind, angeordnet.
Die
Aufbringung von Aluminiumfeldern (Aluminiumstückchen) erfolgt nach einem ganz bestimmten System, immer auf Luke versetzt, so dass bei der fertigen Zigarette- diametral zu einem Aluminiumstückchen immer ein unbeschichtetes Zigarettenpapier verbleibt. Es handelt sich hier also nicht um eine Flächenbeschichtung, sondern um eine Aufbringung der Aluminiumfolie mit ausgestanzten Folienformen, wobei das Zigarettenpapier unter diesen Folienstückchen perforiert ist. Als Bindemittel werden die verschiedenen, nach dem Lebensmittelgesetz zugelassenen Klebestoffe verwendet, jedoch ist auch vorgesehen ein Adhäsionsvorgang, der die beiden Materialien durch Druck unlöslich verbindet. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung veranschaulicht.
Die Beschichtung (Kaschierung), ganz gleich ob bei einer einzelnen, schmalen Bobine oder auch in Bahnen, die über einen Meter Breite hinausgehen, muss kontimuierlich auf das perforierte Zigarettenpapier erfolgen, ohne dass sich die Metallblättchen (Felder) verschieben dürfen. Es muss berücksichtigt werden, dass sich das organische Material (Zigarettenpapier) während des Zuges durch die Vorschubwalze bis zu einem gewissen Grad gegenüber der Aluminiumfolie dehnt. Dieser Verschiedenheit des Materials muss Rechnung getragen werden.
Der Arbeitsablauf ist wie folgt vorgesehen : --1-- zeigt die Zigarettenpapier-Rolle in der Breite bis zu 1500 mm. Das Papier wird über Spannrollen geführt zu der Stanze-2--, wo die Perforierung (es sind beliebige Formen vorgesehen) des Zigarettenpapieres stattfindet. Die Perforations-Stanze reicht über die gesamte Breite des Papiers und wird mittels einer Nockenwelle betätigt. --3a-- sind die Stanzdornen, jeweils auf Luke versetzt. Das perforierte Papier läuft weiter über Spannrollen zur Klebestoff-Beschichtungsvorrichtung, wo mittels Sprühdüsen--4--die Ränder der Perforation mit Klebestoff besprüht werden. Die Dosierung des Klebestoffes erfolgt aus dem Reservoir--5--.
Der Klebevorgang wird ebenfalls mittels einer Nockenwelle--6-ersatzweise bewirkt. --6a-- zeigt die Klebevorrichtung mit Sprühdüse in Draufsicht. Als Unterlage für diesen Arbeitsvorgang dient eine Walze--7--, welche die Aufgabe hat, durch den fortlaufenden Arbeitsgang jeweils für den Sprühakt immer vollkommen sauber als Unterlage zu dienen. Die Drehung der Walze im Uhrzeigersinn bringt die mit Klebemittel beschmutzte Seite zunächst in einen Dampfraum--8--und bewegt sie fort zu einer Abstreifbürste--9--, wo der restliche Klebstoff gesäubert wird. Die Walze bewegt sich weiter in die Waschkammer--10--so wie selbsttätig gewaschen wird. --10a- ist die Zufuhrleitung,--10b--die Abflussleitung des Waschmittels.
Ein nochmaliges Abstreifen nach der Waschung erfolgt durch den Abstreifer --12--, worauf in der Trockenkammer --13-- mit Heissluft getrocknet wird. Nun ist die Walze wieder vollkommen sauber für den Klebevorgang. Das perforierte, mit Kleberand versehene Papiergut wird mittels Warmluftdüsen--14--sofort getrocknet und weitergegeben zwischen zwei Pressrollen--15--, welche die Aufgabe haben, das Papier in eine unverschiebbare Lage zu bringen und weiterzugeben auf die
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versehene Zigarettenpapier jedoch zu diesem Vorgang befördert wird, besprühen Dampfdüsen --18-- den getrockneten Kleberand, damit über eine Schablone--19--die Press-Stanze die Folie auf ein klebefähiges Papier aufbringen kann.
Das beschichtete Zigarettenpapier läuft wieder über Spannrollen und wird als Fertigprodukt aufgerollt--20-. Das Alu-Folienmaterial--21--wird als Vollmaterial unter die Stanze --16-- geführt und nach dem Stanzvorgang wieder auf eine Rolle--22--aufgerollt. Das Schneiden in Bobinenbreiten bewerkstelligen Rundmesser--23--, bewegt mit hydraulischen Armen--24--, wobei die Bobinen eine seitliche Führung erhalten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Beschichtungsmaschine zum Aufbringen einer Aluminiumfolie auf Zigarettenpapier, gekenn- z e i c h n e t d u r c h eine Stanzvorrichtung (2,3, 3a) in der die von einer Rolle (1) zugeführte Papierbahn mit Löchern versehen wird, einer darauffolgenden Klebstoffbeschichtungsvorrichtung (4,5, 6) in der auf die gestanzte Papierbahn Klebstoff aufgetragen wird, der mit Hilfe darauffolgender Warmluftdüsen (14) getrocknet wird, auf welche Düsen zunächst Pressrollen (15) und sodann eine Aluminiumfolienpressanlage (16, 16a, 17) folgt, in der der aus einer Aluminiumfolie ausgestanzte Belag auf die Papierbahn aufgepresst wird, und zuletzt noch eine Schneidevorrichtung (23) vorgesehen ist, wodurch das beschichtete Zigarettenpapier in vorwählbarer Breite auf einer Endtrommel (20) aufbringbar ist.
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