AT321445B - Piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere zur Funkenerzeugung für Gasanzünder u.dgl. - Google Patents

Piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere zur Funkenerzeugung für Gasanzünder u.dgl.

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AT321445B
AT321445B AT1081172A AT1081172A AT321445B AT 321445 B AT321445 B AT 321445B AT 1081172 A AT1081172 A AT 1081172A AT 1081172 A AT1081172 A AT 1081172A AT 321445 B AT321445 B AT 321445B
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AT
Austria
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ignition device
piezoelectric
piezoelectric ignition
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gas lighters
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Franz Profunser
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere zur Funkenerzeugung für Gasanzünder u. dgl., bestehend aus einem in einem Gehäuse gelagerten piezoelektrischen Element, das zwischen einem in Längsrichtung des Elements verstellbaren Auflager und einem, mittels eines Handhebels schwenkbaren, unrunden Wälzkörpers eingespannt ist, wobei sich der Wälzkörper auf der dem Element gegenüberliegenden Seite gegen ein im Gehäuse unbewegliches Auflager abstützt, so dass durch eine Abwälzbewegung des Körpers das piezoelektrische Element um das verstellbare Auflager geschwenkt und dabei zusammengepresst wird. 



   Bei den bekannten Zündvorrichtungen dieser Bauart ist eine sichere Funktion nicht gewährleistet, weil sich bei dem notwendigen hohen Druck die Kanten des Abwälzkörpers allzuleicht verschieben können, weil die mit den Kanten zusammen wirkenden Flächen in ihrem Mittelteil ebene, glatte Flächen sind. Wenn aber die Richtung der Druckkraft im Moment des höchsten Druckes exzentrisch wirkt, ergibt dies, dass die Keramikteile des piezoelektrischen Elementes infolge der einseitigen, nicht gleichmässig verteilten Belastung springen, splittern oder sonst beschädigt werden, weswegen eine einwandfreie Funktion nicht gewährleistet ist. 



   Durch die Erfindung ist eine piezoelektrische Zündvorrichtung geschaffen worden, bei der die den bekannten Zündvorrichtungen anhaftenden Nachteile vermieden sind. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass der Wälzkörper zwei einander gegenüberliegende Kanten von etwa 90  Kantenwinkel besitzt und sich diese Kanten auf Kerben im unbeweglichen Auflager bzw. in der Auflagefläche des piezoelektrischen Elements abstützen, welche einen entsprechend grösseren öffnungswinkel besitzen. 



   Vorzugsweise ist der abwälzbare Körper ein Prisma mit quadratischem Querschnitt und weisen die Kerben einen Öffnungswinkel von etwa 1200 auf, wobei sich in den Endlagen der Bewegung jeweils eine der die Kanten bildenden Flächen des prismatischen Körpers an jeweils eine der beiden die Kerbe bildenden Flächen anlegt. 



   Wenn der prismatische Körper zwischen den beiden mit Kerben versehenen Teilen verschwenkt wird, tritt dann der höchste Druck auf, wenn dessen Diagonale mit der Längsachse des das piezoelektrische Element enthaltenden Röhrchens zusammenfällt, wobei die Flanken des prismatischen Körpers,   z. B.   eines Vierkants, an den etwas weniger als 450 geneigten Flanken der Rillen zur Anlage kommen. Dieser Druck wirkt dann axial auf das piezoelektische Element. Die Druckkraft wird einerseits über das unbewegliche Auflager und anderseits über eine Stellschraube an das Gehäuse abgegeben. Diejenigen Teile, welche einem Druck und Verschleiss ausgesetzt sind, sind vorteilhafterweise aus gehärtetem Stahl gefertigt. 



   Auf diese Weise ist durch eine Verschwenkung des prismatischen Körpers von wenigen Graden eine hohe Komprimierung des piezoelektrischen Elementes und damit eine Serie von elektrischen Entladungen sowohl während der Komprimierung als auch während der Entlastung erreichbar. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. l eine Seitenansicht des Druckmechanismus einer erfindungsgemässen Zündvorrichtung in Ruhestellung, Fig. 2 eine Seitenansicht des Druckmechanismus bei maximaler Druckausübung, Fig. 3 eine Seitenansicht einer Zündvorrichtung mit Druckmechanismus und dem piezoelektrischen Element, letzteres im Längsschnitt, Fig. 4 eine axiale Ansicht der Vorrichtung in vergrösserter Darstellung und Fig. 5 eine Seitenansicht der Zündvorrichtung samt Betätigungshebel. 
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   Wenn der Vierkant--l-ausgehend von der Stellung Fig. l in Richtung des Pfeiles-laverschwenkt wird, gelangt die eine Diagonalebene des Vierkants in die Mittelebene des Stapels der piezoelektrischen Bestandteile, die in dieser Stellung maximal komprimiert werden. 



   Wird der   Vierkant--l--in   Richtung des   Pfeiles-Ib--zurückverschwenkt,   so geht der Mechanismus wieder in seine Ruhestellung gemäss Fig. l über. Da die Teile des Mechanismus an beiden Seiten mit festen Auflagern, welche von einem   Rahmen --6-- gehalten   sind, versehen sind, wird, da die übrigen Teile aus druckfestem, verschleissfestem Werkstoff gefertigt sind, der Druck von den dazwischenliegenden piezoelektrischen Elementen, aufgenommen. 



   Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, haltert der   Rahmen --6-- folgende Teile :   Den   Endteil--3-,   ein mit 
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    Röhrchen--10-aus- -14--,   welches eine Zunge trägt, die seitlich aus dem isolierenden   Röhrchen --10-- hervorragt,   ein zweites piezoelektrisches   Element--12--,   ein weiteres rundes   Kupferplättchen --13'-- und   einen Pfropfen welcher mit einem axialen Sackloch für den Eingriff einer   Stellschraube --8-- mit   Gegenmutter   --9-- versehen   ist. 

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   Um eine Verdrehung des Stapels um die Längsachse zu verhindern, ist am   Isolierröhrchen--10--eine     Nase --10a-- angeformt,   welche sich an der Innenfläche des   Rahmens --6--. abstützt.   Ein seitliches 
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    --10b----15-- abstützen.   Der   Betätigungshebel --15-- ist   an den herausragenden   Enden--15b--des   Vierkants   - l--befestigt.   Durch Verschwenkung des   Betätigungshebels-15--in   den beiden Richtungen des Pfeiles   --15c--   wird der   Vierkant--l--in   den entsprechenden Richtungen --1a, 1b-- verschwenkt und komprimiert bzw. entlastet hiedurch die piezoelektrischen   Elemente-12--.   



   Die am unteren Ende des Rahmens --6-- vorgesehene Einstellvorrichtung, die aus der   Schraube--S--   
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 welcher zur Befestigung eines Rohres, in welchem der Zündfunke überspringt, dient. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere zur Funkenerzeugung für Gasanzünder u. dgl., bestehend aus einem in einem Gehäuse gelagerten piezoelektrischen Element, das zwischen einem in Längsrichtung des Elements verstellbaren Auflager und einem, mittels eines Handhebels schwenkbaren, unrunden Wälzkörpers eingespannt ist, wobei sich der Wälzkörper auf der dem Element gegenüberliegenden Seite gegen ein im Gehäuse unbewegliches Auflager abstützt, so dass durch eine Abwälzbewegung des Körpers das piezoelektrische Element um das verstellbare Auflager geschwenkt und dabei zusammengepresst wird, d a d u r c h g e k e n n zeichnet, dass der Wälzkörper   (1)   zwei einander gegenüberliegende Kanten von etwa 90  Kantenwinkel besitzt und sich diese Kanten auf Kerben (2a, 3a) im unbeweglichen Auflager bzw.

   in der Auflagefläche des piezoelektrischen Elements abstützen, welche einen entsprechend grösseren Öffnungswinkel besitzen. 
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Claims (1)

  1. (1) ein Prisma mit quadratischem Querschnitt ist, und dass die Kerben einen öffnungswinkel von etwa 120 aufweisen, wobei sich in den Endlagen der Bewegung jeweils eine der die Kanten bildenden Flächen des prismatischen Körpers an jeweils eine der beiden die Kerbe bildenden Flächen anlegt.
AT1081172A 1972-01-04 1972-12-19 Piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere zur Funkenerzeugung für Gasanzünder u.dgl. AT321445B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT480272A IT965623B (it) 1972-01-04 1972-01-04 Meccanismo di pressione partico larmente adatto per la compres sione di elementi piezoelettrici

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Publication Number Publication Date
AT321445B true AT321445B (de) 1975-03-25

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ID=11113923

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AT1081172A AT321445B (de) 1972-01-04 1972-12-19 Piezoelektrische Zündvorrichtung, insbesondere zur Funkenerzeugung für Gasanzünder u.dgl.

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IT965623B (it) 1974-02-11

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