<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens zum Herstellen eines
Reissverschlusses durch Weben gemäss Patent Nr. 308665, bei welchem Verfahren im Bereich der Webstelle zur
Bildung der Kuppelgliederreihe ein fortlaufender Kunststoff-Profilstrang um einen Schleifenformungsdorn umgelenkt und mit dem Bandgewebe verbunden wird und der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang als
Kettenfaden gleichlaufend mit den übrigen Kettenfäden quer zur Webebene bewegt und zusätzlich zur Erzielung einer Schraubenfederform um eine in der Webebene sich erstreckende Achse herumbewegt wird und dieser
Profilstrang während der Bildung der Schraubenfederform und gleichzeitig mit dem Entstehen des Bandgewebes durch mindestens einen Schussfaden an letzteres angewebt wird sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens.
Der Erfindung liegt zunächst die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zum Herstellen des Reissverschlusses durch Weben gemäss dem älteren Patent weiter zu verbessern und zu vereinfachen.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Kunststoff-Profilstrang ausschliesslich auf dem Mantel eines schiefen Kegels geführt wird, dessen Spitze durch die Einbindestelle des gliederbildenden
Kunststoff-Profilstranges bestimmt ist und dessen Basiskreis die Webebene schneidet.
Mit der erfindungsgemässen Führung des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges werden gleichzeitig zwei
Arbeitsbewegungen ausgeführt. Einerseits wird der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang bei seiner Führung auf dem Mantel eines schiefen Kegels durch die Webebene, die durch den Arbeitweg des Schusseintragungsmittels bestimmt ist, webfachbildend auf-und abbewegt, so dass dieser Kunststoff-Profilstrang vom Schussfaden erfasst und ins Gewebe eingebunden werden kann ; anderseits wird der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang bei dieser
Herumbewegung zugleich um den Schleifenformungsdorn herumgewickelt, womit an der Webstelle Schleifen des
Kunststoff-Profilstranges entstehen, welche die Glieder der Kuppelgliederreihe bilden.
Der Durchmesser des
Basiskreises des Kegels bestimmt dabei die Spreizhöhe des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges zu dessen
Webfachbildung. Bezüglich des Webfaches gibt es einen ausgezeichneten Durchmesser des Basiskreises, auf dem der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang die oberste und die unterste Extremlage bei seinem Umlauf einnimmt.
Dieser ausgezeichnete Durchmesser schneidet die Eintragungsebene des Schussfadens (Webebene). In jeder der
Extremlagen befindet sich der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang in ausreichender Spreizhöhe oberhalb bzw. unterhalb der Webebene, so dass bei dem Umlauf längs des Kegels die für ein Gewebe charakteristische
Verkreuzung zwischen dem gliederbildenden Kunststoff-Profilstrang und dem Schussfaden zustandekommt.
Eine ausreichende Spreizbewegung des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges zur Webfachbildung wird auch in den Fällen, in welchen der Basiskreis des Kegels sehr nahe an der Webstelle angeordnet ist, erreicht, weil der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang auf dem Mantel eines schiefen Kegels geführt wird, dessen Kegelachse mit der Ebene des Basiskreises einen spitzen Winkel einschliesst, während die Ebene dieses Basiskreises etwa parallel zur Ebene der Spreizbewegung der webfachbildenden Kettenfäden gehalten wird. Da der Basiskreis in
Richtung der Kettenfäden weist, behindern die übrigen Kettenfäden des Gewebes in ihrer Anordnung nicht den
Umlauf des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung des eingangs erwähnten Webverfahrens und ihr wesentliches Merkmal besteht darin, dass das eine Ende des Schleifenformungsdornes in der Mittelachse eines im Webtakt antreibbaren an sich bekannten Rotors festgehalten ist, wobei der Rotor zur Fachbildungsbewegung des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges mit einer Durchfädelöse für diesen versehen ist. Bei Drehung des Rotors wird damit der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang zunächst durch die Webebene hindurch von einem Webfachteil in den gegenüberliegenden Webfachteil versetzt und zugleich in Schleifen um den Dorn an der Webstelle herumgewickelt.
In zwei einander diametral gegenüberliegenden Drehstellungen des Rotors befindet sich die exzentrisch liegende, den gliederbildenden Kunststoff-Profilstrang führende Durchfädelöse einmal im Bereich der zum Unterfach gehörenden Kettenfadengruppe und das andere Mal im Bereich der Kettenfadengruppe des Oberfaches. Der Schleifenformungsdorn ist dabei drehbar am Rotor angebracht, so dass bei dessen Drehung der Dorn nicht mitgenommen wird. Der Schleifenformungsdorn beteiligt sich nicht an der Webfachbildung ; vielmehr befindet er sich stets auf der gleichen Seite der Webebene, so dass er sich mit dem Schussfaden nicht verkreuzt. Da der Rotor ausser seiner Drehbewegung keinerlei weiteren Hub auszuführen braucht, bleibt der Schleifenformungsdorn beim Webvorgang der Vorrichtung in einer unveränderten, ruhenden Lage.
Damit der Dorn nicht unnötig störend in den Arbeitsweg des Schusseintragungsmittels hineinragt, wird der Dorn von vornherein in eine ausreichend von der Webebene entfernte Lage gebracht, in der er während des gesamten Webvorganges verbleibt.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, dass der Drehantrieb des Rotors in einfachster Weise in einer Richtung fortschreitend erfolgen kann. Es braucht also keine intermittierende Drehbewegung verwendet zu werden. Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung kann man aber auch Kuppelgliederreihen mit anderer Windungsform, z. B. in Form eines räumlichen Mäanders, erzeugen, wenn man den Drehantrieb für den Rotor in seiner Umlaufrichtung entsprechend taktweise wechselt. Durch entsprechende Steuerung der Umlaufrichtung des Rotors lässt sich, wie ersichtlich, jede beliebige Windungsform der Kuppelgliederreihe erzielen.
Ein im Webtakt hin- und herbewegbarer Rotor, der zwei Durchbrüche für zwei miteinander zu verschlingende Fäden aufweist, ist zur Herstellung von Drehergeweben bekannt, die einen S-förmigen
<Desc/Clms Page number 2>
Kettenverlauf aufweisen. Dieser bekannte Rotor ist zur Herstellung einer Kuppelgliederreihe im Sinne der Erfindung nicht geeignet.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel vereinfacht dargestellt. Es zeigt : Fig. 1 in Seitenansicht die für das Verständnis der Erfindung wichtigsten Teile einer Webmaschine, teilweise im Schnitt, Fig. 2 in Draufsicht und teilweise im Schnitt eine vergrösserte Ansicht eines wichtigen Bauteiles der Webmaschine nach Fig. l, aber in einer etwas andern Lage der drehbeweglichen Teile, Fig. 3a und 4a die Seitenansicht des Gewebes im Bereich der Webstelle in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen der verschiedenen Fäden und Fig. 3b und 4b die entsprechenden Draufsichten auf das Gewebe bei den beiden vorerwähnten Arbeitsstellungen.
Für die Herstellung eines Reissverschlussstreifens --10-- mit der erfindungsgemässen Vorrichtung kommt im Bereich des Tragbandteiles --25-- neben der erforderlichen Anzahl von Kettenfäden --11-- ein fortlaufend eingewebter Schussfaden-12-zur Anwendung. Zur Bildung einer Kuppelgliederreihe-14dient ein gliederbildender Kunststoff-Profilstrang-15-. Dieser wird im Bereich der Webstelle-57-auf eine noch näher zu beschreibende Weise um einen Schleifenformungsdorn --16-- unter Bildung von Windungsschlaufen herumgeführt.
Als Mittel zur Eintragung des Schussfadens-12-wird eine Schusseintragnadel --17-- verwendet, die in Fig. l im Querschnitt und in Fig. 2 mit ihrem vorderen Teilstück in Draufsicht zu erkennen ist. Der Schussfaden --12-- wird entsprechend der vereinfachten Gewebedraufsicht nach Fig. 3b und 4b als Schussfadenschlaufe --34-- mit jeweils einem Doppelfadenstück eingetragen.
Sowohl aus den Kettenfäden --11-- als auch aus dem gliederbildenden Kunststoff-Profilstrang --15-- wird für den Schussdurchgang ein Webfach-18-gebildet. Der Schussfadendurchgang im Webfach-18-erfolgt in der strichpunktiert eingezeichneten Webebene-WE-von Fig.
l. Diese ist durch die Bewegungslinie der Schusseintragungsnadel - und die Anschlagstelle eines Anschlagkammes-30-festgelegt, mit dem die eingetragenen
EMI2.1
hindurch im Sinne des Doppelpfeiles--29--abwechselnd jeweils in ein Oberfach --19-- und in ein Unterfach --20-- bewegt. Die Kettenfäden --11-- sind in Abhängigkeit vom gewünschten Webmuster in
EMI2.2
Der Schleifenformungsdorn --16-- verläuft in einer Winkellage zur Webebene--WE-, um der Schusseintragnadel --17-- nicht im Wege zu stehen, u. zw. ist er bleibend im Bereich der unteren Spreizlage (Fadengruppe also im Unterfach --20-- verlaufend, angeordnet.
Der Schleifenformungsdorn - beteiligt sich nicht an der auf-und abgehenden Spreizbewegung der Kettenfäden --11-- und wechselt insbesondere nicht seine Lage unterhalb der Webebene-WE--.
Das im Bereich der Webstelle--57--befindliche Ende des Schleifenformungsdornes--16--wird in die vom gliederbildenden Kunststoff-Profilstrang-15-gebildeten Schleifen eingebunden und verläuft ein Stück im Randbereich des Gewebes entlang. Durch den nicht näher gezeigten, an sich bekannten Vorschub des Gewebes werden die Schleifenwindungen fortlaufend von dem freien Ablaufende --33-- des
EMI2.3
fourerfüllen hat.
Die Dornhalterung--32-besteht aus einem ringförmigen Lagergehäuse --46--, das zur Aufnahme eines drehangetriebenen Rotors --47-- dient, der die Form eines flachen, kreisscheibenförmigen Rades hat.
Das Gehäuse-46-besteht seinerseits aus einer Befestigungsplatte-48--, die über einen oder mehrere feste Träger --50-- am Gestell der Webmaschine angebracht ist. Zur Bildung einer Laufnut für den Rotor --47-- ist an der Platte --48-- ein Gehäusering --49-- mit winkelförmigem Profil befestigt. Abgesehen von seiner Drehbeweglichkeit nimmt der Rotor --47-- bezüglich der Webebene-WE-eine feste Lage ein. Der Rotor--47--ist längs seines Umfanges mit einer Verzahnung--51--versehen, mit welcher der Drehantrieb mit einem Zahnrad --52-- in Eingriff steht. Das Zahnrad --52-- wird von einer Welle - angetrieben.
Sofern die Webmaschine mehrere Arbeitsstellen zum Weben von Reissverschlüssen aufweist, die nebeneinanderliegend angeordnet sind, so ist jede dieser Arbeitsstellen in der dargestellten Weise ausgebildet. Die Welle --53-- geht dabei quer an den einzelnen Arbeitsstellen vorbei und dient zum Antrieb der verschiedenen Rotoren-47--.
Gemäss Fig. 2 ist das Befestigungsende --31-- des Schleifenformungsdornes --16-- im Bereich der
EMI2.4
der Dorn in seinem auf das Befestigungsende --31-- folgenden Teilstücke abgewinkelt ausgebildet sein. Diese Abwinkelung ergibt sich, weil aus räumlichen Gründen die Ebene --B-- des Rotors --47-- etwa parallel zur
<Desc/Clms Page number 3>
Ebene der Spreizbewegung der webfachbildenden Kettenfäden--11--verläuft, welche parallel zur Zeichenebene von Fig. 1 angeordnet ist. Zu dieser Ebene-B-verläuft die Drehachse --77-- des Rotors --47-- senkrecht.
Ausser der vorerwähnten Funktion, das Befestigungsende des Dornes --16-- festzuhalten, vollführt der Rotor --47-- auch noch die weitere Funktion der Webfachbildung des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges --15--. Der Rotor --47-- weist eine ausserhalb seiner Drehachse--77-
EMI3.1
dient.Pfeiles--43--zustandekommt. Damit läuft die Durchfädelungsöse --56-- im Sinne des Pfeiles--43-um die Drehachse --77-- um. Damit ergibt sich die gewünschte Auf- und Ab- (Spreiz) bewegung des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges --15--.
In der in Fig. 1 gezeigten Lage hat der Kunststoff-Profilstrang --15-- seine obere Extremlage erreicht, womit das Oberfach --19'-- voll ausgebildet ist. Eine halbe Umdrehung später befindet sich die Durchfädelungsöse in der gestrichelt eingezeichneten Lage--56'--, wodurch der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang --15-- seine untere Extremlage zur Bildung des Unterfaches--20'--einnimmt. Wie ersichtlich, befindet sich der Kunststoff-Profilstrang --15-- beim Umlauf des Rotors -47-- abwechselnd einmal oberhalb und einmal unterhalb der Webebene--WE--, womit der in der Webebene durch die Schusseintragnadel--17--geführte Schussfaden--12--den Kunststoff-Profilstrang--15--erfassen kann.
Bei diesem Umlauf des Rotors --47-- beschreibt das jeweils zwischen der Webstelle--57-und der Durchfädelungsöse --56-- liegende Fadenteilstück --15'-- die Mantelfläche eines schiefen Kegels --41--, dessen in Fig. 2 strichpunktiert eingezeichnete Kegelachse --A-- einerseits durch den Schnittpunkt der Drehachse --7-- des Rotors --47-- mit der Ebene-B-und anderseits durch die Einbindestelle
EMI3.2
an der Webstelle-57-festgelegtliegt. Dieser Basiskreis schliesst mit der Kegelachse-A-einen spitzen Winkel a ein, damit der Abstand zwischen dem Rotor --47-- und den übrigen Kettenfäden --1-- des Tragbandes möglichst klein gehalten werden kann, um Platz zu gewinnen.
Dadurch beschreibt das den Kegelmantel erzeugende Fadenteilstück --15'-- einen extrem schiefen Kegel, wovon in Fig. 2 die Lagen des erzeugenden Fadenteilstückes--15'-- durch dünne strichpunktierte Linien bei verschiedenen Drehwinkeln des Rotors--47--eingezeichnet sind. Bei der angenommenen Drehrichtung --43-- des Rotors --47-- ergibt sich in Fig. 2 die durch den Pfeil angedeutete Umlaufrichtung --43'-- des Fadenteilstückes --15'-- bei der Erzeugung des durch seine Strich-Punkt-Lagen angedeuteten Kegels--41--.
Damit erfüllt aber die besonders ausgebildete Dornhalterung --32-- von selbst noch eine dritte Funktion, nämlich die Ausbildung der kuppelgliederreihenbildenden Schleifen des Kunststoff-Profilstranges - um den Schleifenformungsdorn --16--. Bei der Umlaufbewegung --43'-- längs des Kegels
EMI3.3
2--16--, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, vom Verlauf der Kegelachse--A--abweichen kann, stört er bei der Umlaufbewegung nicht, weil er ganz innerhalb des erzeugten Kegelmantels verläuft.
Damit entsteht bei jedem Umlauf im Bereich der Webstelle-57-eine Schleife für ein Glied der Kuppelgliederreihe, welche vom Schuss --12-- erfasst und durch den im oberen Teilstück weggebrochen gezeichneten Webkamm --30-- an die Webstelle --57-- angeschlagen wird, wenn dieser im Sinne des Doppelpfeiles --58-- hin- und hergeschwenkt wird.
EMI3.4
aus, der die Kuppelgliederreihe --14-- trägt. Aus der gegenüberliegenden hinteren Gewebekante-35-ragt eine Vermaschungschlaufe --36-- des jeweils in Doppelfadenform eingetragenen Schussfadens --12-heraus, die durch eine Schlaufe der vorhergehenden Schusseintragung in an sich bekannter Weise durchgezogen wird, so dass an dieser Gewebekante-35-eine aus fortlaufend ineinandergezogenen Schlaufen gebildete Maschenreihe entsteht.
In den Fig. 4a und 4b ist die nächste Verfahrensstufe gezeigt, in der die nächstfolgende Schussfadenschlaufe --34'-- eingetragen wird. Entsprechend der Gewebebindung nehmen die Kettenfäden --11-- eine andere Verteilung in ihrem Oberfach-19-bzw. im Unterfach --20- ein als bei der vorhergehenden
<Desc/Clms Page number 4>
Verfahrensstufe.
Der Schleifenformungsdorn --16-- befindet sich nach wie vor auf derselben Seite der Webebene-WE-im Bereich der unteren Spreizlagen der Kettenfaden Beim übergang in diese
EMI4.1
dreht, so dass die beiden Spreizstellungen von Fig. 3a und 4a in gleicher Winkelentfernung etwa vom Dorn --16-- verlaufen, der, wie bereits erwähnt wurde, im Bereich der Spreizlage der im Unterfach liegenden
EMI4.2
fest- auf der von den Kettenfäden--11--abgekehrten Seite sich befindet. Mit dieser Bewegung des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges-15-auf der linken Seite in der Draufsicht von Fig. 3b und 4b ist bei der geschilderten Hubbewegung von selbst eine Schleife --45-- um den Schleifenformungsdorn-16-erzeugt worden.
Die nunmehr gemäss Fig. 4a in das gespreizte Webfach --18-- einfahrende Schusseintragnadel --17-- übergreift jetzt, wie aus der Schussfadenschlaufe --34'-- der Fig.4b zu erkennen ist, den gliederbildenden
EMI4.3
Bei der fortgesetzten Drehung des Rotors --47-- im Sinne des pfeiles --43-- gelangt der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang-15-wieder in die Lage entsprechend Fig. 3a und 3b, womit der Arbeitszyklus abgeschlossen ist und der Vorgang von neuem beginnt.
Während dieser Weiterbewegung des Rotors --47-- beschreibt das zwischen der Webstelle--57--und der Durchfädelungsöse --56-- ausgespannte Fadenteilstück des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges-15-die zweite Hälfte des Kegelmantels --41--.
EMI4.4
--37-- abzudecken,- wirken im Gegensatz zu den Kettenfäden-11-des Tragbandes-25-nach Art einer Hohlgewebebindung mit dem Schussfaden-12-zusammen, so dass in diesem Randbereich --38-- ein Aufnahmekanal im Gewebe entsteht, der zum gliederbildenden Kunststoff-Profilstrang--15--hin offen ist und der daher mit seinen hinteren Windungsteilen-39-durch die Schussfadenschlaufen --34,34'-- in diesen hohlgewebeartigen Randbereich-38-hineingezogen und damit abgedeckt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Herstellen eines Reissverschlusses durch Weben, wobei im Bereich der Webstelle zur Bildung der Kuppelgliederreihe ein fortlaufender Kunststoff-Profilstrang um einen Schleifenformungsdorn umgelenkt und mit dem Bandgewebe verbunden wird und der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang als Kettenfaden gleichlaufend mit den übrigen Kettenfäden quer zur Webebene bewegt und zusätzlich zur Erzielung einer Schraubenfederform um eine in der Webebene sich erstreckende Achse herumbewegt wird und dieser Profilstrang während der Bildung der Schraubenfederform und gleichzeitig mit dem Entstehen des Bandgewebes durch mindestens einen Schussfaden an letzteres angewebt wird, nach Patent Nr.
308665,
EMI4.5
schiefen Kegels geführt wird, dessen Spitze durch die Einbmdestelle des gliederbildenden Kunststoff-Profilstranges bestimmt ist und dessen Basiskreis die Webebene schneidet.
EMI4.6