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Das Stammpatent bezieht sich auf ein elektrisch betriebenes Lötgerät mit einem Gefäss, dessen Oberteil als Wanne zur Aufnahme eines Zinnbades ausgebildet ist, insbesondere zum Löten gedruckter Schaltungen bei dem unter der Wanne und auf einer Seite mit dieser durchgehend verbunden, mindestens ein Zinn führender Kanal angeordnet ist, dessen freies Ende in einer Düse od.
dgl. ausmündet und bei dem je mindestens eine Primär- und eine Sekundärspule, welche mittels eines magnetisch leitfähigen Körpers miteinander wirkverbunden sind, vorgesehen sind, wobei das Zinn im Kanal einen Stromleiteranteil der Sekundärspule bildet, welcher das durch die Primärspule oder eine weitere Spule sowie durch einen zusätzlichen magnetisch leitfähigen Körper erzeugte Magnetfeld im Kanal rechtwinkelig durchsetzt, wobei der Strom im Kanal und das Magnetfeld auf das geschmolzene Zinn im Kanal eine Verschiebungskraft in Richtung der Düse ausüben.
Gemäss der Erfindung soll die Pumpwirkung bei einem derartigen Lötgerät noch weiter verbessert werden.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zur Erzielung eines optimalen Pumpeffektes entweder im Stromkreis der Primärspule oder im Stromkreis der dem weiteren Magnetkreis zugeordneten weiteren Spule ein Phasenschieber angeordnet ist oder die Anschlüsse dieser beiden Spulen mit mindestens Zweiphasen-Wechselstrom gespeist sind, wobei die Primärspule von der einen und die dem weiteren Magnetkreis zugeordnete weitere Spule von der andern Phase beaufschlagt ist.
Ein Ausführungsbeispiel dieses Erfindungsgegenstandes wird anschliessend an Hand eines Ausschnittes aus dem Schaltschema eines Lötgerätes erläutert. Dabei werden gleiche Teile des Stammpatentes und des vorliegenden Zusatzpatentes mit gleichen Bezugszeichen versehen.
In Anlehnung an Fig. 4 des Stammpatentes zeigt die Zeichnung den Ringkanal--38--der Wanne
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sowieStromspule-42--.
Das mit Wechselstrom gespeiste System weist im Versorgerkreis der Feldspule --40-- einen Phasenschieber in Form eines Kondensators --70-- auf, welcher wirtschaftlich optimale Betriebsverhältnisse zu erreichen gestattet, mithin kleinste Blindleistungen. Dieser Kondensator --70-- ermöglicht es, gegebenenfalls
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ausrüsten und gegebenenfalls mit der Frequenz des Netzes in Resonanz bringen. Die Feldspule --40-- wird in diesem Falle direkt ans Versorgernetz angeschlossen.
Es ist auch möglich Phasenschieber anderer Art zu benutzen, z. B. eine Drosselspule oder andere dem Fachmann bekannte Massnahmen.
Durch diese Massnahme kann der Wirkungsgrad der Pumpe merklich verbessert werden. Dadurch entsteht im System eine kleinere Verlustwärme und damit erfolgt eine geringere Beeinflussung des Temperaturreglers des Bades.
Es ist auch möglich direkt ab einem mindestens zweiphasigen Wechselstromnetz das Gerät mit besserem Pumpeffekt zu betreiben, ohne dass dafür ein spezieller Phasenschieber im Lötgerät vorzusehen ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrisch betriebenes Lötgerät mit einem Gefäss, dessen Oberteil als Wanne zur Aufnahme eines Zinnbades ausgebildet ist, insbesondere zum Löten gedruckter Schaltungen, bei dem unter der Wanne und auf einer Seite mit dieser durchgehend verbunden, mindestens ein Zinn führender Kanal angeordnet ist, dessen freies Ende in eine Düse od. dgl.
ausmündet und bei dem je mindestens eine Primär- und eine Sekundärspule, welche mittels eines magnetisch leitfähigen Körpers miteinander wirkverbunden sind, vorgesehen sind, wobei das Zinn im Kanal einen Stromleiterteil der Sekundärspule bildet, welcher das durch die Primärspule oder eine weitere Spule sowie durch einen zusätzlichen magnetisch leitfähigen Körper erzeugte Magnetfeld im Kanal rechtwinkelig durchsetzt, wobei der Strom im Kanal und das Magnetfeld auf das geschmolzene Zinn im Kanal eine Verschiebungskraft in Richtung der Düse ausüben, nach Patent Nr.
306831, da dur c h ge k e n n- zeichnet, dass zur Erzielung eines optimalen Pumpeffektes entweder im Stromkreis der Primärspule (42) oder im Stromkreis der dem weiteren Magnetkreis (39) zugeordneten weiteren Spule (40) ein Phasenschieber (70) angeordnet ist oder die Anschlüsse dieser beiden Spulen (40,42) mit mindestens Zweiphasen-Wechselstrom gespeist sind, wobei die Primärspule (42) von der einen und die dem weiteren Magnetkreis (39) zugeordnete weitere Spule (40) von der andern Phase beaufschlagt ist.
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