AT329380B - Dichteinrichtung fur hauptkuhlmittelpumpen - Google Patents

Dichteinrichtung fur hauptkuhlmittelpumpen

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AT329380B
AT329380B AT925673A AT925673A AT329380B AT 329380 B AT329380 B AT 329380B AT 925673 A AT925673 A AT 925673A AT 925673 A AT925673 A AT 925673A AT 329380 B AT329380 B AT 329380B
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Austria
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shaft
ring
seal
sealing
main coolant
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AT925673A
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ATA925673A (de
Inventor
Johann Ing Lileg
Franz Ing Stadler
Original Assignee
Andritz Ag Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/10Shaft sealings
    • F04D29/14Shaft sealings operative only when pump is inoperative
    • F04D29/146Shaft sealings operative only when pump is inoperative especially adapted for liquid pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Dichteinrichtung für Hauptkühlmittelpumpen, insbesondere Pumpen für
Siedewasserreaktoren, die bei Stillstand der Pumpenwelle oder Ausfall einer Wellendichtung durch einen
Schaltring als Dichtungsträger befähigbar ist. 



   Die Stillstandsdichtung dient, wie erwähnt, zur Abdichtung der Pumpenwelle bei Ausfall der vorgeschalteten Dichtung, ausserdem wird sie auch bei Sperrwasserausfall als Sicherheitseinrichtung verwendet. 



   Es ist bekannt, bei   Hauptkühlmittelpumpen   Stillstandsdichtungen anzuordnen und in der Regel wird diese Dichtung als Manschettenring ausgeführt. Es zeigt sich jedoch, dass infolge der geringen Genauigkeit die Manschettendichtung zum Trockenlauf neigt. Es wäre denkbar, das Spiel bei dieser Ausführung derart zu vergrössern, dass ein Trockenlauf nicht mehr möglich ist. Dies hat jedoch den Nachteil, dass diese Dichtung im Bedarfsfall nicht mehr zum Schliessen kommt, da bekanntlich die Schliesskraft durch den Staudruck der Flüssigkeit entsteht. 



   Eine weitere Einrichtung ist bekannt, bei der eine mit hoher Drehzahl umlaufende Welle, wie bei
Zentrifugen, abgedichtet wird und ausserdem für Langsamlauf bzw. Stillstand, funktionstüchtig ist. Dabei ist ein   gegenläufiges   Gewinde als erstes Dichtelement für die hohen Drehzahlen vorgesehen und als zweites Dichtelement wird ein mit einer Dichtlippe versehener Gummiring verwendet. Dabei wird ein konischer Ring unter die Dichtlippe geschoben, der diese bei höherer Drehzahl von der Wellenoberfläche abhebt und ein Verschmelzen durch Heisslauf vermeidet. Bei Drehzahlreduktion wird die Dichtlippe freigegeben, so dass sich diese wieder an die Wellenoberfläche dichtend anlegen kann. 



   Diese Dichteinrichtung ist jedoch bei Hauptkühlmittelpumpen nicht anwendbar, da hier die Probleme anders geartet sind und so hohe Drehzahlen nicht erreicht werden. 



   Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Dichteinrichtung für Hauptkühlmittelpumpen zu schaffen, die sowohl bei Stillstand der Pumpenwelle, als auch bei Ausfall einer Wellendichtung voll wirksam ist, aber im Betrieb der Pumpe mit ihren Dichtorganen nicht in Berührung steht, so dass ein Verschleiss nicht eintreten kann. 



  Erfindungsgemäss wird das Ziel dadurch erreicht, dass der zwischen Pumpengehäuse und Welle bzw. zwischen Pumpengehäuse einen die Welle umgebenden Wellenring angeordnete Schaltring eine zur Innenseite geführte Auskragung besitzt, die ein Dichtelement, z. B. einen   O-Ring   trägt, welcher in an sich bekannter Weise durch Axialverschiebung des Schaltringes der Dichtstelle zuführbar ist. Um die Dichteinrichtung bei Verschleiss funktionsfähig zu halten, besteht nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung, die Dichtstelle aus einem im Wellenring befestigten weiteren Ring mit zur Wellenachse zugekehrtem Dichtkonus. Dadurch wird erreicht, dass die Dichtung in den vorhin genannten Fällen voll wirksam ist und aus Sicherheitsgründen eine lange Standzeit aufweist. 



   An Hand eines Ausführungsbeispieles sei die Erfindung näher erläutert. Es zeigt die Zeichnung eine Stillstandsdichtung im Längsschnitt einer Pumpenwelle. 



   Im   Gehäuse--l--führt   die   Welle --2-- über   eine abzudichtende Stelle der Hauptkühlmittelpumpe. 



  Zwischen dem   Gehäuse--l--und   der Welle--2--ist ein diese umgebender   Wellenring--3--aufgeführt.   



  Der   Wellenring--3--ist   fest mit der   Welle--2--verbunden   und dreht sich mit dieser mit. Zwischen dem   Gehäuse--l--und   dem   Wellenring--3--ist   eine Aussparung vorgesehen, in der ein   Schaltring--4--   eingefügt ist. Dieser   Schaltring--4--weist   an seiner unteren Seite eine Auskragung--7--auf, an der ein Dichtelement--5--, bestehend aus einem bekannten O-Ring eingelegt ist, der die   Auskragung--7--   umschliesst.

   Am   Wellenring--3--ist   weiters ein Ring--8--befestigt, der einen   Stift --13-- gesichert   ist und somit ebenfalls mit der   Welle--2--mitläuft.   Der   Ring--8--weist   an seiner unteren Seite eine Dichtstelle--6--auf, die als   Dichtkonus--9--ausgebildet   und zur   Wellenachse--12--zugekehrt   ist. 



   An der Aussenseite des   Schaltringes --4-- ist   eine konusartige Ausbildung vorgesehen. Dieser Konus weist an seiner unteren Seite den kleineren Durchmesser auf und erweitert sich allmählich bis zum vollen 
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 Axialspiel des Schaltringes--4--. Als Abschluss ist am Gehäuse ein   Deckelring--16--als   Anschlag mit Schrauben--17--befestigt. 



   Der   Wellenring --3- ist   etwas kürzer ausgeführt als die Länge der Aussparung im Gehäuse, um Spiel für eine Axialverschiebung zu sichern. Dieses Spiel wird durch die   Federn--10--in   der freien Bewegung eingeschränkt. Die   Dichtstelle--6--ist   in einem solchen Abstand von der Auskragung--7--entfernt, wie die Länge des Axialspieles des   Schaltringes --4-- ausgeführt   ist. Erst die Betätigung des Druckluftanschlusses, d. h. Beaufschlagung der konusartigen Ausbildung--11--am Wellenring--3--mittels Druckluft bewirkt eine Axialverschiebung des   Wellenringes--4--nach   oben, wobei die Federkraft der   Federn--10--   
 EMI1.2 
 oder bei Ausfall einer Dichtung der Kühlmittelpumpe.

   Da die Teile mit geringem Radialspiel herstellbar sind, können diese auch genau gefertigt werden. Das   Dichtelement --5-,   das im Stillstand die Abdichtung bewirkt, 

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2474605A1 (fr) * 1980-01-24 1981-07-31 Jeumont Schneider Dispositif de securite pour pompe

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FR2474605A1 (fr) * 1980-01-24 1981-07-31 Jeumont Schneider Dispositif de securite pour pompe
EP0033272A1 (de) * 1980-01-24 1981-08-05 JEUMONT-SCHNEIDER Société anonyme dite: Sicherheitsvorrichtung für Pumpe
WO1981002184A1 (fr) * 1980-01-24 1981-08-06 Jeumont Schneider Dispositif de securite pour pompe
US4395048A (en) 1980-01-24 1983-07-26 Jeumont-Schneider Pump safety device

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ATA925673A (de) 1975-07-15

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