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Im Patent Nr. 310833 ist eine dynamische Horizontal- und/oder Vertikalkonvergenzschaltung für
Farbfernsehröhren beschrieben, bei der dem jeweiligen Ablenkteil des Fernsehempfängers eine parabelförmige
Spannung/Strom entnommen wird und bei der zwei elektronische Schalter vorhanden sind, die jeweils einer
Bildhälfte zugeordnet sind, wobei diese Schalter einen gemeinsamen Eingang besitzen, an dem die parabelförmige
Spannung/Strom ansteht, und die Schalter jeweils einen zweiten Eingang besitzen, und bei der eine für die Dauer der halben Zeilen- bzw. Bildperiode nacheinander an jeweils einem der zweiten Eingänge anstehende Spannung, deren Frequenz gleich derjenigen der Ablenkspannung/Strom ist, die Schalter betätigt und wobei die mittels der
Schalter erhaltenen parabelförmigen Teilspannungen (Parabeläste) den entsprechenden Konvergenzspulen zugeführt werden.
In Weiterbildung der im Patent Nr. 310833 beschriebenen Schaltung wird nach der Erfindung vorgesehen, diese Parabelspannungen oder Parabelströme den Schaltern über Widerstände zuzuführen, von denen mindestens ein Widerstand durch einen Schalter wirksam bzw. unwirksam geschaltet werden kann.
Die Grössen der Widerstände 41, 42 sind so gewählt, dass sie zusammen mit dem Widerstand 11 bei geöffnetem, dem Widerstand 41 parallel liegenden Schalter 42 die für die gewünschte Norm (z. B. 819 Zeilen) erforderliche Amplitude und bei geschlossenem Schalter 42 die für die andere Norm (z. B. 625 Zeilen) erforderliche Amplitude ergeben.
Die erfindungsgemässe Schaltung hat den Vorteil, dass ein Mehrnormengerät nur eine einzige Horizontal- und/oder Vertikalkonvergenzschaltung benötigt.
An Hand des Ausführungsbeispieles der Zeichnung sei im folgenden die Erfindung, weitere ihrer Merkmale und Vorteile näher erläutert.
Die Zeichnung entspricht im wesentlichen der Fig. l des Patentes Nr. 310833. In den Zuleitungsweg von der Klemme--l--zu den Schaltern--5 bis 7, 11 ; 8 bis 10, 11--ist eine Serienschaltung der Widerstände --41, 43--eingefügt. Der Widerstand--41--kann durch Kurzschliessen des Schalters --42-- überbrückt werden. Bei geschlossenem Schalter--42--wird an die genannten Schalter die für die gewünschte Norm (z. B.
819 Zeilen) erforderliche Amplitude gelegt, während an diesen Schaltern bei geöffnetem Schalter die für die andere gewünschte NOrm (z. B. 625 Zeilen) erforderliche Amplitude liegt. Die erfindungsgemässe Anordnung kann auch derart erweitert werden, dass sie nicht nur für zwei Normen, sondern auch für mehrere Normen benutzt werden kann. An Stelle einer Serienschaltung der Widerstände kann auch eine Parallelschaltung der Widerstände treten, von denen dann einer durch den Schalter zu-bzw. abgeschaltet wird.
Zum Verständnis der Zeichnung sei die im Patent Nr. 310833 wiedergegebenen Beschreibung der Fig. l wiederholt.
Der Klemme-l--wird die aus der entsprechenden Ablenkspannung oder -strom (horizontal bzw. vertikal) erzeugte Parabelspannung zugeführt. Bei einer Schaltung, die einen S-Korrekturkondensator verwendet, wird diese Parabelspannung zweckmässigerweise an diesem Kondensator abgenommen. Von der Klemme--l-- gelangt diese Spannung zu den Diodenschalter, die aus den Dioden--5, 6 bzw. 8, 9--und den Widerständen --7, 11 bzw. 10, 11-gebildet werden. An Stelle dieser Diodenschalter können auch andere bekannte Schalter und auch Umschalter Verwendung finden. An den Klemmen--2 bzw. 3--werden die Schaltspannungen zugeführt, die in an sich bekannter Weise erzeugt werden.
Den Schaltspannungen entsprechend lässt der aus den Schaltelementen--5, 6,7, 11--gebildete Diodenschalter die dem linken Parabelast entsprechende Spannung zu der Basis des Transistors--12--und der aus den Schaltelementen--8, 9,10, 11--gebildete Diodenschalter die dem rechten Prabelast entsprechende Spannung an die Basis des Transistors--14-gelangen. Die Emitter der Transistoren--12 bzw. 14--sind über die Potentiometer--13 bzw. 15--geerdet. Vom Abgriff des Potentiometers --13-- gelangt die dem linken Parabelast entsprechende Spannung zum Abgriff des Potentiometers--20--, dessen Enden mit den Basen der Transistoren--16 bzw. 21-verbunden sind.
Die Emitter der Transistoren--16, 21,25, 30--sind an Masse geführt, u. zw. zweckmässigerweise über nicht dargestellte Gegenkopplungswiderstände. Die Basen der Transistoren--16, 21, 25, 30--sind über die entsprechenden Ableitwiderstände --18, 22,27, 39--an Masse gelegt. Dadurch fliessen durch die Transistoren--16 bzw. 21--und damit auch durch die Kovergenzspule--19--des Rot-Konvergenzjochs--39--und die Grün-Konvergenzspule--24--des Grün-Konvergenzjochs--40-- dem linken Parabelast entsprechende Ströme.
In ähnlicher Weise wird die vom Potentiometer--15-abgegriffene, dem rechten Parabelast entsprechende Spannung über das Potentiometer --28-- den Basen der Transistoren--25 und 30--zugeführt, so dass in der andern Grün-Konvergenzspule--31--des
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Ablenkjochen--39 bzw. 40--nicht bezeichneten Spulen dienen der in ähnlicher Weise aufgebauten vertikalen Konvergenzschaltung. Die Spannungsversorgung erfolgt über die Klemme--4--. Die horizontalfrequente Blau-Konvergenzschaltung kann in gleicher Weise aufgebaut werden.
Durch die Diodenschalter, die mittels der Schaltspannungen geschaltet werden, wird es ermöglicht, mit den Potentiometern--13 bzw. 15--die Amplituden der dem linken Parabelast entsprechenden bzw. der dem rechten Parabelast entsprechenden Spannungen unabhängig voneinander zu ändern. Durch das Potentiometer --20-- kann das Verhältnis der Amplituden des dem linken Parabelast entsprechenden Stromes durch die eine
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Rot-Konvergenzspule--19--und durch die eine Grün-Konvergenzspule--24--gegensinnig geändert werden.
In gleicher Weise lässt sich das Verhältnis der Amplituden des dem rechten Parabelast entsprechenden Stromes durch die andere Rot-Konvergenzspule--26--und andere Grün-Konvergenzspule--31--mittels des Potentiometers--28--ändern.