AT3265U1 - Flexibler sattel mit verstellbarer widerristmechanik - Google Patents

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AT3265U1
AT3265U1 AT0085498U AT85498U AT3265U1 AT 3265 U1 AT3265 U1 AT 3265U1 AT 0085498 U AT0085498 U AT 0085498U AT 85498 U AT85498 U AT 85498U AT 3265 U1 AT3265 U1 AT 3265U1
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AT
Austria
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saddle
leather
horse
flexible
felt
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AT0085498U
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Gerhard Wind
Original Assignee
Wittmann Sabine
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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Abstract

Der flexible Sattel mit verstellbarer Wiederristmechanik soll ein optimales Bindeglied sein, welches in erster Linie hundertprozentig dem Pferd paßt, wobei die Paßform ans Pferd die wichtigste Aufgabe darstellt.In zweiter Linie der Sattel dem Reiter einen guten Halt, guten Sitz mit der maximal besten Einwirkung und einen reiterlich gesehen optimalsten tiefsten Punkt, gibt, da durch die verstellbare Widerristmechanik und dem flexiblen Sattelbaum immer eine vollflächige Auflage des Sattels gewährleistet ist.All diese pferde- und reiterlichen Vorteile können aus den Fig. 1 bis 6 entnommen werden.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Diese Erfindung hatte die Grundidee, das Bestmöglichste für das Pferd punkto Sattel zu entwickeln, um den Pferden das Tragen eines Sattels so angenehm wie möglich zu machen, da nicht passende Sättel meist einen Unwillen und Ungehorsam des Pferdes nach sich ziehen. 



  Die Idee dahinter war, der Sattel soll verstellbar sein, bzw. soll er sich teilweise selbst anpassen, um immer auf die   jeweiligen 6egebenheiten Rücksicht   zu nehmen, da sich der Pferdekörper natürlich im Lauf eines Pferdelebens ständig verändert, sei es durch das Wachstum, die Trainingseinheiten, den Weidegang oder ständig wechselde Beanspruchung, ist es notwendig, dass sich die Passform des Sattels mitändern   lässt.   



  Die Aufgabe der Erfindung des Flex Sattels besteht darin, diese, für das Pferd wesentlich verbessernden Massnahmen, zu treffen. 



  Der Flex-Sattel hat die Aufgabe, sich optimal in Länge und Breite, der Form des Pferdes anzupassen und dadurch das Pferd in seiner Bewegungsfreiheit nicht zu behindern oder einzuschränken. 



  Den dadurch entstehenden vollen Kontakt zum Pferderücken mittels der grossen Auflagefläche aber nur geringem Abstand zum Pferd (max. 5 bis 6 cm Gesamtstärke des Sattels), soll die Hilfen des Reiters kurzfristig und gut   durchwirken lassen, sodass   das Pferd korrekt an den Hilfen steht. 



  Durch eine Mechanik im Widerristbereich kann der Sattel korrekt an die Schräge   Widerrist/Schulter   angepasst werden und dadurch keinen punktuellen Druck in diesem Bereich ausüben. 



  Das hier angeführte System kann für Freizeit- und Westernsättel verwendet werden. 



  Die grundlegende Basis des verstellbaren Sattels setzt sich aus dem flexiblen Sattel baum, den Pölstern und der verstellbaren Mechanik zusammen. Ausserdem kann der Sitz, die Fork (wenn gewünscht) oder die restliche Ausrüstung nach Belieben gearbeitet werden. 



    Gelöst   wird die gestellte Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil der 
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 gibt dem Sattelbaum Stabilität und Längsspannung. 



  Der Aufbau des   Satte ! baumes   setzt sich aus einzelnen Schichten zusammen, die Pferdeseitig mit Leder (a), Filz (b), Leder (a), Filz (b) und Velourstoff (c) beginnen und in Fig. 2 aufgezeichnet sind. Die reiterliche Seite ist die   Velourstoffseite.   



  Die auf dem Sattelbaum befestigten Pölster, abgebildet in   Fig. 3 (polster (a)   und 

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 Sattelbaum (brin einer Stärke von 3 bis 4 cm dienen dazu, den nötigen Abstand zwischen Reiter und Rückenwirbensäule des Pferdes zu gewährleisten, sodass der Reiter nicht direkt auf der Wirbelsäule zum Sitzen kommt. Der Polster ist im Gesäsbereich extra gross ausgeführt, um das reiterliche Gewicht auf die   grösstmögliche   Fläche zu verteilen. Der Abstand zwischen rechtem und linkem Polster beträgt 6 cm (aus der Mitte je 3 cm nach rechts oder links). Die Pölster werden in Zellschaumstoff (b)   (3 - 4   cm) und mit Leder (a) in der Stärke von 1, 8 bis 2 mm ausgeführt, der Querschnitt ist in Fig. 4 abgebildet. 



  Das wesentlichste Merkmal des neuen Flex Sattels ist   natürlich   die verstellbare Mechanik, die zum verstellen der Schräge   Widerrist/Schulter   dient. 



  In einer Verkleidung laufen zwei   Meta) ! bögen   mit Längsschlitzen, die in beiden Hälften zwei Bohrungen aufweisen, in denen sich zwei Messingbolzen befinden, die eine exakte Führung gewährleisten und ein Abkippen gleich einem Zirkel verhindern. 



  Dadurch kann die Mechanik von 105", Fig. 5a, auf 62",   Fig. 5b (MaBstab 1 : 1   bei A3) verändert werden, wobei sich der tiefste Punkt des reiterlichen Sitzes immer in der günstigsten Position befindet. 



  Eine Veränderung des Winkels von weniger   als 620,   bzw. auf mehr   als 105"ist   auch nachträglich möglich. Durch Veränderung der Winkelung kann auch für ein sehr schmales oder extrem breites Pferd ein verstellbarer Sattel gefertigt werden. 



  Ein zweites sehr wichtiges Instrument ist die stufenlose Fixierung durch eine Zentralschraube (Hammerkopfschraube), Fig. 6c bis Fig. 6f (Massstab 1 : 1) mit genauen Abständen und Bemassungen, die in der Frontverkleidung eingearbeitet ist und eine Ausnehmung für die Mechanik aufweist. 



  Die zweite Seite der Verkleidung deckt die Mechanik ab und hat nur eine Öffnung für die Klemmutter in Messing (Messingmutter), die in Fig. 6a und Fig. 6b (Massstab 1 : 1 mit Abständen und Bemassung) abgebildet ist. 



  Dadurch wird die Mechanik von aussen fast unsichtbar, stört nicht in der Optik und auch nicht den Reiter. 



  Der Aufbau der Mechanik in der Sattelfork wird in Fig. 7 bis   Fig. ll   (Massstab 1 : 1 bei A3) dargestellt, und zeigt die Detailzeichnungen der Mechanik für die Radien, die Bemassung und den Abständen, wie sie auf CNC-Maschinen gefertigt werden können. Die halbe Mechanik wird seitengleich gearbeitet. Die beiden Forkteile sind in Fig. 7 in den Radien und in Fig. 8 in den Durchmessern mit Radien und der Schweissnaht abgebildet. Fig. 9 und Fig. 10 und Fig. ll zeigt die Bemassung der Platten und die Verbindungen für die Endfertigung der Mechanik am Sattelbaum. In Fig.   11   wird die seitliche Ansicht der Befestigung am   Sattelbaum   mittels Schrauben dargestellt.

Claims (3)

  1. Ansprüche 1. Flexibler Sattel mit einer verstellbaren Mechanik im Widerristbereich und einem flexiblen Sattel baum dadurch gekennzeichnet, dass der Sattel gefertigt mit einer verstellbaren Mechanik, die aus zwei Metallbögen mit Längsschlitzen besteht, welche in beiden Hälften Bohrungen aufweisen, in denen sich zwei Messingbolzen befinden, die eine exakte Führung gewährleisten, eingebettet in eine Verkleidung ist, jederzeit mittels einer zentralen Fixierschraube (Messingmutter) stufenlos auf die nötige Schräge Widerrist/Schulter eingestellt werden kann.
  2. 2. Flexibler Sattel mit einer verstellbaren Mechanik im Widerristbereich und einem flexiblen Sattel baum dadurch gekennzeichnet, dass der Sattel gefertigt mit einem flexiblen Sattelbaum aus einem Leder/Filz Laminat, aufgebaut aus den einzelnen Schichten, die pferdeseitig mit Leder, Filz, Leder, Filz und Velourstoff beginnen, verklebt und vernäht ist, um die Stabilität zu gewährleisten, und mit den aufgenähten Pölstern aus Zellschaumstoff in Leder verkleidet, um dem Pferd die nötige Wirbelsäule- freiheit (ohne Auflage) zu gewährleisten.
  3. 3. Flexibler Sattel mit einer verstellbaren Mechanik im Widerristbereich und einem flexiblen Sattel baum dadurch gekennzeichnet, dass der Sattel gefertigt mit einer verstellbaren Mechanik, die aus zwei Metallbögen mit Längsschlitzen besteht, welche in beiden Hälften Bohrungen aufweisen, in denen sich zwei Messingbolzen befinden, die eine exakte Führung gewährleisten, eingebettet in eine Verkleidung ist, jederzeit mittels einer zentralen Fixierschraube (Messingmutter) stufenlos auf die nötige Schräge Widerrist/Schulter eingestellt werden kann und dass der Sattel gefertigt mit einem flexiblen Sattel baum aus einem Leder/Filz Laminat, aufgebaut aus den einzelnen Schichten, die pferdeseitig mit Leder, Filz, Leder, Filz und Velourstoff beginnen, verklebt und vernäht ist,
    um die Stabilität zu gewährleisten, und mit den aufgenähten Pölstern aus Zellschaumstoff in Leder verkleidet, um dem Pferd die nötige Wirbelsäulenfreiheit (ohne Auflage) zu gewährleisten.
AT0085498U 1998-12-22 1998-12-22 Flexibler sattel mit verstellbarer widerristmechanik AT3265U1 (de)

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