AT319075B - Flaschenverschlüsse aus Polypropylen-Polyäthylenmischungen - Google Patents
Flaschenverschlüsse aus Polypropylen-PolyäthylenmischungenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft die Verwendung einer Formmasse aus Polypropylen und Hochdruckpolyäthylen zur Herstellung von Flaschenverschlüssen, insbesondere Kronenverschlüssen. Die Verwendung von thermoplastischen Kunststoffen zur Herstellung von Flaschenverschlüssen ist an sich bekannt. Nicht jeder Kunststoff eigent sich jedoch zur Herstellung solcher Verschlüsse, da nicht nur die Forderung besteht, dass der Verschluss dem Flascheninhalt gegenüber inert sein muss, sondern er auch die nötige Festigkeit und unter Umständen auch Temperaturbeständigkeit besitzen muss, um den Druck des Flascheninhaltes, der in vielen Fällen pasteurisiert wird, standzuhalten. Das Material muss daneben auch so flexibel sein, dass ein Verschliessen der Flaschen ohne Einreissen des Verschlusses möglich ist, was besonders bei automatischen Flaschenverschlussmaschinen Anforderungen an den Verschluss stellt. Der Verschluss darf aber wieder nicht so flexibel sein, dass die Flasche geöffnet und wieder verschlossen werden kann, ohne dass Spuren am Verschluss hinterlassen werden. Bei Verschlüssen für Getränke, die dem menschlichen Genuss dienen, ist schliesslich darauf zu achten, dass der Verschluss nicht nur lebensmittelecht ist, sondern auch der Geschmack oder Geruch des Getränkes nicht beeinträchtigt wird. überhaupt sind die Anforderungen an den Flaschenverschluss auf diesem Sektor wegen des Kohlensäuregehaltes dieser Getränke und dem damit verbundenen Druck in der Flasche besonders hoch. Aus allem wird klar, dass es sehr schwer ist, einen Kunststoff zu finden, der gerade die hiefür nötige Abstufung von Festigkeit und Elastizität, verbunden mit der nötigen Indifferenz des Materials, besitzt. überraschenderweise wurde nun gefunden, dass Flaschenverschlüsse aus einer Mischung eines bestimmten Polypropylens mit einem bestimmten Hochdruckpolyäthylen allen gestellten Anforderungen entsprechen. Der Gegenstand der Erfindung ist somit die Verwendung einer Formmasse, die a) 89 bis 94 Gew.-% Polypropylen mit einem Schmelzindex von 0, 1 bis 1, 0 g/10 min (ASTM D 1238, 2, 16 kg 230 C) und einer Dichte 0, 85 bis 0, 95 g/cm3 (ASTM D 792) sowie b) 6, 0 bis 11, 0 Gew.-% Hochdruckpolyäthylen mit einem Schmelzindex von 15 bis 25 g/10 min (DIN 53735 MFI 190/2) und einer Dichte von 0, 918 bis 0, 920 g/cm3 (DIN 53479) in homogener Verteilung enthält, zum Herstellen von Flaschenverschlüssen. Aus diesen Formmassen können alle bekannten Flaschenverschlüsse hergestellt werden. Das erfindungsgemässe Material lässt einen sehr grossen Anwendungsbereich zu, da es auch chemischen Einflüssen gegenüber sehr widerstandsfähig ist. Besonders geeignet sind die Mischungen zur Herstellung von Kronenverschlüssen, die pasteurisierbeständig sind. Sie können in jeder beliebigen Form hergestellt werden. Solche Kronenverschlüsse können ohne besondere Ausstattung überall dort verwendet werden, wo man bisher Metallkapseln verwenden musste. Einen bevorzugten Anwendungsbereich stellt die Getränkeindustrie dar. Als besonders geeignet hat sich eine Mischung aus a) 91, 4 bis 93, 0 Gew.-% Polypropylen mit einem Schmelzindex von 0, 2 bis 0, 4 g/10 min (ASTM D 1238, 2, 16 kg, 230 C) und mit einer Dichte von 0, 90 bis 0, 91 g/cm3 (ASTM D 792) sowie b) 7, 0 bis 8, 6 Gew.-% Hochdruckpolyäthylen mit einem Schmelzindex von 17 bis 22 g/10 min (DIN 53735 MFI 190/2) und einer Dichte von 0, 918 bis 0, 920 g/cm3 (DIN 53479) erwiesen. Die aus dieser Formmasse hergestellten Kronenverschlüsse widerstehen Temperaturen bis 75 C bei einem Flascheninnendruck von 8 atü. Die Mischungskomponenten können in üblichen Mischvorrichtungen z. B. Extrudern bei Temperaturen von 220 bis 3200C gemischt und verarbeitet werden. Beim Mehrfachwerkzeug werden beim Spritzen der Verschlüsse die besten Ergebnisse bei zirka 3000C erzielt. Beispiel : Es wurde eine Formmasse verwendet, die a) 92 Gew.-% Polypropylen mit einem Schmelzindex 0, 3 g/10 min (ASTM D 1238, 2, 16 kg, 2300C) und einer Dichte 0, 90 g/cm3 (ASTM D 792) sowie b) 8 Gew.-% Hochdruckpolyäthylen mit einem Schmelzindex 20 g/10 min (DIN 53735 MFI 190/2) und einer Dichte von 0, 92 g/cm3 (DIN 53479) in homogener Verteilung enthielt. Aus dieser Formmasse wurden mittels einer Spritzgussmaschine und einem entsprechenden Formwerkzeug bei einer Massetemperatur von 2300C Kronenverschlüsse hergestellt. Die Verschlüsse wurden an einer üblichen Flaschenverschlussmaschine ausprobiert und haben sich als sehr gut verwendbar erwiesen. Die damit verschlossenen Flaschen mit kohlensäurehältigen Getränken blieben auch bei einer längeren Lagerung bei Temperaturen bis 750C und einem Innendruck von 8 atü einwandfrei dicht. Eine Geruchs- oder Geschmacksbeeinträchtigung durch das Verschlussmaterial konnte nicht festgestellt werden.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Verwendung einer Formmasse, die a) 89, 0-94, 0 Gew.-% Polypropylen mit einem Schmelzindex von 0, 1-1, 0 g/10 min (ASTM D 1238, 2, 16 kg, 2300C) und einer Dichte von 0, 85-0, 95 g/cm3 (ASTM D 792) sowie b) 6, 0-11, 0 Gew.-% Hochdruckpolyäthylen mit einem Schmelzindex von 15-25 g/10 min (DIN 53735 MFI 190/2) und einer Dichte von 0, 918-0, 920 g/cm3 (DIN 53479) in homogener Verteilung enthält, zum Herstellen von Flaschenverschlüssen.2. Verwendung der Formmasse nach Anspruch 1, zum Herstellen von Kronenverschlüssen, insbesondere solchem die pasteurisierbeständig sind.3. Verwendung einer Formmasse nach Anspruch 1 oder 2, die aus a) 91, 4-93, 0 Gew.-% Polypropylen mit einem Schmelzindex von 0, 2-0, 4 g/10 min (ASTM D 1238, 2, 16 kg, 2300C) und mit einer Dichte 0, 90 - 0, 91 g/cm3 (ASTM D 792) sowie b) 7, 0-8, 6 Gew.-% Hochdruckpolyäthylen mit einem Schmelzindex von 17-22 g/10 min (DIN 53735 MFI 190/2) und einer Dichte von 0, 918-0, 920 g/cm3 (DIN 53479) besteht.
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1972
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